SuMuze

alice
Soaps Canzoni Algebra
Talks Songs
Achten Sie neben den neuen Texten bitte auch auf die Neuigkeiten!
Besuchen Sie die Nachbarn oder hören Sie Musik, die mir gefällt!
Genug gesehen. Dem Gesicht begegnet in allen Weisen.
Genug gehabt. Lärm der Städte, abends, und in der Sonne, und immer.
Genug erkannt. Die Haltestellen des Lebens.
- O Lärm und Gesichte!
Aufbruch voll Gefühl und Geschrei - neu!
A.Rimbaud: Leuchtende Bilder / Illuminations - Aufbruch / Départ
(übers. von Reinhard Kiefer und Ulrich Prill)
Alice, Sarah Miles,
Light at Two Lights oder New York
anklicken und Bilder anschauen!
→ Impressum
→ Labels
→ Volltextsuche

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 → p1 of 41    total of 1619 texts
Hinter der Schlangenhaut→ Von Rändern → Songs

Ich dämpfe meine Ohren, ganz vergeblich!
Vom Nebenraum her trifft mich jedes Wort.
Zu müde hinzusehen, fang ich den kleinsten Laut,
kann noch das kleinste Flüstern gut verstehen.
Und wie erst das Gebrüll, das mich kaum meint.
Ein Opfer in der Falle falschen Stolz'.

Ich stähle meine Muskeln, auch ein Flopp!
Was nützt mir alles Rennen, Treten der Pedale,
selbst wenn ich flink ins Wasser spränge,
ins Unterholz eintauchte, einem Wiesel gleich,
blieb ich verortet, angesiedelt, mein Weg verfolgt,
wie eine angeleimte Fliege auf Papier.

Ich schärfe meine Zweifel, welch ein Trug!
Kaum ist der eine ausgebildet, lähmt schon der nächste,
dem bald ein dritter höhnisch lachend folgt.
So hoch kann kein Gedanke klettern, so tief
dringt keine Einsicht vor, am Ende sich
zum Anfang nicht zurück zu sehnen.

Ich färbe meine Lippen, eitle List!
Schon hat sich meine Zunge frei gezeigt,
ich summe matte Farben in das Grau,
Schattierung, Dämmerung und fremdes Licht,
der Glanz auf meinen Fingernägeln
stammt nicht von mir, er ist geborgt.

Ich wärme meinen Leib, unstetes Feuer!
Er dient nur dem, der eigene Hitze hat,
und stiehlt sie mehr, als daß er gäbe,
zischelnde Esse, die das Eisen kühlt,
das gierig sich in ihre Flammen warf,
weil sie so hell und fröhlich lodern.

Ich neige meinen Kopf, die Geste trügt!
Ich strecke mich, ich wende meinen Hals,
ich kreise mit den gut geölten Hüften.
Ich atme flach und schweige auch,
zähle genauestens rundum die Blicke,
nicht ungeliebt zu sein, nicht ungewollt.

Ich träume für den Anderen, das Kind!
Verschiebe seine Murmeln heimlich,
glätte still die Schründe seiner Statt,
reinige das Laken seiner Nacht,
die Spuren seines Tages, Rast,
damit er ahnt, was ich ihm bin.

Ich falte Welten ineinander, Zeit!
Die eilt in schnellen Wagen vor mir her,
füllt Dunkelheit mit Überholtem, Beleuchtung
spendet bleichen Schein, verdoppelt und verdächtig.
Ein Wort, vor dem die lauten Worte innehalten,
ein Ruf, der seine Kraft dem Flüstern stahl.

Ich stricke mir ein Kleid, ein leichter Panzer!
Hinter dem Schild setz ich den Pfeil ins Ziel,
mit blanken Füßen Dreck zu spüren, Staub,
den auch ein Regen nicht mehr tränkt.
Das sind nur Fäden, die voller Mut beginnen,
lenkt meine Hand sie um den festen Stab.

Ich tänzele auf rohen Dielen, weißes Mädchen!
Unter den Zehen krümmt sich rot mein erstes Glück.
Das Rascheln unbekannter Schritte, Hast,
die in sich eingekehrte Sucht nach Mehr.
Lang fliegen meine Arme von mir fort, still
schaben meine Sohlen auf dem weichen Holz!

Ich wecke Kraft, die ich nicht selbst besitze!
Entrolle, was sich warm geborgen weiß.
Das sprudelt los, welch eine Freude,
im Lachen jubelt jeder Blitz
aus müden Augen wie ein Morgen,
der jede Nacht vergessen macht.

Ich welle mich, ein See aus Klarheit!
Unter den Lippen rührt sich Mut,
zwischen den Zähnen teilen sich
die ungegessen bitteren Früchte,
das Korn, das seine Stärke büßt,
wenn in der Hitze sich die Schale teilt.

Ich gieße Langsamkeiten aus, zum Urteil!
Zähle die Steine auf dem Weg,
und liege selbst auf Daunenkissen
gut zugedeckt, mein Schmunzeln singt
von tief versteckten Hindernissen,
vor denen meinen Beinen graut.

Ich liebte einen Mann, der seine Schätze zählte,
als streichelte er im Schlaf sanft seine Braut.
Weil sich mein Trachten seiner Lust vermählte,
hat er mir seine Silberlinge behutsam anvertraut.
Die legte ich auf reine Leinendecken, und zeigte
seinen Zwecken folgsam meine Schlangenhaut.

Im Ozean verschwinden Flüsse, der Himmel weint!
Zwischen den Gräbern alt gewordener Genüsse
verlieren endlos stumme Sätze ihren Lauf.
Nur Widerhall von Wasserstoff und Druck
in eisig kalten Gasplaneten. Und alle Laute
um mich her sind friedlich auf den Punkt vereint.

#1 of 1619      [Backlink]      Posted at Monday  08.02.2010 16:18      © by SuMuze
→ Navigation1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Schneeschmelze in der Stadt→ Winter → Songs

Jetzt in der Straße der Plejaden
Singen die Reifen von der Nacht
Die Kehrmaschinen schleifen
Grellbunte Lieferwagen
Frührentnerblues, Verliebtenstreit
Reste von Winter, schmutzig grau
Naßkalter Atem, kurzer Halt
Ein Ausverkauf im Himmelbett
Der kleine Mann glaubt gar zu gerne
Scheut wider Wissen, was er weiß
Viel mehr als sieben Plagen
Kennt jedes Land seit Alters her
Stahlbleche gaukeln Zukunft vor
Pilotenscheine schwingen mächtig
Expertenwissen läutert gut
Die Bäckersfrau aus Kasachstan
Hat ihren Laden ausgerollt
Einträglich haßt ein jeder Nachbar jede Regung
Und flüstert Beitragsformeln unterm Kreuz
Der Priester hat die Hand erhoben
Blassrosa Striemen für die Zeit
Wenn Lots Weib wild zum Tanz auftritt
Die Lockung ihrer Satanshüften
Legt sich als Wohltat auf die Welt
Der Knall des Leders auf der Haut
Designergürtel, exklusiv
Türsteher für das Paradies
Der Wall aus Geld vorm Fernen Osten
birgt banges Staunen unterm Kleid
Die gute Seele kocht den Eintopf
Pleione zwinkert, Asterope schwänzt
Zur Seide tritt der Latexorden
Der Schwesternkranz im Stummgebet
Du, der Kalfaktor! schreit das Lied
Und alle machen glücklich mit
Alkione steht leuchtend auf den langen Fahnen
Auf Wiederkehr! lautet der Ruf
Getreu durch alle Zeit bewahrt
Jetzt in der Straße der Plejaden
Sind Sonnenbrillen sehr begehrt.

#2 of 1619      [Backlink]      Posted at Monday  08.02.2010 16:14      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Lippenwandler→ Love & Affection → Songs

Du gabst dich Lippen,
zitternde Last auf deiner Scham,
am Rand der Schlucht
tatest du wippen,
es kam, es kam, es nahm,
du gabst so folgsam,
immer wieder,
endlos und wild.
Das Viele wurde Eins,
Zerteiltes Heil,
ein jeder Riß gekittet,
Getrenntes zueinander,
die Pause prahlt im Strom.
Das nennt sich Zweifel,
das wie, als würde es dich wissen,
in deinen Kissen herrscht.
Ein weißer Sturm
durch graue Welt.
Du gabst, als gäbe Geben etwas.
Die Gabe deiner Gier gewann.
Der Augenblick ist die Geburt,
das Eigentliche fremd.
Bleib, Lippenwandler, stumm!
In deinen Lügen liegt die Zeit.

#3 of 1619      [Backlink]      Posted at Saturday  30.01.2010 19:49      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Winterkind→ Winter → Songs

An Lob sei Mangel!
Not bei denen,
die im Finstern stehen.
Trost kommt unpünktlich.
Trank, Speise, Labung,
der Würger brächte Ablaß,
dann Nachtmahl auch,
Umschluß, dann Ruhe sei.
Der Leichenschmaus ist Bittgebet.
Es wird dem Vater hinterbracht.
Die Sünde aber bleibt bestehen.

Hast du gebeichtet, abendwärts?
Dem Innersten stark abgeschworen?

In Eingeweiden widmet sich
Verlust dem Reichtum,
Stolz der Pracht.
Ein Gummi reicht, ein Flitzebogen.
Tief in der Nacht
erglüht dein Stern.

Die werfen Steine in das Wasser,
die fest auf ihrem Boden sind.
Du glimmst, die Kleingestalt,
in deinem Glück verschwindet Hast,
Zeit ist dir ein Pivot der Macht.
Verbleibe, blende aus, und glätte!

Nichts steht geschrieben, alles fällt.
In sich bloß edel, reine Gier.
Nach tausend Tagen träumt der Geist,
und Feuer reinigt nicht.

Die Lupe des Verstandes zählt für dich,
zersetzt das Mannigfaltige geschickt.
Entleibt rinnt Gegenwart ins Neue ein,
kein Schrecken, der dich unterwirft.

Zweifel stand auf, ein guter Gast.
In seinen Zähnen blitzt der Morgen,
um seine Backen bläht sich Lust.
Aus seinen Resten kannst du borgen,
weil du stets seine Tochter bist.

Ein Resultat der Ewigkeit!
Aus deinem Lachen speist sich alles,
du Winterkind, in deiner heißen Haut.

#4 of 1619      [Backlink]      Posted at Saturday  30.01.2010 19:17      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Nachtschicht→ wet → Talks

Du mußt keine Angst haben, sagte er. Ich habe keine Angst, antwortete sie. Um so besser. Er griff nach der Flasche und schenkte sich ein. Sein Kinn schien konzentriert, als bräuchte er das. Sie verlagerte sanft ihr Gewicht. Wie läßt du dich nennen, fragte er. Wie willst du mich nennen, fragte sie ihn zurück. Er nickte, lächelte, trank und setzte das Glas sanft auf den Tisch. Ich weiß nicht, gab er zu. Sie atmete aus, entspannte sich. Drusilla? bot sie an. Nein, entschied er, du weißt was das heißt? Sie schaute zu Boden. Tanja, murmelte sie. Ach komm, entfuhr es ihm, was soll das? Sie zuckte mit den Schultern. Werde nicht albern, tadelte er. Sie schwieg.

Die Tür auf die Terrasse hinaus stand weit auf, ein beständiger Strom kühler Luft strich herein. Weit entfernt war Verkehr, eine Autobahn oder eine wichtige Straße. Er schaute nicht hin, auch sie vermied, nach draußen zu sehen. Das weiße Leder, auf dem er saß, war kalt. Auch das Metall des Sofas und die Glätte der Wände. Glas gab es, Chrom, und lackierte Flächen. Nur seine Haare unterbrachen das scharf. Ihre fügten sich ein, wie sie auch, so wie immer.

#5 of 1619      [Backlink]      Posted at Wednesday  27.01.2010 23:25      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Montagskind→ Sie → Songs

Sie ist das Montagskind,
Konfetti um die Zehen!
Ein Alabasterlaken,
tausend glatt,
und fromme Wünsche
von weit her!

Sie tänzelt, wenn sie weiß.
Verkürzt die Lebensspanne.
Ein mykron feiner Docht.
Im Nachtwind grell.
Glut, Teufel, Unglück,
Macht. Sie ist.
Sie weiß.

Sie kam nicht früh genug,
verpaßte Möglichkeiten,
sie stand fest wie ein Ast,
den keiner krümmt.
In ihr sind Tundren,
Alm und Feld,
und schneebelegte Weiten.

Sie ist das Niemandskind,
das jeder will. Wer fragt,
was ihre Augen wollen?
In ihrem Wimpernschlag
zerrinnt der Blick
aus allzu engen Scharten.
Gelacht. Und dann?

Sie ist der Übelstand,
des Schmalhans bange Tochter.
Ein Augapfel, das Dottergelb,
der Wimpel jeder Gier,
in ihren Lippen liegt die Welt,
auf ihren Häuten Glück.
Ein tumber Schuh,
ein Flickwerk, Rost,
das Blatterngold der schwarzen Pest,
ersehnt, doch nie gewollt!

Sie dauert nicht die Woche,
nicht dem, der sah.
Sie hat die Tage abgezählt.
Es fehlte einer. Unverstand,
die Trauer war ihm nah.
Sie kürzte aller Teiler Rest,
unstetig bis zuletzt.

Sie ist das Montagskind,
die Armut. Not.
Sie hat Gewissen,
wenn sie ißt.

Sie träumt den Willen,
der ihr fehlt, Verzicht,
am Ende reglos,
tariert Gewichte
mittendrein,
sie blinzelt, scheitert,
trostlos, und schöpft.
Sie streift die Hülle ab,
das Muster.

Sie ist das Findelkind,
sie reitet Trab.
Auf ihren Wimpern
Heil. Und Stille.
Sie überwintert, ruht.
Schlafende Kraft,
ein Tod, die Schnelle.

Sie ist das Montagskind,
dem Zyklus eingeboren.
In ihren Schläfen sind
die Sterne jung, fast schön.
Und Winter ist,
wo sie sich legt.
Dem Jahr zerzaust
entkommen.

#6 of 1619      [Backlink]      Posted at Wednesday  27.01.2010 22:35      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Sehnsucht #5→ Sehnsucht → Songs

Erst greift da nur ein Wort nach mir,
dann schon ein ganzer Satz.
Gedanken folgen, sehr komplex,
zitternde Finger, Böen gleich,
aus einer Brise wird ein Wind,
aus sanftem Wehen Sturm.
Um meine zarten Häute sind
die Wirbel, Soge, zerren wild,
ich folge g'rad darum.

Am Anfang ist nur Sehnsucht,
der Wunsch, die Leere, Nichts,
es kriecht in mir,
es kitzelt.
Am Ende bin ich aufgezehrt.
In allem schwach.

Erst nur ein Schein, ein kurzer Blitz.
Dann Helligkeit und Klang.

Für immer suche ich den Ort.
Und immer bin ich bang.

#7 of 1619      [Backlink]      Posted at Tuesday  26.01.2010 19:44      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Wintervormittag→ Winter → Songs

Jetzt, als du sagst, du sagst nicht mehr, was ich gern höre,
da höre ich in deinem Sagen wieder Schweigen.
Noch, als du frugst, war mir dein Fragen kaum ein Sagen,
ich frage nicht mehr. Stumm, seit du verschweigst.
Gleich nebenan streiten zwei Kinder um ein Spielzeug,
der kleine Junge weint ganz jämmerlich nach mehr,
die Schwester hat es ihm streng weggenommen.
Ein schwerer Wagen rutscht im Schnee, Passanten schauen zu,
aus einem schiefen Schornstein steigt makellos gerade
weißblauer Rauch auf in die klare Luft.
Nun weiß ich, was ich wissen wollte, und wollte doch,
ich wüßte nicht.
Zuvor war nicht zu wissen übel, danach zu wissen schlimm.
Und doch.
Drei Schulkinder zerstapfen eine schmale Fläche Schnee.
Ein Mädchen steht am Rande und paßt auf.
Das Licht darüber lächelt. Die Kälte streichelt Welt.
Den langen Stahlleib einer Bahn. Die Spur der Reifen,
die mit dem Eis in ihren Rillen glänzen. Das Mauerwerk,
das in sich lautlos Wärme hält.
Es geht sich anders, liegt der Winter auf den Wegen.
Es lebt sich so, als wäre Leben eng.

#8 of 1619      [Backlink]      Posted at Tuesday  26.01.2010 10:08      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Verführt→ Love & Affection → Songs

Handrücken verführte.
Das seidige Spiel winzigster Härchen.
Darin sich zu verlieren schien gut.
Mit der Ahnung der Knochen darunter.
Ein geschwungener Bogen ins Nichts.

Das Licht verführte.
Die Weichheit des Abends.
Hinein zu gleiten, wie in den Schlaf.
Eine Spur zarter Angst tief im Hals.
Hinab ging die Fahrt nach dem Dunkel.

Der Pfad aus den Worten verführte.
Der tänzelnde Griff nach dem Sinn.
In den Tälern die Ferne zu spüren.
Wenn der Wind weiter oben schon weht.
Laut lachend ergoß sich die Quelle.

Der Rand verführte.
Der panische Blick in das Nichts.
Wenn die Augen geblendet sind.
Hitze. Und überall Weite und Klang.
Ins Endlose beugten sich Körper.

Verführt.
In Traurigkeit löst sich die Welt.
Auch die Sonne gab nach.
Dunst vor dem kommenden Morgen.

Ein Flügelschlag wispert mit Stimmen nach mir.

#9 of 1619      [Backlink]      Posted at Thursday  21.01.2010 17:31      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Der Derwisch→ Mannsbilder → Songs

Der Wisch, der Derwisch, der,
der Wischerblätter tauscht.
Der täuscht. Enttäuschend,
wie er wischt, weg wischt,
Blatt wischt er fort für Blatt,
kein Mensch mag ihm zusehen.
Das Wischen ist, an sich,
nicht gänzlich unerträglich.
Doch Täuschen ist es meist.
Das Tänzeln um die Wahrheit.
Das Heulen, wenn du weißt:
der wischt nur wie ein Wirbelwind daher.
Ein Gernegroß. Ein Glänzer,
der Glut nur glimmen läßt, nicht heizt.
Der brennt nicht, der bruzzelt, bürstet,
lügt, der gibt nur an, der geizt,
der wedelt wilden Unsinn,
der wünschelt, wispert, wuselt,
scharwänzelt, würgt und wringt.
Der nimmt dir Luft zu atmen,
der raubt dir Sinn zu sein.
Der Derwisch heult sein Leid hinaus,
du wimmerst ganz allein.
Nimm dir kein Blatt vor deinen Mund.
Wisch deine Tränen nicht rasch weg.
Der dir die Blätter legte,
der legt dir auch das Wort.
Dein Wünschen laß ihn nicht
zu leicht dich bar entblättern,
weil es in deinen Blättern stand.
Der wischt nur deine Gärten.
Darin aber bist du.

#10 of 1619      [Backlink]      Posted at Tuesday  19.01.2010 23:25      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Bezogen→ Avantgarde → Songs

Er
Zählt Welt.
Grenzt ab. Wirft.
Ist. Wird. Wäre. War.
Inzwischen zwei Häuser weiter..
Stockwerke aufeinander.
Flächen. Felder.
Raum.
Ich
Ein Tanz
und Fortsetzung..


#11 of 1619      [Backlink]      Posted at Friday  15.01.2010 23:24      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Herbstmorgen 2007→ Fotografie → Canzoni

15.10.2002
16.10.2007
17.10.2007
18.10.2007
28.10.2007
29.10.2007
30.10.2007
31.10.2007
01.11.2007
02.11.2007
03.11.2007
04.11.2007
05.11.2007
06.11.2007
07.11.2007
08.11.2007
09.11.2007
11.11.2007
12.11.2007
13.11.2007
14.11.2007
15.11.2007
16.11.2007
17.11.2007
18.11.2007
19.11.2007
20.11.2007
21.11.2007
22.11.2007
23.11.2007
24.11.2007
25.11.2007
26.11.2007
28.11.2007
29.11.2007
30.11.2007
04.12.2007
05.12.2007
06.12.2007
07.12.2007
08.12.2007
10.12.2007
11.12.2007
12.12.2007
13.12.2007
14.12.2007
16.12.2007
18.12.2007
19.12.2007
20.12.2007

#12 of 1619      [Backlink]      Posted at Tuesday  12.01.2010 11:17      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Bruder, zur Sonne, Parteibuch→ Politik → Songs

Wir sind die Perlen für die Säue,
angeschirrt und fein gemacht.
Wie oben Penthouse dem Gebäude,
aufgezurrt und schön gelegen.

Da unten kriechen die, die atmen
frei die Luft gelungen ein.

Der gibt sein Glied, die nimmt es sich,
der glüht bereits, die will es erst.
Der hat sein Geld, die zählt es nach,
der ist daheim, die Regen naß.

Es tut so gut, das Schlechte lobt
stets flink die Anderen mit sich.

Das überklug um sich Erdachte
machte seine letzten Fugen dicht.
Schwebte als Baldachin aus Laub
für tauber Zungen Wohlgenügen.

So wurde Greifen endlos fern, als
Nähe enge Pelle schien.

Ins Helle zeigte arge Nacht. Zum Wort
das widerspenstige Verstummen.
Hat uns ererbte Sünde blind gemacht?
Trifft alle Engel volle Schuld?

Der Herr verließ erzürnt am dritten Tag
den Bau. Den Rest gab es für lau.

Dann wurde prozessiert. An Eingaben
die Weiterungen aufgehängt. In Jahren
hat Vollendung sich nach vorn gedrängt,
ward Mittelmaß herauf beschworen.

Ein Gummiball sprang auf der Treppe
lustig los. Geschmeidige Bewegung.

Warum sie ihre Haare kürzte, fragte er
mit tadelfestem Blick. Sie würzte
ihre Worte beißend scharf. Nicht darf
es heißen, gäbe es je ein Zurück.

Entspanne dich, sei adaptiv, bedenke und
sei niemals klein. Und gern genau.

#13 of 1619      [Backlink]      Posted at Sunday  10.01.2010 23:07      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Wintermorgen 2007-2008→ Fotografie → Canzoni

21.12.2007
22.12.2007
23.12.2007
25.12.2007
28.12.2007
29.12.2007
31.12.2007
02.01.2008
05.01.2008
06.01.2008
07.01.2008
08.01.2008
02.01.2008
09.01.2008
10.01.2008
11.01.2008
14.01.2008
15.01.2008
16.01.2008
17.01.2008
18.01.2008
21.01.2008
22.01.2008
23.01.2008
24.01.2008
01.02.2008
01.02.2008
05.02.2008
06.02.2008
07.02.2008
08.02.2008
09.02.2008
11.02.2008
12.02.2008
13.02.2008
14.02.2008
15.02.2008
16.02.2008
18.02.2008
19.02.2008
20.02.2008
21.02.2008
22.02.2008
25.02.2008
26.02.2008
27.02.2008
28.02.2008
29.02.2008

#14 of 1619      [Backlink]      Posted at Sunday  10.01.2010 15:30      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Frühlingsmorgen 2008→ Fotografie → Canzoni

20.03.2008
21.03.2008
22.03.2008
23.03.2008
24.03.2008
25.03.2008
26.03.2008
27.03.2008
28.03.2008
29.03.2008
30.03.2008
31.03.2008

#15 of 1619      [Backlink]      Posted at Sunday  10.01.2010 14:14      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Seien→ Me → Songs

Ich lausche auf den nackten Fuß, der auf die blanken Dielen tritt. Naß klingt das, fern.
Luft wird verdrängt, und Raum zwängt sich in Zwischenräume. Scharf schwingt es.
Da reibt sich Haut an Molekülen, Konzepte aneinander, und dennoch höre ich.
Licht von der Sonne, um zwei, drei Ecken mir gebrochen, blendet trotzdem.
Kalt ist die Schleimhaut, immer weiter zuckt der Darm, die Kehle schwillt.
In mir sind Gase, Fäulnis, Tod. Ich straffe meine Häute gegen an.
Träume, daß du mir kehrst, zurück und ein und niemals ver!
Ich schweige. Inmitten meiner Stimme bin ich still. Es ruft.
Nicht laut. Ich bin nur zärtlich, Opferlamm.
Horche dem Tapsen weißen Fleisches.
Auf Holz gespannt. Hinaus.
Ich bin das Licht
und bin es nicht.
Ich sei es.
Bin!

#16 of 1619      [Backlink]      Posted at Wednesday  06.01.2010 21:18      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Verliebt→ Love & Affection → Songs

Ich ende nicht mit meiner Haut.
Ich reiche weiter,
zwei Millimeter, mehr.
Darauf habe ich stets vertraut.

Ich ende nicht mit meinem Atem.
Ich rieche Gas und Gras
und Stein und Lüfte.
Das gehörte stets zu meinen Gaben.

Ich ende nicht, wenn ich laut schrei.
Ich zucke mit den Armen,
strecke wild die Beine.
Ich zeige stets, was ich dir sei.

Ich ende nicht am Abend in der Kälte.
Ich wärme den, der friert,
und tröste den, der weint.
Ich bin stets bei dir in der Weite.

Ich tanze Wildheit für die Welt.
Ich leide, will sie mich,
statt deiner, leiden sehen.
Ich halte fest, wo du nicht hältst

Inmitten meiner ist das Universum.
Du bist nur Schmuck,
den mag ich gern.
Ich aber klug, und du bist dumm.

Ich geb Vergeblichkeit den Inhalt.
Du staunst und grinst,
ich schütze dich.
Ich bin das Hier, und fast das Bald.

Ein Tropfen quält sich fort vom Rand.
Wir fallen, wie gemeinsam
füreinander uns entbrannt.

#17 of 1619      [Backlink]      Posted at Monday  04.01.2010 21:20      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Winterabend→ Winter → Songs

winterabend_001
An einem dunklen, langen Abend, um's Fest für Christus' Leben so herum
Wir saßen hier in unserer warmen Küche, die duftete nach Majoran und Zimt
Eng beieinander hockten wir, und dachten, lachten auch und sprachen
An meiner Seite, da war einer, der mich glücklich machte, weil er da war
Vor den Fenstern lag viel Schnee, es schneite weiter, ich freute mich daran
Ich hatte meine Füße fest ins Fell des Hundes eingegraben, der grunzte sanft
Der Wein war viel zu süß, ganz allgemein erhob sich grummelnder Protest
Die üblichen Verdächtigen zerstörten wieder jeden Schleier um die Welt
Ich habe mich bei meinem Nachbarn müde angelehnt, ich fühlte mich danach
Jemand erzählte, wie er als kleiner Junge in der Kirche einmal dringend mußte
Die Katzen husteten, vielleicht weil beide später nicht ins Kalte wollten
Im Ofen leuchtete im gelben Licht der Ofenraumbeleuchtung helles Fleisch
Ich hatte mitten auf den Tisch die Schüssel mit den Zweigen hin gestellt
Die Kinder oben lärmten, eine Mutter ging hinauf und schimpfte lachend
Andauernd meldete sich das Telefon, wir machten Witze über uns, zahnlos
Ich wollte, daß er seine Hand nie wieder von mir nähme, ich träumte still davon
Wenn draußen ein Motor erklang, dann schauten alle nach den Fenstern
Ich dachte nach, ob ich mir meine Haare kürzen sollte, ich war gewillt, jedoch
Die Tischplatte war übersät mit Schalen von den Nüssen, Asche und Papier
Jemand sang leise vor sich hin, ein anderer fiel ein, ich nicht, der Text zu fremd
Ich schaute kurz vor Mitternacht rasch aus dem Fenster, keine Sterne waren da
Ich habe Angst, allein zu sein, ich fürchte mich, sind Menschen mir zu nah
Wir lasen uns dann noch Geschichten vor, und alle lehnten irgendwie am Nachbarn
Die Müdigkeit gewann am Ende, wie stets, der Hund schaute mich träge an
Ich werde traurig, wenn ich froh bin, ich freue mich, wenn ich nicht weiß, warum
Die Nacht schien gar keine Ende mehr zu nehmen, die Stunden endlos sanft
Ich kann nicht immer haben, daß ein warmer Leib sich meinen nimmt
Der Schnee ist nicht davon gegangen, er liegt wie unbeirrbar auf dem Land
An einem dunklen, weichen Abend bin ich dem Winter nicht davon gerannt
Frost holt uns ein, die Stille, wenn kein Wind mehr ist, unlesbar sind die Spuren
Spät im Schnee, und Schlaf ist dann willkommen, der eine Trost der Nacht
winterabend_002

#18 of 1619      [Backlink]      Posted at Monday  04.01.2010 09:28      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Outskirts #1→ Outskirts → Songs

Sie dreht sich nach dem Raum, den sie verläßt, nicht um.
Sie sehnt sich nach dem Traum, den sie gehaßt, nicht mehr.

Sie weiß um die Bedenken, die Mut und Hoffnung schenken.
Sie läuft mit ihrer letzten Kraft geradeaus zur Tür hinaus.

Sie hält die Arme wie versteinert, stumm sind Lippen und der Mund.
Noch geht ihr Atem nicht erleichtert, noch fällt der Schritt ihr schwer.

Sie ist ein brennender Komet auf seinem wilden Sturz zur Sonne.
Die schlägt aus ihrer rennenden Gestalt Fahnen aus Feuer hinter ihr.

Sie taumelt noch und polt sich doch schon ein auf ihre Bahn.
Tief in den Schluchten ihres Zögerns bricht das Vermögen an.

Sie schaut nicht nach den Resten eines Lebens, das sie zwang.
Sie kreiselt an den besten Melodien ihres Bebens hell entlang.

Sie ist Planet, ein sich Genügen. Rotiert nach eigenem Gesetz.
Sie sucht nach dem Vergnügen fern des Alls. Verletzt.

Aus ihren Seiten plätschert Schwäche wie ein Guß.
Sie äschert ein, was sie verzeiht, für einen Kuß.

Sie prägt sich fest in ihre Welt, ewiges Mal.
Begräbt sich, Stein um Staub, in ihrem Tal.

Sie schaut nicht mehr zurück, verzweifelt nicht.
Ist Unheils Braut und Glückes Licht.

Sie taucht in jede Dunkelheit und leuchtet dort.
Hier ist kein Bleiben, hier nicht, wie an keinem Ort.

Und Wind wiegt ihre zarten Glieder zwischen Gier
nach Einsamkeit und Trubel, Hast und Neid im Hier.

Sie ist, in dem Moment, in jeder Zeit.
Sie tanzt für sich, für Nichts bereit.

Sie wandelt, weil ihr Wandeln wohlig scheint.
In sich verwandelt, und mit sich vereint.

#19 of 1619      [Backlink]      Posted at Wednesday  30.12.2009 20:00      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Zuneigung→ Lago → Songs

Horchen. Sich ins Ferne beugen.
Weich. Anschmiegsam. Bereit.
Nach meinen Tasten tasten lassen.
Zahm. Zart. Erfreut.
Dem will ich meine Pforten öffnen, der daran zupft.
Sich ihm zu öffnen!
Wozu denn anderes wären sie gemacht?
Das schließt die Kreise meiner Welt.
Dem Abgrund noch einmal
nur knapp entkommen.
Perfekt!
Wie bist du blöde!
Wie leicht gestrickt!
Und daran hängst du, was du bist?
Komm nur, es kann so sein, ich trage dich
durch jeden Regen, jeden Schnee.
Ich bin, die dauert, du, der greint.
Hab keine Angst,
immer ist etwas, das uns eint.
In meinen Träumen
herrschst du stark.
Ich liebe das,
ich mag,
wenn du der Fels bist,
ich das Wasser,
ich Brandung,
und du Strand.
Wie ungehalten ich erbebe,
wäre da nicht deine Hand.
Horchen, sich Stille schenken,
ins Nirgendwo gezeigt.
Ich gebe Haut,
als Opfer Muskeln,
was kümmert's dich,
hätt' ich's bereut.
Ich bin der Leib,
der Lohn der deiner Ängste.
Die immer Blutende,
die bleibt.

#20 of 1619      [Backlink]      Posted at Sunday  27.12.2009 21:02      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Braut→ Lago → Songs

Dort ist die Spur, die selbst der beste Köder durch das Wasser zieht.
Ein Strich, unwillig auf Papier gemalter Laut, entborgt der Glätte Rührung,
wie eine fremde Hand der Haut Gefühl.

Im Dunkel spielt der Blinker, sein Lächeln zeigt, die Zähne halb verdeckt,
ein schwaches Licht, nach dem der Grund sich sehnt. Dort liegen matt
Steine, die lange Zeit der Stille hat sie beschenkt mit einem weichen Pelz
formloser Glitschigkeit.

Ein fetter Fisch reibt seinen Bauch daran. In seinen Augen flimmert Gier
mit Vorsicht um die Wette. Er bläht wild seine Kiemen, stülpt das Maul
zum Kuß und schlägt mit seinen Flossen in die Nacht.

Der schlanke Kiel des Bootes streicht lässig geradeaus. Ein leichter Wind
kühlt, Sonne schaut ihm dabei zu. Das Warten auf das Zucken an der Leine.
Dunst von den Bergen klettert feucht entlang der Ufer. Und manchmal auch
ein Feld aus Wolkenfetzen, wie Packeis flink auf blauem Meer.

Dann hat es stumme Furcht in diesen Fingern, die in die Wellen fassen,
und wollen nicht, und tauchen doch hinein. Wenn alles wartet,
keine Stunde, die beginnt, nicht eine endlos noch hinaus gezögerte Minute.

In engen Kehlen dreht sich das Schweigen um sich selbst. Ast trocken.
Bis atemlos die Jagd beginnt.

#21 of 1619      [Backlink]      Posted at Sunday  27.12.2009 19:44      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Being A Good Girl→ Love & Affection → Songs

Being a good girl - always tried – and never was.
There ain't no sunshine when he's gone.
Having the sun right in my eyes.
Clues are when clashes strictly are right by my side.

Ich spüre noch den Sand vom Spielplatz
zwischen meinen Zähnen, wie den Zorn,
der in mir war, als alles weit, weit weg mir schien.

Imposed eternity below your feet.
I meant to be it all.

Halbseiden soll ich für dich sein,
du Wicht, vollseiden wäre giftig.

They hold those truths to be self-evident:
that all girls are subdued by equal means;
that it's the right of every eager man
to punish her und institute
a government of good and bad.

Ich sitze Weihnachten nicht unter deinem Baum.
Mein Puls ist nicht die Folge deiner Macht.
Ich krieche nicht durch Schnee,
den du nicht hast versäumt, davon zu fegen.
Ich tanze stets für meine Pracht.

We all are true, we all are stoned.
I am the one that you don't own.
I may be beggar, lame and tame.
I am the one who gets the fame.

Ich kann die Adern zucken sehen,
das Leben in dir sehe ich.
Doch kann ich deine Wege niemals gehen.
Nur angenähert atme ich.

Those will be bad who counts the score.
Those may be good,
who knows for sure.
Just gaining rubbish, not a sign of ore.

Und manchmal, wenn der Tag sich schließt,
dann ist mir so, als kröche Glück herbei.

I want a lover, not a priest!
Doch was auch immer, stets, ja, stest, das sei!

#22 of 1619      [Backlink]      Posted at Tuesday  22.12.2009 20:49      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Kraft→ M09-12 → Songs

Es fragt sich, ob die Kraft,
mit der die Hand, die fest
auf deiner Haut aufprallt,
was immer ein Geräusch ergibt,
als fielen Gänse in die Brühe,
gewandelt werden könnte,
sagen wir: in Reue, oder auch,
zur Weihnachtszeit zumal,
in feierliches Angedenken,
Andacht und Schweigsamkeit,
und eine stille Ruhe, die beinah
Besinnlichkeit erklingen ließe.
Fragt sich. Jedoch:
gefragt ist nicht gesagt!
Und bis mir irgend jemand
zweifelsfrei das Gegenteil
benannte, bekannte ich mich
eineindeutig zu dem Theorem,
daß diese Kraft, auf meinen Leib,
und sei es auch nur exemplarisch,
angewendet, Schmerz mir machte.
Zugegeben.
Nur ein Beispiel, nur ein Fall.
Das dürre Huhn
gibt wenig Suppe,
der Knochen sättigt
niemand nicht.
Kraft ist stets fern,
und ist sie bei dir,
erleidest du sie bloß,
niemals Triumph,
kein Staat zu machen
ist mit ihr! Ergo -
der Schluß:
Kraft schadet meist.
Und in der Tat,
sie ist verzweifelt
nur zum Lachen,
die Kraft, die gerne
Stärke heißt,
von der du aber
immer schon
das Gegenteil
ganz sicher weißt.
Stärke, ach, das wäre
etwas ganz unerhört
sehr anderes. Nur Kraft,
das ist das sicher nicht.
Das ist zu wenig,
nur ein Zaudern,
ein zahmes Zurren
an den Zaumzeug,
das den Zossen
handweich macht.
Einmal da wäre
mehr gefordert,
mehr verlangt,
etwas, das zählt,
wo and're flüstern,
ein Ton der aushält,
Nacht für Nacht.
Ich wünschte mir
die Kraft aus tausend
solcher Kehlen,
und den Verstand,
der alle zähmt,
gleich mit dazu.
Das wäre Kraft,
das wäre Klang,
und ein Gesang,
und noch viel mehr.
Und wär's das nicht,
dann bräucht' es mehr,
als was es wär,
denn was es ist,
wär' nur der Ton,
der jenen Klang
erahnen ließe so,
als wäre er
gleich um mich schon,
und ist doch nicht,
ist nicht um mich,
ist abgeschlafft,
ist schwach und dünn,
ist matt und fahl,
ist ohne Sinn.
Auf keinen Fall
wäre das Kraft!

#23 of 1619      [Backlink]      Posted at Sunday  20.12.2009 19:37      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Schneerendezvous→ Love & Affection → Songs

Ich bin den langen Weg gegangen,
der hat an deinen Augen,
deinen weichen Lippen
angefangen, sie waren beide mir
ein Licht an einer schwarzen Küste,
arg zerklüftet, steinig, ausgedehnt
und schön.
Ich fühlte deine Haut, ich wiegte mich
als sanfte Dünung
gegen leeren Strand,
in jedem Augenblick der Sehnsucht
brach sich unser Wünschen
an den Grenzen unseres Seins.
Ich bin zu dir gekommen,
mit der Zunge habe ich,
mit meinen Fingerspitzen
wahrgenommen,
wie du seist und wie du,
brächte ich Geduld nur auf,
mir werden könntest.
Ich hab' aus deinen Fenstern
in den Tag geschaut.
Ich habe dir den Rücken
zuzudrehen mich getraut,
auch wenn die Angst
ihn leise zittern ließ.
Ich kann dich spüren,
rund herum,
und dein Verführen
ist wie meins,
wir sind einander
eingeschrieben, angeschmiegt,
ich schmeckte,
wie du meiner wurdest,
tropfenweise, zahm.

#24 of 1619      [Backlink]      Posted at Friday  18.12.2009 18:23      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Ich bin das→ Me → Songs

Ich bin nicht, was du siehst in mir,
bin nicht, was du dir weißt.
Ich bin nicht, was du willst von mir,
was du zu schnell nach mir hin schmeißt.
Ich bin nicht Wand für deine Schreie,
nicht Pfad für deinen Gang.
Ich bin nicht Glied in deiner Reihe,
nicht Limes deinem langen Drang.
Ich bin nicht gut, nicht weiss, nicht edel.
Ich bin nicht besser, nicht befreit.
Ich bin für deine Songs nicht jener Pegel,
der alle Peaks in sich vereint.
Ich bin weit fort, im Eis das Klirren.
Ich bin das Ferne und die Schuld.
Ich bin dein Bangen und dein Wirren,
ich bin der Grenzwert der Geduld.
Ich, sage ich, und sag' es wieder,
ich bin die Summe meiner Glieder,
ich bin das, was nie eine And're ist.
Ich bin die Eine, immer wieder,
ich bin nur das, was du mir bist.

#25 of 1619      [Backlink]      Posted at Wednesday  16.12.2009 20:38      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Am Tage→ Tageszeiten → Songs

Abends, wenn die Sonne nur noch streichelt,
nicht mehr peitscht,
wenn all die feinen Härchen dir im Nacken
ganz leicht aufstehen,
wenn du bloß denkst an das, was dir
dein Leben lang gefehlt.

Am Nachmittag, wenn deine Adern kräftig sind,
und deine Haut fest wie ein Panzer,
jede Pore schießt auf den,
der dich bestürmt.

Mittags, wenn alles hart ist, nüchtern, blass,
das grelle Licht der Klarheit
schwindelt doch.

Am Morgen, Müdigkeit ist noch,
ein langes Zögern, Zweifeln.

Und in der Nacht,
da stirbt sich gut.

#26 of 1619      [Backlink]      Posted at Wednesday  16.12.2009 19:51      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Nella Casa→ T92 → Songs

Der Stein ist kühl,
glatt, hart,
die Risse sind zu spüren,
mein Fuß ertastet sich den Weg.
Das Licht,
zerschnitten von den Läden,
verwittert,
Farbe blättert ab, das Holz ermüdet,
die Angeln rot vom Rost
der vielen Zeit.

Wie einfach alles hier doch ist,
ein weiter Tisch, die Stühle, fest und steil,
der Herd, so groß, so schwer.
Die Wände weiß getüncht,
ein schwarzer Schrank,
Geschirr, Bestecke, Tücher, Gläser.
Der Ausguß nur ein ausgehöhlter Stein,
kein warmes Wasser,
kaum ein Licht.

Und dennoch bin ich gerne hier,
die alte Frau, die kocht,
den Tisch darf ich ihr decken,
laufe flink um ihn herum,
die weißen Teller in der Hand,
ich hole, was sie braucht,
plappere stolz laut alle Worte,
die sie nennt,
wohl keine Hilfe, aber gern gesehen.
Fanciulla, bambina,
ich wiege mich in jedem Wort,
das ich versteh,
noch mehr, erst recht,
wenn nicht.

Einmal hockte ich mich neben sie,
sie stand am Ausguß, spülte,
ich zog den Kasten neben die Gestalt,
setzte mich hin,
legte den Kopf an ihre Hüften,
ein kleiner Wurm,
noch Erde im Gesicht und an den Knien,
sie hielt ganz still und sah auf mich herunter,
ein altes, hartes, müdes Angesicht mit dunklen Augen,
trocknete die Hände,
und fuhr mir durch die Haare,
unendlich schmerzhaft sanft.

#27 of 1619      [Backlink]      Posted at Wednesday  16.12.2009 19:31      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Der stählerne Bach→ SciFi → Songs

Ich tauche meine Füße gerne in den Schädelbach,
sein Fingerfluß strömt meine Schläfen wie ein
kühler Kuß eines Geliebten rein hinab
und zeigt mir mit der Mündung seine Richtung.

Meine bleibt verschlossen wie der Mund
der Ungeliebten, wenn das Wissen sie ereilt.

Ich prüfe mit dem Stundenblick das Zeitenschloß,
sein Brückengeld liegt mir im Magen, reißt
Lücken in die Wände für die Ewigkeit,
die meinen Seiten jeden Ausblick nimmt.

Ich singe nur für mich. Ich flüstere.
Der Zungenstrom verzweigt sich unterwegs.
Ein kleines Stück vom Großen
verkürzt die Wartezeit.
Und bleibt.

#28 of 1619      [Backlink]      Posted at Wednesday  16.12.2009 19:24      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Zementliebe→ Love & Affection → Songs

Vom alten Windkraftwerk am Hang hinauf zum Katerberg
schwingt mir das Dröhnen der Rotoren in den Ohren,
und das Winseln, das die marode Einspritzpumpe
seines Diesels von sich gab, wenn er im fünften Gang
den steilen Weg entlang der ausgebrannten Trafohäuser nahm.

Dann war er stolz auf seine Welt, die hellen Augen, und
auch mir gefällt noch jeder Schimmer von den mächtig
im Osten durch die Sonne gelb getünchten Hallen,
aus deren Stahlskeletten Drähte in den Himmel
zeigten, dessen weicher Bauch doch am Ende alles nieder warf.

Ich höre wieder Blech auf Asphalt schrappen, naß war der,
mein Fuß versank bis an den Knöchel im Zementstaub,
und wir lachten los, wir dachten beide nur an uns,
sein Hemd hing aus der Hose, denn meine Hand hatte
die Knöpfe noch im Wagen schnell geöffnet für den ersten Kuss.

Ich schaute auf die Lasche seines Gürtels, die wie die
Zunge einer lauernden Eidechse vor seinem
Schoß verwegen wippte. Ich rieb sie, zwischen Daumen,
Zeigefingern, die Beine bloß vom Windstoß eines
Schleppers, aus dem Fenster rief uns der Fahrer Zoten zu.

Ich schmecke wieder seine Lippen, die Majonnaise
aus dem Döner bei der stillgelegten Molkerei,
wir zwei die einzigen, der Junge oben in dem
Wagen einsam, wir nicht, wir aßen, zahlten, sprangen
in die Sitze, und horchten, bis der Anlasser sein Spiel gewann.

Jetzt steht kaum noch etwas dort. Ein paar Reihen in dem Weiß
der Industriegebäude von der Stange, brauner
Rasen da, wo der Beton gewichen ist. Wo nicht,
wächst namenlos Gebüsch aus jeder Ritze, dringt ans
Kupferlicht, so schöne Farben, dünn wie Haut, damals, für uns.

#29 of 1619      [Backlink]      Posted at Monday  14.12.2009 20:55      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Asynchroner Count Down→ SciFi → Songs

Nur ein gestammelter Parameter,
kaum angedeutet, angenähert,
ein enges Intervall, vermutet
und umrissen, aus beinah' nichts
extrapoliert, geschätzt, geprüft,
verworfen, nachgebessert,
robust nach allen Seiten
verfahrenstreu zertifiziert.

Auf weißer Haut liegt bleiche Ewigkeit.

Marschieren in Kolonnen.
Der Störfaktor bedient den Wunsch
nach Fehler, nach Lebendigkeit.
Residuen, ein farbenmattes Rauschen.
Am Pegel zeigt sich, was Frequenz verbirgt.
Die Phase leicht verschoben,
Impuls und Spin vertauscht,
ins Rote hin und siebenfach die Eins.

Es bleiben immer Schatten auf der Netzhaut.

An Metrik zweifelnd, zählt herunter,
was die Furcht numerisch schlank vergaß.
Die ganzen Zahlen halten singulär
in ihren festen Reihen aus. Axiome tragen,
Stetigkeit vorausgesetzt, den Raum.
Die achte Eins verdirbt den Spaß.

Das Innen ist das Außen.

#30 of 1619      [Backlink]      Posted at Sunday  13.12.2009 19:42      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Feder im Teer→ SciFi → Songs

Am frühen Nachmittag,
der Staub kam aus Osten,
erwischten sie ihn.
Ein Satter! Bewegung
wie Gleiten,
dünn, schwach,
so schnell schied er hin,
daß seine Augen noch glänzten,
und seine Haut noch straff schien.

Ich hörte ihr Schreien,
ich hörte nicht d'rauf.
Ich mag es nicht leiden,
das Bersten der Knochen,
das Zerren und Reißen.
letzter Laut, und die Hast.

Wir schliefen nicht gut.
Niemand fragte warum.
Am Fuße der Treppe
saß ein einsamer Gast.

Ich zitterte leicht.
Wind war und ein Flüstern.
Es raschelte oft.
Ich träume zu häufig,
zu vieles erhofft.

Am Morgen ist Sammeln,
jeder Fuß scharrt im Dreck.
Wir zählen die Stunden,
und die Zeit geht nicht weg.
Sie machten viel Lärm,
ihr Triumph fast perfekt.
Nur vorsichtig wurden
die Hälse gereckt.

Sehr bleich kam die Sonne
am Rande der Welt
in die Höhe gekrochen.
Ich denke nicht mehr.
Bin zu müde, zu schwer.
Meine Hände durchstoßen.
Bloß Feder im Teer.

#31 of 1619      [Backlink]      Posted at Friday  11.12.2009 20:06      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Brautschwur bei Fluchtgeschwindigkeit→ SciFi → Songs

Nur im Finsterwald wohnen, Doubletten im Schacht.
Fast Makulatur. Das Rosenöl kocht.
Atomkraft und Gold,
und weichwarme Arme,
der Mißgunst geopfert.
Ich stöhne dem Morgen das Licht aus dem Mund.
Ein jeder für sich, ich bin schön und gesund.
Almabtrieb. Neid. Stardust,
der Ozean ist.
Tief unten sind Wolken, dawischen ist nichts.

Immer brav korrelieren, für Kausalität,
das Zweifeln vermählt sich
dem Telos zuletzt.
Stark sind die Hosen, die Stirn, ein prächtiger Bart.
Als Lob eines Zentrums
der Maske vernarrt.

Troubadour, Zögerkrieger, mein ältester Freund,
zwischendurch, und entlang,
mißliebiger Anfang beschönigt Dein Tun.
Du Runen gut Lesender, Du Rudel,
Du Rotte, Du Bündel, das Heu!
Winters eifrig Frierender -
das Eis macht dich neu!

Und am Ende ist Wohlsein,
ein Ameisenheer.
Ich verspreche Gehorsam,
viel Geld, und noch mehr!

#32 of 1619      [Backlink]      Posted at Thursday  10.12.2009 21:04      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Nochmal nachgedacht→ Love & Affection → Songs
Ihm gefiel, wie ich saß.
Wie ich die Brille absetzte,
wie ich Mandelkuchen aufaß.
Beim Treppensteigen nicht hetzte.
Und meine Haut sei so blaß,
als ob viel mich verletzte.
Er mochte mein Grinsen,
wenn mir Kluges einfiel,
und er tat gerne hin seh'n,
weil mein Reden hätte Stil,
mein Schweigen und Linsen.
Dabei lachte er gerne,
und ich lache gern mit,
und er sagte, ich wär 'ne
Bildhübsche und nett,
so aus der Ferne.
Ach, das schmeichelte mir,
warum sollte es nicht,
ich lebe im Hier,
darauf bin ich erpicht,
eine Lanze dem Wir,
nur Zusammen ist Licht!

Er war gar nicht schlecht.

Er stand zu dicht bei mir.

Wie ein Tal in den Bergen,
Erholung am Hang,
nie wird was d'raus werden,
d'rum ist mir nicht bang,
inmitten der Herden
zieht er nur am Strang,
an dem alle schon ziehen,
und ist glücklich dabei,
weil ihm Kräfte verliehen
sind, die mir einerlei
sind, ihm nicht, wie mir schien.

Mehr Raum wäre schön.
Ich kann and're Leute
von fern besser seh'n.
Aus der Nähe bereute
ich schon bald meine Weh'n,
die doch jedermann scheute,
der für sich bleiben kann,
bequem Liegen im Steh'n,
wildes Lügen statt Flehen,
und Klappern alsdann.
Er langweilte mich.Ich denke, er war nicht
der für mich rechte Mann.
#33 of 1619      [Backlink]      Posted at Wednesday  09.12.2009 00:11      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
AD 2037 MGC Orbiter Ganymed→ SciFi → Songs

Kalt, das war es sehr in Deinen Hallen,
es zischte Luft als weiße Fahne
neben uns aus blauem Stahl,
ein Grinsen matt von Silber,
und Schwere wie von Ungefähr.

Du sahst kaum hin zu dem Display.
Ich konnte deine Adern ahnen,
die Kompetenz des Regulären,
der glatte Stoff straff über Haut,
von Weitem war ein Laut zu hören,
ein Donnern, Dröhnen, unbekannt.

Wie leicht fiel dir, mich zu verwirren.
Ich fror, und fremd war mir, und Angst.
Ich sah nicht einen von den Sternen,
nur weißes Licht und Eis und Rauch.
Der Boden unter meinen Füßen bog
sich wie ein weiter Trog dahin.

Ich wollte weinen, wollte schlafen,
das Summen der Maschinen ließ mich nicht.

Vor uns stand wartend wie ein Drachen
ein Wurm aus Aluminium und Kraft.
Aus seinen Kiemen kämpfte sich
ein wenig warme Luft ins Freie,
verschwand wie kaum gesehen schon
im Dunkel, gegen das kein Licht ankam.

Ich fühlte nach der Hand, ich stand
und ging nicht weiter, tastete,
als würde, wenn du mich berührtest,
alles um mich her sich bessern.
Nichts geschah. Ein rotes Glühen
kam zu mir von der Seite her, ich schrie.

Du gabst mir fast ein Lächeln.
Mit deinen Fingern auf der Tastatur,
und deine Augen blickten mild,
die weiße Stirn, das dünne Haar,
mir war, als wäre mehr in dir
als nur ein Mann am Ende seiner Schicht.

Ich stolperte, als ich zum ersten Mal
die Differenz der Schwerkraft spürte, stumm.
Der Wagen glitt über Frost und Kabelstränge
wie ein Cherubin mit seiner noch
voll Hoffnung pochenden, doch schon
verloren, nur das Wissen weiter vor sich
hin geschobenen Fracht dahin.
Das Leder seiner Sitze schmatzte satt.

Und über mir war Flackern bunter Lichter,
Musik, und Stimmen, Schatten, Schritte,
metallisch scharf war der Geruch
von Sterben hinter allem, von Tod
am Ende eines langen Tages, Frost,
von Starre in den glasig dünnen Wänden.

Ich stieg die Treppe hoch, wohl ein Defekt,
der sie bewegungslos beließ, daß ich
mit einem Fuß dem anderen folgend,
zum Licht aufstieg. Es roch nach Fleisch.
Es roch nach Schweiß und wilden Körpern,
nach Öl und Haut, die sich gesehen weiß.

Ich drehte meine Finger umeinander,
und meine Beine blieben schwach, ich war nicht ich.

Blau schimmerte ein Strahler über gelber,
breit sich gegen mich erhebender Begrenzung,
und schrieb mir einen Text ins Auge,
dessen Sinn ich nicht verstand. Ich sah,
ich schaute nach den krummen Rücken,
dem Pelz, Handschuhen, Stiefeln, Stoff.

Ich fühlte mich hier nicht willkommen.
Man äugte zu mir her, wie zu dem Gast,
den keiner will, und keiner wird ihn nehmen,
und seine Lippen bleiben stumm, das Kinn
hart kämpferisch gereckt, doch nichts
nimmt ihm die Fehde auf, alles verpufft!

Der Boden zitterte, ein dumpfer Leib
aus weißer, sich geschmeidig
jeder seiner Bahnen gebender,
sich dehnender, sich streckender,
dann wieder schlafend träumender -
Haut, Hülle, Panzer, Schutz und Schild.

Und einsam war ich, winzig, lose.
Um mich herum die Welt war mir zu groß.

#34 of 1619      [Backlink]      Posted at Sunday  06.12.2009 23:54      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Lebemann→ Mannsbilder → Songs

Wie liebe ich den Lebemann,
mal einer, der mich lieben kann,
im Leben und nicht irgendwann.
Vom Tod spricht nur, wer lebt.
Es giert nur, wer sich sehnt.
Das kühne, scharfe Trachten,
der Hunger und der Mangel,
wie gleich sie alles machten.
Der Reichtum machte klug.
Wahrhaftigkeit Betrug,
das Licht wirft Schatten,
die Liebe Haß und Leben – Tod.
Darum geb' ich dem Lebemann,
was ich dem Leben geben kann,
und lache meine Tränen
wie Kerzenlicht ins Abendrot.
Ich liebe nur den Lebemann,
weil der mir alles geben kann,
und nehmen tu ich's obendrein.
Das soll mir Leben sein,
und Leben - das tut gut!

#35 of 1619      [Backlink]      Posted at Saturday  05.12.2009 19:32      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Winteranfang→ Winter → Songs

Der war wacker,
der den wilden Wein weg wedelte,
wintertags.
Wir waren willens,
weiter zu ignorieren,
was das Laub
an Wildwuchs
uns zumuten würde.
Der wackere Mann
war davor,
gottseidank!
Man murmelte,
frau lächelte,
ein einig Land.
Am Horizont
querten Cruise Missiles
die Formation wütender Krähen,
ein unnützes Volk.
Man und Frau schauten einander.
Als die Nachricht eintraf,
und das Piano auf sang.
Ein gottsanfter Ton,
anbetend,
weil der Wein endlich weg war,
und nun Winter begann.

#36 of 1619      [Backlink]      Posted at Saturday  05.12.2009 01:31      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Danksagung→ M09-11 → Songs

Ich habe einmal Schwarz getragen.
Ich trug es nur für dich.
Ich ahnte Trauer in Talaren.
Ich dachte nicht an mich.

Ich war einmal mit Schuld beladen.
Ich lud sie nur für dich.
Ich spürte Vorwürfe im Sagen.
Ich nahm sie zögerlich.

Du kleidest dich in Falten.
Du hast die Augen, hast die Stirn.
Du bleibst beim guten Alten.
Du bist Sappeur in deinem Hirn.

Du schachtest tiefe Spalten.
Du garnst dich um mit Seidenzwirn.
Du willst für stets verwalten.
Du willst im Hinterhalt verwirr'n.

Es rollten Kränze durch die Nacht.
Verschämte Sätze sprudeln.
Das hatten wir zum Dank gemacht.
Der muß das Licht besudeln.

#37 of 1619      [Backlink]      Posted at Sunday  29.11.2009 21:28      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Pioneers! O Pioneers!→ Outskirts → Songs

Unter dem Sand ist das Pflaster,
sie fegen ihn weg
mit den riesigen Wagen,
die Bürsten aus Stahl.
Ein Morgen, so kalt wie die Sonne.
Glasfaser erhellt!

In der Steppe die Ketten,
sie glitzern nach Gold,
mit den blutigen Händen
im Dickicht gesucht.
Ein Tag wie der Staub auf den Meeren.
Satellitenempfang!

Am Ausgang steht Schuld,
selbst unmündig gemacht.
Mit den Tasten gehämmert
wird Wasser zu Wort.
Eine Nacht, in der Katzen entspringen.
Es siegt Alamo!

Im Schritt mit der Zunge
den Rand naß geleckt,
kontradiktorisch,
ganz egalitär.
Ein Atmen am Ende.
Der Blick android!

Flußaufwärts! Pioniere!
Wenn Flut ist, geht heim!
Der Beelze belebt
den flennenden Bub.

#38 of 1619      [Backlink]      Posted at Wednesday  25.11.2009 18:45      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Beschäftigung #25→ Beschäftigung → Soaps

Der Morgen hatte sich lange nicht entschließen können, was er mit seinem Quantum Tageslicht anfangen sollte. Gegen Westen kroch der verschwommene Nachthimmel nur zögerlich davon. Direkt über ihr mischten sich ein paar erste, freundliche Aufhellungen ins triste Grau, und aus Osten drängte sich golden schimmernd ein breiter Lichtstreifen mit wild gezacktem Rand heran. Wie ein riesiger, brennender Kamm kam er ihr vor, der allen Mist der Nacht aus dem Tag hinaus schieben würde und nur reine, stahlblaue Leere übrig lassen würde. Dazu passend packte ein kühler Wind nach ihrem Rücken und beschleunigte ihre Schritte. Max rannte ohnehin, von seiner Wut beflügelt, wie ein Sprinter immer einen halben Schritt vor ihr her. Es war sehr knapp geworden, zu knapp mittlerweile. Das Auto sprang wieder einmal nicht an, und die S-Bahn war ihnen trotz eines armwedelnden Endspurtes direkt vor der Nase davon gerauscht. Eine Gemeinheit, mit der einige der meistens gestressten Fahrer sich voller Genuß an den ihnen verhaßten Fahrgästen hin und wieder rächten.

Max hatte laut auf gebrüllt und mit dem Fuß ausgeholt, um eine Delle in den..

#39 of 1619      [Backlink]      Posted at Sunday  22.11.2009 16:01      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Lungo Lago→ Lago → Songs
An der Küste eines lang gestreckten,
nach unten zu recht mächtig breit werdenden Sees
At the shore of one long laid out lake
that broadened itself very much at the bottom
(Unten,
das wäre etwa da,
wo der Tisch dann endet,
auf dem der aufgeschlagene Atlant
- der Atlas? - ruht,
in welchem, klar,
der See nicht wirklich liegt,
nur seine Form
- ein Ausschnitt, um genau zu sein -
in Draufsicht gut zu sehen ist,
so wie ein Vogel ihn mit seinen scharfen Äuglein sähe,
flöge er hoch über ihn hinweg,
was so ein Vogel aber niemals täte,
sie flögen alle um den See herum,
weil andernfalls und würden sie dann müde,
sie in den See hinunter fielen statt an sein Ufer,
wo es Nistplatz mehr als genug für alle gibt,
den sie nur früh genug aufsuchen müssten,
wenn sie spürten,
daß sie müde werden könnten,
oder schwach)
(bottom,
that would be
where the table will end
on which the wide spread atlas
- the book - is resting,
in which, of course,
the lake actually doesn't dwell,
but its shape
- a piece of it, to be real precise -
is easy to be seen by topview,
like a beady-eyed bird would catch sight of it
if it flew right across it high up in the air,
something a bird nearly ever would do,
all birds would fly well around that lake
because if not and in case they got tired
they would plunge into the water and not onto the strand
where there is more than enough room for nesting
which they just had to be heading for early
if they sensed
they might get tired
or weak)
befindet sichthere is
(Nicht direkt am Ufer,
sondern ein wenig schon von ihm entfernt,
es geht dort leicht und sanft die Berge hoch,
die um den See herum gelegen
seinen Hals sehr eng zusammen pferchend
- wo der Tisch am Rande oben des Atlanten endet -
so schwer dir auf der Welt zu lasten scheinen,
daß du gern glaubst,
ein wilder Gletscher aus der Vorzeit habe ihn,
ein frecher, plumper Gärtner,
der eine Furche übermütig durch den weichen Mutterboden zog,
direkt in das Gestein der Berge tief hinein gebohrt,
rasch einer Laune folgend,
wie ein Kind,
die Erde war noch jung)
(not exactly at the strand,
but a little bit away from it,
the banks are ascending slightly up into the hills around there
which surrounding the lake
and throttling its neck very tight
- just where the desk ends at the atlas' top margin -
seem to last that heavy onto this world
that you like to believe
a wild glacier out of prehistoric times,
a naughty crude gardener
who has jauntily cutted a furrow through soft mould,
has drilled it deep out of the rocks of the mountains,
obeyeing some swift fancy
like a child,
earth still was young, then)
ein Haus inmitten eines Gartens,
und aus dem Haus schaust du
a house amidst a garden
and out of the house you do look
(Nur wenn nicht gar zu viele von den Bäumen,
die unterhalb des Hauses in dem Garten stehen,
zu hoch gewachsen sind,
versteht sich,
man pflanzt seit kurzem dort jetzt Bäume an,
die sehr hoch wachsen,
doch früher waren es stets Bäume,
die niedrig nur aufragen würden,
wenn sie einmal ins Alter kämen,
wo Bäume nach dem Himmel greifen,
und über die hinweg der Blick frei schweifen sollte,
er ist sehr schön,
der Blick)
(only if not too many of the trees
that are standing in the garden beneath the house
have grown up too high,
of course,
lately they are planting trees around there
that will grow very tall
but in earlier times there had always been trees
that would only grow low
when coming of age
trees will fetch for the skies
and above which the eye should be able to sweep freely out,
a very nice look it is,
indeed)
auf deinen See hinaus,across your lake
(Der deiner gar nicht ist,
du denkst es nur,
weil du ihm angehörst)
(that actually isn't yours,
you just think it is
because you feel you are)
er liegt da unten,
ruhig und gelassen,
du störst ihn selten,
wenn du ihn dir,
zumeist sehr stumm,
im Licht beschaust.
it is lying there
steady and calm
you rarely bother it
if watching it,
mostly mute,
when well lighted.
Auch er stört dich niemals.
Und Tag ist dort für immer.
It never doesn't bother you too.
And there day lasts for ever.
#40 of 1619      [Backlink]      Posted at Sunday  22.11.2009 15:12      © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 
→ Labels

Volltextsuche

Kategorie
Sprache
Label
Titel
Text
Groß/Kleinschreibung
beachten
ignorieren


Labels

Algebra
Matrix
Permutation
Reihen
Canzoni
Anna Dabosh [Englisch+Deutsch]
E.E. Cummings [Englisch+Deutsch]
Emily Dickinson [Englisch+Deutsch]
Erich Meier [Englisch+Deutsch]
Firebird Landing [Englisch+Deutsch]
Jenny Allen [Englisch+Deutsch]
Schadenfrauleins [Englisch+Deutsch]
Stefan George [Englisch+Deutsch]
Stefan List [Englisch+Deutsch]
William Butler Yeats [Englisch+Deutsch]
William Shakespeare [Englisch+Deutsch]
Fotografie
Ignazio Buttita
Projects
Soaps
Affäre Rosenlicht
Beschäftigung
Blaupause
Fontane
Local Hero
Steilküste
Songs
Flowers [Englisch+Deutsch]
Fluß [Englisch+Deutsch]
Herbst [Englisch+Deutsch]
Ich [Englisch+Deutsch]
Initial [Englisch+Deutsch]
Katzen [Englisch+Deutsch]
Lago [Englisch+Deutsch]
Love & Affection [Englisch+Deutsch]
M07-05 [Englisch+Deutsch]
M07-11 [Englisch+Deutsch]
M08-02 [Englisch+Deutsch]
M08-04 [Englisch+Deutsch]
M08-09 [Englisch+Deutsch]
M09-09 [Englisch+Deutsch]
Me [Englisch+Deutsch]
Sie [Englisch+Deutsch]
T98 [Englisch+Deutsch]
Humming [English]
Me [English]
Me & You [English]
Sir [English]
Alltag
Arbeiten
Avantgarde
B02
B03
B07
Bahnhof
Fluß
Großstadt
H95
H96
Haiku
Heimspiele
Herbst
Herbstmorgen 2007
Himmel
Kompression
Küche
Lago
Love & Affection
M06-11
M06-12
M07-01
M07-02
M07-03
M07-04
M07-05
M07-06
M07-07
M07-08
M07-09
M07-10
M07-11
M07-12
M08-01
M08-02
M08-03
M08-04
M08-05
M08-06
M08-07
M08-08
M08-09
M08-10
M08-11
M08-12
M09-01
M09-02
M09-03
M09-04
M09-05
M09-06
M09-07
M09-08
M09-09
M09-10
M09-11
M09-12
Mannsbilder
Maschineninduziert
Me
Me & You
Minipoem
Outskirts
paese
Politik
Schuhe
SciFi
Sehnsucht
Sie
Stadt
T92
T97
T98
Tageszeiten
Tries
Von Rändern
Wasser
Winter
Wolken
Talks
Me [Englisch+Deutsch]
Sie [Englisch+Deutsch]
T98 [Englisch+Deutsch]
Initial [English]
Alltag
Alltag auf dem Lande
B00
B01
B02
B03
B07
B99
Die Wärterin
Falten
Family Days
Flirts
Fluß
G93
G96
H95
Heimspiele
Herbstmorgen 2007
Humming
Katzencontent
Kettle
Kirchen
Lago
Leben auf dem Lande
Leute
Mannsbilder
Me
Me & You
Meer
Moderne Zeiten
Mäander
Outskirts
Schach
Spitzfindiges
Stadt
Straßen
T93
T97
T98
Tageszeiten
Talltales
Tolchok
Unterwegs
Wachsende Texte
Wasser
wet
Winter
Worte


songs

Nachbarn
Änderblog (zusammen mit Dirk Schröder)
Jenny Allen - Intermittent Voices
AmarettazuBlaue - Augenblick
Gabriele Brunsch - LadyArts Geschichten
Gabriele Brunsch - Haiku and non-Haiku
Miroslav Dušanić - Miro Leone: Lyrik
Susanne Englmayer - Over the Bones
Frau Musika
Claudia Kilian - Sammelmappe
Claudia Klinger - Digital Diary
Stefan List- Kollaps der Wellenfunktion
Erich Meier - Verdichtetes
Mock Turtle
Alexander Nicolai - chronochrom
Diether Petter - Schreibman's Kultbuch
Dirk Schröder - hor.de
Franziska Schröder - Thoitsch
Helmut Schulze - parallalie
Paul Spinger - Lyrik und Germanistik
Zakkinen's Blog
Bjoern Ziegert - Wortgebrauch


Musik
The Beatles - Mother Nature's Son
The Beatles - Blackbird
The Corrs - Summerwine
Del Amitri - Nothing Ever Happens
Ani DiFranco - 32 Flavors
Ani DiFranco - Swan Dive
Ani DiFranco - Half Assed
Mazzy Star - Fade Into You
Montana Skies - House of the Rising Sun / Devil went down to GA
Maura O'Connell - Blue Train
Maura O'Connell - Trouble In The Fields
Maura O'Connell - Down By The Salley Gardens
Joan Osborne - Sara Smile
Joan Osborne - Midnight Train To Georgia
Joan Osborne - To Make You Feel My Love
Portishead - Hummiung
Cat Power - Crying, Waiting, Hoping
Cat Power - Love & Communication
Cat Power - Remenber Me
Cat Power - House Of The Rising Sun
Sea Wolf - The Garden That You Planted
Smog - I Feel Like The Mother Of The World
Smog - Rock Bottom Riser
Smog - Dress Sexy At My Funeral


af_newyork

Labels

Rechts werden alle vorkommmenden Labels aufgelistet. Durch Anklicken eines Labels werden nur die ihm zugeordneten Texte angezeigt.

Anzeigemodus

Standard ist nunmehr der Blogmodus, d.h. es werden die neuesten Texten untereinander angezeigt (ggf. in gekürzter Fassung). Mit dem Schalter Anzeigemodus kann zwischen Blog- und Archivmodus umgeschaltet werden.

Compilations

Sind eine Erweiterung des Booklet-Konzeptes. Registrierte Benutzer können beliebig viele Zusammenstellungen von Texten unter beliebigen Titeln anlegen. Diese können auch öffentlich gemacht werden.

Bookmarks

Registrierte Benutzer können sich privaten Lesezeichen einrichten. Diese werden auf der Startseite und den Textseiten angezeigt.

Booklet

Eine der erweiterten Möglichkeiten für registrierte Benutzer ist das Booklet. Dieses ist eine private Auswahl von Texten, die zusammen unter einer von Ihnen bestimmten Überschrift ausgedruckt werden können.
Um einen Text in Ihr Booklet aufzunehmen, klicken Sie beim Betrachten des Textes auf den entsprechenden Schaltknopf.

Registrierung

Um erweiterte Möglichkeiten dieser Website (z.B. das Booklet) zu nutzen, können Sie sich als Benutzer registrieren lassen. Falls Sie das möchten, senden Sie mir eine entsprechende E-Mail mit dem gewünschten Benutzernamen. Das für den Login benötigte Passwort erhalten Sie via E-Mail, sobald ich unter diesem Namen einen Benutzer angelegt habe.

PIN für Kommentare

Um vor den lästigen Spam-Kommentaren zu schützen, erhalten Sie beim Eintreffen auf dieser Seite eine PIN (eine 4-stellige Zahl), die Sie, falls Sie einen Kommentar hinterlassen wollen, eingeben müssen. Die PIN steht rechts oben auf der Startseite.

Volltextsuche

Sie können anhand bestimmter Kriterien nach Einträgen suchen. In Überschriften und Texten kann dabei auf die Groß/Kleinschreibung wahlweise geachtet oder nicht geachtet werden.
Ihre Kriterien werden zusätzlich oberhalb und unterhalb der Texte in lesbarer Form angezeigt.

Kommentieren

Sie können alle Einträge kommentieren. HTML-Code wird zwar gespeichert, jedoch werden die Tag-Klammern in eckige Klammern umgewandelt.
Sie müssen Ihre Kommentare namentlich kennzeichnen, damit diese gespeichert werden. Eine Überprüfung der Namen findet nicht statt.
Was mir nicht gefällt, lösche ich nach Gutdünken!

af_newyork

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 → p1 of 41    total of 1619 texts

Impressum:

Susanne Sarfatti, Postfach 21 90 35, 33697 Bielefeld Site Release 2.40 © 2007-2010 S.Sarfatti

Hinweis:


Mit Urteil vom 12. Mai 1998 (Az 312 O 85/98) hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines 'Links' die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann, so das Landgericht in seiner Urteilsbegründung, nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Von dieser Seite sind 'Links' zu anderen Seiten im Internet gelegt.

Für all diese 'Links' gilt:

Ich weise darauf hin, dass ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der verbundenen Seiten habe. Deshalb distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller verbundenen Seiten. Diese Erklärung gilt für alle auf meinen Webseiten ausgebrachten 'Links' und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die 'Links' führen.