SuMuze

alice
Soaps Canzoni Algebra
Talks Songs
Achten Sie neben den → neuen Texten bitte auch auf die → Neuigkeiten!
Besuchen Sie die → Nachbarn oder hören Sie → Musik, die mir gefällt!
Genug gesehen. Dem Gesicht begegnet in allen Weisen.
Genug gehabt. Lärm der Städte, abends, und in der Sonne, und immer.
Genug erkannt. Die Haltestellen des Lebens.
- O Lärm und Gesichte!
Aufbruch voll Gefühl und Geschrei - neu!
A.Rimbaud: Leuchtende Bilder / Illuminations - Aufbruch / Départ
(übers. von Reinhard Kiefer und Ulrich Prill)
→ Alice oder → Sarah Miles,
→ Light at Two Lights oder → New York
anklicken und Bilder anschauen!
→ Impressum
→ Labels
→ Volltextsuche

←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 → p4 of 44    total of 1729 texts

Bezogen→ Avantgarde  → Songs

Er
Zählt Welt.
Grenzt ab. Wirft.
Ist. Wird. Wäre. War.
Inzwischen zwei Häuser weiter..
Stockwerke aufeinander.
Flächen. Felder.
Raum.
Ich
Ein Tanz
und Fortsetzung..


#121 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 15.01.2010 23:24 © by SuMuze
→ Navigation1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Herbstmorgen 2007→ Fotografie  → Canzoni

15.10.2002
16.10.2007
17.10.2007
18.10.2007
28.10.2007
29.10.2007
30.10.2007
31.10.2007
01.11.2007
02.11.2007
03.11.2007
04.11.2007
05.11.2007
06.11.2007
07.11.2007
08.11.2007
09.11.2007
11.11.2007
12.11.2007
13.11.2007
14.11.2007
15.11.2007
16.11.2007
17.11.2007
18.11.2007
19.11.2007
20.11.2007
21.11.2007
22.11.2007
23.11.2007
24.11.2007
25.11.2007
26.11.2007
28.11.2007
29.11.2007
30.11.2007
04.12.2007
05.12.2007
06.12.2007
07.12.2007
08.12.2007
10.12.2007
11.12.2007
12.12.2007
13.12.2007
14.12.2007
16.12.2007
18.12.2007
19.12.2007
20.12.2007

#122 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 12.01.2010 11:17 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Bruder, zur Sonne, Parteibuch→ Politik  → Songs

Wir sind die Perlen für die Säue,
angeschirrt und fein gemacht.
Wie oben Penthouse dem Gebäude,
aufgezurrt und schön gelegen.

Da unten kriechen die, die atmen
frei die Luft gelungen ein.

Der gibt sein Glied, die nimmt es sich,
der glüht bereits, die will es erst.
Der hat sein Geld, die zählt es nach,
der ist daheim, die Regen naß.

Es tut so gut, das Schlechte lobt
stets flink die Anderen mit sich.

Das überklug um sich Erdachte
machte seine letzten Fugen dicht.
Schwebte als Baldachin aus Laub
für tauber Zungen Wohlgenügen.

So wurde Greifen endlos fern, als
Nähe enge Pelle schien.

Ins Helle zeigte arge Nacht. Zum Wort
das widerspenstige Verstummen.
Hat uns ererbte Sünde blind gemacht?
Trifft alle Engel volle Schuld?

Der Herr verließ erzürnt am dritten Tag
den Bau. Den Rest gab es für lau.

Dann wurde prozessiert. An Eingaben
die Weiterungen aufgehängt. In Jahren
hat Vollendung sich nach vorn gedrängt,
ward Mittelmaß herauf beschworen.

Ein Gummiball sprang auf der Treppe
lustig los. Geschmeidige Bewegung.

Warum sie ihre Haare kürzte, fragte er
mit tadelfestem Blick. Sie würzte
ihre Worte beißend scharf. Nicht darf
es heißen, gäbe es je ein Zurück.

Entspanne dich, sei adaptiv, bedenke und
sei niemals klein. Und gern genau.

#123 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 10.01.2010 23:07 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Wintermorgen 2007-2008
Revision # 2
→ Fotografie  → Canzoni

21.12.2007
22.12.2007
23.12.2007
25.12.2007
28.12.2007
29.12.2007
31.12.2007
02.01.2008
05.01.2008
06.01.2008
07.01.2008
08.01.2008
02.01.2008
09.01.2008
10.01.2008
11.01.2008
14.01.2008
15.01.2008
16.01.2008
17.01.2008
18.01.2008
21.01.2008
22.01.2008
23.01.2008
24.01.2008
01.02.2008
01.02.2008
05.02.2008
06.02.2008
07.02.2008
08.02.2008
09.02.2008
11.02.2008
12.02.2008
13.02.2008
14.02.2008
15.02.2008
16.02.2008
18.02.2008
19.02.2008
20.02.2008
21.02.2008
22.02.2008
25.02.2008
26.02.2008
27.02.2008
28.02.2008
29.02.2008

#124 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 10.01.2010 15:30 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Frühlingsmorgen 2008→ Fotografie  → Canzoni

20.03.2008
21.03.2008
22.03.2008
23.03.2008
24.03.2008
25.03.2008
26.03.2008
27.03.2008
28.03.2008
29.03.2008
30.03.2008
31.03.2008

#125 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 10.01.2010 14:14 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Seien→ Me  → Songs

Ich lausche auf den nackten Fuß, der auf die blanken Dielen tritt. Naß klingt das, fern.
Luft wird verdrängt, und Raum zwängt sich in Zwischenräume. Scharf schwingt es.
Da reibt sich Haut an Molekülen, Konzepte aneinander, und dennoch höre ich.
Licht von der Sonne, um zwei, drei Ecken mir gebrochen, blendet trotzdem.
Kalt ist die Schleimhaut, immer weiter zuckt der Darm, die Kehle schwillt.
In mir sind Gase, Fäulnis, Tod. Ich straffe meine Häute gegen an.
Träume, daß du mir kehrst, zurück und ein und niemals ver!
Ich schweige. Inmitten meiner Stimme bin ich still. Es ruft.
Nicht laut. Ich bin nur zärtlich, Opferlamm.
Horche dem Tapsen weißen Fleisches.
Auf Holz gespannt. Hinaus.
Ich bin das Licht
und bin es nicht.
Ich sei es.
Bin!

#126 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 06.01.2010 21:18 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Verliebt→ Love & Affection  → Songs

Ich ende nicht mit meiner Haut.
Ich reiche weiter,
zwei Millimeter, mehr.
Darauf habe ich stets vertraut.

Ich ende nicht mit meinem Atem.
Ich rieche Gas und Gras
und Stein und Lüfte.
Das gehörte stets zu meinen Gaben.

Ich ende nicht, wenn ich laut schrei.
Ich zucke mit den Armen,
strecke wild die Beine.
Ich zeige stets, was ich dir sei.

Ich ende nicht am Abend in der Kälte.
Ich wärme den, der friert,
und tröste den, der weint.
Ich bin stets bei dir in der Weite.

Ich tanze Wildheit für die Welt.
Ich leide, will sie mich,
statt deiner, leiden sehen.
Ich halte fest, wo du nicht hältst

Inmitten meiner ist das Universum.
Du bist nur Schmuck,
den mag ich gern.
Ich aber klug, und du bist dumm.

Ich geb Vergeblichkeit den Inhalt.
Du staunst und grinst,
ich schütze dich.
Ich bin das Hier, und fast das Bald.

Ein Tropfen quält sich fort vom Rand.
Wir fallen, wie gemeinsam
füreinander uns entbrannt.

#127 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 04.01.2010 21:20 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Winterabend
Revision # 2
→ Winter  → Songs

winterabend_001
An einem dunklen, langen Abend, um's Fest für Christus' Leben so herum
Wir saßen hier in unserer warmen Küche, die duftete nach Majoran und Zimt
Eng beieinander hockten wir, und dachten, lachten auch und sprachen
An meiner Seite, da war einer, der mich glücklich machte, weil er da war
Vor den Fenstern lag viel Schnee, es schneite weiter, ich freute mich daran
Ich hatte meine Füße fest ins Fell des Hundes eingegraben, der grunzte sanft
Der Wein war viel zu süß, ganz allgemein erhob sich grummelnder Protest
Die üblichen Verdächtigen zerstörten wieder jeden Schleier um die Welt
Ich habe mich bei meinem Nachbarn müde angelehnt, ich fühlte mich danach
Jemand erzählte, wie er als kleiner Junge in der Kirche einmal dringend mußte
Die Katzen husteten, vielleicht weil beide später nicht ins Kalte wollten
Im Ofen leuchtete im gelben Licht der Ofenraumbeleuchtung helles Fleisch
Ich hatte mitten auf den Tisch die Schüssel mit den Zweigen hin gestellt
Die Kinder oben lärmten, eine Mutter ging hinauf und schimpfte lachend
Andauernd meldete sich das Telefon, wir machten Witze über uns, zahnlos
Ich wollte, daß er seine Hand nie wieder von mir nähme, ich träumte still davon
Wenn draußen ein Motor erklang, dann schauten alle nach den Fenstern
Ich dachte nach, ob ich mir meine Haare kürzen sollte, ich war gewillt, jedoch
Die Tischplatte war übersät mit Schalen von den Nüssen, Asche und Papier
Jemand sang leise vor sich hin, ein anderer fiel ein, ich nicht, der Text zu fremd
Ich schaute kurz vor Mitternacht rasch aus dem Fenster, keine Sterne waren da
Ich habe Angst, allein zu sein, ich fürchte mich, sind Menschen mir zu nah
Wir lasen uns dann noch Geschichten vor, und alle lehnten irgendwie am Nachbarn
Die Müdigkeit gewann am Ende, wie stets, der Hund schaute mich träge an
Ich werde traurig, wenn ich froh bin, ich freue mich, wenn ich nicht weiß, warum
Die Nacht schien gar keine Ende mehr zu nehmen, die Stunden endlos sanft
Ich kann nicht immer haben, daß ein warmer Leib sich meinen nimmt
Der Schnee ist nicht davon gegangen, er liegt wie unbeirrbar auf dem Land
An einem dunklen, weichen Abend bin ich dem Winter nicht davon gerannt
Frost holt uns ein, die Stille, wenn kein Wind mehr ist, unlesbar sind die Spuren
Spät im Schnee, und Schlaf ist dann willkommen, der eine Trost der Nacht
winterabend_002

#128 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 04.01.2010 09:28 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Outskirts #1
Revision # 2
→ Outskirts  → Songs

Sie dreht sich nach dem Raum, den sie verläßt, nicht um.
Sie sehnt sich nach dem Traum, den sie gehaßt, nicht mehr.

Sie weiß um die Bedenken, die Mut und Hoffnung schenken.
Sie läuft mit ihrer letzten Kraft geradeaus zur Tür hinaus.

Sie hält die Arme wie versteinert, stumm sind Lippen und der Mund.
Noch geht ihr Atem nicht erleichtert, noch fällt der Schritt ihr schwer.

Sie ist ein brennender Komet auf seinem wilden Sturz zur Sonne.
Die schlägt aus ihrer rennenden Gestalt Fahnen aus Feuer hinter ihr.

Sie taumelt noch und polt sich doch schon ein auf ihre Bahn.
Tief in den Schluchten ihres Zögerns bricht das Vermögen an.

Sie schaut nicht nach den Resten eines Lebens, das sie zwang.
Sie kreiselt an den besten Melodien ihres Bebens hell entlang.

Sie ist Planet, ein sich Genügen. Rotiert nach eigenem Gesetz.
Sie sucht nach dem Vergnügen fern des Alls. Verletzt.

Aus ihren Seiten plätschert Schwäche wie ein Guß.
Sie äschert ein, was sie verzeiht, für einen Kuß.

Sie prägt sich fest in ihre Welt, ewiges Mal.
Begräbt sich, Stein um Staub, in ihrem Tal.

Sie schaut nicht mehr zurück, verzweifelt nicht.
Ist Unheils Braut und Glückes Licht.

Sie taucht in jede Dunkelheit und leuchtet dort.
Hier ist kein Bleiben, hier nicht, wie an keinem Ort.

Und Wind wiegt ihre zarten Glieder zwischen Gier
nach Einsamkeit und Trubel, Hast und Neid im Hier.

Sie ist, in dem Moment, in jeder Zeit.
Sie tanzt für sich, für Nichts bereit.

Sie wandelt, weil ihr Wandeln wohlig scheint.
In sich verwandelt, und mit sich vereint.

#129 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 30.12.2009 20:00 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Zuneigung→ Lago  → Songs

Horchen. Sich ins Ferne beugen.
Weich. Anschmiegsam. Bereit.
Nach meinen Tasten tasten lassen.
Zahm. Zart. Erfreut.
Dem will ich meine Pforten öffnen, der daran zupft.
Sich ihm zu öffnen!
Wozu denn anderes wären sie gemacht?
Das schließt die Kreise meiner Welt.
Dem Abgrund noch einmal
nur knapp entkommen.
Perfekt!
Wie bist du blöde!
Wie leicht gestrickt!
Und daran hängst du, was du bist?
Komm nur, es kann so sein, ich trage dich
durch jeden Regen, jeden Schnee.
Ich bin, die dauert, du, der greint.
Hab keine Angst,
immer ist etwas, das uns eint.
In meinen Träumen
herrschst du stark.
Ich liebe das,
ich mag,
wenn du der Fels bist,
ich das Wasser,
ich Brandung,
und du Strand.
Wie ungehalten ich erbebe,
wäre da nicht deine Hand.
Horchen, sich Stille schenken,
ins Nirgendwo gezeigt.
Ich gebe Haut,
als Opfer Muskeln,
was kümmert's dich,
hätt' ich's bereut.
Ich bin der Leib,
der Lohn der deiner Ängste.
Die immer Blutende,
die bleibt.

#130 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 27.12.2009 21:02 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Braut→ Lago  → Songs

Dort ist die Spur, die selbst der beste Köder durch das Wasser zieht.
Ein Strich, unwillig auf Papier gemalter Laut, entborgt der Glätte Rührung,
wie eine fremde Hand der Haut Gefühl.

Im Dunkel spielt der Blinker, sein Lächeln zeigt, die Zähne halb verdeckt,
ein schwaches Licht, nach dem der Grund sich sehnt. Dort liegen matt
Steine, die lange Zeit der Stille hat sie beschenkt mit einem weichen Pelz
formloser Glitschigkeit.

Ein fetter Fisch reibt seinen Bauch daran. In seinen Augen flimmert Gier
mit Vorsicht um die Wette. Er bläht wild seine Kiemen, stülpt das Maul
zum Kuß und schlägt mit seinen Flossen in die Nacht.

Der schlanke Kiel des Bootes streicht lässig geradeaus. Ein leichter Wind
kühlt, Sonne schaut ihm dabei zu. Das Warten auf das Zucken an der Leine.
Dunst von den Bergen klettert feucht entlang der Ufer. Und manchmal auch
ein Feld aus Wolkenfetzen, wie Packeis flink auf blauem Meer.

Dann hat es stumme Furcht in diesen Fingern, die in die Wellen fassen,
und wollen nicht, und tauchen doch hinein. Wenn alles wartet,
keine Stunde, die beginnt, nicht eine endlos noch hinaus gezögerte Minute.

In engen Kehlen dreht sich das Schweigen um sich selbst. Ast trocken.
Bis atemlos die Jagd beginnt.

#131 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 27.12.2009 19:44 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Being A Good Girl→ Love & Affection  → Songs

Being a good girl - always tried – and never was.
There ain't no sunshine when he's gone.
Having the sun right in my eyes.
Clues are when clashes strictly are right by my side.

Ich spüre noch den Sand vom Spielplatz
zwischen meinen Zähnen, wie den Zorn,
der in mir war, als alles weit, weit weg mir schien.

Imposed eternity below your feet.
I meant to be it all.

Halbseiden soll ich für dich sein,
du Wicht, vollseiden wäre giftig.

They hold those truths to be self-evident:
that all girls are subdued by equal means;
that it's the right of every eager man
to punish her und institute
a government of good and bad.

Ich sitze Weihnachten nicht unter deinem Baum.
Mein Puls ist nicht die Folge deiner Macht.
Ich krieche nicht durch Schnee,
den du nicht hast versäumt, davon zu fegen.
Ich tanze stets für meine Pracht.

We all are true, we all are stoned.
I am the one that you don't own.
I may be beggar, lame and tame.
I am the one who gets the fame.

Ich kann die Adern zucken sehen,
das Leben in dir sehe ich.
Doch kann ich deine Wege niemals gehen.
Nur angenähert atme ich.

Those will be bad who counts the score.
Those may be good,
who knows for sure.
Just gaining rubbish, not a sign of ore.

Und manchmal, wenn der Tag sich schließt,
dann ist mir so, als kröche Glück herbei.

I want a lover, not a priest!
Doch was auch immer, stets, ja, stest, das sei!

#132 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 22.12.2009 20:49 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Kraft→ Innereien  → Songs

Es fragt sich, ob die Kraft,
mit der die Hand, die fest
auf deiner Haut aufprallt,
was immer ein Geräusch ergibt,
als fielen Gänse in die Brühe,
gewandelt werden könnte,
sagen wir: in Reue, oder auch,
zur Weihnachtszeit zumal,
in feierliches Angedenken,
Andacht und Schweigsamkeit,
und eine stille Ruhe, die beinah
Besinnlichkeit erklingen ließe.
Fragt sich. Jedoch:
gefragt ist nicht gesagt!
Und bis mir irgend jemand
zweifelsfrei das Gegenteil
benannte, bekannte ich mich
eineindeutig zu dem Theorem,
daß diese Kraft, auf meinen Leib,
und sei es auch nur exemplarisch,
angewendet, Schmerz mir machte.
Zugegeben.
Nur ein Beispiel, nur ein Fall.
Das dürre Huhn
gibt wenig Suppe,
der Knochen sättigt
niemand nicht.
Kraft ist stets fern,
und ist sie bei dir,
erleidest du sie bloß,
niemals Triumph,
kein Staat zu machen
ist mit ihr! Ergo -
der Schluß:
Kraft schadet meist.
Und in der Tat,
sie ist verzweifelt
nur zum Lachen,
die Kraft, die gerne
Stärke heißt,
von der du aber
immer schon
das Gegenteil
ganz sicher weißt.
Stärke, ach, das wäre
etwas ganz unerhört
sehr anderes. Nur Kraft,
das ist das sicher nicht.
Das ist zu wenig,
nur ein Zaudern,
ein zahmes Zurren
an den Zaumzeug,
das den Zossen
handweich macht.
Einmal da wäre
mehr gefordert,
mehr verlangt,
etwas, das zählt,
wo and're flüstern,
ein Ton der aushält,
Nacht für Nacht.
Ich wünschte mir
die Kraft aus tausend
solcher Kehlen,
und den Verstand,
der alle zähmt,
gleich mit dazu.
Das wäre Kraft,
das wäre Klang,
und ein Gesang,
und noch viel mehr.
Und wär's das nicht,
dann bräucht' es mehr,
als was es wär,
denn was es ist,
wär' nur der Ton,
der jenen Klang
erahnen ließe so,
als wäre er
gleich um mich schon,
und ist doch nicht,
ist nicht um mich,
ist abgeschlafft,
ist schwach und dünn,
ist matt und fahl,
ist ohne Sinn.
Auf keinen Fall
wäre das Kraft!

#133 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 20.12.2009 19:37 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Schneerendezvous→ Love & Affection  → Songs

Ich bin den langen Weg gegangen,
der hat an deinen Augen,
deinen weichen Lippen
angefangen, sie waren beide mir
ein Licht an einer schwarzen Küste,
arg zerklüftet, steinig, ausgedehnt
und schön.
Ich fühlte deine Haut, ich wiegte mich
als sanfte Dünung
gegen leeren Strand,
in jedem Augenblick der Sehnsucht
brach sich unser Wünschen
an den Grenzen unseres Seins.
Ich bin zu dir gekommen,
mit der Zunge habe ich,
mit meinen Fingerspitzen
wahrgenommen,
wie du seist und wie du,
brächte ich Geduld nur auf,
mir werden könntest.
Ich hab' aus deinen Fenstern
in den Tag geschaut.
Ich habe dir den Rücken
zuzudrehen mich getraut,
auch wenn die Angst
ihn leise zittern ließ.
Ich kann dich spüren,
rund herum,
und dein Verführen
ist wie meins,
wir sind einander
eingeschrieben, angeschmiegt,
ich schmeckte,
wie du meiner wurdest,
tropfenweise, zahm.

#134 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 18.12.2009 18:23 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Ich bin das→ Me  → Songs

Ich bin nicht, was du siehst in mir,
bin nicht, was du dir weißt.
Ich bin nicht, was du willst von mir,
was du zu schnell nach mir hin schmeißt.
Ich bin nicht Wand für deine Schreie,
nicht Pfad für deinen Gang.
Ich bin nicht Glied in deiner Reihe,
nicht Limes deinem langen Drang.
Ich bin nicht gut, nicht weiss, nicht edel.
Ich bin nicht besser, nicht befreit.
Ich bin für deine Songs nicht jener Pegel,
der alle Peaks in sich vereint.
Ich bin weit fort, im Eis das Klirren.
Ich bin das Ferne und die Schuld.
Ich bin dein Bangen und dein Wirren,
ich bin der Grenzwert der Geduld.
Ich, sage ich, und sag' es wieder,
ich bin die Summe meiner Glieder,
ich bin das, was nie eine And're ist.
Ich bin die Eine, immer wieder,
ich bin nur das, was du mir bist.

#135 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 16.12.2009 20:38 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Am Tage→ Tageszeiten  → Songs

Abends, wenn die Sonne nur noch streichelt,
nicht mehr peitscht,
wenn all die feinen Härchen dir im Nacken
ganz leicht aufstehen,
wenn du bloß denkst an das, was dir
dein Leben lang gefehlt.

Am Nachmittag, wenn deine Adern kräftig sind,
und deine Haut fest wie ein Panzer,
jede Pore schießt auf den,
der dich bestürmt.

Mittags, wenn alles hart ist, nüchtern, blass,
das grelle Licht der Klarheit
schwindelt doch.

Am Morgen, Müdigkeit ist noch,
ein langes Zögern, Zweifeln.

Und in der Nacht,
da stirbt sich gut.

#136 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 16.12.2009 19:51 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Nella Casa
Revision # 2
→ T92  → Songs

Der Stein ist kühl,
glatt, hart,
die Risse sind zu spüren,
mein Fuß ertastet sich den Weg.
Das Licht,
zerschnitten von den Läden,
verwittert,
Farbe blättert ab, das Holz ermüdet,
die Angeln rot vom Rost
der vielen Zeit.

Wie einfach alles hier doch ist,
ein weiter Tisch, die Stühle, fest und steil,
der Herd, so groß, so schwer.
Die Wände weiß getüncht,
ein schwarzer Schrank,
Geschirr, Bestecke, Tücher, Gläser.
Der Ausguß nur ein ausgehöhlter Stein,
kein warmes Wasser,
kaum ein Licht.

Und dennoch bin ich gerne hier,
die alte Frau, die kocht,
den Tisch darf ich ihr decken,
laufe flink um ihn herum,
die weißen Teller in der Hand,
ich hole, was sie braucht,
plappere stolz laut alle Worte,
die sie nennt,
wohl keine Hilfe, aber gern gesehen.
Fanciulla, bambina,
ich wiege mich in jedem Wort,
das ich versteh,
noch mehr, erst recht,
wenn nicht.

Einmal hockte ich mich neben sie,
sie stand am Ausguß, spülte,
ich zog den Kasten neben die Gestalt,
setzte mich hin,
legte den Kopf an ihre Hüften,
ein kleiner Wurm,
noch Erde im Gesicht und an den Knien,
sie hielt ganz still und sah auf mich herunter,
ein altes, hartes, müdes Angesicht mit dunklen Augen,
trocknete die Hände,
und fuhr mir durch die Haare,
unendlich schmerzhaft sanft.

#137 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 16.12.2009 19:31 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Der stählerne Bach→ SciFi  → Songs

Ich tauche meine Füße gerne in den Schädelbach,
sein Fingerfluß strömt meine Schläfen wie ein
kühler Kuß eines Geliebten rein hinab
und zeigt mir mit der Mündung seine Richtung.

Meine bleibt verschlossen wie der Mund
der Ungeliebten, wenn das Wissen sie ereilt.

Ich prüfe mit dem Stundenblick das Zeitenschloß,
sein Brückengeld liegt mir im Magen, reißt
Lücken in die Wände für die Ewigkeit,
die meinen Seiten jeden Ausblick nimmt.

Ich singe nur für mich. Ich flüstere.
Der Zungenstrom verzweigt sich unterwegs.
Ein kleines Stück vom Großen
verkürzt die Wartezeit.
Und bleibt.

#138 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 16.12.2009 19:24 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Zementliebe→ Love & Affection  → Songs

Vom alten Windkraftwerk am Hang hinauf zum Katerberg
schwingt mir das Dröhnen der Rotoren in den Ohren,
und das Winseln, das die marode Einspritzpumpe
seines Diesels von sich gab, wenn er im fünften Gang
den steilen Weg entlang der ausgebrannten Trafohäuser nahm.

Dann war er stolz auf seine Welt, die hellen Augen, und
auch mir gefällt noch jeder Schimmer von den mächtig
im Osten durch die Sonne gelb getünchten Hallen,
aus deren Stahlskeletten Drähte in den Himmel
zeigten, dessen weicher Bauch doch am Ende alles nieder warf.

Ich höre wieder Blech auf Asphalt schrappen, naß war der,
mein Fuß versank bis an den Knöchel im Zementstaub,
und wir lachten los, wir dachten beide nur an uns,
sein Hemd hing aus der Hose, denn meine Hand hatte
die Knöpfe noch im Wagen schnell geöffnet für den ersten Kuss.

Ich schaute auf die Lasche seines Gürtels, die wie die
Zunge einer lauernden Eidechse vor seinem
Schoß verwegen wippte. Ich rieb sie, zwischen Daumen,
Zeigefingern, die Beine bloß vom Windstoß eines
Schleppers, aus dem Fenster rief uns der Fahrer Zoten zu.

Ich schmecke wieder seine Lippen, die Majonnaise
aus dem Döner bei der stillgelegten Molkerei,
wir zwei die einzigen, der Junge oben in dem
Wagen einsam, wir nicht, wir aßen, zahlten, sprangen
in die Sitze, und horchten, bis der Anlasser sein Spiel gewann.

Jetzt steht kaum noch etwas dort. Ein paar Reihen in dem Weiß
der Industriegebäude von der Stange, brauner
Rasen da, wo der Beton gewichen ist. Wo nicht,
wächst namenlos Gebüsch aus jeder Ritze, dringt ans
Kupferlicht, so schöne Farben, dünn wie Haut, damals, für uns.

#139 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 14.12.2009 20:55 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Asynchroner Count Down→ SciFi  → Songs

Nur ein gestammelter Parameter,
kaum angedeutet, angenähert,
ein enges Intervall, vermutet
und umrissen, aus beinah' nichts
extrapoliert, geschätzt, geprüft,
verworfen, nachgebessert,
robust nach allen Seiten
verfahrenstreu zertifiziert.

Auf weißer Haut liegt bleiche Ewigkeit.

Marschieren in Kolonnen.
Der Störfaktor bedient den Wunsch
nach Fehler, nach Lebendigkeit.
Residuen, ein farbenmattes Rauschen.
Am Pegel zeigt sich, was Frequenz verbirgt.
Die Phase leicht verschoben,
Impuls und Spin vertauscht,
ins Rote hin und siebenfach die Eins.

Es bleiben immer Schatten auf der Netzhaut.

An Metrik zweifelnd, zählt herunter,
was die Furcht numerisch schlank vergaß.
Die ganzen Zahlen halten singulär
in ihren festen Reihen aus. Axiome tragen,
Stetigkeit vorausgesetzt, den Raum.
Die achte Eins verdirbt den Spaß.

Das Innen ist das Außen.

#140 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 13.12.2009 19:42 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Feder im Teer→ SciFi  → Songs

Am frühen Nachmittag,
der Staub kam aus Osten,
erwischten sie ihn.
Ein Satter! Bewegung
wie Gleiten,
dünn, schwach,
so schnell schied er hin,
daß seine Augen noch glänzten,
und seine Haut noch straff schien.

Ich hörte ihr Schreien,
ich hörte nicht d'rauf.
Ich mag es nicht leiden,
das Bersten der Knochen,
das Zerren und Reißen.
letzter Laut, und die Hast.

Wir schliefen nicht gut.
Niemand fragte warum.
Am Fuße der Treppe
saß ein einsamer Gast.

Ich zitterte leicht.
Wind war und ein Flüstern.
Es raschelte oft.
Ich träume zu häufig,
zu vieles erhofft.

Am Morgen ist Sammeln,
jeder Fuß scharrt im Dreck.
Wir zählen die Stunden,
und die Zeit geht nicht weg.
Sie machten viel Lärm,
ihr Triumph fast perfekt.
Nur vorsichtig wurden
die Hälse gereckt.

Sehr bleich kam die Sonne
am Rande der Welt
in die Höhe gekrochen.
Ich denke nicht mehr.
Bin zu müde, zu schwer.
Meine Hände durchstoßen.
Bloß Feder im Teer.

#141 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 11.12.2009 20:06 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Brautschwur bei Fluchtgeschwindigkeit→ SciFi  → Songs

Nur im Finsterwald wohnen, Doubletten im Schacht.
Fast Makulatur. Das Rosenöl kocht.
Atomkraft und Gold,
und weichwarme Arme,
der Mißgunst geopfert.
Ich stöhne dem Morgen das Licht aus dem Mund.
Ein jeder für sich, ich bin schön und gesund.
Almabtrieb. Neid. Stardust,
der Ozean ist.
Tief unten sind Wolken, dawischen ist nichts.

Immer brav korrelieren, für Kausalität,
das Zweifeln vermählt sich
dem Telos zuletzt.
Stark sind die Hosen, die Stirn, ein prächtiger Bart.
Als Lob eines Zentrums
der Maske vernarrt.

Troubadour, Zögerkrieger, mein ältester Freund,
zwischendurch, und entlang,
mißliebiger Anfang beschönigt Dein Tun.
Du Runen gut Lesender, Du Rudel,
Du Rotte, Du Bündel, das Heu!
Winters eifrig Frierender -
das Eis macht dich neu!

Und am Ende ist Wohlsein,
ein Ameisenheer.
Ich verspreche Gehorsam,
viel Geld, und noch mehr!

#142 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 10.12.2009 21:04 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Nochmal nachgedacht→ Love & Affection  → Songs
Ihm gefiel, wie ich saß.
Wie ich die Brille absetzte,
wie ich Mandelkuchen aufaß.
Beim Treppensteigen nicht hetzte.
Und meine Haut sei so blaß,
als ob viel mich verletzte.
Er mochte mein Grinsen,
wenn mir Kluges einfiel,
und er tat gerne hin seh'n,
weil mein Reden hätte Stil,
mein Schweigen und Linsen.
Dabei lachte er gerne,
und ich lache gern mit,
und er sagte, ich wär 'ne
Bildhübsche und nett,
so aus der Ferne.
Ach, das schmeichelte mir,
warum sollte es nicht,
ich lebe im Hier,
darauf bin ich erpicht,
eine Lanze dem Wir,
nur Zusammen ist Licht!

Er war gar nicht schlecht.

Er stand zu dicht bei mir.

Wie ein Tal in den Bergen,
Erholung am Hang,
nie wird was d'raus werden,
d'rum ist mir nicht bang,
inmitten der Herden
zieht er nur am Strang,
an dem alle schon ziehen,
und ist glücklich dabei,
weil ihm Kräfte verliehen
sind, die mir einerlei
sind, ihm nicht, wie mir schien.

Mehr Raum wäre schön.
Ich kann and're Leute
von fern besser seh'n.
Aus der Nähe bereute
ich schon bald meine Weh'n,
die doch jedermann scheute,
der für sich bleiben kann,
bequem Liegen im Steh'n,
wildes Lügen statt Flehen,
und Klappern alsdann.
Er langweilte mich.Ich denke, er war nicht
der für mich rechte Mann.
#143 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 09.12.2009 00:11 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
AD 2037 MGC Orbiter Ganymed→ SciFi  → Songs

Kalt, das war es sehr in Deinen Hallen,
es zischte Luft als weiße Fahne
neben uns aus blauem Stahl,
ein Grinsen matt von Silber,
und Schwere wie von Ungefähr.

Du sahst kaum hin zu dem Display.
Ich konnte deine Adern ahnen,
die Kompetenz des Regulären,
der glatte Stoff straff über Haut,
von Weitem war ein Laut zu hören,
ein Donnern, Dröhnen, unbekannt.

Wie leicht fiel dir, mich zu verwirren.
Ich fror, und fremd war mir, und Angst.
Ich sah nicht einen von den Sternen,
nur weißes Licht und Eis und Rauch.
Der Boden unter meinen Füßen bog
sich wie ein weiter Trog dahin.

Ich wollte weinen, wollte schlafen,
das Summen der Maschinen ließ mich nicht.

Vor uns stand wartend wie ein Drachen
ein Wurm aus Aluminium und Kraft.
Aus seinen Kiemen kämpfte sich
ein wenig warme Luft ins Freie,
verschwand wie kaum gesehen schon
im Dunkel, gegen das kein Licht ankam.

Ich fühlte nach der Hand, ich stand
und ging nicht weiter, tastete,
als würde, wenn du mich berührtest,
alles um mich her sich bessern.
Nichts geschah. Ein rotes Glühen
kam zu mir von der Seite her, ich schrie.

Du gabst mir fast ein Lächeln.
Mit deinen Fingern auf der Tastatur,
und deine Augen blickten mild,
die weiße Stirn, das dünne Haar,
mir war, als wäre mehr in dir
als nur ein Mann am Ende seiner Schicht.

Ich stolperte, als ich zum ersten Mal
die Differenz der Schwerkraft spürte, stumm.
Der Wagen glitt über Frost und Kabelstränge
wie ein Cherubin mit seiner noch
voll Hoffnung pochenden, doch schon
verloren, nur das Wissen weiter vor sich
hin geschobenen Fracht dahin.
Das Leder seiner Sitze schmatzte satt.

Und über mir war Flackern bunter Lichter,
Musik, und Stimmen, Schatten, Schritte,
metallisch scharf war der Geruch
von Sterben hinter allem, von Tod
am Ende eines langen Tages, Frost,
von Starre in den glasig dünnen Wänden.

Ich stieg die Treppe hoch, wohl ein Defekt,
der sie bewegungslos beließ, daß ich
mit einem Fuß dem anderen folgend,
zum Licht aufstieg. Es roch nach Fleisch.
Es roch nach Schweiß und wilden Körpern,
nach Öl und Haut, die sich gesehen weiß.

Ich drehte meine Finger umeinander,
und meine Beine blieben schwach, ich war nicht ich.

Blau schimmerte ein Strahler über gelber,
breit sich gegen mich erhebender Begrenzung,
und schrieb mir einen Text ins Auge,
dessen Sinn ich nicht verstand. Ich sah,
ich schaute nach den krummen Rücken,
dem Pelz, Handschuhen, Stiefeln, Stoff.

Ich fühlte mich hier nicht willkommen.
Man äugte zu mir her, wie zu dem Gast,
den keiner will, und keiner wird ihn nehmen,
und seine Lippen bleiben stumm, das Kinn
hart kämpferisch gereckt, doch nichts
nimmt ihm die Fehde auf, alles verpufft!

Der Boden zitterte, ein dumpfer Leib
aus weißer, sich geschmeidig
jeder seiner Bahnen gebender,
sich dehnender, sich streckender,
dann wieder schlafend träumender -
Haut, Hülle, Panzer, Schutz und Schild.

Und einsam war ich, winzig, lose.
Um mich herum die Welt war mir zu groß.

#144 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 06.12.2009 23:54 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Lebemann→ Mannsbilder  → Songs

Wie liebe ich den Lebemann,
mal einer, der mich lieben kann,
im Leben und nicht irgendwann.
Vom Tod spricht nur, wer lebt.
Es giert nur, wer sich sehnt.
Das kühne, scharfe Trachten,
der Hunger und der Mangel,
wie gleich sie alles machten.
Der Reichtum machte klug.
Wahrhaftigkeit Betrug,
das Licht wirft Schatten,
die Liebe Haß und Leben – Tod.
Darum geb' ich dem Lebemann,
was ich dem Leben geben kann,
und lache meine Tränen
wie Kerzenlicht ins Abendrot.
Ich liebe nur den Lebemann,
weil der mir alles geben kann,
und nehmen tu ich's obendrein.
Das soll mir Leben sein,
und Leben - das tut gut!

#145 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 05.12.2009 19:32 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Winteranfang→ Winter  → Songs

Der war wacker,
der den wilden Wein weg wedelte,
wintertags.
Wir waren willens,
weiter zu ignorieren,
was das Laub
an Wildwuchs
uns zumuten würde.
Der wackere Mann
war davor,
gottseidank!
Man murmelte,
frau lächelte,
ein einig Land.
Am Horizont
querten Cruise Missiles
die Formation wütender Krähen,
ein unnützes Volk.
Man und Frau schauten einander.
Als die Nachricht eintraf,
und das Piano auf sang.
Ein gottsanfter Ton,
anbetend,
weil der Wein endlich weg war,
und nun Winter begann.

#146 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 05.12.2009 01:31 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Danksagung→ Me & You  → Songs

Ich habe einmal Schwarz getragen.
Ich trug es nur für dich.
Ich ahnte Trauer in Talaren.
Ich dachte nicht an mich.

Ich war einmal mit Schuld beladen.
Ich lud sie nur für dich.
Ich spürte Vorwürfe im Sagen.
Ich nahm sie zögerlich.

Du kleidest dich in Falten.
Du hast die Augen, hast die Stirn.
Du bleibst beim guten Alten.
Du bist Sappeur in deinem Hirn.

Du schachtest tiefe Spalten.
Du garnst dich um mit Seidenzwirn.
Du willst für stets verwalten.
Du willst im Hinterhalt verwirr'n.

Es rollten Kränze durch die Nacht.
Verschämte Sätze sprudeln.
Das hatten wir zum Dank gemacht.
Der muß das Licht besudeln.

#147 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 29.11.2009 21:28 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Pioneers! O Pioneers!→ Outskirts  → Songs

Unter dem Sand ist das Pflaster,
sie fegen ihn weg
mit den riesigen Wagen,
die Bürsten aus Stahl.
Ein Morgen, so kalt wie die Sonne.
Glasfaser erhellt!

In der Steppe die Ketten,
sie glitzern nach Gold,
mit den blutigen Händen
im Dickicht gesucht.
Ein Tag wie der Staub auf den Meeren.
Satellitenempfang!

Am Ausgang steht Schuld,
selbst unmündig gemacht.
Mit den Tasten gehämmert
wird Wasser zu Wort.
Eine Nacht, in der Katzen entspringen.
Es siegt Alamo!

Im Schritt mit der Zunge
den Rand naß geleckt,
kontradiktorisch,
ganz egalitär.
Ein Atmen am Ende.
Der Blick android!

Flußaufwärts! Pioniere!
Wenn Flut ist, geht heim!
Der Beelze belebt
den flennenden Bub.

#148 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 25.11.2009 18:45 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Beschäftigung #25→ Beschäftigung  → Soaps

Der junge Morgen hatte sich lange nicht entschließen können, was er mit seinem Quantum Tageslicht anfangen sollte. Gegen Westen kroch der verschwommene Nachthimmel nur zögerlich davon. Direkt über ihr mischten sich ein paar erste, freundliche Aufhellungen ins triste Grau, und aus Osten drängte sich golden schimmernd ein breiter Lichtstreifen mit wild gezacktem Rand heran. Wie ein riesiger, brennender Kamm kam er ihr vor, der allen Mist der Nacht aus dem Tag hinaus schieben und nur reine, stahlblaue Leere übrig lassen würde. Dazu passend faßte ein kühler Wind nach ihrem Rücken und beschleunigte ihre Schritte. Max rannte ohnehin, von seiner Wut beflügelt, wie ein Sprinter immer einen halben Schritt vor ihr her. Es war sehr knapp geworden, zu knapp mittlerweile. Das Auto...
[weiterlesen]

#149 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 22.11.2009 16:01 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Lungo Lago→ Lago  → Songs
An der Küste eines lang gestreckten,
nach unten zu recht mächtig breit werdenden Sees
At the shore of one long laid out lake
that broadened itself very much at the bottom
(Unten,
das wäre etwa da,
wo der Tisch dann endet,
auf dem der aufgeschlagene Atlant
- der Atlas? - ruht,
in welchem, klar,
der See nicht wirklich liegt,
nur seine Form
- ein Ausschnitt, um genau zu sein -
in Draufsicht gut zu sehen ist,
so wie ein Vogel ihn mit seinen scharfen Äuglein sähe,
flöge er hoch über ihn hinweg,
was so ein Vogel aber niemals täte,
sie flögen alle um den See herum,
weil andernfalls und würden sie dann müde,
sie in den See hinunter fielen statt an sein Ufer,
wo es Nistplatz mehr als genug für alle gibt,
den sie nur früh genug aufsuchen müssten,
wenn sie spürten,
daß sie müde werden könnten,
oder schwach)
(bottom,
that would be
where the table will end
on which the wide spread atlas
- the book - is resting,
in which, of course,
the lake actually doesn't dwell,
but its shape
- a piece of it, to be real precise -
is easy to be seen by topview,
like a beady-eyed bird would catch sight of it
if it flew right across it high up in the air,
something a bird nearly ever would do,
all birds would fly well around that lake
because if not and in case they got tired
they would plunge into the water and not onto the strand
where there is more than enough room for nesting
which they just had to be heading for early
if they sensed
they might get tired
or weak)
befindet sichthere is
(Nicht direkt am Ufer,
sondern ein wenig schon von ihm entfernt,
es geht dort leicht und sanft die Berge hoch,
die um den See herum gelegen
seinen Hals sehr eng zusammen pferchend
- wo der Tisch am Rande oben des Atlanten endet -
so schwer dir auf der Welt zu lasten scheinen,
daß du gern glaubst,
ein wilder Gletscher aus der Vorzeit habe ihn,
ein frecher, plumper Gärtner,
der eine Furche übermütig durch den weichen Mutterboden zog,
direkt in das Gestein der Berge tief hinein gebohrt,
rasch einer Laune folgend,
wie ein Kind,
die Erde war noch jung)
(not exactly at the strand,
but a little bit away from it,
the banks are ascending slightly up into the hills around there
which surrounding the lake
and throttling its neck very tight
- just where the desk ends at the atlas' top margin -
seem to last that heavy onto this world
that you like to believe
a wild glacier out of prehistoric times,
a naughty crude gardener
who has jauntily cutted a furrow through soft mould,
has drilled it deep out of the rocks of the mountains,
obeyeing some swift fancy
like a child,
earth still was young, then)
ein Haus inmitten eines Gartens,
und aus dem Haus schaust du
a house amidst a garden
and out of the house you do look
(Nur wenn nicht gar zu viele von den Bäumen,
die unterhalb des Hauses in dem Garten stehen,
zu hoch gewachsen sind,
versteht sich,
man pflanzt seit kurzem dort jetzt Bäume an,
die sehr hoch wachsen,
doch früher waren es stets Bäume,
die niedrig nur aufragen würden,
wenn sie einmal ins Alter kämen,
wo Bäume nach dem Himmel greifen,
und über die hinweg der Blick frei schweifen sollte,
er ist sehr schön,
der Blick)
(only if not too many of the trees
that are standing in the garden beneath the house
have grown up too high,
of course,
lately they are planting trees around there
that will grow very tall
but in earlier times there had always been trees
that would only grow low
when coming of age
trees will fetch for the skies
and above which the eye should be able to sweep freely out,
a very nice look it is,
indeed)
auf deinen See hinaus,across your lake
(Der deiner gar nicht ist,
du denkst es nur,
weil du ihm angehörst)
(that actually isn't yours,
you just think it is
because you feel you are)
er liegt da unten,
ruhig und gelassen,
du störst ihn selten,
wenn du ihn dir,
zumeist sehr stumm,
im Licht beschaust.
it is lying there
steady and calm
you rarely bother it
if watching it,
mostly mute,
when well lighted.
Auch er stört dich niemals.
Und Tag ist dort für immer.
It never doesn't bother you too.
And there day lasts for ever.
#150 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 22.11.2009 15:12 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Steinkreis→ Draußen  → Songs

Die Menschen haben die Steine eng aneinander gepackt.
Haben sie aufgeschichtet, die Zwischenräume verschmiert
und sie zu schmalen, hohen Wänden, zu Mauern gemacht,
oder verteilt zu flachen Ebenen, Wellen aus Pflaster, auf
sich bäumendem Grund dicht versammelt.

Jemand anderes hat all die Felsen hierher geworfen, aufgetürmt,
sie ins Wasser hinab stürzen lassen, als würde es ihm nie
mangeln an mehr und noch mehr Gestein, das er hinterher
werfen könnte, wenn nicht reicht, was er die Hänge bereits
hinunter warf im Übermut.

Die Menschen haben die Pfade gebahnt, sind sie gegangen,
wieder und wieder. Sind den Tieren gefolgt. Haben sie
imitiert. Haben das Gras nieder getreten und ringsum
die Zweige von den Büschen gerissen und das Holz
der Bäume gehackt und die Knochen der Erde
ins Freie gezerrt.

Ein ganz anderer Fuß hat die Schluchten gestampft, tief
in das Herz dieser Welt, oben zwischen den Gipfeln
und unten, wo die Sonne nicht reicht, das Dunkel
zu erschrecken am Morgen, wenn der Lehm
unter den Wurzeln noch feucht ist wie
die Luft, die darüber schwebt.

Die Menschen haben die Laute gefunden, die von einem
zum anderen springen, die innerhalb der Mauern schrillen,
die auf den Plätzen prasseln, und dann in den Ecken
verstummen und in der Nacht leise wispern
von einem wilderen Klang.

Ein ganz anderer Ton liegt über all dem. Er schweigt.
Seine Stimme ist einsam. Seine Silben sind eins.
Seine Spur führt zurück. Sein Echo ist still.
Ein Tanz, dessen Ziel erst versiegt,
wenn der Fuß ihn beschließt.

#151 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 16.11.2009 22:24 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Sternenglühen→ Mannsbilder  → Songs

Er ist noch jung.
Sein Lächeln strahlt
in zwanzigtausend Blicken hat
sich das meine voller Gier geaalt.

Er ist noch stark.
Sein Arm mir ist
fast wie ein Kind noch mal zu sein
weil du von Allen die Geliebte bist.

Er wiedertäuft mich immer.

Er weiß noch nichts.
Sein Auge sieht
unter dem Laub die Erde wie
ein Bett, das ihn auf ewig wandernd wiegt.

Er ruht noch nicht.
Sein Finger streicht
durch meine Tundra wie ein Wolf
dem nur der schiere Schnee zum Leben reicht.

Er geht mir an die Börse.

Er kratzt in mir.
Sein Ruf ist hart
und duldet nicht das Warten auf
die frische Abendkühle über Tag.

Er zerrt mich mit.
Sein Tanz ist schnell
er wirbelt meine Glieder durch
die lange Nacht und malt sie für sich hell.

Er zeigt mir meine Flagge.

Er stülpt mich um.
Sein Augenschein
dringt mir als Sonde tief ins Fleisch
auf seiner Suche nach der Schönheit ein.

Er brennt in mir.
Mit jedem Griff
schiebt er mir Planken unterwärts
ein Admiral auf seinem stolzen Schiff.

Ich bin das Glühen aller Sterne.

#152 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 13.11.2009 22:00 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Steilküste #10→ Steilküste  → Soaps

Da meine Fahrkünste nicht anderweitig gebraucht wurden, nahm ich am Ende Henk statt meines ursprünglich vorgesehenen Fahrgastes mit nach Hause. Wir waren schließlich in einem gewissen Sinne Schicksalsgenossen. Seine Verführungskünste lagen brach wie meine. Mit dem feinen Unterschied, daß das Objekt der seinen entschwunden war, nachdem es meine in gewisser Weise überhaupt erst angestachelt hatte. Was ich heute im Nachhinein deutlich sehen kann, aber an jenem Sommerabend vor - wie es mir jetzt vorkommt - einer Millionen Jahren natürlich auf keinen Fall wahrhaben wollte. Zuerst dachte ich daran, Henk rasch bei sich abzusetzen und dann alleine weiter zu mir nach Hause zu fahren, um mir dort in aller Ruhe Leid zu tun oder mein Zimmer aufzuräumen oder eine andere gute Tat...
[weiterlesen]

#153 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 10.11.2009 14:31 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Lebt wohl!→ Initial  → Songs
Ich habe jetzt, ach, bald
mehr als drei Jahre lang
und noch gar manchen Tag
ins Funkennetz geschrieben.
Echt ein Spaß!

Ich wurde älter,
fand
und verlor
so manche Freud.

Am Rande meines Mundes
ist eine Falte, die zuvor
noch nicht da war.

Und wenn ich morgens
aus dem Fenster schaue,
weiß ich noch immer nicht,
wohin.

Ich denke oft,
daß ich zu nutzlos sei.

Ich denke auch,
daß ich nur warten muß.

Ich schäme mich,
widme ich mich dem Genuß,
und tröste mich,
entsage ich ihm mal.

Ich habe Tage voller Spaß,
und Nächte ohne das.
Ich habe Wochen,
die mit Licht sich schmücken,
und Monate, die nicht.

Ich trage immer noch
zu kurze Röcke,
die Nase hoch,
die Hacken dito,
ich hoffe immer noch,
daß meine Welt
jemand gefällt.
Ich bin noch immer
nicht unersetzlich,
ein Federkleidchen,
das nur schwebt.

Ich kann von Nutzen sein,
ganz leidlich,
ich kann die Launen heben
und den Schwanz,
für Menschen,
die mich gerne sehen,
oh ja, ich kanns!

Und gerne tue ich,
was and're wollen,
doch weiß ich nie,
was mir denn diese sollen.

Ich putze mich
an jedem Morgen,
ich schmücke mich,
als wäre das,
was ich da tue,
unvermeidlich.
Ich tue oft,
was ich tun muß.

Egal!

Und wäre nur
das Lächeln,
das ich dir
durch Jahre wahrte,
ein Rest von dem,
was ich je war -
das wär' doch was!

Und wie ich stolz wär!

Ich war stets blass,
stets winzig,
warum das ändern,
trete ich ab?
Ich bin nur Tropfen,
nicht die See, nicht Meer.
Ein Kuß von mir
wiegt nicht sehr schwer.

Komm mit,
nimm meine Hand.
Wir lachen -
nichts Eigeneres
hat Menschheit je gekannt!

Ich tanzte mit dir Bossanova,
oben auf dem Treppenabsatz -
bis unter's Dach
hab' ich es nie geschafft.

Und abends will der Lichterbaum
in meine Seele leuchten,
und wenn ich schwach bin,
laß ich ihn.

Ich weiß doch kaum,
wie meine Lippen zu befeuchten,
wenn mir der Sinn
nach Hellem steht.

Lebt wohl,
und aufrecht.
Lebt wohl,
und mehr!

In hunderttausend Lügen
muß eine Wahrheit sein.
Und wär' sie nicht,
wozu der Trug?

Am Rand der Welt
hellt sich, wie immer,
ein milder, neuer Tag.

Ich wär' so gerne eine,
die man mag.
#154 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 06.11.2009 18:56 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Sonne vom Herbst aus gesehen→ Herbst  → Songs
It is a bright and sounding day
I lay under the leaves
the apple trees give to my pleasure
not a measure
to the joy I feel
the one beloved
the one adored
I swear
I've never felt
another way.
Wenn ich der Sonne unterliege
mich weich und schattig wiege
in dem Laub der Apfelbäume
und ich träume
von der Freude
die Geliebte
die Gewollte
schwöre ich
niemals hab ich
was anderes gewollt.
#155 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 04.11.2009 18:34 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Steilküste #9→ Steilküste  → Soaps

Wir sind noch nicht zwei ganze Tage hier, aber die Zeit kommt mir vor wie eine bis zum Platzen prall gefüllte Ewigkeit. Erst heute kommen wir dazu, uns alles anzuschauen, was es an Einrichtung hier gibt. Hinter dem Haus hat es einen kleinen Verschlag, den ich überhaupt noch nicht wahr genommen haben. Jetzt gucke ich beim Aufräumen neugierig hinein und finde darin neben allerlei Gerümpel vier sehr solide aussehende Klappstühle mit Sitzen aus Holzlatten und einen dazu passenden, runden Tisch. In einer Ecke lehnt ein bunter Sonnenschirm, der mir riesig groß und ausgesprochen unhandlich vorkommt. Aber gegen die nachmittägliche Sonne womöglich gut helfen könnte. Ich zerre dran und er rührt sich kaum. Männerarbeit, sage ich mir mit einem Augenzwinkern, und pfeife Henk...
[weiterlesen]

#156 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 04.11.2009 18:26 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Apfel's Rache→ Family Days  → Songs

Ich war mal, wo die wilden Kerle sind.
Bot mein Brust für ihre Lust.
War weiße Schenkel, weicher Bauch.
Und lachte auch!

Ich war mal, wo das Licht nie endet.
Nur Elfenklang den Tag entlang.
Das eine heller noch als alle ander'n.
Da wollt ich wandern!

Ich war mal, wo die Perlen platzen.
Gewicht aus Fleisch auf Tatzen.
Man brummte und ich summte mit.
Ich hielt fast Schritt!

Ich war mal, wo die Wellen brechen.
Ich rollte mich, man wollte mich.
Ich lebte jede Stunde wie die letzte.
Und wie ich hetzte!

Warum darf ich nicht weinen,
weil die Welt nicht hält,
was ihre Strahlen in den Himmel malen?

Warum darf ich nicht sein,
wo jeder ist, der jeder ist,
und niemals weniger als nie allein?

Ich war mal, wo das Lachen war.
Und jedes Staubkorn wunderbar.

Warum bin ich gegangen? Stumm?
Ich weiß es nicht. Wie dumm!

#157 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 03.11.2009 18:56 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Das traurige Mädchen→ Sie  → Songs

Ich wäre so gern bunt!
Dann würden ihre Lippen zucken,
die braunen Augen bögen sich
entlang der Nasenspitze,
wo ein kleiner, roter Spritzer
frech aus Weiß aufschaut.

Ich wäre auch gern laut!
Dann würden ihr Ohren horchen,
die klugen Augen schauten zu,
was ich zu rufen hätte,
mitten in den Lärm der Worte,
Gischt in ihrem Haar.

Ich wäre ihr gern nah!
Dann würden ihre Finger fliegen,
die sanften Augen glitten an
den Händen hin, mit denen
ich auf ihren Wangen riebe,
daß ihr Blut sich freut.

Wie es mich reut,
das eine nicht
und nicht das andere
zu sein.

Jeder ihrer Tage
stirbt allein.

#158 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 03.11.2009 18:37 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Odysee nach Feierabend→ Alltag  → Songs
Der Tulpenmann
hat seine Stulpen
unter die Hacken
eingeklappt,
aus seinem Stiefel
schwappt
der messerscharfe
Regen.

Der Brotbefeuchter
leuchtet
in den Ofen
mit der Lampe
tief hinein.
Im Teig
gärt Furcht.
Der Linguist erzählt,
korrekt,
doch keiner
hört ihm zu.

Die Frau am Nebentisch
heißt Miriam,
ein herzensguter Mensch,
sie trägt verbissen ihre
Stiefel ein, die sie
ganz unwiderstehlich
machen.

Gleich vorn am Eingang
sitzt ein Mensch,
der Steffen heißt,
harmlos, sei denn,
man läßt ihn nicht
in seiner Welt,
dort tötet er
die Gegner
stumm im Geiste.
Die Drogerie
liegt gegenüber,
macht sicherlich
in Kürze zu,
das Mädchen
an der Kasse,
hübsch,
es findet sich
ganz sicher einer,
und sie will,
sie würde gerne.

Das Streichholzwunder
an der Theke
trinkt nur Tee,
das erste Bier
verfällt.
Am Tresen tut
das Knie mir weh.
Der Arbeiter
bewacht sein Glas,
zählt Stunden,
lächelt auch,
um seinen Arm
ein Tuch gebunden,
und unten dran
ein strammer Bauch
voll Wunden.

Im Handyshop
ist Anzugzwang,
das sieht seriöser aus,
der Kundenstamm
trägt Wintertracht,
er schwitzt
im Sommer bös,
im Frühjahr sind
Tarife.
Ein Teufel kreist
um den Altar,
es dröhnt
die Hupe seiner Macht
durchs Kirchenschiff,
der Glaube leiht ihm
Kerosin für seinen
Unheilsgleiter.

Ich hatte meine Liebe hier
suchte nach Platz
zu stehen,
fiel die Treppe
hoch zur Kanzel,
wo herunter sah
ein strenger Blick,
Gebet
spendet mir Gnade,
Vergebung gibt
der Gottesdienst.

Ich will nicht
jede Woche
sterben.

Ich häufe
nähere Bestimmungen
auf vage Sehnsucht hin,
verschraube
meine Ängste
mit dem Glück.
Kein Tropenhelm
hilft gegen Sturm.

Das Ganze ist
kaum nur ein Stück.
Das Waldhorn
schlägt die Orgel.
#159 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 02.11.2009 21:03 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
One Night Stand→ Mannsbilder  → Songs

Komm, laß uns spielen, Sohn.
Du lachst und ich bin glücklich.
Ich küsse jeden Spann
auf deinen Füßen
beuge mich für dich
der Nacken weiß und zart.

Komm, laß uns träumen, Sohn.
Du zeigst und ich kann sehen.
Ich schildere die Welt
mit meinen Worten
spreize mich für dich
die Stirn ist bleich und hart.

Komm, laß uns tanzen, Sohn.
Du führst und ich bin biegsam.
Ich folge deiner Spur
durch alle Räume
schmiege mich an dich
die Kehle straff gespannt.

Komm, laß uns lieben, Sohn.
Du drängst und ich bin willig.
Ich nehme deinen Saft
aus deiner Mitte
winde mich für dich
die Glieder heiß bewehrt.

Komm in mein Zelt, du Fremder.
Ich sterbe, wenn du gehst.

#160 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 01.11.2009 18:44 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 
→ Labels

Volltextsuche

Kategorie
Sprache
Label
Titel
Text
Groß/Kleinschreibung
beachten
ignorieren


Labels

Algebra
Avantgarde
Matrix
Permutation
Politik
Reihen
Tries
Canzoni
Anna Dabosh [Englisch+Deutsch]
E.E. Cummings [Englisch+Deutsch]
Edward Lear [Englisch+Deutsch]
Emily Dickinson [Englisch+Deutsch]
Erich Meier [Englisch+Deutsch]
Firebird Landing [Englisch+Deutsch]
Jenny Allen [Englisch+Deutsch]
Schadenfrauleins [Englisch+Deutsch]
Stefan George [Englisch+Deutsch]
Stefan List [Englisch+Deutsch]
William Butler Yeats [Englisch+Deutsch]
William Shakespeare [Englisch+Deutsch]
Fotografie
Ignazio Buttita
Projects
Soaps
Affäre Rosenlicht
Beschäftigung
Blaupause
Fontane
Liebe usw.
Local Hero
Steilküste
Südlicher Regen
Songs
Flowers [Englisch+Deutsch]
Fluß [Englisch+Deutsch]
Herbst [Englisch+Deutsch]
Ich [Englisch+Deutsch]
Initial [Englisch+Deutsch]
Innereien [Englisch+Deutsch]
Katzen [Englisch+Deutsch]
Lago [Englisch+Deutsch]
Love & Affection [Englisch+Deutsch]
Me [Englisch+Deutsch]
Politik [Englisch+Deutsch]
Secrets [Englisch+Deutsch]
Sie [Englisch+Deutsch]
Spitzfindiges [Englisch+Deutsch]
T98 [Englisch+Deutsch]
Tries [Englisch+Deutsch]
Humming [English]
Me [English]
Me & You [English]
Sir [English]
Worte [English]
Abend
Algebra
Alltag
Alltag auf dem Lande
Angst
Arbeiten
Attraktionen
Avantgarde
B02
B03
B07
Bahnhof
Bitten
Dialoge
Draußen
Dunkelheit
Falten
Family Days
Flirts
Fluß
Frühling
Gier
Großstadt
H95
Haiku
Heimspiele
Herbst
Herbstmorgen 2007
Humming
Häuser
Ich
Initial
Innereien
Katzen
Katzencontent
Kind
Kirchen
Kompression
Kurze Gefühle
Küche
Lachen
Lago
Landschaft
Leute
Liebe usw.
Liebhaber et al.
Love & Affection
Lügen
Mannsbilder
Maschineninduziert
Matrix
Me
Me & You
Meer
Minipoem
Moderne Zeiten
Morgen
Mäander
Nacht
Norden
Nur so
Outskirts
paese
Politik
Schlaf
Schuhe
Schuld
Schönheit
SciFi
Secrets
Sehnsucht
Sie
Sommer
Spitzfindiges
Spots
Stadt
Sternenstaub
Süden
T92
T97
T98
Tageszeiten
Tanz
Teaser
Teiche
Tod
Traum
Trennungen
Tries
Ungewisses
Verführung
Verlorenheiten
Versöhnungen
Von Rändern
Wasser
wet
Wetter
Wildes
Winde
Winter
Wolken
Worte
Zorn
Zweifel
Zwischenräume
Talks
Me [Englisch+Deutsch]
Sie [Englisch+Deutsch]
T98 [Englisch+Deutsch]
Initial [English]
Alltag
Alltag auf dem Lande
Attraktionen
B00
B01
B02
B03
Die Wärterin
Falten
Family Days
Flirts
Fluß
G96
Großstadt
H95
Heimspiele
Herbstmorgen 2007
Humming
Katzencontent
Kettle
Kirchen
Klara
Lago
Leben auf dem Lande
Leute
Mannsbilder
Me
Me & You
Meer
Moderne Zeiten
Mäander
Outskirts
Schach
Spitzfindiges
Stadt
Straßen
T97
T98
Tageszeiten
Talltales
Tolchok
Ungewisses
Unterwegs
Wachsende Texte
Wasser
wet
Winter
Worte


songs

Nachbarn
Änderblog (zusammen mit Dirk Schröder)
Jenny Allen - Intermittent Voices
AmarettazuBlaue - Augenblick
Gabriele Brunsch - LadyArts Geschichten
Gabriele Brunsch - Haiku and non-Haiku
Miroslav Dušanić - Miro Leone: Lyrik
Susanne Englmayer - Over the Bones
Frau Musika
Alban Nikolai Herbst - Die Dschungel
Claudia Kilian - Sammelmappe
Claudia Klinger - Digital Diary
Stefan List- Kollaps der Wellenfunktion
Erich Meier - Verdichtetes
Mock Turtle
Alexander Nicolai - chronochrom
Diether Petter - Schreibman's Kultbuch
Anna Rinn-Schad - Schmollfisch
Dirk Schröder - hor.de
Franziska Schröder - Thoitsch
Helmut Schulze - parallalie
Paul Spinger - Lyrik und Germanistik
Zakkinen's Blog
Bjoern Ziegert - Wortgebrauch


Musik
The Corrs - Summerwine
Ani DiFranco - 32 Flavors
Ani DiFranco - Swan Dive
Ani DiFranco - Half Assed
Nancy Griffith - Boots of Spanish Leather
Mazzy Star - Fade Into You
Montana Skies - House of the Rising Sun / Devil went down to GA
Joanna Newsom - Sawdust and Diamonds
Joanna Newsom - Peach, Plum, Pear
Maura O'Connell - Blue Train
Maura O'Connell - Trouble In The Fields
Maura O'Connell - Down By The Salley Gardens
Joan Osborne - Sara Smile
Joan Osborne - Midnight Train To Georgia
Joan Osborne - To Make You Feel My Love
Portishead - Hummiung
Cat Power - Crying, Waiting, Hoping
Cat Power - Love & Communication
Cat Power - Remenber Me
Cat Power - House Of The Rising Sun
REM - Eberybody hurts
Sea Wolf - The Garden That You Planted
Smog - I Feel Like The Mother Of The World
Smog - Rock Bottom Riser
Smog - Dress Sexy At My Funeral


af_newyork

Labels

Rechts werden alle vorkommmenden Labels aufgelistet. Durch Anklicken eines Labels werden nur die ihm zugeordneten Texte angezeigt.

Anzeigemodus

Standard ist nunmehr der Blogmodus, d.h. es werden die neuesten Texten untereinander angezeigt (ggf. in gekürzter Fassung). Mit dem Schalter Anzeigemodus kann zwischen Blog- und Archivmodus umgeschaltet werden.

Compilations

Sind eine Erweiterung des Booklet-Konzeptes. Registrierte Benutzer können beliebig viele Zusammenstellungen von Texten unter beliebigen Titeln anlegen. Diese können auch öffentlich gemacht werden.

Bookmarks

Registrierte Benutzer können sich privaten Lesezeichen einrichten. Diese werden auf der Startseite und den Textseiten angezeigt.

Booklet

Eine der erweiterten Möglichkeiten für registrierte Benutzer ist das Booklet. Dieses ist eine private Auswahl von Texten, die zusammen unter einer von Ihnen bestimmten Überschrift ausgedruckt werden können.
Um einen Text in Ihr Booklet aufzunehmen, klicken Sie beim Betrachten des Textes auf den entsprechenden Schaltknopf.

Registrierung

Um erweiterte Möglichkeiten dieser Website (z.B. das Booklet) zu nutzen, können Sie sich als Benutzer registrieren lassen. Falls Sie das möchten, senden Sie mir eine entsprechende E-Mail mit dem gewünschten Benutzernamen. Das für den Login benötigte Passwort erhalten Sie via E-Mail, sobald ich unter diesem Namen einen Benutzer angelegt habe.

PIN für Kommentare

Um vor den lästigen Spam-Kommentaren zu schützen, erhalten Sie beim Eintreffen auf dieser Seite eine PIN (eine 4-stellige Zahl), die Sie, falls Sie einen Kommentar hinterlassen wollen, eingeben müssen. Die PIN steht rechts oben auf der Startseite.

Volltextsuche

Sie können anhand bestimmter Kriterien nach Einträgen suchen. In Überschriften und Texten kann dabei auf die Groß/Kleinschreibung wahlweise geachtet oder nicht geachtet werden.
Ihre Kriterien werden zusätzlich oberhalb und unterhalb der Texte in lesbarer Form angezeigt.

Kommentieren

Sie können alle Einträge kommentieren. HTML-Code wird zwar gespeichert, jedoch werden die Tag-Klammern in eckige Klammern umgewandelt.
Sie müssen Ihre Kommentare namentlich kennzeichnen, damit diese gespeichert werden. Eine Überprüfung der Namen findet nicht statt.
Was mir nicht gefällt, lösche ich nach Gutdünken!

af_newyork

←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 → p4 of 44    total of 1729 texts

Impressum:

Susanne Sarfatti, Postfach 21 90 35, 33697 Bielefeld Site Release 2.40 © 2007-2010 S.Sarfatti

Hinweis:


Mit Urteil vom 12. Mai 1998 (Az 312 O 85/98) hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines 'Links' die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann, so das Landgericht in seiner Urteilsbegründung, nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Von dieser Seite sind 'Links' zu anderen Seiten im Internet gelegt.

Für all diese 'Links' gilt:

Ich weise darauf hin, dass ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der verbundenen Seiten habe. Deshalb distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller verbundenen Seiten. Diese Erklärung gilt für alle auf meinen Webseiten ausgebrachten 'Links' und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die 'Links' führen.