| Cruising | → Straßen → Talks |
Gegen die Sonne zu fahren ist nicht so leicht. Trotz Sonnenbrille und Colorverglasung. Der schnelle Wechsel des Lichts, wenn sie unter Bäumen hindurch fährt, irritiert ihre Augen. Erregt sie fast, ein unruhiger, nervöser Takt, dem sich ihre Atemzüge anpassen. Sie ist zu schnell. Das ist sie immer. Vom Hof herunter und auf den schmalen Wegen zuerst geht es noch. Auch in der langen Straße, die aus dem Dorf heraus führt, kann sie sich noch bremsen. Aber dann, nachdem die letzte Tankstelle am Ortsrand hinter ihr liegt, gibt sie Gas. Der Motor brummt erfreut, er liebt diese Momente, wenn er mit aller Kraft den leichten Wagen davon reißen kann. Und sie auch.
Sie schaltet gerne, mag es, dem Wagen nur so viel Energie zuführen zu müssen, wie notwendig ist, um ihn gleichmäßig dahin gleiten zu lassen, mit der einmal erreichten Geschwindigkeit, die sie haben will. Sie liebt diese seltsamen schrägen Kurven, die plötzlich auftauchen, von den gleichen Warnschildern nur mangelhaft angekündigt, die auf den breiten neuen Straßen alle paar Meter sinnlos herum stehen. Dann springt der Wagen über die Unebenheiten, wenn die Räder außen fast den Belag der Straße verlassen haben. Ein kurzer Moment des Erschreckens, und der Motor zieht den Wagen hart hinter sich her. Und sie atmet auf und fühlt ein kleines Stückchen Glück.
Der Himmel ist heute wieder blau, fast makellos blau, nur ein paar Schlieren hängen darin herum. Gegen das Dunkel der Äste scheint er fehlerlos. Und groß. Das schafft dieses Land hier immer - den Himmel groß aussehen zu lassen. Wenn der Blick sich an den Grenzen eines Waldes entlang getastet hat, bis zur Lücke, hinter der neue Felder die Sicht wieder öffnen, auf neue Waldstreifen, Buschreihen, weitere Felder und wieder neue Lücken. Das macht alles groß, auch den Himmel. Der dafür freundlich ist, oft. Nicht immer. Manchmal kann er zornig sein, Farben herum werfen, die drohen und Angst einjagen. Doch meistens ist er freundlich. Selbst das graue Tuch des unaufhörlichen Landregens ist hier freundlich. Und erst Recht ein solcher Sommertag.
Sie lacht leise vor sich hin. Freundlichkeit tut ihr gut. Davon kann sie niemals genug kriegen. Saugt sie auf und läßt sie auf Nimmerwiedersehen in sich verschwinden. So kommt es ihr zumindest vor. Das berühmte Faß ohne Boden.
Sie schaltet schnell herunter, als eine Rotte Radfahrer vor ihr auftauchen. Um dieses Zeit schon? Die Nachmittage gehören doch den Radfahrern, wenn sie gegen jede Verkehrsregel, angefeuert von einer seltsam archaischen Begeisterung für ihre eigenen Körper, in Pulks das ganze Land überfluten. Sie hupt wütend, als sie diese hier passiert hat, sieht im Rückspiegel, daß man hinter ihr her ruft. Kichert und winkt zurück. Und wird wieder schneller.
In einem Wagen fühlt sie sich sicher. Feste Wände aus Glas und Blech, und ein kräftiger Motor, der sie fort bringen kann. Das gute Gefühl zu lenken. Zu schalten. Die Ruhe innen. Am liebsten fährt sie allein. Keine Gespräche. Selbst wenn jemand neben ihr sitzt. Ist sie Beifahrerin, rollt sie sich gerne zusammen und träumt. Schläft leicht ein dabei. In den Schlaf verführt von den aufregenden Bewegungen des Wagens und ihren eigenen Sehnsüchten. Aber am Steuer schläft sie nie. Selbst nach Stunden dauernden Fahrens.
Manchmal beginnt in ihrem Kopf eine Unterhaltung. Worte und Gegenworte. Sie scheint aus dem Nichts zu entstehen, auch ohne ihr Zutun voran zu kommen. Die meisten Worte vergißt sie schnell wieder. All das Herumgerede und Füllen und Dehnen, das eine wirkliche Unterhaltung so quälend machen kann. Doch Fetzen davon bleiben ihr oft, und sie hat schon manchen Ärger sich eingehandelt, weil diese Fetzen ihr realer schienen als die geteilte Wirklichkeit. Selbst die andere Person ist ihr in solchen Momenten näher. Fast fühlt sie sich dann berührt, als säße jemand neben ihr und gestikulierte und legte hin und wieder seine Hand ihr auf den Arm oder das Bein. Eine der wenigen Arten, die ihr im Alltag Berührungen erträglich machten.
Das Weiß einer Siedlung flitzt jäh an ihr vorbei, erinnert sie an eine Flotte Segelboote. Heller flatternder Stoff gegen den dunklen Himmel. Der Rausch, wenn Wind dich wirklich packt und aus dem Wasser zu heben scheint. Die Bodenwellen der Straße tun das ihre. Als Kind hatte sie immer davon geträumt, in einer kleinen Jolle davon zu segeln. Nur dem Wind zu folgen, ganz selten einmal wirklich gegen ihn an zu queren. Nein, meistens sich von ihm tragen zu lassen. Eingerollt in einen warmen Schlafsack und durch ein exakt ausgeklügeltes System von Planen gegen den Regen geschützt. Endlose Kraft, dem Himmel entliehen. Sie würde sie irgendwann zurückzugeben haben. Das hatte sie auch als Kind schon geahnt.
Die Dörfer hier herum amüsieren sie immer wieder. Alles adrett und ordentlich, die Vorgärten bunt und freundlich, und dennoch dazwischen schrille Einsprengsel von Ungenügen. Ein kleiner Betrieb, der aufgegeben hat und dessen Einfahrt nun zu groß und ungenutzt starrt. Ein krummes Dach, das dem kritischen Auge eines Statikers nicht genügen dürfte. Eine Sammlung alter Autos, schreiend unmodern zwischen all diesen gelackten Symbolen des Dabeiseins, die auf den Straßen blitzend herum rollen. Zu viele Kinder an der Straße miteinander spielend. Diese Lücken machen es ihr erträglich hier. Oder sie müßte manchmal anhalten und laut schreien. Das ist auch schon vorgekommen. Aber jetzt lange nicht mehr.
Jetzt fährt sie stets flüssig und wie an einem Stück. Die gesamte Strecke, sie kennt sie nun auswendig. Eine von zwei möglichen Strecken, die sie auf der Karte sich hat ausgeguckt. Mehrfach probiert und dann perfektioniert hat. Die eine ist die Schnelle. Fast im Schlaf könnte sie diese abspulen. Schaut inzwischen mehr nach Details am Rand als nach dem Verkehr. Die andere ist unsinnig in die Länge gezogen, mit Winkeln, Umwegen. Nicht unbedingt die Schönere. Beide Strecken können nicht vermeiden, Schönheit und Häßlichkeit zu zeigen, so, wie sie hier eben da sind. Aber die lange Strecke läßt ihr mehr Zeit für das Träumen. Mehr eine verliebte Nacht als ein gieriger Abend.
Ihr Blick fällt häufig auf ihre Hände am Steuerrad. Lange Finger, fast zu lang. Im Alter werden sie noch länger scheinen, ungelenkiger, verknoteter. Wenn nach dem Strecken der Jugend das Beugen einsetzt. Wie bei alten Bäumen, die sich plötzlich unter den Jahren nieder zu kauern scheinen. Hat sie Angst davor? Vermutlich, sie hat doch vor allem Angst. Aber diese Angst liegt ihr noch fern. Ist nur ein sanftes Flüstern zwischen anderen Gedanken. Jetzt sind ihre Hände kräftig genug, das Lenkrad zu drehen. Den Steuerknüppel sanft zu bewegen. Seinen dicken Lederknopf zu umfassen, fast eine zarte Liebkosung, über die sie grinsen muß, sofort. Wo kannst du dein Auto schon streicheln?
Im Rückspiegel kann sie sich selbst sehen, wenn sie den Hintern mit Anstrengung hoch hebt und sich reckt. Was meistens der Fahrlinie des Wagens nicht gut tut, deswegen läßt sie das lieber. Nur ab und zu schaut sie nach, ob sie noch da ist. Ist manchmal selbst überrascht davon. Schneidet eine Grimasse, streckt sich die kleine Zunge heraus und wird dann leicht rot. Naja, andere bohren in der Nase oder singen lauthals.
Die lange Linie des Gebirges kommt jetzt von Norden heran. Eine sanft geschwungene Kurve, nichts Grandioses. Aber solide. Wie fast alles hier solide und schlicht ist. Aber stark. Stark wie die Menschen hier, die sie angefangen hat zu mögen. Vielleicht, weil sie hofft, ihnen etwas davon stehlen zu können. Denn großzügig sind die Menschen hier nicht. Großzügig ist nur der Himmel, und, manchmal, die Sonne. Wie jetzt, wo sie aus dem Dunst am Horizont frei heraus ist und ihr lachend in die Augen sticht. |
#1321 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 14.07.2007 09:07 © by SuMuze
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| Flight | → Family Days → Songs |
Von oben sieht das Meer unschuldig aus, nur blau und alle Wolken schön ich fiele, fielen wir in weichste Federn denke ich mein Herz ist still es knackt, das Meer da unten - tief. |
#1322 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 13.07.2007 13:23 © by SuMuze
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| Layer x++ | → Worte → Songs |
Jetzt ringen sie um Sprache dringen dabei in Tiefen vor wo Sprache noch nicht sei, so sagen sie, nur Werden und ein Wünschen, ich wünschte, Worte klängen mir im Ohr. |
#1323 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 13.07.2007 13:16 © by SuMuze
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| Einer dieser Tage | → Lügen → Songs |
Langes Schieben längs blasser Haut um einen Bogen Schleifpapier aufgerollter Faden findet seinen Namen bindet ihn vergebens an den Spleiß zerfasert in das Licht mit weichem Werden in den Tag im Knäuel wild geworden unter Absicht oder nicht der Zweck reißt fort nicht fort im Kreuz und im Quadrat schwarz weißer Schichten angebracht und plump der Bauer schlägt die Königin die Stunden sind nur Schein. |
#1324 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 12.07.2007 16:38 © by SuMuze
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| Der Entschluß | → Kurze Gefühle → Songs |
Ein kleines Zucken in den Augen ein feines Zittern dünner Lippen die Kiefer wachen mühsam auf wie Vieh am Morgen vor der Tränke der Blick tangiert nur, trifft nicht mehr die Wort sind nun ausgewogen die Sätze prasseln stets präzis die Lanzen der Gewißheit eskortiert von Schilden purer Wut der helle Schein strahlendster Macht durchbricht das Dickicht der Bedenken ins Feld hinaus entgegen einem klaren Tag den Klarheit grimmig gut regiert ein fehllos heldenhafter Recke dem alles wird und alles folgt so glänzend schön wird dann die Strecke auf der du wieder bliebst. |
#1325 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 12.07.2007 13:23 © by SuMuze
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| dealing | → Humming → Songs |
yourself revealed too real to deal unsealed unhealed uveal seen veal plain flesh at last |
#1326 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 12.07.2007 00:21 © by SuMuze
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| halt mich fest | → Love & Affection → Songs |
halt mich fest fest daß mein zittern nur tide ist in uns'rem meer die wellen harmlos wüten an uns'rem strand aus dunst und gier dem nebel abgelogen |
#1327 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 11.07.2007 20:51 © by SuMuze
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| Besserwisserisches Liebesgedicht | → Liebe usw. → Songs |
Wenn du liebst als wär's dein Leben - ist es nicht! Wenn du lebst als wär'st du Liebe - bist du nicht! Wenn du stirbst als würd'st du's lieben - tust du nicht! |
#1328 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 11.07.2007 18:18 © by SuMuze
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| Dem Wind | → Von Rändern → Songs |
Dem Wind hab ich mich weggeduckt er rauschte mir zu mächtig oben in den Zweigen Der Sonne bin ich fort gerannt sie kochte mir das Blut und malte Bilder. Der Erde grub ich mich wieder aus sie drängte mich mit ihren Wurzeln. Ich habe Arme um mich her gelegt sie dauern mich mein kaltes Zittern. |
#1329 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 11.07.2007 11:59 © by SuMuze
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| Und du? | → B03 → Songs |
Hast du den Schrei gehört der in der Wand erstickt? Tapeten zerr ich ab, kein Laut entkommt. Nur Stille. Hast du das fahle Grau gesehen draußen vor dem Fenster? Ich reiß es auf, nur Höhe lauert. Kalte Flächen. Hast du die Angst gespürt die unter Häuten kriecht? Ich zeig sie dir, es pocht es pocht. Und du? |
#1330 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 11.07.2007 11:33 © by SuMuze
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| Liebeserklärung an Morgen | → Love & Affection → Songs |
Als Erstes liebe ich, daß es dich gibt. Daß du da bist. An jedem Morgen da. Dann, daß du gehst. Nach kurzer Zeit. Du wirst nie alt. Wie ist das schön. Und daß du immer anders bist. Und dennoch immer gleich. Ich liebe deine Winzigkeiten, das kichernd grölend Dumme und alle Albernheiten. Ich liebe, wenn du ernst, doch nicht zu nehmen bist. Das Kalte, das du bringst. Klar und weiß und rein. Die Präzision, die in dir herrscht. Und Güte, die du kannst, doch oft vergißt. Und manchmal bist du sanft, küßt meine Glieder wenn ich traurig bin, entknotest mich, liebkost mich, trägst mir meinen Mut, nicht allzu schwere Last, und lächelst mächtig über mich. | At first I love that you are present. Your mere existence. Every day. And then: you leave. So soon. You won't grow old. How fine. And your are different any time. And yet are every day the same. I love your tininess, that giggling chanting dullness and all foolishness. I love you being serious but won't take you for that. The chill you will supply. Sharp and white and pure. Accuracy, that reigns in you. And kindness you are apt but often will forget. And sometimes your are soft. kissing my limbs when I am sad, unknotting me, caressing me, carrying my pluck, a load not much too heavy, then mighty you might laugh at me. |
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#1331 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 11.07.2007 09:38 © by SuMuze
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| Ich rolle mich in Decken | → T98 → Songs |
Ich rolle mich in Decken die kaum noch Decken sind Erinnerungen wecken an dich und mich als Kind die sich darin verstecken vor Kälte und vor Wind einander kichernd necken frei wieder dann geschwind frei von all den Schrecken die das Entdecken bringt. |
#1332 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 10.07.2007 11:34 © by SuMuze
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| Wenn erst die Nacht verliert | → T98 → Songs |
Wenn erst die Nacht verliert der frühe Morgen grau das stumpfe Schwarz regiert und seine Nässe schickt um alles abzuwischen was hell der Tag zum Glänzen küßt sind meine Augen froh. |
#1333 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 10.07.2007 11:21 © by SuMuze
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| Der Putz der Fensterhöhle | → T98 → Songs |
Der Putz der Fensterhöhle reibt rauh auf meiner Haut kalt und voller Staub die Knie stieß ich mir an als ich mich in sie zwängte Hüfte geschrammt und Rücken auch ich halte meine Hände hinaus - die kühle Luft will ich mir fassen wie sie von Süden kommt in meine Augen weht wie all die dünnen Lichter von Dorf und See dort unten. |
#1334 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 10.07.2007 11:16 © by SuMuze
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| Ich liege nachts am Strand | → T98 → Songs |
Ich liege nachts am Strand die Kiesel wärmen ich bin weich ein jeder Stein als möchte er mich trösten die Wellen neben mir sie murmeln unaufhörlich klatschen nur für mich das Wasser liegt wie ich auf Stein ist weich kommt nah heran und trägt den Abend von mir fort. |
#1335 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 10.07.2007 10:59 © by SuMuze
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| Ich lege Steine aufeinander | → T98 → Songs |
Ich lege Steine aufeinander kleine harte Kiesel sie klicken eifrig wenn sie frech herunter rollen ich hebe sie dann wieder auf ich fühle ihr rauhe Haut wische den Staub aus ihren Falten die Finger gleiten sanft darüber ich schichte immer neue auf jene die sich endlich fügten weiße Schädel eines heißen Tages mein Blick will ihn nicht sehen. |
#1336 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 10.07.2007 10:51 © by SuMuze
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| Als ich aus deinem Haus | → Stadt → Songs |
Als ich aus deinem Haus hinaus ins Freie trat umgab mich deine Stadt mir unbekannt und groß.
Am Himmel schien wie neu hell leuchtend eine Sonne die mich wie du erfreute in mir noch eine Scheu in deinen Tag zu tauchen und dennoch tauchte ich mit Lachen auf den Lippen hinein in seinen Schoß.
Wie fremd doch alles war so froh und spielerisch ich spielte mit dem Licht fand mich am Straßenrand auf meinen Zehen wippen ich wollte endlos laufen und lief laut lärmend los. |
#1337 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 09.07.2007 15:30 © by SuMuze
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| Ökosommerfreuden | → Trennungen → Songs |
Da buddelst du wie eine Irre in der Erde kappst Wurzeln ab, gräbst Steine aus, hoffst, wenn es dann mal heißer werde, daß mancher Kopf und mancher Strauß dir in die Arme wachsen.
Da zupfst du unbotmäßiges Gekraute als wärst du Gott am achten Tag, der sich anhand der Welt nicht traute zu sagen, daß er sie nicht mag, die er da schuf in sieben.
Nun kommt Regen massenweise, kleine Schnecken freuen sich, kriechen heimlich still und leise und ihre Herzen loben dich beim Fressen.
Eines Tages siehst du hin nichts wuchs heran du Gärtnerin alles vertan und fort.
Nährst Rache nun an deinem Busen denkst leise jetzt an Leverkusen, Handarbeit und teures Geld fair play und fairen Handel, an alle Armen dieser Welt und deinen Lebenswandel und bist so rein, fast gut hoch drei, so soll es sein, tandaradei. |
#1338 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 09.07.2007 09:25 © by SuMuze
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| wenn dann wie nur | → Worte → Songs |
wenn ich nicht weiter weiß warum soll ich dann gehen? wenn ich nicht weiß wohin wieso soll ich nicht stehen? wenn ich nichts fühlen kann womit soll ich mich trösten? wenn ich nicht hören kann womit soll ich mich brüsten? wenn ich nichts sehen kann was soll ich dann anfassen? wenn alles grausam ist was soll ich dann nur hassen? wenn alles kalt mir scheint wie kann ich mich dann wärmen? wenn mir die worte fehlen wie kann ich wortlos lärmen? |
#1339 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 08.07.2007 18:49 © by SuMuze
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| Sonntagsspaziergang | → Heimspiele → Songs |
Ich bohre mit den Zehen Löcher in die Erde kleine scharfe Steine verletzen meine Haut kalte Luft umweht mich aber meine Augen sehen blau da oben und meine Seele auch.
Ich schaue meine Hand schützt mich vor Licht immer in die Runde viele Bäume hinter Feldern und immer wieder neben Bäumen geht es weiter mit den Feldern irgendwohin hinweg.
Ich weiß nicht ob es besser wäre zurück zu gehen umzukehren nach Haus zu gehen heimzukommen oder nicht ich will hier stehen bleiben sieht vielleicht trauriger aus.
Mir kommen Fremde hier entgegen ich weiche aus doch manchmal seltsam wünsch ich mir sie blieben stehen und ich lehnte meinen Kopf fest an.
Ich beiße mir auf die Lippen und kneife die Augen zu und reibe beim Gehen meine Beine aneinander und spüre unter meinen Füßen jeden Tritt.
Ich gehe alleine nur Hund kam mit ich atme schnellen Wind. |
#1340 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 08.07.2007 12:59 © by SuMuze
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| Playing | → Blaupause → Soaps |
Ihr Gewicht ist kaum zu spüren. Ein leichter Druck auf meinem Bauch, der sich immer wieder verändert, wenn sie den Kopf dreht. Damit meine Hand einen anderen Strang ihrer Haare fassen kann. Oder wieder einmal über ihre Wangen streichen soll. Ihre Arme umklammern mich, ihre kleinen Hände haben sich in meiner Taille festgekrallt, und die angezogenen Knie stoßen fast schmerzhaft fest gegen meine Beine. Draußen kriecht der Tag an den Fenstern vorbei. Ein Spätsommertag aus dem Bilderbuch. Der Rotwein in unseren Gläsern duftet auch danach. Sie hält die Augen fest geschlossen, als hätte sie Angst, in die Welt hinaus schauen zu müssen. Immer, wenn meine Hand neu ansetzt, um durch ihre Haare zu fahren, bewegt sich ihr Kopf ein winziges Stück. Und die... [weiterlesen] |
#1341 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 07.07.2007 16:47 © by SuMuze
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| Surplus | → Mannsbilder → Songs |
Du machst dich hart, viel härter noch als hart, schließt ab, was leer ist, leer ist immer leer. Was nützt's? Ist alle Stärke stärker doch als stark, und sammelst du auch Stärke mehr und mehr.
Auf Kraft setzt du noch immer dreimal Kraft, du steigerst, besserst, größerst, häufst und häufst, dein Ehrgeiz tausend Ziele tausendfach geschafft, schneller du und schneller noch als schnell du läufst.
Wirst noch jeden überall besiegen, warst du schon reich, bis du erst recht jetzt reich, Bist höher auch als hoch bereits gestiegen, ragst auf, kein Gipfel weit kommt dir noch gleich.
Da stehst du nun, einsame Größe, unerreicht groß in deiner Blöße. |
#1342 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 07.07.2007 15:50 © by SuMuze
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| Versicherungsvertreter | → Spitzfindiges → Songs |
Versicherungsvertreter flehen durch den Tag zu Vorzugskonditionen finden sie Vertrauen versprechen Vollschutz vertraglich vorbereitet vermögenswirksam einsam frei. |
#1343 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 07.07.2007 14:43 © by SuMuze
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| Sonett für Klarinette am Abend | → Trennungen → Songs |
Die Sonne holt sich wieder was ihr die Wolken nahmen. Das Personal kommt angerannt, die Scheiben glänzen schön.
Es dampft unten auf der Straße, in Bäumen putzt sich das Getier. Nachrichten wissen viel zu sagen, das Korn legt sich erneut zur Ruh.
Ein Mann sieht seiner Frau entgegen im Schein von hundertzwanzig Watt. Ein Kolben preßt sich in die Tiefe und Öl schießt brennend heiß hinaus.
Am Wegesrand sauber gestutzt sieht immer wieder bestens aus. |
#1344 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 06.07.2007 00:22 © by SuMuze
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| Wetterwendisch | → Tod → Songs |
Aus Blech schießt Wasser auf das Pflaster ergießt sich wie ein Schwall dem Innersten entkommen und schmiert den Steinen Weichheit ein. Aus Dunkelheit sticht Licht ein spitzes Leuchten voller Dornen es scheuert Leben in den Tod. Aus Nichts sind Worte angekommen noch leer hat sie kein Ohr vernommen. |
#1345 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 05.07.2007 22:00 © by SuMuze
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| Stilleben | → Tod → Songs |
Ich mag nicht wie die Welt sich gibt auch wenn sie sich als meine gibt mir lächelt winkt ihr Licht aus meinem nimmt und ihre Boten sind die selben die ich einst ließ wie roh und dumm ich mag nicht daß die Sonne nachts sich putzt ich mag den Mond nicht leiden und auch die Sterne sind mir fern ich mag das Rauschen nicht oszillografiert ist es mir gleich ich mag die Worte nicht die sich hergeben zum Tanz im Mai ich mag den Regen nicht der nichts rein wäscht als seine Schuld und auch den Donner wenn er knallt kann ich nicht mögen wo ist sein Blitz? ich mag den Abend nicht der doch nur schlaff ist niemand täuscht mit seiner Ruhe die keine ist und auch den Lärm den mag ich nicht der nur zu laut ist nicht wirklich Lärm ich mag die Felder nicht die keiner pflügt nur kalter Stahl ich mag die Liebe nicht die nach der Arbeit Stunden füllt ich mag die Ehre nicht die sich her gibt Ganovenschmalz ich mag das Helle nicht das doch nur glänzt statt zu erleuchten und auch das Dunkle ja das mag ich nie weil es nur stinkt nach alten Männern ihren Ängsten ich mag den Tag nicht der nicht enden und nicht dauern will ich mag nur Blumen ihre Knospen die mühsam sich zusammen ziehen hart und einsam warten sie was kommt. |
#1346 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 05.07.2007 21:49 © by SuMuze
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| Loving Brother Poem | → Me & You → Songs |
I want to write a poem. Now! Let's make a poem. Right now! Start with, eh, my brother. Okay, some may say, she could have done better, but this is my poem, so piss off, if you don't agree! My brother should be described to be my elder brother. A subspecies of 'the elder' and 'the brother'. The intersection, to talk math. My elder brother loves me. So do I. Dearly. In fact I loved him from the day I was born. To say the least. My elder brother, loving me, won't hurt me. Nor will I. To tell the truth: hurting him would be a hard job to do for me. Not for him. My elder brother who loves me who never will hurt me will help me whenever I am in need of help. So do I. (I hope he will read this poem) I won't suffer any pain nor starve nor falter, because my elder brother will stand by me. So do I. (I will mail this poem to him right after finishing) We both love one another. And vice versa. Since I am younger and female that needs explanation. (Send in one buck to get explanation as pdf-file download) So this poem is about love brotherly love sisterly love and that I think makes a poem a nice poem. Thanks to my brother who loves me like I do. So long, folks. |
#1347 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 05.07.2007 15:52 © by SuMuze
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| Entdeutschung | → Worte → Songs |
keinesfalls ungebührliche aufmerksamkeit erregen wollen dennoch beachtung herbei sehnen aber blicke scheuen wo es geht wie öd das |
#1348 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 05.07.2007 13:58 © by SuMuze
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| Working #3 | → Arbeiten → Songs |
Ich wurde getadelt Ich bin verschnupft Ich möchte weinen Ich habe versagt Ich war zu dumm Ich denke Ich Nach dem Regen scheint keine Sonne nur blödes Licht der Wut. |
#1349 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 05.07.2007 13:34 © by SuMuze
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| Zu Tisch | → Blaupause → Soaps |
"Und wie," sagt sein Professor und beugt sich zu mir herüber, "lebt es sich für sie in dieser häßlichen Stadt?" Das habe ich von ihm nun nicht gerade erwartet. Es klingt fast, als interessierte er sich tatsächlich dafür, wie ich hier lebe. Ich laufe leicht rot an vor Verlegenheit darüber, so voreingenommen gewesen zu sein. Seine Augen funkeln oberhalb des silbernen Bartes, den er wie ein Wikinger trägt. Damit sieht er aus wie eine Gestalt aus einem alten deutschen Film. Seine Hände spielen mit dem Besteck, und seine Zähne, die er nun lächelnd her zeigt, sehen furchterregend scharf und massiv aus. Sicher eine sehr teure Arbeit. Aber das wird er sich leisten können. Ebenso wie diese futuristische Villa mit eigenem kleinen See und der eingebauten hübschen jungen Frau.... [weiterlesen] |
#1350 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 05.07.2007 10:00 © by SuMuze
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| Fußballmeisterschaft | → Alltag → Songs |
Fünfundzwanzig Frauen oder Männer, manchmal gibt's Elfmeter, zwei sind anders als die ander'n, ihr Raum nennt sich Fünfmeter, und alle tanzen nach der Pfeife die eine oder einer im Munde führt voll Eifer. Sie rennen hin und her auf einem großen Feld zwei haben's draußen schwer und winken viel mit Fahnen als wollten sie hinein. Neunzig Minuten lang mit einer kurzen Pause geht alles seinen Gang geschlagen werden Pässe gedribbelt wird, gefoult geschossen und gehalten im Abseits wird gemault es wird gegrätscht wie Hölle getackelt, naß gemacht gedoppelpaßt ganz schnelle und viel gerannt wird auch. Fliegt dann der runde Ball an allen mal vorbei an Pfosten Latte Torwart sind Elfe froh wie toll die ander'n aber schreien so eine Schweinerei. Draußen stehen Menschen ganz viele brüllen buh pfeifen johlen lachen manche schau'n nur zu und manche weinen und einer wird gewinnen doch jeder liebt die Seinen rühmt lobt mit aller Kaft und hofft auf das was kommt zur Fußballmeisterschaft. |
#1351 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 04.07.2007 08:59 © by SuMuze
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| Wenn meine Hände | → Kind → Songs |
Wenn meine Hände sanft, in deinen fest ganz hiflos sind und ich behende zart, vergebens fast ganz wie ein Kind mich an dich dränge dein Körper riecht so gut und Schwäche ist mir Mut dann, ach Liebster, dann, fang ich zu lieben an. |
#1352 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 03.07.2007 17:46 © by SuMuze
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| Arbeitsgruppe | → Blaupause → Soaps |
Der ganze Tisch liegt voller Bücher und Papiere. Dazwischen Aschenbecher und Teebecher und Kaffeebecher und Kannen und eine Schüssel mit Keksen. Schon ziemlich geleert, alles, während die Aschenbecher recht voll scheinen. Ich laufe immer wieder in die Küche und koche Wasser und hole Nachschub an Keksen. Das macht mir Spaß, ich bewirte gerne. Und ich höre gerne zu. Dazu habe ich jetzt reichlich Gelegenheit. Die meiste Zeit redet Joshi. Das Referat hätte er wohl auch alleine schreiben können. Vielleicht aber auch nicht, mag sein, daß er die Schar der Zuhörer und Bewunderer braucht, die er von uns heute so willig geliefert bekommt. Von dem, was hier gesagt wird, verstehe ich ohnehin nur die Hälfte. Ich kann mich nicht drauf konzentrieren. Und irgendein Interesse daran... [weiterlesen] |
#1353 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 03.07.2007 16:10 © by SuMuze
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| Na also | → Spitzfindiges → Songs |
Ich dachte immer mein Leib sei schwach und auch mein Geist bis ich dann lernte daß die Lüge unter Menschen Stärke heißt. |
#1354 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 02.07.2007 21:06 © by SuMuze
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| Verschmustes Liebesgedicht | → Love & Affection → Songs |
Den scharfen Kanten meiner Knie bist du nur knapp entronnen hast mir ein Lächeln abgewonnen als lächelte auf Knien ich nie.
Den Spitzen meiner Ellenbogen bist du noch mal entgangen, hast sie dir eingefangen mich fest an dich heran gezogen.
Ich wollte wie ein Vogel zwitschern flink meinen Schnabel recken sanft unter deine Arme stecken und deinen Rippen Liebe flüstern.
Ich wollte lachen laut wie nur ein Kind dir fröhlich alle Lieder singen die ungesungen hier in meiner Seele sind. |
#1355 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 02.07.2007 16:56 © by SuMuze
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| Mein Essen | → Stadt → Songs |
Mein Essen ist : auf dem Tisch steht im Kühlschrank : kalt und frisch kocht auf dem Herd : heiß und gar kommt vom Fleischer : kaufe bar im Supermarkt : gut verpackt fahren Wagen : über Nacht macht der Schlachthof : dezent tot wächst auf dem Feld : riecht nach Kot kostet Leben : irgendwo ich : esse : lebe : froh |
#1356 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 01.07.2007 18:49 © by SuMuze
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| Dreisatz mit Vieren | → Traum → Songs |
Ich liebte viel zu oft. Dem Tag hab ich so froh entgegen dann geschaut. Er kam doch nie. Ich träumte viel zu sehr. Der Nacht hab ich zu viel vertraut, Sie war doch immer grau. Ich hoffte viel zu viel. Nichts kam wie ich es mir ausgemalt. Und nun? Ich liebe, was ich träume, und traue meiner Hoffnung und warte ziemlich ganz exakt das Mittel aller Vier. |
#1357 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 01.07.2007 01:22 © by SuMuze
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| Liebes-TÜV | → Lügen → Songs |
Und wenn an irgendeinem stumpfen Morgen nichts dann mehr geht mein Freund hältst du dann tapfer noch zu mir? |
#1358 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 30.06.2007 23:45 © by SuMuze
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| Ein Krieger wieder | → Me & You → Songs |
war ich weich mein liebster ein lager dir und warm für deinen leib er friert wird er nicht gut gebettet so schwach das heldenherz es tanzt nach meinem mund so fein der kriegerleib er lechzt nach meinen gliedern ach liebster laß dich nieder und gib mir deine rüstung und ruhe sanft ich nur bin deine luft und deine letzte festung. |
#1359 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 30.06.2007 22:18 © by SuMuze
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| Sanft Treiben | → Sommer → Songs |
es ist so hell zieh schnell die läden vor mich friert deck mich doch zu ich habe hunger sei so gut und immer wieder ach ich drehe mich herum die sonne brennt ich schwitze weiche perlen rinnen mir die schenkel hinab ich lache rauche die luft ist still ich auch |
#1360 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 30.06.2007 22:01 © by SuMuze
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