SuMuze

alice
Soaps Canzoni Algebra
Talks Songs
Achten Sie neben den → neuen Texten bitte auch auf die → Neuigkeiten!
Besuchen Sie die → Nachbarn oder hören Sie → Musik, die mir gefällt!
Genug gesehen. Dem Gesicht begegnet in allen Weisen.
Genug gehabt. Lärm der Städte, abends, und in der Sonne, und immer.
Genug erkannt. Die Haltestellen des Lebens.
- O Lärm und Gesichte!
Aufbruch voll Gefühl und Geschrei - neu!
A.Rimbaud: Leuchtende Bilder / Illuminations - Aufbruch / Départ
(übers. von Reinhard Kiefer und Ulrich Prill)
→ Alice oder → Sarah Miles,
→ Light at Two Lights oder → New York
anklicken und Bilder anschauen!
→ Impressum
→ Labels
→ Volltextsuche

←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 → p34 of 44    total of 1729 texts

Cruising→ Straßen  → Talks

Gegen die Sonne zu fahren ist nicht so leicht. Trotz Sonnenbrille und Colorverglasung. Der schnelle Wechsel des Lichts, wenn sie unter Bäumen hindurch fährt, irritiert ihre Augen. Erregt sie fast, ein unruhiger, nervöser Takt, dem sich ihre Atemzüge anpassen. Sie ist zu schnell. Das ist sie immer. Vom Hof herunter und auf den schmalen Wegen zuerst geht es noch. Auch in der langen Straße, die aus dem Dorf heraus führt, kann sie sich noch bremsen. Aber dann, nachdem die letzte Tankstelle am Ortsrand hinter ihr liegt, gibt sie Gas. Der Motor brummt erfreut, er liebt diese Momente, wenn er mit aller Kraft den leichten Wagen davon reißen kann. Und sie auch.

Sie schaltet gerne, mag es, dem Wagen nur so viel Energie zuführen zu müssen, wie notwendig ist, um ihn gleichmäßig dahin gleiten zu lassen, mit der einmal erreichten Geschwindigkeit, die sie haben will. Sie liebt diese seltsamen schrägen Kurven, die plötzlich auftauchen, von den gleichen Warnschildern nur mangelhaft angekündigt, die auf den breiten neuen Straßen alle paar Meter sinnlos herum stehen. Dann springt der Wagen über die Unebenheiten, wenn die Räder außen fast den Belag der Straße verlassen haben. Ein kurzer Moment des Erschreckens, und der Motor zieht den Wagen hart hinter sich her. Und sie atmet auf und fühlt ein kleines Stückchen Glück.

Der Himmel ist heute wieder blau, fast makellos blau, nur ein paar Schlieren hängen darin herum. Gegen das Dunkel der Äste scheint er fehlerlos. Und groß. Das schafft dieses Land hier immer - den Himmel groß aussehen zu lassen. Wenn der Blick sich an den Grenzen eines Waldes entlang getastet hat, bis zur Lücke, hinter der neue Felder die Sicht wieder öffnen, auf neue Waldstreifen, Buschreihen, weitere Felder und wieder neue Lücken. Das macht alles groß, auch den Himmel. Der dafür freundlich ist, oft. Nicht immer. Manchmal kann er zornig sein, Farben herum werfen, die drohen und Angst einjagen. Doch meistens ist er freundlich. Selbst das graue Tuch des unaufhörlichen Landregens ist hier freundlich. Und erst Recht ein solcher Sommertag.

Sie lacht leise vor sich hin. Freundlichkeit tut ihr gut. Davon kann sie niemals genug kriegen. Saugt sie auf und läßt sie auf Nimmerwiedersehen in sich verschwinden. So kommt es ihr zumindest vor. Das berühmte Faß ohne Boden.

Sie schaltet schnell herunter, als eine Rotte Radfahrer vor ihr auftauchen. Um dieses Zeit schon? Die Nachmittage gehören doch den Radfahrern, wenn sie gegen jede Verkehrsregel, angefeuert von einer seltsam archaischen Begeisterung für ihre eigenen Körper, in Pulks das ganze Land überfluten. Sie hupt wütend, als sie diese hier passiert hat, sieht im Rückspiegel, daß man hinter ihr her ruft. Kichert und winkt zurück. Und wird wieder schneller.

In einem Wagen fühlt sie sich sicher. Feste Wände aus Glas und Blech, und ein kräftiger Motor, der sie fort bringen kann. Das gute Gefühl zu lenken. Zu schalten. Die Ruhe innen. Am liebsten fährt sie allein. Keine Gespräche. Selbst wenn jemand neben ihr sitzt. Ist sie Beifahrerin, rollt sie sich gerne zusammen und träumt. Schläft leicht ein dabei. In den Schlaf verführt von den aufregenden Bewegungen des Wagens und ihren eigenen Sehnsüchten. Aber am Steuer schläft sie nie. Selbst nach Stunden dauernden Fahrens.

Manchmal beginnt in ihrem Kopf eine Unterhaltung. Worte und Gegenworte. Sie scheint aus dem Nichts zu entstehen, auch ohne ihr Zutun voran zu kommen. Die meisten Worte vergißt sie schnell wieder. All das Herumgerede und Füllen und Dehnen, das eine wirkliche Unterhaltung so quälend machen kann. Doch Fetzen davon bleiben ihr oft, und sie hat schon manchen Ärger sich eingehandelt, weil diese Fetzen ihr realer schienen als die geteilte Wirklichkeit. Selbst die andere Person ist ihr in solchen Momenten näher. Fast fühlt sie sich dann berührt, als säße jemand neben ihr und gestikulierte und legte hin und wieder seine Hand ihr auf den Arm oder das Bein. Eine der wenigen Arten, die ihr im Alltag Berührungen erträglich machten.

Das Weiß einer Siedlung flitzt jäh an ihr vorbei, erinnert sie an eine Flotte Segelboote. Heller flatternder Stoff gegen den dunklen Himmel. Der Rausch, wenn Wind dich wirklich packt und aus dem Wasser zu heben scheint. Die Bodenwellen der Straße tun das ihre. Als Kind hatte sie immer davon geträumt, in einer kleinen Jolle davon zu segeln. Nur dem Wind zu folgen, ganz selten einmal wirklich gegen ihn an zu queren. Nein, meistens sich von ihm tragen zu lassen. Eingerollt in einen warmen Schlafsack und durch ein exakt ausgeklügeltes System von Planen gegen den Regen geschützt. Endlose Kraft, dem Himmel entliehen. Sie würde sie irgendwann zurückzugeben haben. Das hatte sie auch als Kind schon geahnt.

Die Dörfer hier herum amüsieren sie immer wieder. Alles adrett und ordentlich, die Vorgärten bunt und freundlich, und dennoch dazwischen schrille Einsprengsel von Ungenügen. Ein kleiner Betrieb, der aufgegeben hat und dessen Einfahrt nun zu groß und ungenutzt starrt. Ein krummes Dach, das dem kritischen Auge eines Statikers nicht genügen dürfte. Eine Sammlung alter Autos, schreiend unmodern zwischen all diesen gelackten Symbolen des Dabeiseins, die auf den Straßen blitzend herum rollen. Zu viele Kinder an der Straße miteinander spielend. Diese Lücken machen es ihr erträglich hier. Oder sie müßte manchmal anhalten und laut schreien. Das ist auch schon vorgekommen. Aber jetzt lange nicht mehr.

Jetzt fährt sie stets flüssig und wie an einem Stück. Die gesamte Strecke, sie kennt sie nun auswendig. Eine von zwei möglichen Strecken, die sie auf der Karte sich hat ausgeguckt. Mehrfach probiert und dann perfektioniert hat. Die eine ist die Schnelle. Fast im Schlaf könnte sie diese abspulen. Schaut inzwischen mehr nach Details am Rand als nach dem Verkehr. Die andere ist unsinnig in die Länge gezogen, mit Winkeln, Umwegen. Nicht unbedingt die Schönere. Beide Strecken können nicht vermeiden, Schönheit und Häßlichkeit zu zeigen, so, wie sie hier eben da sind. Aber die lange Strecke läßt ihr mehr Zeit für das Träumen. Mehr eine verliebte Nacht als ein gieriger Abend.

Ihr Blick fällt häufig auf ihre Hände am Steuerrad. Lange Finger, fast zu lang. Im Alter werden sie noch länger scheinen, ungelenkiger, verknoteter. Wenn nach dem Strecken der Jugend das Beugen einsetzt. Wie bei alten Bäumen, die sich plötzlich unter den Jahren nieder zu kauern scheinen. Hat sie Angst davor? Vermutlich, sie hat doch vor allem Angst. Aber diese Angst liegt ihr noch fern. Ist nur ein sanftes Flüstern zwischen anderen Gedanken. Jetzt sind ihre Hände kräftig genug, das Lenkrad zu drehen. Den Steuerknüppel sanft zu bewegen. Seinen dicken Lederknopf zu umfassen, fast eine zarte Liebkosung, über die sie grinsen muß, sofort. Wo kannst du dein Auto schon streicheln?

Im Rückspiegel kann sie sich selbst sehen, wenn sie den Hintern mit Anstrengung hoch hebt und sich reckt. Was meistens der Fahrlinie des Wagens nicht gut tut, deswegen läßt sie das lieber. Nur ab und zu schaut sie nach, ob sie noch da ist. Ist manchmal selbst überrascht davon. Schneidet eine Grimasse, streckt sich die kleine Zunge heraus und wird dann leicht rot. Naja, andere bohren in der Nase oder singen lauthals.

Die lange Linie des Gebirges kommt jetzt von Norden heran. Eine sanft geschwungene Kurve, nichts Grandioses. Aber solide. Wie fast alles hier solide und schlicht ist. Aber stark. Stark wie die Menschen hier, die sie angefangen hat zu mögen. Vielleicht, weil sie hofft, ihnen etwas davon stehlen zu können. Denn großzügig sind die Menschen hier nicht. Großzügig ist nur der Himmel, und, manchmal, die Sonne. Wie jetzt, wo sie aus dem Dunst am Horizont frei heraus ist und ihr lachend in die Augen sticht.

#1321 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 14.07.2007 09:07 © by SuMuze
→ Navigation1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Flight→ Family Days  → Songs

Von oben sieht das Meer
unschuldig aus, nur blau
und alle Wolken schön
ich fiele, fielen wir
in weichste Federn
denke ich mein Herz ist still
es knackt, das Meer da unten
- tief.

#1322 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 13.07.2007 13:23 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Layer x++→ Worte  → Songs

Jetzt ringen sie um Sprache
dringen dabei
in Tiefen vor
wo Sprache noch nicht sei,
so sagen sie,
nur Werden und ein Wünschen,
ich wünschte,
Worte klängen mir im Ohr.

#1323 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 13.07.2007 13:16 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Einer dieser Tage→ Lügen  → Songs

Langes Schieben längs blasser Haut
um einen Bogen Schleifpapier
aufgerollter Faden findet
seinen Namen bindet ihn
vergebens an den Spleiß
zerfasert in das Licht mit
weichem Werden in den Tag
im Knäuel wild geworden
unter Absicht oder nicht
der Zweck reißt fort nicht fort
im Kreuz und im Quadrat
schwarz weißer Schichten
angebracht und plump
der Bauer schlägt die Königin
die Stunden sind nur Schein.

#1324 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 12.07.2007 16:38 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Der Entschluß→ Kurze Gefühle  → Songs

Ein kleines Zucken in den Augen
ein feines Zittern dünner Lippen
die Kiefer wachen mühsam auf
wie Vieh am Morgen vor der Tränke
der Blick tangiert nur, trifft nicht mehr
die Wort sind nun ausgewogen
die Sätze prasseln stets präzis
die Lanzen der Gewißheit
eskortiert von Schilden purer Wut
der helle Schein strahlendster Macht
durchbricht das Dickicht der Bedenken
ins Feld hinaus
entgegen einem klaren Tag
den Klarheit grimmig gut regiert
ein fehllos heldenhafter Recke
dem alles wird und alles folgt
so glänzend schön wird dann die Strecke
auf der du wieder bliebst.

#1325 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 12.07.2007 13:23 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
dealing→ Humming  → Songs

yourself revealed
too real to deal
unsealed unhealed
uveal seen veal
plain flesh at last

#1326 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 12.07.2007 00:21 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
halt mich fest→ Love & Affection  → Songs

halt mich fest
fest daß mein zittern
nur tide ist
in uns'rem meer
die wellen
harmlos wüten
an uns'rem strand
aus dunst und gier
dem nebel
abgelogen

#1327 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 11.07.2007 20:51 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Besserwisserisches Liebesgedicht→ Liebe usw.  → Songs

Wenn du liebst
als wär's dein Leben
- ist es nicht!
Wenn du lebst
als wär'st du Liebe
- bist du nicht!
Wenn du stirbst
als würd'st du's lieben
- tust du nicht!

#1328 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 11.07.2007 18:18 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Dem Wind→ Von Rändern  → Songs

Dem Wind hab ich mich weggeduckt
er rauschte mir zu mächtig
oben in den Zweigen
Der Sonne bin ich fort gerannt
sie kochte mir das Blut
und malte Bilder.
Der Erde grub ich mich wieder aus
sie drängte mich
mit ihren Wurzeln.
Ich habe Arme um mich her gelegt
sie dauern mich
mein kaltes Zittern.

#1329 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 11.07.2007 11:59 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Und du?→ B03  → Songs

Hast du den Schrei gehört
der in der Wand erstickt?
Tapeten zerr ich ab,
kein Laut entkommt.
Nur Stille.
Hast du das fahle Grau gesehen
draußen vor dem Fenster?
Ich reiß es auf,
nur Höhe lauert.
Kalte Flächen.
Hast du die Angst gespürt
die unter Häuten kriecht?
Ich zeig sie dir,
es pocht es pocht.
Und du?

#1330 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 11.07.2007 11:33 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Liebeserklärung an Morgen→ Love & Affection  → Songs

Als Erstes liebe ich, daß es dich gibt.
Daß du da bist. An jedem Morgen da.
Dann, daß du gehst. Nach kurzer Zeit.
Du wirst nie alt. Wie ist das schön.
Und daß du immer anders bist.
Und dennoch immer gleich.
Ich liebe deine Winzigkeiten,
das kichernd grölend Dumme
und alle Albernheiten.
Ich liebe, wenn du ernst,
doch nicht zu nehmen bist.
Das Kalte, das du bringst.
Klar und weiß und rein.
Die Präzision, die in dir herrscht.
Und Güte, die du kannst, doch oft vergißt.
Und manchmal bist du sanft,
küßt meine Glieder wenn ich traurig bin,
entknotest mich,
liebkost mich, trägst mir meinen Mut,
nicht allzu schwere Last,
und lächelst mächtig über mich.
At first I love that you are present.
Your mere existence. Every day.
And then: you leave. So soon.
You won't grow old. How fine.
And your are different any time.
And yet are every day the same.
I love your tininess,
that giggling chanting dullness
and all foolishness.
I love you being serious
but won't take you for that.
The chill you will supply.
Sharp and white and pure.
Accuracy, that reigns in you.
And kindness you are apt but often will forget.
And sometimes your are soft.
kissing my limbs when I am sad,
unknotting me,
caressing me, carrying my pluck,
a load not much too heavy,
then mighty you might laugh at me.

#1331 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 11.07.2007 09:38 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Ich rolle mich in Decken→ T98  → Songs

Ich rolle mich in Decken
die kaum noch Decken sind
Erinnerungen wecken
an dich und mich als Kind
die sich darin verstecken
vor Kälte und vor Wind
einander kichernd necken
frei wieder dann geschwind
frei von all den Schrecken
die das Entdecken bringt.

#1332 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 10.07.2007 11:34 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Wenn erst die Nacht verliert→ T98  → Songs

Wenn erst die Nacht verliert
der frühe Morgen grau
das stumpfe Schwarz regiert
und seine Nässe schickt
um alles abzuwischen
was hell der Tag
zum Glänzen küßt
sind meine Augen
froh.

#1333 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 10.07.2007 11:21 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Der Putz der Fensterhöhle→ T98  → Songs

Der Putz der Fensterhöhle
reibt rauh auf meiner Haut
kalt und voller Staub
die Knie stieß ich mir an
als ich mich in sie zwängte
Hüfte geschrammt
und Rücken auch
ich halte meine Hände
hinaus - die kühle Luft
will ich mir fassen
wie sie von Süden kommt
in meine Augen weht
wie all die dünnen Lichter
von Dorf und See
dort unten.

#1334 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 10.07.2007 11:16 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Ich liege nachts am Strand→ T98  → Songs

Ich liege nachts am Strand
die Kiesel wärmen
ich bin weich
ein jeder Stein
als möchte er mich trösten
die Wellen neben mir
sie murmeln unaufhörlich
klatschen nur für mich
das Wasser liegt wie ich
auf Stein
ist weich
kommt nah heran
und trägt den Abend von mir fort.

#1335 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 10.07.2007 10:59 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Ich lege Steine aufeinander→ T98  → Songs

Ich lege Steine aufeinander
kleine harte Kiesel
sie klicken eifrig
wenn sie frech herunter rollen
ich hebe sie dann wieder auf
ich fühle ihr rauhe Haut
wische den Staub aus ihren Falten
die Finger gleiten sanft darüber
ich schichte immer neue
auf jene die sich endlich fügten
weiße Schädel eines heißen Tages
mein Blick will ihn nicht sehen.

#1336 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 10.07.2007 10:51 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Als ich aus deinem Haus→ Stadt  → Songs

Als ich aus deinem Haus
hinaus ins Freie trat
umgab mich deine Stadt
mir unbekannt und groß.

Am Himmel schien wie neu
hell leuchtend eine Sonne
die mich wie du erfreute
in mir noch eine Scheu
in deinen Tag zu tauchen
und dennoch tauchte ich
mit Lachen auf den Lippen
hinein in seinen Schoß.

Wie fremd doch alles war
so froh und spielerisch
ich spielte mit dem Licht
fand mich am Straßenrand
auf meinen Zehen wippen
ich wollte endlos laufen
und lief laut lärmend los.

#1337 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 09.07.2007 15:30 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Ökosommerfreuden→ Trennungen  → Songs

Da buddelst du wie eine Irre in der Erde
kappst Wurzeln ab, gräbst Steine aus,
hoffst, wenn es dann mal heißer werde,
daß mancher Kopf und mancher Strauß
dir in die Arme wachsen.

Da zupfst du unbotmäßiges Gekraute
als wärst du Gott am achten Tag,
der sich anhand der Welt nicht traute
zu sagen, daß er sie nicht mag,
die er da schuf in sieben.

Nun kommt Regen massenweise,
kleine Schnecken freuen sich,
kriechen heimlich still und leise
und ihre Herzen loben dich
beim Fressen.

Eines Tages siehst du hin
nichts wuchs heran
du Gärtnerin
alles vertan
und fort.

Nährst Rache nun an deinem Busen
denkst leise jetzt an Leverkusen,
Handarbeit und teures Geld
fair play und fairen Handel,
an alle Armen dieser Welt
und deinen Lebenswandel
und bist so rein,
fast gut hoch drei,
so soll es sein,
tandaradei.

#1338 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 09.07.2007 09:25 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
wenn dann wie nur→ Worte  → Songs

wenn ich nicht weiter weiß
warum soll ich dann gehen?
wenn ich nicht weiß wohin
wieso soll ich nicht stehen?
wenn ich nichts fühlen kann
womit soll ich mich trösten?
wenn ich nicht hören kann
womit soll ich mich brüsten?
wenn ich nichts sehen kann
was soll ich dann anfassen?
wenn alles grausam ist
was soll ich dann nur hassen?
wenn alles kalt mir scheint
wie kann ich mich dann wärmen?
wenn mir die worte fehlen
wie kann ich wortlos lärmen?

#1339 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 08.07.2007 18:49 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Sonntagsspaziergang→ Heimspiele  → Songs

Ich bohre
mit den Zehen
Löcher
in die Erde
kleine scharfe
Steine
verletzen
meine Haut
kalte Luft
umweht mich
aber
meine Augen
sehen blau
da oben
und meine Seele
auch.

Ich schaue
meine Hand
schützt mich
vor Licht
immer in die Runde
viele Bäume
hinter Feldern
und immer wieder
neben Bäumen
geht es weiter
mit den Feldern
irgendwohin
hinweg.

Ich weiß nicht
ob es besser wäre
zurück zu gehen
umzukehren
nach Haus zu gehen
heimzukommen
oder nicht
ich will
hier stehen bleiben
sieht vielleicht
trauriger
aus.

Mir kommen
Fremde
hier entgegen
ich weiche
aus
doch manchmal
seltsam
wünsch ich mir
sie blieben
stehen
und ich lehnte
meinen Kopf
fest an.

Ich beiße
mir auf die Lippen
und kneife
die Augen zu
und reibe
beim Gehen
meine Beine
aneinander
und spüre
unter meinen Füßen
jeden Tritt.

Ich gehe
alleine
nur Hund
kam mit
ich atme
schnellen Wind.

#1340 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 08.07.2007 12:59 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Playing→ Blaupause  → Soaps

Ihr Gewicht ist kaum zu spüren. Ein leichter Druck auf meinem Bauch, der sich immer wieder verändert, wenn sie den Kopf dreht. Damit meine Hand einen anderen Strang ihrer Haare fassen kann. Oder wieder einmal über ihre Wangen streichen soll. Ihre Arme umklammern mich, ihre kleinen Hände haben sich in meiner Taille festgekrallt, und die angezogenen Knie stoßen fast schmerzhaft fest gegen meine Beine. Draußen kriecht der Tag an den Fenstern vorbei. Ein Spätsommertag aus dem Bilderbuch. Der Rotwein in unseren Gläsern duftet auch danach.

Sie hält die Augen fest geschlossen, als hätte sie Angst, in die Welt hinaus schauen zu müssen. Immer, wenn meine Hand neu ansetzt, um durch ihre Haare zu fahren, bewegt sich ihr Kopf ein winziges Stück. Und die...
[weiterlesen]

#1341 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 07.07.2007 16:47 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Surplus→ Mannsbilder  → Songs

Du machst dich hart, viel härter noch als hart,
schließt ab, was leer ist, leer ist immer leer.
Was nützt's? Ist alle Stärke stärker doch als stark,
und sammelst du auch Stärke mehr und mehr.

Auf Kraft setzt du noch immer dreimal Kraft,
du steigerst, besserst, größerst, häufst und häufst,
dein Ehrgeiz tausend Ziele tausendfach geschafft,
schneller du und schneller noch als schnell du läufst.

Wirst noch jeden überall besiegen,
warst du schon reich, bis du erst recht jetzt reich,
Bist höher auch als hoch bereits gestiegen,
ragst auf, kein Gipfel weit kommt dir noch gleich.

Da stehst du nun, einsame Größe,
unerreicht groß in deiner Blöße.

#1342 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 07.07.2007 15:50 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Versicherungsvertreter→ Spitzfindiges  → Songs

Versicherungsvertreter
flehen durch den Tag
zu Vorzugskonditionen
finden sie Vertrauen
versprechen Vollschutz
vertraglich vorbereitet
vermögenswirksam
einsam frei.

#1343 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 07.07.2007 14:43 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Sonett für Klarinette am Abend→ Trennungen  → Songs

Die Sonne holt sich wieder
was ihr die Wolken nahmen.
Das Personal kommt angerannt,
die Scheiben glänzen schön.

Es dampft unten auf der Straße,
in Bäumen putzt sich das Getier.
Nachrichten wissen viel zu sagen,
das Korn legt sich erneut zur Ruh.

Ein Mann sieht seiner Frau entgegen
im Schein von hundertzwanzig Watt.
Ein Kolben preßt sich in die Tiefe
und Öl schießt brennend heiß hinaus.

Am Wegesrand sauber gestutzt
sieht immer wieder bestens aus.

#1344 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 06.07.2007 00:22 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Wetterwendisch→ Tod  → Songs

Aus Blech schießt Wasser auf das Pflaster
ergießt sich wie ein Schwall
dem Innersten entkommen
und schmiert den Steinen Weichheit ein.
Aus Dunkelheit sticht Licht
ein spitzes Leuchten
voller Dornen
es scheuert Leben in den Tod.
Aus Nichts sind Worte
angekommen
noch leer
hat sie kein Ohr vernommen.

#1345 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 05.07.2007 22:00 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Stilleben→ Tod  → Songs

Ich mag nicht
wie die Welt
sich gibt
auch wenn
sie sich
als meine gibt
mir lächelt
winkt
ihr Licht
aus meinem
nimmt
und ihre Boten
sind die selben
die ich einst ließ
wie roh
und dumm
ich mag nicht
daß die Sonne
nachts sich putzt
ich mag den Mond nicht leiden
und auch die Sterne
sind mir fern
ich mag
das Rauschen nicht
oszillografiert
ist es mir gleich
ich mag die Worte nicht
die sich hergeben
zum Tanz im Mai
ich mag den Regen nicht
der nichts rein wäscht
als seine Schuld
und auch den Donner
wenn er knallt
kann ich nicht mögen
wo ist sein Blitz?
ich mag den Abend nicht
der doch nur schlaff ist
niemand täuscht
mit seiner Ruhe
die keine ist
und auch den Lärm
den mag ich nicht
der nur zu laut ist
nicht wirklich Lärm
ich mag die Felder nicht
die keiner pflügt
nur kalter Stahl
ich mag die Liebe nicht
die nach der Arbeit
Stunden füllt
ich mag die Ehre nicht
die sich her gibt
Ganovenschmalz
ich mag das Helle nicht
das doch nur glänzt
statt zu erleuchten
und auch das Dunkle
ja das mag ich nie
weil es nur stinkt
nach alten Männern
ihren Ängsten
ich mag den Tag nicht
der nicht enden
und nicht dauern will
ich mag nur Blumen
ihre Knospen
die mühsam sich
zusammen ziehen
hart und einsam
warten sie
was kommt.

#1346 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 05.07.2007 21:49 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Loving Brother Poem→ Me & You  → Songs

I want to write a poem. Now!
Let's make a poem. Right now!
Start with, eh, my brother.
Okay, some may say,
she could have done better,
but this is my poem,
so piss off, if you don't agree!
My brother should be described
to be my elder brother.
A subspecies of 'the elder'
and 'the brother'.
The intersection, to talk math.
My elder brother loves me.
So do I. Dearly.
In fact I loved him
from the day I was born.
To say the least.
My elder brother,
loving me, won't hurt me.
Nor will I.
To tell the truth:
hurting him would be
a hard job to do for me.
Not for him.
My elder brother
who loves me
who never will hurt me
will help me
whenever I am in need of help.
So do I.
(I hope he will read this poem)
I won't suffer any pain
nor starve nor falter,
because
my elder brother
will stand by me.
So do I.
(I will mail this poem to him right after finishing)
We both love one another.
And vice versa.
Since I am younger
and female
that needs explanation.
(Send in one buck to get explanation as pdf-file download)
So this poem
is about love
brotherly love
sisterly love
and that I think
makes a poem
a nice poem.
Thanks to my brother
who loves me
like I do.
So long, folks.

#1347 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 05.07.2007 15:52 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Entdeutschung→ Worte  → Songs

keinesfalls ungebührliche aufmerksamkeit erregen wollen
dennoch beachtung herbei sehnen
aber blicke scheuen
wo es geht
wie öd
das

#1348 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 05.07.2007 13:58 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Working #3→ Arbeiten  → Songs

Ich wurde getadelt
Ich bin verschnupft
Ich möchte weinen
Ich habe versagt
Ich war zu dumm
Ich denke Ich
Nach dem Regen
scheint keine Sonne
nur blödes Licht
der Wut.

#1349 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 05.07.2007 13:34 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Zu Tisch→ Blaupause  → Soaps

"Und wie," sagt sein Professor und beugt sich zu mir herüber, "lebt es sich für sie in dieser häßlichen Stadt?" Das habe ich von ihm nun nicht gerade erwartet. Es klingt fast, als interessierte er sich tatsächlich dafür, wie ich hier lebe. Ich laufe leicht rot an vor Verlegenheit darüber, so voreingenommen gewesen zu sein. Seine Augen funkeln oberhalb des silbernen Bartes, den er wie ein Wikinger trägt. Damit sieht er aus wie eine Gestalt aus einem alten deutschen Film. Seine Hände spielen mit dem Besteck, und seine Zähne, die er nun lächelnd her zeigt, sehen furchterregend scharf und massiv aus. Sicher eine sehr teure Arbeit. Aber das wird er sich leisten können. Ebenso wie diese futuristische Villa mit eigenem kleinen See und der eingebauten hübschen jungen Frau....
[weiterlesen]

#1350 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 05.07.2007 10:00 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Fußballmeisterschaft→ Alltag  → Songs

Fünfundzwanzig Frauen oder Männer,
manchmal gibt's Elfmeter,
zwei sind anders als die ander'n,
ihr Raum nennt sich Fünfmeter,
und alle tanzen nach der Pfeife
die eine oder einer
im Munde führt voll Eifer.
Sie rennen hin und her
auf einem großen Feld
zwei haben's draußen schwer
und winken viel mit Fahnen
als wollten sie hinein.
Neunzig Minuten lang
mit einer kurzen Pause
geht alles seinen Gang
geschlagen werden Pässe
gedribbelt wird, gefoult
geschossen und gehalten
im Abseits wird gemault
es wird gegrätscht wie Hölle
getackelt, naß gemacht
gedoppelpaßt ganz schnelle
und viel gerannt wird auch.
Fliegt dann der runde Ball
an allen mal vorbei
an Pfosten Latte Torwart
sind Elfe froh wie toll
die ander'n aber schreien
so eine Schweinerei.
Draußen stehen Menschen
ganz viele brüllen buh
pfeifen johlen lachen
manche schau'n nur zu
und manche weinen
und einer wird gewinnen
doch jeder liebt die Seinen
rühmt lobt mit aller Kaft
und hofft auf das was kommt
zur Fußballmeisterschaft.

#1351 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 04.07.2007 08:59 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Wenn meine Hände→ Kind  → Songs

Wenn meine Hände
sanft, in deinen fest
ganz hiflos sind
und ich behende
zart, vergebens fast
ganz wie ein Kind
mich an dich dränge
dein Körper riecht so gut
und Schwäche ist mir Mut
dann, ach Liebster, dann,
fang ich zu lieben an.

#1352 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 03.07.2007 17:46 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Arbeitsgruppe→ Blaupause  → Soaps

Der ganze Tisch liegt voller Bücher und Papiere. Dazwischen Aschenbecher und Teebecher und Kaffeebecher und Kannen und eine Schüssel mit Keksen. Schon ziemlich geleert, alles, während die Aschenbecher recht voll scheinen. Ich laufe immer wieder in die Küche und koche Wasser und hole Nachschub an Keksen. Das macht mir Spaß, ich bewirte gerne. Und ich höre gerne zu. Dazu habe ich jetzt reichlich Gelegenheit. Die meiste Zeit redet Joshi. Das Referat hätte er wohl auch alleine schreiben können. Vielleicht aber auch nicht, mag sein, daß er die Schar der Zuhörer und Bewunderer braucht, die er von uns heute so willig geliefert bekommt. Von dem, was hier gesagt wird, verstehe ich ohnehin nur die Hälfte. Ich kann mich nicht drauf konzentrieren. Und irgendein Interesse daran...
[weiterlesen]

#1353 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 03.07.2007 16:10 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Na also→ Spitzfindiges  → Songs

Ich dachte immer
mein Leib sei schwach
und auch mein Geist
bis ich dann lernte daß
die Lüge unter Menschen
Stärke heißt.

#1354 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 02.07.2007 21:06 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Verschmustes Liebesgedicht→ Love & Affection  → Songs

Den scharfen Kanten meiner Knie
bist du nur knapp entronnen
hast mir ein Lächeln abgewonnen
als lächelte auf Knien ich nie.

Den Spitzen meiner Ellenbogen
bist du noch mal entgangen,
hast sie dir eingefangen
mich fest an dich heran gezogen.

Ich wollte wie ein Vogel zwitschern
flink meinen Schnabel recken
sanft unter deine Arme stecken
und deinen Rippen Liebe flüstern.

Ich wollte lachen laut wie nur ein Kind
dir fröhlich alle Lieder singen
die ungesungen hier in meiner Seele sind.

#1355 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 02.07.2007 16:56 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Mein Essen→ Stadt  → Songs

Mein Essen ist : auf dem Tisch
steht im Kühlschrank : kalt und frisch
kocht auf dem Herd : heiß und gar
kommt vom Fleischer : kaufe bar
im Supermarkt : gut verpackt
fahren Wagen : über Nacht
macht der Schlachthof : dezent tot
wächst auf dem Feld : riecht nach Kot
kostet Leben : irgendwo
ich : esse : lebe : froh

#1356 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 01.07.2007 18:49 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Dreisatz mit Vieren→ Traum  → Songs

Ich liebte viel zu oft.
Dem Tag hab ich
so froh entgegen
dann geschaut.
Er kam doch nie.
Ich träumte viel zu sehr.
Der Nacht hab ich
zu viel vertraut,
Sie war doch immer grau.
Ich hoffte viel zu viel.
Nichts kam
wie ich es mir
ausgemalt.
Und nun?
Ich liebe, was ich träume,
und traue meiner Hoffnung
und warte
ziemlich ganz exakt
das Mittel aller Vier.

#1357 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 01.07.2007 01:22 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Liebes-TÜV→ Lügen  → Songs

Und wenn an irgendeinem
stumpfen Morgen
nichts dann mehr geht
mein Freund
hältst du dann
tapfer
noch zu mir?

#1358 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 30.06.2007 23:45 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Ein Krieger wieder→ Me & You  → Songs

war ich weich
mein liebster
ein lager dir
und warm
für deinen leib
er friert
wird er nicht
gut gebettet
so schwach
das heldenherz
es tanzt
nach meinem mund
so fein
der kriegerleib
er lechzt
nach meinen gliedern
ach liebster
laß dich nieder
und gib mir deine rüstung
und ruhe sanft
ich nur bin deine luft
und deine letzte festung.

#1359 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 30.06.2007 22:18 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 → 
→ Labels
Sanft Treiben→ Sommer  → Songs

es ist so hell
zieh schnell die läden vor
mich friert
deck mich doch zu
ich habe hunger
sei so gut
und immer wieder
ach
ich drehe mich herum
die sonne brennt
ich schwitze
weiche perlen
rinnen mir
die schenkel hinab
ich lache
rauche
die luft ist still
ich auch

#1360 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 30.06.2007 22:01 © by SuMuze
→ Navigation←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 
→ Labels

Volltextsuche

Kategorie
Sprache
Label
Titel
Text
Groß/Kleinschreibung
beachten
ignorieren


Labels

Algebra
Avantgarde
Matrix
Permutation
Politik
Reihen
Tries
Canzoni
Anna Dabosh [Englisch+Deutsch]
E.E. Cummings [Englisch+Deutsch]
Edward Lear [Englisch+Deutsch]
Emily Dickinson [Englisch+Deutsch]
Erich Meier [Englisch+Deutsch]
Firebird Landing [Englisch+Deutsch]
Jenny Allen [Englisch+Deutsch]
Schadenfrauleins [Englisch+Deutsch]
Stefan George [Englisch+Deutsch]
Stefan List [Englisch+Deutsch]
William Butler Yeats [Englisch+Deutsch]
William Shakespeare [Englisch+Deutsch]
Fotografie
Ignazio Buttita
Projects
Soaps
Affäre Rosenlicht
Beschäftigung
Blaupause
Fontane
Liebe usw.
Local Hero
Steilküste
Südlicher Regen
Songs
Flowers [Englisch+Deutsch]
Fluß [Englisch+Deutsch]
Herbst [Englisch+Deutsch]
Ich [Englisch+Deutsch]
Initial [Englisch+Deutsch]
Innereien [Englisch+Deutsch]
Katzen [Englisch+Deutsch]
Lago [Englisch+Deutsch]
Love & Affection [Englisch+Deutsch]
Me [Englisch+Deutsch]
Politik [Englisch+Deutsch]
Secrets [Englisch+Deutsch]
Sie [Englisch+Deutsch]
Spitzfindiges [Englisch+Deutsch]
T98 [Englisch+Deutsch]
Tries [Englisch+Deutsch]
Humming [English]
Me [English]
Me & You [English]
Sir [English]
Worte [English]
Abend
Algebra
Alltag
Alltag auf dem Lande
Angst
Arbeiten
Attraktionen
Avantgarde
B02
B03
B07
Bahnhof
Bitten
Dialoge
Draußen
Dunkelheit
Falten
Family Days
Flirts
Fluß
Frühling
Gier
Großstadt
H95
Haiku
Heimspiele
Herbst
Herbstmorgen 2007
Humming
Häuser
Ich
Initial
Innereien
Katzen
Katzencontent
Kind
Kirchen
Kompression
Kurze Gefühle
Küche
Lachen
Lago
Landschaft
Leute
Liebe usw.
Liebhaber et al.
Love & Affection
Lügen
Mannsbilder
Maschineninduziert
Matrix
Me
Me & You
Meer
Minipoem
Moderne Zeiten
Morgen
Mäander
Nacht
Norden
Nur so
Outskirts
paese
Politik
Schlaf
Schuhe
Schuld
Schönheit
SciFi
Secrets
Sehnsucht
Sie
Sommer
Spitzfindiges
Spots
Stadt
Sternenstaub
Süden
T92
T97
T98
Tageszeiten
Tanz
Teaser
Teiche
Tod
Traum
Trennungen
Tries
Ungewisses
Verführung
Verlorenheiten
Versöhnungen
Von Rändern
Wasser
wet
Wetter
Wildes
Winde
Winter
Wolken
Worte
Zorn
Zweifel
Zwischenräume
Talks
Me [Englisch+Deutsch]
Sie [Englisch+Deutsch]
T98 [Englisch+Deutsch]
Initial [English]
Alltag
Alltag auf dem Lande
Attraktionen
B00
B01
B02
B03
Die Wärterin
Falten
Family Days
Flirts
Fluß
G96
Großstadt
H95
Heimspiele
Herbstmorgen 2007
Humming
Katzencontent
Kettle
Kirchen
Klara
Lago
Leben auf dem Lande
Leute
Mannsbilder
Me
Me & You
Meer
Moderne Zeiten
Mäander
Outskirts
Schach
Spitzfindiges
Stadt
Straßen
T97
T98
Tageszeiten
Talltales
Tolchok
Ungewisses
Unterwegs
Wachsende Texte
Wasser
wet
Winter
Worte


songs

Nachbarn
Änderblog (zusammen mit Dirk Schröder)
Jenny Allen - Intermittent Voices
AmarettazuBlaue - Augenblick
Gabriele Brunsch - LadyArts Geschichten
Gabriele Brunsch - Haiku and non-Haiku
Miroslav Dušanić - Miro Leone: Lyrik
Susanne Englmayer - Over the Bones
Frau Musika
Alban Nikolai Herbst - Die Dschungel
Claudia Kilian - Sammelmappe
Claudia Klinger - Digital Diary
Stefan List- Kollaps der Wellenfunktion
Erich Meier - Verdichtetes
Mock Turtle
Alexander Nicolai - chronochrom
Diether Petter - Schreibman's Kultbuch
Anna Rinn-Schad - Schmollfisch
Dirk Schröder - hor.de
Franziska Schröder - Thoitsch
Helmut Schulze - parallalie
Paul Spinger - Lyrik und Germanistik
Zakkinen's Blog
Bjoern Ziegert - Wortgebrauch


Musik
The Corrs - Summerwine
Ani DiFranco - 32 Flavors
Ani DiFranco - Swan Dive
Ani DiFranco - Half Assed
Nancy Griffith - Boots of Spanish Leather
Mazzy Star - Fade Into You
Montana Skies - House of the Rising Sun / Devil went down to GA
Joanna Newsom - Sawdust and Diamonds
Joanna Newsom - Peach, Plum, Pear
Maura O'Connell - Blue Train
Maura O'Connell - Trouble In The Fields
Maura O'Connell - Down By The Salley Gardens
Joan Osborne - Sara Smile
Joan Osborne - Midnight Train To Georgia
Joan Osborne - To Make You Feel My Love
Portishead - Hummiung
Cat Power - Crying, Waiting, Hoping
Cat Power - Love & Communication
Cat Power - Remenber Me
Cat Power - House Of The Rising Sun
REM - Eberybody hurts
Sea Wolf - The Garden That You Planted
Smog - I Feel Like The Mother Of The World
Smog - Rock Bottom Riser
Smog - Dress Sexy At My Funeral


af_newyork

Labels

Rechts werden alle vorkommmenden Labels aufgelistet. Durch Anklicken eines Labels werden nur die ihm zugeordneten Texte angezeigt.

Anzeigemodus

Standard ist nunmehr der Blogmodus, d.h. es werden die neuesten Texten untereinander angezeigt (ggf. in gekürzter Fassung). Mit dem Schalter Anzeigemodus kann zwischen Blog- und Archivmodus umgeschaltet werden.

Compilations

Sind eine Erweiterung des Booklet-Konzeptes. Registrierte Benutzer können beliebig viele Zusammenstellungen von Texten unter beliebigen Titeln anlegen. Diese können auch öffentlich gemacht werden.

Bookmarks

Registrierte Benutzer können sich privaten Lesezeichen einrichten. Diese werden auf der Startseite und den Textseiten angezeigt.

Booklet

Eine der erweiterten Möglichkeiten für registrierte Benutzer ist das Booklet. Dieses ist eine private Auswahl von Texten, die zusammen unter einer von Ihnen bestimmten Überschrift ausgedruckt werden können.
Um einen Text in Ihr Booklet aufzunehmen, klicken Sie beim Betrachten des Textes auf den entsprechenden Schaltknopf.

Registrierung

Um erweiterte Möglichkeiten dieser Website (z.B. das Booklet) zu nutzen, können Sie sich als Benutzer registrieren lassen. Falls Sie das möchten, senden Sie mir eine entsprechende E-Mail mit dem gewünschten Benutzernamen. Das für den Login benötigte Passwort erhalten Sie via E-Mail, sobald ich unter diesem Namen einen Benutzer angelegt habe.

PIN für Kommentare

Um vor den lästigen Spam-Kommentaren zu schützen, erhalten Sie beim Eintreffen auf dieser Seite eine PIN (eine 4-stellige Zahl), die Sie, falls Sie einen Kommentar hinterlassen wollen, eingeben müssen. Die PIN steht rechts oben auf der Startseite.

Volltextsuche

Sie können anhand bestimmter Kriterien nach Einträgen suchen. In Überschriften und Texten kann dabei auf die Groß/Kleinschreibung wahlweise geachtet oder nicht geachtet werden.
Ihre Kriterien werden zusätzlich oberhalb und unterhalb der Texte in lesbarer Form angezeigt.

Kommentieren

Sie können alle Einträge kommentieren. HTML-Code wird zwar gespeichert, jedoch werden die Tag-Klammern in eckige Klammern umgewandelt.
Sie müssen Ihre Kommentare namentlich kennzeichnen, damit diese gespeichert werden. Eine Überprüfung der Namen findet nicht statt.
Was mir nicht gefällt, lösche ich nach Gutdünken!

af_newyork

←  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 → p34 of 44    total of 1729 texts

Impressum:

Susanne Sarfatti, Postfach 21 90 35, 33697 Bielefeld Site Release 2.40 © 2007-2010 S.Sarfatti

Hinweis:


Mit Urteil vom 12. Mai 1998 (Az 312 O 85/98) hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines 'Links' die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann, so das Landgericht in seiner Urteilsbegründung, nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Von dieser Seite sind 'Links' zu anderen Seiten im Internet gelegt.

Für all diese 'Links' gilt:

Ich weise darauf hin, dass ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der verbundenen Seiten habe. Deshalb distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller verbundenen Seiten. Diese Erklärung gilt für alle auf meinen Webseiten ausgebrachten 'Links' und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die 'Links' führen.