| Kleines Gedicht für mich | → Me → Songs | Ich schrieb mir ein Gedicht, es tat ja niemand sonst, beim Gucken aus dem Fenster, bis hinten hin zum Fluß, ein Auto fuhr hinunter, und Leute kamen hoch, und Wolken flogen weiter, ich käme gerne mit, die Felder strahlten jetzt weich am frühen Abend, und warm war's hier im Zimmer, und leise kam Musik auch bis an meine Ohren, ich guckte immer weiter und fühlte mich verloren, da hilft so ein Gedicht, nur manchmal eben nicht. | #1481 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 21.05.2007 22:08 © by SuMuze
| | The Kitchen | → Ich → Songs | The kitchen is waiting downstairs for my strength to be spend is touching my mind on daily terms slow rotating axis of my life I'll do the dishes smiling I'll enter your room disguised while the kitchen is waiting patient lover | Unten harrt die Küche meiner Kräfte streichelt mir die Seele jeden Tag neu träge Achse im Leben Ich wasche ab lächelnd Ich komme zu dir vermummt still wartet die Küche zarte Geliebte |
| #1482 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 21.05.2007 11:09 © by SuMuze
| | Traum #2 | → Traum → Songs | Von oben auf der Galerie schaut ein Gesicht, im Schatten tief die Augen, Mund, Mondeslicht lügt die Treppe steil, haarfeiner Staub, ein Tritt auf Holz, aus leerer Kammer altes Brot, und Kälte kriecht, und Nacht, zu mir. | #1483 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 20.05.2007 22:46 © by SuMuze
| | Traum #1 | → Traum → Songs | Sie sind jetzt alle da, ich kann sie spüren, hören, sehen, lass meine Augen laufen, fass alles an, dreh alles um, so schnell, dass mir der Atem fliegt, hör auf das Summen aus der Küche, das Lachen vor der Türe, im Spiegel dort, ich sehe mich, mal mir den roten Redemund, werd müde von den vielen Stimmen, les dort in meinen Augen, mit matter Hand an meinen Lippen: der Schlaf betrog mich nur. | #1484 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 20.05.2007 20:01 © by SuMuze
| | Wounds - Wunden | → Sie → Talks | Zur deutschen Version She watched him. Not hiding at all, but not showing neither. Whether her glances would be apparent didn't seem to bother her – these glances just belonged to him. Locked out each and every one. It was only him that would count, maybe except for the view down to the water and the shadows of the bushes besides the terrace. Her lips rubbed against one another, keen, red lips, the colour neatly correcting each mistake there was. No soft lips, nor soft face. Biding, cool, out of the distance approaching, although. He seemed to feel it, borrowed security from her glance. But his eyes remained hasty. The swift eyes of unsecurity. Very much at her anger. Slowly... [weiterlesen] | #1485 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 20.05.2007 13:57 © by SuMuze
| | Sonnet No. 70 | → William Shakespeare → Canzoni | That thou art blam'd shall no be thy defect, For slander's mark was ever yet the fair; The ornament of beauty is suspect, A crow that flies in heaven's sweetest air.
So thou be good, slander doth but approve Thy worth the greater, beeing woo'd of time; For canker vice the sweetest buds doth love, And thou present'st a pure unstained prime.
Thou hast pass'd by the ambush of young days, Either not assail'd, or victor beeing charg'd; Yet this thy praise cannot be so thy praise, To tie up envy evermore enlarg'd.
If some suspect of ill mask'd not thy show, Then thou alone kingdoms of hearts shouldst owe. | Nicht dein Vergehen ist's, wenn deine Künste stören, schon immer wurde Edlem nur zu gern mißtraut; Verdacht blitzt auf, wo Schönheit will betören, wie eine schwarze Krähe, die gen Himmel schaut.
So sei denn gut, Mißtrauen stärke noch dein Herz, dein Wert nur wächst mit jeder Wunde in der Zeit; Die Süßesten der Blüten rufen oft den Schmerz, und du zeigst nur die reinste makellose Lieblichkeit.
Die Hinterhalte deiner Jugend kommen dir zu Angesicht, vermiedest sie; wo nicht, hast du sie stolz besiegt; Doch dies Verdienst verdient dir Eines nicht: daß Neides Macht dir endlich doch versiegt.
Wär nicht Verdacht von Bösem Makel deines Scheins, welch unbeflecktes Königreich der Herzen wäre deins! |
| #1486 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 19.05.2007 19:49 © by SuMuze
| | Sonnet No. 18 | → William Shakespeare → Canzoni | Shall I compare thee to a summer’s day? Thou art more lovely and more temperate: Rough winds do shake the darling buds of May, And summer’s lease hath all too short a date:
Sometime too hot the eye of heaven shines, And often is his gold complexion dimmed: And every fair from fair sometime declines By chance, or nature’s changing course untrimmed;
But thy eternal summer shall not fade, Nor lose possession of that fair thou ow’st, Nor shall death brag thou wander’st in his shade, When in eternal lines to time thou grow’st;
So long as men can breathe, or eyes can see, So long lives this, and this gives life to thee. | Soll einem Sommertag ich dich vergleichen? Viel schöner bist du und viel weicher auch: Der zarte Mai und seine Knospen weichen der Sommer stirbt mit kaltem hartem Hauch:
Zu heiß glüht oft des Himmels grelles Auge, dann wieder trübt sich ein sein goldener Schein: und Schönes geht, wie alles, auch zur Neige, der Zufall wills, so soll es hier für immer sein;
Dein Sommer aber sollte niemals enden, verlieren, was an Schönheit du ihm bist, Tod niemals dich in seinem Schatten binden, wenn eine Seele noch in deinen Zeilen liest;
So lange Menschen atmen können oder Augen sehen, so lange lebst auch du, das Wort gibt dir's zum Lehen. |
| #1487 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 19.05.2007 19:35 © by SuMuze
| | Tagesgedicht grau #1 | → Tageszeiten → Songs | Der Tag ist grau und das ist gut, die Sonne, all die weißen Wolken, das Blau, das Strahlen, all der Tand, kann meinetwegen auch mal schlafen; man putzt es, pflegt es, schraubt es auf und schaut mal nach den Mechanismen, die gute Laune sichtbar machen und Frohsinn in die Sinne stäuben und Lachen auf Gesichter und Trockenheit ins Feld.
Der Tag ist grau und das ist schön, denn nunmehr zeigt sich, was hier unten, von all den Dingen, die sonst pranzen, im hellen Licht der netten Sonne, auch ohne Sonne schön uns kommt.
Der Tag ist grau und das ist herrlich, denn leise regt sich auf der Erde ein Wind ein Sturm und dann ein Regen, und Kühle breitet sich, mit sanften Schritten mit zarten Händen, so lang erwartet, um uns aus.
Der Tag ist grau und hilft beim Fühlen und macht das Denken wieder schwer. | #1488 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 19.05.2007 08:46 © by SuMuze
| | Gleittext #1 | → Spitzfindiges → Talks | Im Hinausgehen warf sie ihm einen Blick zu, der SIE IHM war sie zunächst nicht aufgefallen, erst im Laufe des Tages wurde ihre Gegenwart ihm bewußt und daß ER SIE ging zum Wagen, der eingeparkt zwischen zwei schwarzen Transportern stand, so daß SIE IHM kam diese Gelegenheit zugute, hatte er doch bereits Pläne gemacht, wie ER SIE strich ihr Kleid glatt, das durch die Ereignisse des Tage doch arg gelitten hatte, wie SIE IHM gefiel die lockere Art, mit der sie sich am Steuer niederließ, als ob ER SIE schaute kurz in den Rückspiegel. Ja, ihr Gesicht war noch in Ordnung, der Tag hatte ihm nicht viel anhaben können, obwohl SIE ES legte sich ein scharfer Wind auf den Parkplatz, der die Hitze des Tages aus den Vorbergen herunter fegte, wo ES IHM fehlten ihre warmen Augen... [weiterlesen] | #1489 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 19.05.2007 08:31 © by SuMuze
| | Klanggedicht #1 | → Humming → Songs | Im Licht der Nacht den Satz geahnt aufgefunden neu verpackt. Am schwarzen Tag das Wort gehört eingeordnet registriert. Kein Klang im Ohr das eben noch dir zugehört nun vertaubt schon wieder horcht verstummt dann doch, nicht unerhört - geht schlafen. | #1490 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 19.05.2007 00:47 © by SuMuze
| | Fluß nachts | → Fluß → Songs | Ein Fluß in der Nacht scheint gewaltig zu sein, er hat sich wild doch verborgen gemacht, und alles um ihn wirkt hilflos und klein.
Du hörst ihn rauschen , so kalt greift er dich an, und der Fluß scheint dein Herz zu belauschen, wie leicht er alles dir vorgaukeln kann.
Ein Fluß in der Nacht ist mächtig und kalt, er nimmt dich gern du finst're Gestalt. | #1491 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 18.05.2007 08:17 © by SuMuze
| | Glück | → Blaupause → Soaps | Es ist Augusthitze. Ich sitze auf der Bank, träume in die warme Luft unter den Bäumen hinein und bin glücklich. Ja, glücklich. Das ist der einzige Gedanke, den ich fassen kann aus all den raschen Fetzen, die mir wie Fledermäuse am Abend durch den Kopf huschen. Hinten auf der Wiese rasen Peter und Tobias herum. Ich schaue immer wieder hin, und jedesmal ist mir nach lautem Lachen. Seit etwas mehr als zwei Wochen wohnt Peter nun bei mir, und dieses Wochenende ist das zweite, das wir zusammen haben. Gaby hat uns beim Ersten noch verschont, aber seit Freitag ist nun Tobias bei uns. Und hat sich, nach kurzem Zögern, mit Peter zusammengetan. Dicke. Jetzt spielen sie miteinander. Auf eine Weise, die mich an sich neidisch machen sollte. Mich aber nur freut. Wie mich alles... [weiterlesen] | #1492 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 21:47 © by SuMuze
| | Abendgedicht #2 | → Abend → Songs | Im Hof schlägt eine Tür. Es bellt. Motoren sterben. Wind reibt sich an Steinen, Ton. Das Licht tastet sich blind herbei. Kleines Getier lockert die Welt. Heimlich. Dieses wilde Geräusch, wenn die Fingernägel über deine Zähne kratzen. Eine Böe sich irgendein Brett nimmt. Wenn Luft umher kriecht, schweigt, schnaubt, winselt. Auf den Büchern Sonne. Und hinten, auf den Bäumen am Fluß, auch. Sieht gut aus. Abends. | #1493 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 18:53 © by SuMuze
| | Morgengedicht #2 | → Morgen → Songs | Zu früh am Morgen, das flache Licht bleibt still, am Himmel nur ein stumpfer Bogen aus Schwarz, das noch nicht weichen will. Dräng mir die Ungeduld zurück ins Atmen, kühl fühlt noch meine Haut, kalt faßt die Hand das Glas, auf dessen makellosem Raum die Schatten Hochzeit hielten.
Mein Traum verfliegt, leis geht das Lachen, das mir den Tag hat wärmen wollen. | #1494 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 14:00 © by SuMuze
| | Exorbitantes Gedicht | → Worte → Songs | Mit einem Hammer in deiner Hand lassen Worte sich fester betonen. Es wachsen Melodie und Verstand, auch in den Hämmern können sie wohnen. Benutzt du das schwere Gerät, wird Zuhören immer sich lohnen, und das Samenkorn wird gesät, den Leichtsinn endlich zu entthronen. Mit einem Kochlöffel zu rezitieren, kann die Hände beim Kochen gut schonen. Deine Haut wird ihren Glanz nicht verlieren; ach wie gut schmecken poetische Bohnen. Jeder Schweißbrenner hilft dir beim Dichten, beim Kopieren, beim Pausen, beim Klonen. Acetylen stört die Lyrik mitnichten: kann Exorbitantes lässig verkronen. | #1495 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:59 © by SuMuze
| | Furor Agricoloae | → Heimspiele → Songs | Dem Gras immer Feind, Verheerer der Lüfte, mit Ölen gesalbt, benzinische Düfte. Sein Rad bohrt sich fest, die Sensen wild schwingen. Der Lärm stößt hinaus: die Welt soll erklingen! Dem Rand meiner Kraft treibt hart er mich näher, erschöpft halt ich ein. Schweig jetzt, Rasenmäher!
Zum Spaten ich greif, dunkler Meister des Rückens, stoß hart durch den Tag dank der Mühe des Bückens. Schneide und kürze, hack Erde und Boden, wende und gieße, versuch mich im Roden. Vernichte Brennesseln, verfluche Brombeeren, Kampf dem Holunder, Nichts kann sich mehr wehren.
Mit der Wut grüner Daumen beherrsche ich Äpfel, Kirschen, Birnen und Pflaumen. Präventiv wird vernichtet, gejätet, entwurzelt. Der Bestand wird gelichtet, guter Humus verbessert, faules Astwerk gerichtet. Fast wirkt's wie ein Wunder, daß sich's immer noch dichtet! | #1496 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:59 © by SuMuze
| | Möbelgedicht | → Me → Songs | In meinem Zimmer stehen Möbel. Ein Schrank, ich packe Kleidung rein. Ein Stuhl, auf dem ich sitzen kann. Schubladen für die Wäsche sind in der Kommode. Drei Holzregale fassen Bücher. Und Schuhe schlafen sanft inmitten einer Truhe. Ein Sessel für Besucher mit einem Tisch daneben worauf die Gläser der Besucher gut stehen könnten. Ein Sekretär steht auch herum und wartet meiner. Ein Stuhl davor. Der Arbeit wohl gewidmet. Und auch ein Bett. Für mich und mehr. | #1497 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Paardynamik | → Tries → Songs | Sicher, an sich war sie ihm schon zugeneigt doch es wäre ihr wesentlich besser erschienen wenn er sich ihr vorsichtiger und gelassener und doch dabei auch zärtlicher angenähert hätte und sie auf diese Weise mehr als die Frau gesehen hätte die sie sein wollte | Nun ja, ihm kam es vor allem darauf an daß er den starken Eindruck beibehielt den er auf sie gemacht hatte und den er nicht wieder zurücknehmen oder schmälern lassen wollte nur weil er nun nicht mehr ganz fest und haltbar sich gezeigt hatte am Schluß |
| #1498 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Romantik revisited | → B01 → Talks | | | Wir hatten einen wunderbaren Abend | | | | Ich habe gekocht und du hast den Wein geöffnet. | | Wir haben getanzt und du warst zärtlich zu mir | | | Der Reis ist mir leider angebrannt, aber die Pilze sind gut gewesen. | Ich habe sie in Wein gegart, vielleicht habe ich etwas zu viel Wein genommen. | Du tanzt einfach himmlisch. Wie du mich herumschwenkst, das gefällt mir. | Nur daß du immer deine Hände auf meinen Hintern legen muß, mag ich nicht so. | | Ich habe noch nie gerne gekocht, die Haare stinken und meine Hände sehen entstetzlich aus. | Dazu schmeckt es mir einfach besser, wenn jemand anderes kocht, und ich werde gerne überrascht. | Und deine Art zu essen gefällt mir auch nicht. Du schlingst alles in dich hinein, als wollte dir jemand etwas wegnehmen. | Und du schmatzt und ziehst mit der Zunge die Essensreste zwischen den Zähen heraus. Igitt. | Mit der Musikauswahl hättest du dir auch ein wenig mehr Mühe geben können, für meinen Geschmack. | Viel zu viele schnelle Stücke, du weißt, daß mir leicht schwindlig wird davon und ich dann grantig. | Und auf diesen hochhackigen Schuhen, die du so gerne an mir siehst, kann ich mich nicht richtig bewegen. | Wenn du mir dann noch mit deinen Fingernägeln die Strümpfe aufreißt, werde ich richtig sauer. | | Nett aber fand ich, daß du mein Essen wieder gelobt hast und alles aufgegessen hast, als schmeckte es dir. | Und der Wein war gut, den suchst du stets exquisit aus. Ich habe einige Gläser getrunken, ach ja. | Am Ende hattest du dann doch noch an meine Lieblingsmusik gedacht, das war wirklich schön von dir. | Und das mit den Strümpfen, ach Gott, es war so zärtlich, daß du meine Haut als viel seidiger bezeichnet hast. | | | Die letzte Flasche, die du dann mit ans Bett genommen hast, war der Höhepunkt, wow, sehr gut. | | Und wie du mir das komische Kleid langsam ausgezogen hast, ach, das hat mich dahin schmelzen lassen. | | | | Ich träume jetzt noch von unserem Abend. | |
| #1499 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Matrix Talk | → Matrix → Songs | | Ich | sage | Sie | liest | Dich | | sage | | sagt | | Du | sagst | Ich | lese | Sie | | Du | liest | Sie | sage | Ich | | liest | | lese | | sagt | | sagst | | liest | | Sie | liest | Dich | | Du | sagst | Sie | liest | mich | | | | | liest | | liest | | | | | mich | | mich |
| #1500 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Ragazzi | → Süden → Songs | In einem Dorf hoch am Berg, verlassen, nur brüchige Steine, leere Räume, wilder Wein, Reste, wieder erorbert von den Eidechsen: lucertole, nennst du sie für mich. lucertolino, mache ich draus, du lachst.
Eine Welt für ein Kind, aus Gerüchen, Staub, Stufen, Verstecken, aus endlosen Gängen, Dickichten, Mauern, Erkern, drohende Fenster hoch unter zerfallenen Dächern, Zerstörung, Angst und Neugierde und, sehr zaghaft, eine Ahnung von Zorn: irato, übersetzt du.
Deine Sprache, schmeichelnd und schön, hell, dein sicherer Tritt, die Verwegenheit eines Jungen, kaum älter, aber stärker, sehnig, munter, lachend. Ich fasse deine Hand, stolz und froh. Lieto, nennst du das später einmal für mich.
Es ist dunkel und heiß hier drin, wir ducken uns, meine Hand immer in deiner, staubige Haare, mein Hemd dreckig, du klopfst es ab. zwei Finger in meinem Haar, caro, flüsterte ich gerne, deine Lippen kommen mir zuvor, ein Kuss, ich verstumme vor Scham und Glück.
Sie rufen uns. vieni qui. mein Kopf an deiner Schulter. stiehlt ein Lächeln, einen Blick, Fröhlichkeit und Mut. Subito. Wir hüpfen hinaus, ins grelle Licht zwischen den stummen Wänden, rufen, lachen. Ragazzi. | #1501 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Temporale | → T98 → Talks | Die Kiesel sind hart. Hart und kalt. Vom Norden kommen die düsteren Wolken, kriechen an den Bergen entlang, ihr Reiben ist zu hören, ein dumpfes, böses, grollendes Reiben. Ich starre aufs Wasser. Kleine Flächen, glatter Schiefer, rauher Dolomit, zackiger Granit, zum Zerreißen gespannt vor Erwartung, nichts jetzt mehr, das noch fliehen wird. Ich höre deine Schritte, ich kann sehr gut hören jetzt. Das nasse Scharren der Sohlen auf dem Kies, die Empörung des Steins. Deine Hand will mich berühren, meine Schulter zuckt schon, vor Gier, vor Gewohnheit, vor Abscheu, es wäre einerlei. Ich bleibe starr. Deine Stimme ist leise, du hast Angst, und ich genieße deine Angst. Dies ist mein Strand, jetzt so viel mehr als deiner. Er war es immer. Immer nur für... [weiterlesen] | #1502 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Estate #3 | → T97 → Songs | Rinde, grau, weich, verletzlich, meine Finger tasten. Schatten, nicht dunkel, fließend, meine Augen lachen. Gras, stechend, hart, überall, mein Rücken sich beugt. Ich strecke die Arme, die Beine, mich, weit, ins Helle ich sehe die Wärme ich atme, vom Tag, fremder Haut. Haare, schwarz, glänzend und fest, meine Hand wühlt. Muskeln, flink, stark, unentwegt, mein Widersinn weicht. | #1503 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Mutlos | → Innereien → Songs | Ich habe nach Mut gesucht. Bei den Augen angefangen, wo schaust du auch zuerst hin. Keinen gefunden, nichts. Sie sahen zu hillfos aus. Hätten selbst gerne etwas Mut. Mit den Lippen weiter gemacht. Die können lachen oder spotten, oder küssen, oder schmollen. Braucht alles keinen Mut. Dann kam ich zum Kinn. Hart, ja, aber Mut? Und die Backen, zu weich, woher soll der Mut da kommen? Die Stirn, viel zu groß, schon eher ein Ort für Mut. Ich fand aber keinen. Nur einen Mitesser. Er starb schnell. In den Haaren auch kein Mut, nicht in den Ohren, und, ach, die Nase! Ich sah mir die Kehle an. Das wäre ein Ort für Mut! Da wo die Worte herkommen, freche, harte, scharfe Worte, die zerschneiden und töten und mißachten und würgen. | So eine Kehle würde glänzen! Bewundert werden, geliebt, sie würde strahlen in der Nacht und den Tag blass scheinen lassen. Diese hier nicht. Zu viele Hände besaßen sie. Zu viele Worte entschlüpften ihr. Zu viele schwache Worte. Sinnlose Worte, heraus gefallen in langen, trüben Morgenstunden oder dem kalten Druck der Nacht. Der Körper? Was soll er können, das der Kopf nicht kann? Haben wir das jemals gehört: Mut in den Schienenbeinen, dem Rücken, den Hüften? Der Körper ist Nichts, nur da, muß schlucken, was der Kopf zuläßt. Muß sehen, wie er damit fertig wird. Kein Mut steigt herauf, nur Blut und Luft und der Wunsch nach Schlaf. Endlos.
Ich habe nach Mut geschaut und keinen gefunden. | Did look for courage started with the eyes where else do you look first didn't find any, nothing in it they looked too helpless in need of courage by themselves went on with the lips they can laugh or mock kiss or sulk none needs courage came to the chin keen, yes, but courage? and the cheek, too soft where from should courage emerge? the forehead, much to wide, could be a good place of courage but I didn't find any only one pimple he died fast no courage in the hair, too none in the ears and, argh, the nose! examined the throat that would suit courage well! where the words come from bold, hard, sharp words that can slice and kill And disregard and choke. | Such a throat would glare would be admired, loved would gleam in the night and make the day look pale this one didn't. too much hands got grip of her. too many words escaped her. too many weak words. witless words, bounced out in the long dim hours of the morning or the cold pressure of the night the body? what should it be able to the head can't accomplish? did we ever hear about: courage in the shinbones, the back, the hips? the body is nothing plain present, must swallow what the head has allowed. has to see to coping with it all no courage will ascend only blood and oxygen and the desire for sleep endlessly.
Did look for courage didn't find it. |
| #1504 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Near By The River - Ganz nah am Fluß | → Fluß → Songs | Near by the river even the dog hesitates rain's drenching water wind's playing with me. My hands are cold my eyes weary and dull. From the fields coolness and the smell of the soil and low whining do come. The water keeps floating day after day and beneath this my skin out of wool and of yarn on my own I will stay. | Ganz nah dran am Fluß auch der Hund zögert jetzt Regen tränkt Wasser und Wind spielt mit mir. Meine Hände sind kalt Augen müde und trüb. Von den Feldern kommt Kühle und der Geruch von Boden und leises Winseln herbei. Das Wasser fließt weiter tagaus und tagein und unter der Haut aus Wolle und Garn will ich einsam sein. |
| #1505 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Changing Of The Guards | → Blaupause → Soaps | Ich schließe die Tür und lehne mich dagegen. Höre durchs Holz hindurch die Schritte auf der Treppe, Tobias quengelnde Stimme. Dann kommt die Ruhe zurück zu mir. Bei jedem meiner Schritte knarrt das Parkett hart. Vor der Tür zum Bad ist eine Stelle, die sich nach tiefen alten Geheimnissen darunter anhört. Ich habe aber noch nicht nachgeguckt. Durch die Fenster im Bad und im kleinen Zimmer daneben kommt immer noch neugierig die Sonne herein. Deckt alle Versäumnisse des Haushalts auf. Ich schließe einfach die Türen und gehe in die Küche. Räume ein wenig herum, packe dreckiges Geschirr zusammen und denke darüber nach, ob ich es jetzt gleich abwaschen soll. Ein wenig Hausarbeit könnte mir nicht schaden. Ich lasse Wasser ein, was langsam geht, denn die Leitungen hier im... [weiterlesen] | #1506 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Bulletin #1 | → Ich → Songs | Sometimes my skin feels like absent and my eyes miss not unexcused left alone my heart is pumping brave my dear and my feet don't want to I hardly feel in here | An manchen Tagen ist meine Haut als wär sie nicht und meine Augen fehlen nicht unentschuldigt allein mein Herz pumpt tapfer das Gute und meine Füße wollen nicht mir ist dann kaum zumute. |
| #1507 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Alone On A Hill | → Love & Affection → Songs | Alone on a hill, feeding the naught, with your mind standing still, your voice dead silent your eyes blindfolded and a laughter such pregnant you did steal it from some one on the road can't recall the name some passing stranger just happened to be there while you were thirsty of love and all. | Auf einem Hügel allein, du fütterst das Nichts, stellst das Denken ein, deine Stimme spricht nicht, deine Augen geblendet und ein Lachen voll Licht du hast es gestohlen irgendwo auf der Straße weißt nicht seinen Namen irgend ein Fremder er war gerade da und du hattest Durst nach Liebe und so. |
| #1508 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Estate #1 | → T97 → Songs | Lag dir im Gras hart lag Sommer trocken auf Staub klein deine Hand du warst das Blau Auge geschaut wieder und noch Kind ich und du flirrendes Blatt silbern und grau Rücken gezählt jeden Halm dir verwehrt. | #1509 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Estate #2 | → T97 → Songs | Träume deine Wange in die Kissen und deine Worte in die Luft. Drehe meine Blicke nach dem Gestern und meine Glieder aus dem Jetzt. Summe mein Lied in den Abend und meine Lippen in den Tag. Setze den Fuß in das Dort und die Hand in mein Hier. Und atme. | #1510 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 13:55 © by SuMuze
| | Zwerchfellation | → Ich → Songs | Ich war nicht ich Licht war nicht dunkel Stille stach nicht Wort tat nicht klingen Nicht war nicht Halt tat nicht tragen in Seide gefercht in Wärme geschäumt Ich war alsdann bin niemals ich. | #1511 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Technifikation | → Moderne Zeiten → Songs | Ich fand mich ein Zufall Fiel mir zu am Abend Kühl war die Nacht Traumhaft der Schlaf Der Morgen kichert weise Am Tag in Grau die Katz Leckt sich das Maul belastet frech mit Drehmoment Fehlerschutzschalter wieselflink helfen dem Überleben | #1512 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Mit der Katze | → Katzencontent → Songs | Sie streckt die Pfote langsam in den Staub und saugt sich Wärme aus dem heißen Sand. Sie schließt die Augen, hier ist sie vertraut, sie weiß mein Atmen, weiß auch meine Hand. Ein Ohr zuckt leise, kurz streckt sich der Hals, das Schwänzchen zittert, lässig sieht sie hoch. Prüft Unterholz, vergißt auch keinesfalls den Blick zum Zaun, beruhigt sich, blinzelt noch; und wie um sich vor mir nicht zu blamieren putzt sie in Ruhe nun ihr sonnenweiches Kleid, spreizt Krallen, dehnt sich weit auf allen Vieren und ist mir gut und schenkt mir ihre leise Zeit. | #1513 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Kaffeehauspause | → Sie → Songs | Sie trägt Eis quer durchs Zischen kichernder Telefone Blicke ihrer Schönheit Muster und Sehnsucht weich ist ihr Gang durch Wald voller Muskeln vertane Jugend im billigen Hemd dennoch.
Sie raucht neben der Kasse die Hast der Not ein Moment Stille wilder Flieder unter Antennen ihre Lippen schmal sie atmet leicht wippt geht kommt ist wieder wach.
Ihr Haar nur eine Spur Weizen und Wind ihre Augen nur eine Fährte Sonne und Morgen ihr Leib nur eine Fläche Land in der Ferne ihr kleines Lächeln erhält Besuch.
In den Armen der Männer und den Lippen der Frauen schwebt sie so frei als wir gehen. | She's carrying ice across the hissing of chuckling phones glances at her beauty paradigm and longing soft she is walking through a forest of muscles forlorn youth in cheap shirt although.
She's smoking next to the cash swiftness of distress one second of silence wild lilac beneath antennas her slender lips she's breathing light teetering going coming returning awake.
Her hair nothing but a hint wheat and wind her eyes nothing but a track sun and morning her body nothing but a layer landcsape in the distance her little smile gets visited.
In the arms of the men and the lips of the women she's freely floating when we depart. |
| #1514 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Galadinner | → Blaupause → Soaps | Ich habe mich fein gemacht. Richtig fein. Pa wird es freuen. Und auf diesem Umweg auch mich. Ich habe den ganzen Nachmittag damit zugebracht. Das Resultat ist wohl das, was er mag. So wollte er mich immer sehen, so sollte ich sein und auftreten. Tue ich ihm also den Gefallen. Ganz die gehorsame Tochter. Wer weiß, wozu es gut ist. Schade, daß er mich nicht selbst abholen kommt, aber das wäre wohl zu viel verlangt. Um acht wird der Fahrer klingeln, pünktlich, so daß ich die Uhr danach stellen könnte. Kurz vor acht bin ich dann auch so weit. Im Flur stehe ich vor dem großen Spiegel und schaue mich an. Erkenne mich kaum wieder. Die kurzen Haare sehen fast, aber eben nur fast struppig aus. Teure Handarbeit, ich habe mich heute Vormittag tatsächlich... [weiterlesen] | #1515 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Nest | → Blaupause → Soaps | Es geht bergauf mit meiner Wohnung. Ich habe nach und nach alle meine Zimmer belebt. Das Erste ist mein Arbeitszimmer. Das bedeutet, es steht ein Sekretär und ein Bücherregal darin und eine kleine Couch mit einem Tischchen davor, zum Rauchen, wenn mein Kopf vom Arbeiten rauchen sollte. Oder wenn mir nach einer Zigarette ist. Das kommt häufiger vor. Und eine Truhe, ein Geschenk von Ma. Groß genug, daß meine Leiche hinein paßte, sollte jemand auf die Idee kommen, mich umzubringen und in meiner Wohnung verstecken zu wollen. Passend habe ich sie leer gelassen. Nur der Zettel des Antiquariats liegt darin, mit ihrer Unterschrift. Als wäre es ein Brief von ihr. Und meine Aktentasche liegt neben der Tür, ein Geschenk meines Bruders. Ohne Zettel, dafür... [weiterlesen] | #1516 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Besuch | → Blaupause → Soaps | Ich erwarte Besuch. Seit Tagen bereite ich schon vor. Ich habe eingekauft, mehrmals die Möbel in Gedanken herumgeschoben, die möglichen Wege in der Wohnung mir vorgestellt. Peinlichkeiten und Bequemlichkeiten gegeneinander abgewogen. Dabei ist mir klar – alles wird ganz anders kommen. Was immer ich auch plane. Letztlich ergebe ich mich in mein Schicksal und denke nur an das Nächstliegende. Wenn das Flugzeug keine Verspätung hat, könntet ihr gegen 7pm bei mir eintreffen. Rechne ich einmal eine halbe Stunde fürs Begrüßen, Auspacken und die Eroberung des Bades durch euch, und dann nochmals eine halbe Stunde für allgemeines Herumirren, sollte ich gegen 8pm das Essen auf dem Tisch haben, den Wein gelüftet, die Teller und Bestecke arrangiert, die... [weiterlesen] | #1517 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Samstags | → Blaupause → Soaps | Seit Dienstag habe ich die Wohnung wieder für mich, aber erst heute bin ich zurück in mein Schlafzimmer gezogen, habe dort aufgeräumt und gründlich sauber gemacht und überhaupt herum geputzt, als wollte ich die Spuren einer Heimsuchung perfekt beseitigen. Dabei war es doch keineswegs eine Solche. Zumindest fühle ich mich nicht so. Nur ein wenig müde, was aber vollkommen durch die ungewohnte Einquartierung erklärt werden kann. Ich liege in der Wanne und spiele mit dem U-Boot, das Tobias hier hat liegen lassen. Es sieht gefährlich und verwegen aus, und wenn es durch die weichen Buchten steuert, die ich ihm in der Wanne mit meinen Gliedern lasse, fallen mir noch ein paar andere Adjektive ein. Ich habe einen großen Lappen mir über den Kopf gelegt,... [weiterlesen] | #1518 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Dienstag | → Blaupause → Soaps | Der Fahrstuhl schnauft und wackelt, Holz quietscht und Metall und irgend eine schwere Masse schleift nass neben mir an der Schachtwand entlang, als würde ich im Austausch für etwas sehr Widerwärtiges nach oben transportiert. Ich ärgere mich jetzt schon, dieser Einladung Folge geleistet zu haben. Pa bombardiert mich immerzu mit solchen Dingen. Sein - wie immer überdimensionierter – Beitrag zu meiner Glückseligkeit. Aber als ich den Namen dann las, habe ich die Karte nicht gleich weggeworfen. Sondern auf das Tischchen im Flur gelegt. Was soviel bedeutet wie: hm. Oder: naja. Präziser: Na gut. Nun bin ich also hier, viel zu spät, und erwarte, daß dieser uralte Fahrstuhl zusammen mit mir gleich in die Tiefe rauscht. Tut er aber nicht, er kämpft... [weiterlesen] | #1519 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Erste Hilfe | → Blaupause → Soaps | Daß etwas mit der alten Dame nicht stimmt, war mir schon unten an der Treppe aufgefallen. Schweren Schrittes nur schafft sie es zum ersten Absatz, die beiden Taschen rechts und links scheinen sie in den Stein der Stufen hinab zu saugen. Ich hole schnell auf, aber nicht schnell genug, um zur Stelle zu sein, als ihre Hände die Taschen freigeben. Beide plumpsen wie reifes Obst zu Boden. Einen Moment halte ich inne vor Schreck. Sie streckt den rechten Arm aus, will sich an der Wand festhalten, doch die Wand ist zu weit weg, ich auch. Nichts und niemand hält ihren Fall auf, der so leicht wie ihre Gestalt zu sein scheint. Dennoch höre ich das Geräusch, mit dem ihr Kopf gegen den Stein schlägt, als wäre es das lauteste Geräusch weit und breit. Lauter als der Lärm der... [weiterlesen] | #1520 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
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