| Tränen | → Spitzfindiges → Talks | Es gibt Tränen und Tränen. Da sind die süßen Tränen, du siehst durch sie hindurch ins Licht wie durch einen munteren Bergbach, früh am Morgen, wenn du es gar nicht fassen kannst, wie hell ein solcher Tag sein kann und die Tränen wie Perlen nur so den Berg herunter hüpfen, als wollten sie hinaus in die Welt springen und dich lachend und plappernd mitnehmen. Da sind die weichen Tränen, die an dir kleben wie alte Freunde, die deine Wangen streicheln und dir leise Worte zuflüstern und zu einem Lager aus tausend Daunen sich sammeln, auf das du herab sinken wirst, mutlos und still. Da sind die harten Tränen, die gegen deine Haut pochen und deine Gedanken schroff machen und dich umzäunen mit altem Holz... [weiterlesen] | #1601 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Unfein | → B03 → Talks | F. tritt ihm noch einmal heftig in den Bauch. Das ist überflüssig, aber es liegt irgendwie in der Luft. Wir alle haben keine Kontrolle mehr, wer will die schon? Z. muß kotzen, ich auch, es ist ekelhaft, aber danach ist wieder Raum. Raum für Stunden, Minuten, und für das immer gleiche Gerede der Chiks and der Peripherie. O. probiert einen Lauf, lächerlich – aber gut, jaja. Zwischen den Zeilen warten alle. Worauf? Mir wird es niemand sagen. Nun ja, ich spucke auf den Boden, DAS wird ihn nicht kontaminieren, ich schaue hinauf, G. und H. hocken wie immer hinter dem Glas, Tüten mit dem reinen Grauen in den Händen, das sie in sich hinein stopfen, ich beneide sie. In mich stopfen, ja ihr Götter der falschen Versuchung, was gäbe ich, wollte einer nur einer irgend etwas in... [weiterlesen] | #1602 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Vor dem Spiegel | → Me → Talks | Ich stehe vor dem Spiegel und sehe mich nicht. Nicht einmal das Zimmer hinter mir. Erkenne nichts wieder. Es ist so schwer. Ich müßte alles neu lernen, und das will ich nicht. Oder ich habe die Kraft nicht dazu. Vergesse einfach zu viel. Da steht ein Schrank, den ich wissen müßte. Ich weiß ihn nicht. Der Teppich unter dem kleinen Tischchen, wenigstens ihn sollte ich kennen. Aber auch das nicht. Alles schmerzhaft unbekannt. Und dann diese Gestalt, die sich bewegt, als wäre sie ich, die Grimassen schneidet, wenn sich mein Gesicht verzieht. Ich kenne sie nicht. Ich spiele die albernen Spielchen vor dem Spiegel, Hand ausstrecken, die Handflächen aufeinander legen, die Finger spreizen. Brav macht diese Gestalt da alles mit. Aber immer noch kenne ich sie nicht. [weiterlesen] | #1603 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Volare | → T98 → Talks | In einer kleinen Trattoria schauten sie sich über ihren Grappa hinweg verliebt in die Augen. Der Kellner mußte aufstoßen. Seit einer Woche war ihm die Frau weggelaufen. Mit einem Fiat-Arbeiter aus Turin. Dessen Kinder bei einem Badeunglück umgekommen waren. In jenem Sommer, als ich das Abitur machte und nach Italien fahren wollte. Aber er war dagegen, seine Gründe hatten mit seiner Arbeit zu tun. Eine hektische Betriebsamkeit im Amt, die zu einigen Verschiebungen führte. Und ihn nach oben stolpern ließ. Wo er sich mich nicht mehr leisten zu können glaubte. So daß ich dann doch noch nach Italien fuhr, im Herbst und ohne ihn. Es war bereits zu kalt zum Baden. Die Kinder gingen wieder in die Schule, die Frauen verließen ihre Liebhaber und kehrten zu ihren Männern zurück.... [weiterlesen] | #1604 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Was ich dir noch sagen wollte | → Family Days → Talks | Das also ist das Zimmer seiner Freundin. Gemütlich, angenehm, geschmackvoll, mit dem schlechtesten Willen finde ich nichts daran auszusetzen. Die üblichen Bücherregale, der unaufgeräumte Schreibtisch, die abgestoßenen Schränke, das große, nicht gemachte Bett, das mein Blick nach einem kurzen wilden Augenblick eiligst wieder verläßt. Sämtliche Wände des Zimmers sind mit Fotos bedeckt. Es müssen hunderte sein, kleine, große, bunt oder schwarz-weiß, längliche, runde - und völlig bizarr ausgefranste Formen, die wie Splitter einer ästhetischen Explosion die letzten Lücken füllen. Dahinter sind noch Reste der Tapete oder von alten Drucken zu sehen, die unter den Fotos allmählich verschwunden sind wie die Städte der Inkas unter den wuchernden Dschungeln Mittelamerikas. Ich... [weiterlesen] | #1605 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Zur Nacht | → T97 → Talks | Unsicher, sagtest du, unsicher seist du dir! Habe ich mich nicht geschmückt? Entlang meiner weichen Arme mich gesehnt, dem Moment entgegen, der sie keine Rolle mehr spielen läßt? Um meine Taille gelegt, was sanfte Erinnerung dir bedeutet? Habe ich nicht gezeigt, bewegt, erstattet, gewendet, errichtet? Mein Tor! Sollte ich denn immerzu heimlich lächeln, inwendig und eng mich falten, dass nur du dich prall entfalten kannst? Da sind schlanke Linien auf den Rücken deiner Hände, denen zu folgen mich schwindeln läßt. Da sind feste Flächen auf den Rücken deines Leibes, auf denen zu wandeln mich tanzen läßt. Deine Schwere hebe ich und deine Schnelligkeit fange ich ein. Dein Wiegen schaukelt meine... [weiterlesen] | #1606 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Zwei Freunde | → B00 → Talks | Zwei Stunden habe ich noch zu warten. Zwei Stunden in diesem Cafe, das mir unbekannt ist, dessen Tische und Stühle mir fremd sind, dessen Bedienung und ich uns mißtrauisch mustern und über dessen Gäste meine Blicke vorsichtig und ängstlich hinweg streifen. Gott sei Dank habe ich mein Buch dabei, klappe es auf, verschanze mich dahinter und schiele nur hin und wieder an den Seiten vorbei oder über den Rand oben hinweg. Wenn ich umblättere, wenn ich nach einem Absatz stocke, wenn ich wieder einmal gelesen habe ohne zu verstehen, was mir häufig passiert. Dann huschen meine Augen aufgeregt zurück, bis mir ein Wort oder eine Phrase bekannt vorkommen, und auf geht's erneut. Manchmal um nur wieder ins Träumen zu geraten, und dann wird wieder der Anfang gesucht. Manche Bücher... [weiterlesen] | #1607 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Abends in der Beuge | → Abend → Songs | Wenn abends in der Beuge deines Arms ich liege, den Kopf so tief und willig eingetaucht, und mein Gesicht mit leisem Lächeln weiter schiebe, ist all der Zorn des Tages mir verraucht.
Und wenn mein Herz nun dicht an deinem Herzen schlägt, dir meine Brust sanft alle Rippen zählt; ich spür die Kraft, die mich durch diese Stunde trägt, ich nehme mir, was immer mir noch fehlt.
Du schlägst den kühlen Rücken mir in Decken ein, legst sacht die Hand auf meinen Leib; ich möchte immer winzig und geborgen sein, die ich mich leise an dir reib.
Und ich schließ heimlich fort und leugne wild, was ich nicht mag, mit jedem Ton der Wonne hasse ich den nächsten Tag! | #1608 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | An solchen Tagen | → Me & You → Songs | An solchen Tagen ist Erde noch zu schwach, und Himmel bauscht sich auf und droht, und deine Augen schaun den Ästen nach, die hilflos kratzend rufen.
An solchen Tagen klingt dein Schritt so flach, und auch dein Atem folgt dir kaum, und alles Denken hält in Schach das hohe Band der Stufen.
An solchen Tagen bist du ganz mein, läßt meine Hand dein Lippenrot ertasten, deiner Wangen Flaum; mich leise wieder friedlich sein. | #1609 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Bilanz | → Me & You → Songs | Er zeigte mir, ich zeigte ihm, er sah zu mir, ich ging zu ihm, er lachte laut, ich lacht leis, er wußte fast, wie sehr ich weiß, er fragte nicht, ich dachte nur, er hörte nicht, wenn ich abfuhr, er ist mir fern, doch hier im Sinn, er träumte gern, ich schone ihn. | #1610 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Blick zum See | → T98 → Songs | Ich seh das graue Laub der alten Bäume, und hinter ihm das klare Blau des Sees, ich seh die Reihen noch, in denen Wein hier wuchs, und immer wieder lange hohe Linien, von Mauern, roh aus rohem Stein gefügt, Scherben glitzern in der Sonne und rauhe Dächer warten dort. Ich sehe Berge hoch am andern Ufer kann ihren Schwüngen folgen jeden Tag und atme hundert unbekannte Düfte von Büschen, Blumen, Bäumen, Erde, Gras. Auf Arme lasse Licht ich scheinen, so sanft und hell und klar und weich, das Schwere nimmt und Lachen bringt und meine starre Seele zärtlich streichelt wie deine Hand es einmal tat, für mich. | #1611 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Bockig | → Politik → Songs | Die Gedanken, heißt es, seien frei, der Sire gab frei sie einst, ich weiß, mir geht das recht am Arsch vorbei, auf ihnen klebt mir nicht der Schweiß.
Die Zügigkeit, auch die sei heute frei, nach Malediven oder sonstwohin einjeder reist, auch das, ich geb es zu, ist mir ganz einerlei, ich reise dort wo mich mein Kontostand hin weist.
Sogar „pursuit of happiness“ sei mir gestattet, ein Haufen Menschen starb so stolz dafür, allüberall sind diese Helden erdbestattet, ein jeder Himmel hat für sie die Ehrentür.
Wenn immer noch ich jetzt die Achsel zucke, und immer noch verbockt mich gebe, und grantig aus den bösen Augen gucke, besitz ich's noch, das Recht: Ich lebe? | #1612 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Büro #1 | → Arbeiten → Songs | Im Büro, im Büro press button, klick macht es klick ich zähle Wolken copy to macht es ich sage Guten Tag ein Geräusch Telefon ich habe kein Wort dafür es klingelt nicht es schellt nicht es quietscht nicht ich sage Guten Tag eine Stimme ärgerlich ich habe keinen Namen eine Nummer do click button ich werde gebeten einen Namen ich sage Ich werde schauen die Stimme ist laut ein Licht blinkt ich sage Bitte Geduld ich zähle Regen ich sage Geduld ich meine Ruhe Böses in Schwarz auf Weiß Worte des Zorns Wenn nicht binnen Ich zähle Konsonanten die Stimme erzürnt ich sage Wir werden schaun ich lache ein leeres Wir die Stimme wird ruhiger ein Licht erlischt ich suche Buchstaben ich drücke Buchstaben die Stimme schweigt ich lächele meine Nase juckt ich drücke Tasten meine Kollegin ist zu hübsch wir sagen Wir ich sage Guten Tag eine Stimme ich zähle Wolken Kaffee auf hellem Holz ich wische mein Finger mein Fingernagel ein Meer Fjorde aus Kaffee eine neue Stimme so alt so weich ich sage Guten Tag ich zähle Vokale confirm Ich bin leise meine Worte deutlich die Stimme froh ich lächele die Stimme so hübsch im Büro im Büro ein Geräusch ohne Namen ich sage Bitte Sehr zwei Lichter blinken ich warte Schweigen meine Kollegin lächelt ich lächele im Büro zähle ich das Lächeln die Wolken die Lichter die Stimmen mich. | #1613 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Crisswortcross | → Tries → Songs |
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| his | gab | survived |
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| sich |
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| sich |
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| ihm |
| this | wasn't | her | only | longing, | also | his | absence | she | liked | so | much |
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| dachte, |
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| doch |
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| er |
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| so | we | will | quit |
| nach |
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| liebe |
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| einfach |
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| würden |
| ihre |
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| sie |
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| vorgestellt |
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| sie |
| Wut |
| he | was | fast | asleep | now |
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| niemals |
| wuchs |
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| werden |
| unendlich |
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| #1614 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Dämmerung | → Tageszeiten → Songs | Mein Finger stört den Tau, der sich auf meine Bücher legt, wenn du mein Bett verläßt, mein Liebling, meine Pracht. So früh am Tag, ich sterbe und meine Hand will halten, was du selbst mir nicht gabst. Ich liege hier, mein Leib ist weiß. Nur dir will ich mich zeigen; dem Tag ist's gleich, er kommt. Voll Tränen ist mein Schweigen. | #1615 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Danach | → Von Rändern → Songs | Ich mag das Danach, das schale Glas Wein, die Hitze, das Finden, Gedanken unrein. Die Scham kehrt zurück; du wirst dann gehn - ich bin allein. | #1616 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Das Fett der Rostbratwurst | → Alltag → Songs | Die Linie seiner Arme, seiner Hände sticht durch den weißen Rauch, bei jedem Griff, bei jeder raschen Wende, umschmeichelt seinen Bauch. Der Körper tänzelt, wohl für die Arbeit gut, das Lachen kommt ihm leicht, die Augen glänzend, sieht er hinab zur Glut, er prüft, ob sie noch reicht. Und Reih um Reih beginnen sie zu schwitzen, ihr Saft löscht nicht der Kohlen Durst, wirft Blasen auf, fällt zischend zwischen Ritzen, das heiße Fett der Rostbratwurst. | #1617 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Das Geschenk | → Me & You → Songs | Leicht darf deine Hand sich auf mich legen, danach, wenn unser beider Atem weht, als stünden wir beisammen auf den Bergen, die unser Blick stets nur von Ferne sieht. Sie sind nicht einmal wahr, nur Bilder, nur Türme, die uns der Wolkengott auftürmt, so hoch, ja höher noch, und wilder, zu wild - sie schütten ihren zarten Spott auf unser weit gereistes Denken, damit bescheiden wir und leise sind. Verschämt will ich dir meine Blumen schenken weil ich sie dir nur schenken kann als Kind.
Will nichts verlieren von den abertausend Worten, die wieder eilig hinter meiner Stirne kreisen. Such nicht dort draußen in mir unbekannten Orten, statt dich hier drinnen voller Freude Gast zu heißen; denn Wärme gebe ich zu gerne dir und mehr, ich habe doch, ich hab genug und teile! Die Tür ist auf, komm nur herein, setz dich zu mir, ich lese vor, was ich dir schrieb, les jede Zeile. Und falls du meinen Worten keinen Glauben gibst, und falls du meinst, ich wäre nur ein leerer Traum, faß ich nach deiner Hand, zu fühlen was du bist. Ich bin Blüte dir und Knospe, Frucht und Baum. | #1618 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Das Los | → Worte → Songs | kopflos lieblos achtlos taktlos grundlos
ratlos trostlos mutlos kraftlos hoffnungslos
hilflos machtlos schamlos glücklos willenlos
zweifellos erfolglos aussichtslos sinnlos gedankenlos zeitlos | #1619 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Dein Stolz | → Me & You → Songs | Ich nahm dich, du gabst dich, ich schuf das Lager deiner Pein. Du trugst es leicht, ich lachte, dein weiches Sehnen, ich machte es zu meiner Pracht, es war dir recht, ich lockte, du hast dein Warten mir geschenkt. Ich nahm es, nahm dir alles, dein Stolz hat mich gekränkt. | #1620 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Der Zweifel | → Zweifel → Songs | Du wirst es nicht gehört haben wollen. Wirst wünschen, es wäre unerhört verhallt. Du willst es hören - jetzt. Aber du wirst anders gewollt haben – bald. Könntest du mir glauben? Du wirst mir haben glauben wollen. Aber du glaubst mir nicht – hier. Du wirst dennoch glauben - später. Wenn du mir doch geglaubt hättest! Wir glauben einander nicht – nun. Wir werden uns geglaubt haben wollen - dann. Doch du wirst es gehört haben - sicher. Nichts bleibt unerhört!
Betritt mein Haus, Inquisitor, strenger, und finde den Sand der Sünde durch den deine Füße unberührbar schritten.
Du wirst dir nicht geglaubt haben wollen, wirst wünschen, nicht gewünscht zu haben, zu wissen, was du glauben wolltest - was zu wissen du wirst wünschen nicht gewünscht zu haben.
Schließ deine braunen Augen, sanfter Krieger. Schlaf! | #1621 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Die Nähe des Faden | → Liebe usw. → Songs | Die Nähe des Faden, fest mit doppelter Naht nun vertäut wie ein Tau
mit Eifer gekoppelt, am Schluß doch wieder verklebt; eisenharter Bau.
Mit Gier begossen, in Eifersucht tief getauft, jede Freude dein!
Was hast du davon, mein winzig wilder Gemahl? Mein Atmen bleibt mein. | #1622 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Ein Stolz | → Innereien → Songs | Wem zeigst du dein Erbarmen? Stolz! Du erbarmst dich stolz? Als wir den Weg herunter kamen, den kantigen Weg, deinen Weg. Sie suchte dein Erbarmen, zu stolz, zu hart, das Kantige an dir! Zu stolz, dein Wort zu hören. Dein Schweigsames. Zeigst du deinen Stolz? Wem? Du konntest schwören! Du konntest wissen! Das Knorrige in dir! Sie würde es wollen. Zeigst du dich? Dein Wissen tröpfelt auf mich. Tropfen deines Stolzes! Auch ich triefe. Sie konnte dich nicht wissen, du weißt sie nicht, sie wird nicht weichen, sie wird nicht, niemals! Als wir den Weg herunter kamen, das Licht deines Schweigens, sie suchte dich, du verlorst sie! Strahlen brachen, eisblau, dein Stolz nicht, bricht nie, sie weiß dich, du schweigst. Wem zeigst du dein Schweigen? Vor dem Tor, das schwarze Tor, du schweigst, dein Wort öffnet keine Tore. Du würdest schwören, dein Wissen tropft auf mich, dein kantiges Wort. Als wir vor dem Tor standen, dem braunen Tor, dein Stolz ein Riegel, den du weißt. Sie weiß ihn nicht. Wird niemals deinen Riegel wissen. Du wolltest dein Wort nicht brechen, dein Riegel aber brach, brach wieder. Das graue Tor brach nicht, wird niemals brechen. Wem zeigst du deinen Stolz? Als wir den Weg herunter kamen, deine Hände leer, dein Stolz in deiner Hand, kein Stolz für sie. Dein Wissen auf meiner Haut, dein schwarzes Wissen, deine Leere. Sie wird dich nicht füllen, dein Haar bleibt frei, dein Wissen, an der einen Kante, vor dem schwarzen Tor, sie wird dich niemals wissen, dein Wort gebrochen, brach am frühen Morgen, ihre wimmernde Träne brach an deinem Stolz, als wir den Weg herunter gingen, dein Schwiegen war das Wort, ihr Stolz fand dein Erbarmen nicht, findet niemals den Riegel, der Weg zu steil, der Riegel brach, in deiner Hand, dein Wissen tröpfelt leise, mein Wort verrinnt, leere Kanten, als wir den Weg herunter kamen. Wem zeigst du dein Erbarmen? Wem zeigst du dich? | #1623 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Ein Dorf | → paese → Songs | Im Staub wie eingefroren, der Abdruck einer Hand, ein Zeichen, die vielen Risse in der Wand.
Die Steine, fast versprengt, nur noch das schiere Alter, so ungewiß, das jetzt ihr Bersten hemmt.
Aus allen Spalten, feinsten Ritzen, wächst Gras hervor, ein Strauch, ein Baum, beseelt von feinen Spinnennetzen.
Leere wandert zwischen Mauern, die keinen Balken tragen, nutzlos steh'n, offen den Sternen, die für sie trauern.
Bei jedem Schritt ein Zögern, dein Fuß zu laut, schamhaft drängt voran die Sehnsucht nach dem Gestern.
Verlassen jetzt das Dorf, kein Leben, ein Rest nur noch von dem, was hier beendet wurde, harmlos trotzig und verwegen.
Du fährst davon, so weich berührt, dein fahler Schmerz verweht, zu leicht, zu spät den weiten Weg zurück geführt. | #1624 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Ein Wort | → Zorn → Songs | Ein Wort, kein dummer Scherz, die Absicht schon, mein Herz, sticht zu, die Tat kann immer warten.
Dein Schritt, dein fester Blick, rasch, flink, nur nicht zurück, du eilst, nur blinde Kraft, zu kalten Taten.
Sah da kein Zögern, kein leises Zweifeln, nur Zorn, der deine Augen trog.
Dein Lachen lang vermied, die Rohheit, die uns schied, und doch, dein Lachen, Liebster, log. | #1625 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Enge - Nähe - Sinne | → Innereien → Songs | Enge Nähe Sinne
Gut!
Du willst die Augen sehen Direkt. So nah. So klar Was willst du sehen? Ins Innere? Ins Wahre? Sieh mir in die Ohren! Sieh hinein der Mahlstrom deiner Worte kannst du ihm folgen? Meine Augen sind zu flink Ich kann sie schließen Die Ohren nicht!
Faß mich nicht an!
Betrachte meine Nase Ich rieche deine Nähe Weißt du um den Geruch? Stimmung deines Körpers? Sieh hinein in meine Augen Ich schließe sie nicht Ich schaue zurück Wie sollte ich zurück riechen? | Ich rieche deine Freude den Ärger, den Zorn, die Wut Deine Gier
Ich höre deinen Zweifel So neu! Du siehst die Mauern nicht die ich errichte Minenfelder hinter meinen Ohren die deine Worte fangen In meinen Augen suchst du mich Warum nicht in den Ohren? Der Nase?
Du bist zu nah! Kein Raum, den du nicht füllst!
Zorn könnt' ich ertragen doch nicht den Blick der nach mir sucht kein Weichen duldet nichts läßt der alles greifen will und immer immer mehr! |
| #1626 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Esel | → Sie → Songs | Dulden will ich deine Last, so träge sie auch schwingt, da du sie mir gegeben hast, und keiner sonst sie bringt.
Ein Esel bin ich, hart und grau, der Blick so trüb, das Fell so matt, doch meine Augen sehn genau, was dir mein Dienst bedeutet hat.
Und wenn der Metzger kommt und seinen Stahl schon wetzt, schau ich dich an, bestimmt, und denke: Zeigt sich's - jetzt? | #1627 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Frühschicht | → Arbeiten → Songs | Wecker – Kaffee – Auto – Stechuhr; die ersten Schichten des Tages, weiche feine Schicht der Haut, aufgetaucht aus tiefsten Schichten, umsichtig nicht wach geworden; Nur Dunkel, kein Schimmer, schlüpft zwischen alle Schichten, das Erinnern so mühsam, Routine überlagert alles, wieder und wieder.
Eintauchen in den Tag: wie in einen klammem Handschuh, in die leisen Stimmen; Fernes Summen, Maschinerie, Wölfe unter Stahldächern, Schicht für Schicht – Verstand!
längs der Leuchtstoffröhren kriecht Leben in die Kleider zurück. | #1628 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Für Äneas | → Me & You → Songs | Wenn deine Liebe bei mir ist mir Widerwillen unterliegt mein Denken fliegt dein Körper ist ich liege wieder noch und mehr und wir uns sind im Weiten nah und wieder fremd wir locken hart doch eins an Zahl ich lache dir du nimmst ich gab so froh Geliebter denn! | #1629 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Für Mich | → Ich → Songs | Mein Knie liegt schwer auf meiner Hand, der Bauch bebt leise weiter. Fein flimmert Wimmern noch, verloren schien es schon für mich, in meinem Schoß und zwischen mir, zupft meine Gier behutsam, zwingt Wärme wieder auf, drängt meine Glieder weiß ins Tuch; und meinen Atem nimmt es auch. | #1630 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Früh Morgens | → Morgen → Songs | Vor meinem Fenster nabelt sich der Nacht der Tag ab.
Ich wild lüge noch, weich warm mein Leib.
Verwegenheit verliert. Länge gewinnt.
Vor meinen Augen jetzt Licht. | #1631 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Frühstückszeit | → Heimspiele → Songs | Wie prasseln laut die harten Kaffeebohnen, wie brummt das Mahlwerk emsig laut, befreit aus krummen Schalen die Aromen, verströmt den Duft des Tages, so vertraut.
Wie munter dann das lachende Ballett, wenn Kaffeetassen, Frühstücksteller, Bestecke, Marmeladen, Wurst, Streichfett den Morgen grüßen, hell und heller!
Noch schläfrig leise spricht das Radio vom andren Tag, von anderen Zeiten, und jeder Blick hinaus stimmt froh, prüft bald den Tisch von allen Seiten.
Wenn alles fertig ist und altgewohnt bereit: dann bricht sie an, die neue Frühstückszeit. | #1632 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Gedicht #7 | → Zweifel → Songs | Wenn im warmen Brei der Worte - kaum ein Köcheln, nur Wälzen - Klumpen wunder Klarheit einander anstoßen; sie reiben sich, sinken und steigen, gedreht, geschoben, träge, müde, edelsüß ummantelt; Murmeln im Dreck nach der Schule! Sehnsüchtig erhoffte ich ein Menu - dienstbar serviert, doch: es war ungenießbar: Schmalhans kocht Sprache! Wenn das Müde innen liegt, endlos lange, heiße Nachmittage; Füße schlurfen durch den Staub! Wenn Geruch nach dir greift, erschreckend und wohlig scharf, Jucken, Ahnung erster Wildheit, Haut trennt sich im Innen von Stoff; Dein winziger weißer Körper schreit! Wenn du hinein rollst in den Abend, schon seine bereiten Arme spürst, das Warten, das Halten, das Dauern! Und die Gitter in den Augen, mitgedacht, ausgedacht, gewollt, bizarr; nur immer dahinter, ein zähes bald, dein Spiel zwischen all den Beinen, der ferne Ort, die Ebene, das Versteck; Unstillbar die Sehnsucht nach dem Licht! Wenn deine Worte sich öffnen, wie Knospen auf Armut und Bangen, und deine Bilder tanzen, wie dein verlorenes Heft im Wind; Blutende Knie unter dreckigem Schorf! Wenn dein Wollen erstickt, ohne Ziel, ohne Echo; Bälle werfen gegen eine leere Wand!
Wenn noch ein Wenn wartet? | #1633 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Gedicht #12 | → Von Rändern → Songs | Wenn du gehst frage ich nicht Warum? Wenn die Katzen hungern frage ich nicht Warum? Wenn deine Stimme sanft wird frage ich nicht Warum? Wenn der Müll sich türmt frage ich nicht Warum?
Zäh locke ich dich zu mir verstecke mein Sehnen. Ich höre deinen Atem, und das Leben, draußen vor meiner Tür.
Wenn deine Hände mich drehen und deine Kraft mich dehnt sehe ich die Schlieren auf meinen Fenstern und den Staub auf meinen Büchern.
Wenn ich allein bin frage ich nicht Warum? Wenn ich müde bin und weich.
In der Schlange vor der Kasse, im Zug im Wagen im Büro, im Stuhl des Arztes und auf dem trockenen Lehm des Weges hinaus zum Fluß frage ich nicht Warum?
Wenn ich die Augen schließe und du meine glühende Achse bist die mir Richtung gibt hinaus - weiß ich nichts. | #1634 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Haushalt #1 | → Heimspiele → Songs | Wer legt auch seine Hemden auf die Straße, wer zieht Pullover durch den Dreck? Und bügelt mit zerkratztem Eisen und duldet Schrauben in der Trommel und sperrt das Brot zu lange weg? Wer kauft den Quark ohne zu schauen, wann Schimmelpilz ihn übermannt, wer wirft Tomaten unten in den Beutel und öffnet Dosen nur mit Wut, und kommt dann angerannt weil keine Pflaster mehr zu finden und weil das Blut am Finger überall hinspritzt? Wer sitzt dann zornig in der Küche? Verstand verstand Verstand nicht mehr! Und bohrend ist dein Blick sehr schnell, und besser sacht geblieben, leicht, und hell!
Und seht euch vor!
Wer hat den Besen auf die Borsten und Katzenfutter auf den Boden und Milch nicht abgeschlossen weggestellt?
O was ein Stall, und alles Schweine, und morgen wird es anders und morgen bricht die Sonne aus, und morgen werd ich Königin und lasse alle köpfen, ach!
Ich wollt ich wär allein! | #1635 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Heimfahrt | → Heimspiele → Songs | Feiner Staub der Straße macht Haut fast naß, grelles Licht der Sonne ein Tuch auf mir, ferne Wand der Berge lockt leicht hinüber; deine Hand auf mir macht Denken schwer.
Ich finde nicht die Worte die deinem Ohr gefallen.
Scheinwerfer finden Licht, Reifen Stein und Steg, Sitze wiegen mich, Mund flüstert mir, Lippen feuchten sich, Abend zieht dahin, Stunden zählt kein Mensch, vergesse meine Worte jetzt, verliere Bilder, Töne, Luft; stark in der Nacht ist nichts.
Die frühe Sonne kommt herein, sie kitzelt mich und weckt, die erste Hitze sticht noch nicht, das Blau dort oben unberührt, und meine Träume atmen noch, mein Hals jedoch bleibt kalt, mein Kopf dreht sich nicht mehr, und meine Augen schauen nicht, ganz leis fällt aus Papier der Tag mir in den Schoß und friert. | #1636 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Herbsthimmel | → Herbst → Songs | Im offenen Feld, flach, dahin geschmiert, nur ein Schemen, hart, gegen das eisige Blau oben, ja, oben blau, auch weiß, zerrissene Laken, nur dahin geschmiert, so eben.
Geduckt, hinein irgendwo, tief tief hinunter, ein Schatten, tief hinunter, vorbei, vielleicht.
Das eisige Blau, oben, oben, wie immer, eisig, und die Fetzen der Laken, weiß, im Blau, verschmiert, eine Ahnung von Strafe, schon vorbei. | #1637 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Hütchenspiel | → Spitzfindiges → Songs | Ich faßt' ihn mir, den Mut, und kaufte ihn, den Hut, er stand, ich fand, ganz außerordentlich mir gut.
Ich trug ihn noch am selben Abend, dazu grad' die Gelegenheit doch habend, man sah mich da so stolz durch's Städtchen traben - prahlend.
Du hast ihn nur schief angeseh'n, du würdest nicht auf Hüte steh'n, ein Wind geschwind würd' doch demnächst ihn mir weg weh'n.
Der Hut liegt arbeitslos in seinem Kasten, barhäuptig muss durchs Land ich hasten, mein Zorn, ein Dorn er ist, und zwar ganz klar zu deinen Lasten.
Dereinst, wenn deine Tage fertig sind, nehm ich heraus das feine Hütchenkind, so froh, daß so mein Kopf wieder Bedeckung durch es find'. | #1638 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Ich bin | → Ich → Songs | Ich bin nicht lieb
was meine Augen sehen gehört mir was meine Ohren hören behalte ich was meine Hände greifen gebe ich nicht her was meine Füße betreten verlasse ich nicht was meine Zähne zernagen entreißt mir nichts
Ich bin nicht brav
was meine Schenkel spaltet nehme ich was meinen Rücken streift erwarte ich was meine Haare faßt umschlinge ich was meine Füße hält dulde ich was meine Hände bannt lobe ich
Ich bin nicht klug
was meine Träume ahnen verliere ich was meine Sehnsucht weiß entgleitet mir was meine Gier entfacht lösche ich was meine Welt betritt zerstöre ich
Ich bin hier
Ich bin
Ich bin nicht hier | #1639 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
| | Ich wäre gerne | → Ich → Songs | Ich wäre gerne ganz bei dir und fühlte Leben unter Haut. Ich hörte deine Stimme gern, hätt' deine Augen angeschaut. Die Luft, die dir das Leben gibt, ich wollt' sie atmen, spüren. Das Licht, das wohlig um dich ist, es könnte mich verführen!
Ich bin nicht einsam ohne dich, nichts hier am Leben ändert sich, ich bin dieselbe wie den Tag zuvor, bin klug geblieben - und ein Tor.
Ich suche Sanftheit noch in Taten und schau nach Sorgfalt allezeit. Ich suche Wärme hinter Worten in jedem Satz die Freundlichkeit. Ich suche Stärke ohne Schwächen, und möchte Offenheiten glauben. Möcht gerne meine Fenster öffnen, und freien Blick mir keck erlauben.
Ich hab mir Leben ausgewählt und meine Kräfte mir gezählt, ich hab den Schlüssel immer hier, ich schau ihn an, ich bleibe mir. | #1640 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 17.05.2007 12:55 © by SuMuze
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