| Peak Oil Blues | → Politik → Songs | Ich glänzte mir das Geld in meine Taschen, vertrieb mir meine Schätze aus dem Off, belohnte lange Demut unter Schmerzen, erwog tiefharte Einsicht noch und noch.
Ich kreuzte zwischen eingefahrnen Gleisen, antichambrierte Heizöl, bar, bigott, entzifferte die eingestürzten Bauten anhand der Grabinschrift von Herodot.
Ich betrieb Raubbau mit den Kräften, erkor mich unter Jubel für den Tag, da alle Siegerkränze flechten, bezahlte dann, was immer ich vermag.
Im Eisflug angelandet starb ein Marder einen bitterarmen Wintertod. Am Horizont war Neonschrift, niemals gelesen, ungesühnt blieb Morgenrot. | #401 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 01.02.2009 19:24 © by SuMuze
| | Gedicht über Alles | → Worte → Songs | Satrapen, Seleukiden, Diadochen, Hammurabi. Finsterwald, Inzestbegehren, Dreifuß, Beifuß, Oderbruch. Totalisator, Mediator, Egalisator, Bingo. Kongruent, Virulent. Initialzündung, Reziprok, Melasse, Tiger, Sand. Feuerschiff, ein Lodenmantel, Tagesform. Normüberschreitung, Toleranzen, Bringeschuld. Rondell, Kastell, Bauteil, Demiurg. Radevormwalde, Tottenham, Girlandenschmuck. Apostel, Nonne, Kataklysmen, Isis, Bang. Redundant. Perkussionist, die Bratsche. Lebemann und Lieselotte, Laktosefrei, Lemur. Offenstallhaltung, Echolallie. Kanister, Knister, Knusper, Knäuschen. Karfunkel, Karakorum, Köln. Belutschistan. Anturie. Implantiertes Implantat. Brodem. Brei. Beiguß. Besamer. Anthrazit, Öl, Koks, Verlust vor Steuer, Microfish. Verrohung, Feingoldunze, Fülme. Phantasmagorisch, diffizil. Attrappe, Totschlag, Telemeter. Biathlon, Reichsbund, die Gräberpflege, Staat. Plazenta, Hasdrubal, die Malediven, Dampf. Digitalis, Brandneu, Wind. Das Wetter, Onkel, Tante, Titel. Der Mann, das Kind, die Menschheit, Schluß | #402 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 01.02.2009 18:56 © by SuMuze
| | Abendbrot | → Tageszeiten → Songs | Vielleicht hört Welt auf, schön zu scheinen, wenn alle Häßlichkeit fort geht. Das Summen eines müden Abends nimmt seinem Tag den frischen Mut. Vielleicht hört Neues auf zu glänzen, wenn alles Alte nicht mehr ist.
Die Kette flacher Berge, hinter der die Sonne unbeirrt verschwindet, malt unverständlich fremde Zeichen mir in meinen Blick von fern hinein.
Vielleicht ist Morgen schon das Ende, weil Nacht ihn höhnisch protegiert. Das kalte Warten, wenn nur ein Schwarz unter den Augenlidern wohnt. Vielleicht ist jeder Klang nur Pause und alles Schweigen nur Radau.
Die gleiche Hand, die über Lippen strich, streicht zärtlich jetzt ein stummes Brot. | #403 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 30.01.2009 17:36 © by SuMuze
| | Da wo die Hunde wohnen | → Wildes → Songs | Da wo die Hunde wohnen, auf Decken, hinter Pappen, die Kette klirrt am Fell, die Krallen schärft das Pflaster, und in den Augen lebt Geduld. Da wo die Haut friert, weiß, und blau, zerrissene Hosen, wirre Haare und ein Blick, der mutig sein soll, es auch ist, nicht lange, nicht mal der. Da wo das Bier trieft, kalt, weil Winter ist, sonst lau, die krummen Kippen, wild hinaus gepafft, den Kopf zurück geworfen, frei, und doch so uniform. Da wo der Wachschutz kommt, in Jacken für den Wind, der hier jetzt weht, die kahlen Schädel unter Mützen die Schuhe knallen, eng am Bein die straffe Hose, der Kontaktverschluß. Da wo die Kinder staunen, Mütterhandgezerrt, die Neugier lernen, Abscheu, Schaudern, ungewohnte Worte wider irgend was, wer weiß. Da wo sich keine Dächer bieten, nur Platz am Rand im Einkaufstrubel, Lebendigkeit mit Ziel, die sie dann doch - zumindest - stören. | #404 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 29.01.2009 13:45 © by SuMuze
| | Dienstbar | → Ich → Songs | In meinem Kopf lebt es sich gut, man nährt sich aus dem Magen, man lächelt fein, bin ich mit mir allein, man beugt den Nacken, gehe ich backen, man kratzfußt, wenn ich bade, man schmeichelt mich dem Schlummer hin. In meinem Kopf zerbrechen Welten, trudeln Planeten, in mir bekämpft die Hölle sich, in mir ist's wohnen leidlich angenehm, und meistens recht bequem. Ich kaufe Brötchen - jeden Tag. | #405 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 28.01.2009 11:59 © by SuMuze
| | Unerheblich gestörte Symmetrie | → Lügen → Songs | Nichts muß bleiben, was es war. Nichts, was jetzt ist, muß später sein. Nichts ist gewiß, nichts einfach oder klar.
Finger legt sich auf die Taste. Es reagiert, es springt. Das Auge zuckt zur Seite hin, das Ohr empfängt.
Da ist viel Platz auf weißer Haut, auch Wärme, Weichheit, Dehnung. Da wartet Zeit, zögert der Raum. Kinetik stoppt im Kosmos.
Das huscht auf feuchter Lippen Kuppen, fließt lange Hänge sanft hinab, reibt fragend sich an spröden Bögen, drängt nach dem Öffnen, bringt auf Trab.
Taumelt, unbewehrtes Trudeln, ein Wirbeln, Kreiseln, Steigen, Schwirr'n, Trinkt, ist unersättlich Dürsten, ein Nähren, Geben, Nehmen, Still'n.
Alles ist eins und doch viel mehr, alles ist stets mit sich verbunden, alles entfernt und dennoch hier, alles, was ist, ist auch verschwunden.
Dann Echo, Sehnen, Warten, lebt noch viel Hitze tief im Schoß, Zeit flog fort, löste sich Raum in Schwerkraft auf, wie ein Impuls.
Der Blick hinaus sieht sich am Lichterwechsel satt. Der Finger suchte, fand, die Hand ruht aus, hält, was sie hat.
Nichts zeigt sich, wie es war und wie es ist. Nichts will, was es zu wollen scheint. Nichts ist, was du mir bist. | #406 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 28.01.2009 11:45 © by SuMuze
| | Wasser beharrlich | → Wasser → Songs | Schon immer hat das Wasser an den Steinen hier geleckt, hat mit seinen weichen Zungen schnalzend zwischen her geklungen, hat sie benetzt, wenn von der Sonne weiß sie waren, Staub verdreckt, bedeckt mit Sehnsucht nach dem Naß, das dann voll Wonne über ihren Rücken schwamm, - Wie das mir in den Ohren klang! Wie es noch klingt, und schmerzt! - noch immer sehe ich rückwärts, als gäbe es nicht einen Sommer mehr, den mir zu leben den Blick sich wenden lohnte, als ob das Licht dort wohnte, wo klamm der stumme Schimmel kauert unter Kieseln, den Ekel weiß ich noch wie jetzt, die Hand war klein, verletzt, ich küßte sie, ich hab das weiche Moos geschmeckt, ich gab nicht zu, wie sehr mich seine Weichheit biß, ich lachte, daß mein einzig einer Kuß die eine Heilung brachte, die, spürte ich sie heute wieder, mir alles wäre, was ich will. Für immer wird das Wasser hierher kommen, schäumen, wird donnern oder flüstern, rollen, reißen, wieder gehen, wird heute, morgen, gestern, wird stets nach meinen Augen sehen, ob ich nicht doch mitginge, nur ein Stein wie tausend auch, ich schenkte ihm die Tränen, die ich hasse, hab gebrannt, ob mich das Wasser löschte, es löschte nicht, nur Träume, und schwache Wellen, Tag für Tag gemurmelt gegen Land. | #407 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 25.01.2009 20:41 © by SuMuze
| | Alltag auf dem Lande #6 | → Alltag auf dem Lande → Talks | Die breite Bundesstraße zieht sich nur leicht kurvig an der mit frisch gefallenem Schnee weiß eingehüllten Hügelkette entlang. Hinter einer langen Steigung geht es dann nach rechts ab. Auf einen schmalen Weg und an einer kaum rechtzeitig zu erkennenden Stelle. Ein verlassenes Wirtshaus hockt neben der Abzweigung und trauert mit zugenagelten Fensterhöhlen und dunklen Wasserflecken im ehemals weißen Putz den alten Zeiten hinterher. Fast, als bewachte es übellaunig den kleinen Pfad, den ich nehmen muß. Schräg vom Eingang herab hängt ein Schild mit dreckigem, zerbrochenem Glas, das früher sicher beleuchtet war und einen Namen zeigte. Irgend etwas mit Wald. Aber der Name ist nicht mehr vollständig zu entziffern. Das Metallgerippe des Schildes reckt sich wie eine drohende... [weiterlesen] | #408 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 25.01.2009 15:41 © by SuMuze
| | Vergeblichkeit | → Trennungen → Songs | Wenn ich dir Worte würfe hin vor deinen Sinn, den Stolz, das Biegen und das Beugen, das Strecken, das Dahin. Wenn ich dir Gesten gönnte, kapitulierte unter Zorn, ein Weichen, Wimmern, Winden und das Stumm. Wenn ich dich hielte, flickte, nähte, hüllte - ich weiß, wie dumm -, wenn ich der Leim für deine Lüste wäre, die Labsal deiner Wut, wäre nichts heil, nichts wäre dann gelindert und - nichts gut. | #409 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 21.01.2009 22:03 © by SuMuze
| | Abendmahl | → Heimspiele → Songs | Nicht, daß ich an mir zweifele, verzweifelt mich. Nicht, daß ich Müdigkeit verspüre, nimmt mir die Spur. Nicht, daß ich weine, schmerzt.
Bin nicht allein, nur ausgeschlossen. Bin stolz, doch krieche bloß. Bin im Besitz von tausend Dingen, und barme jetzt almosenlos.
Werde nicht schwach, bin mir getreu. Werde nicht weich, bin wie aus Stahl. Ich werde, wir warten ab, ich werde, sicher - ja!
Kannst du dich, tausendfach gekrümmt, je wieder strecken, makellos wie weißes Licht, wurde es bunt gebeugt?
Vor meinen Fenstern spielen Dramen, ich schaue zu, voll Lust und Freud, die Hand am Rahmen, das Glas ist glatt, die Wunden frisch. Ich stehle, leihe, selbst mein Leben, das Abendmahl ruft mich zu Tisch. | #410 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 21.01.2009 19:58 © by SuMuze
| | Gleitzeitabend | → Arbeiten → Songs | Hast du noch Zeit, hier abzuwarten, wie mir die Nacht aus Abend wird? Bleibst du bei mir, behutsam schweigend, wenn das Gespräch nicht weiter führt? Zieht dich nichts fort aus meiner Nähe, wenn dir dein Morgen näher rückt? Bist du mir Welt, wie ich dir Himmel, ein Ozean, der dich umspült? Verbirgst du nicht ein leises Gähnen, wenn dein Interesse nichts mehr weckt? Du siehst nicht mehr, ob ich noch schaute, fährst ruhig davon, fast reut es mich, daß ich mich nicht zu fragen traute, ob du verweilst, als bräucht' ich dich. | #411 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 21.01.2009 16:43 © by SuMuze
| | Gleitzeitnachmittag | → Arbeiten → Songs | Kein Halt im Kampf der Kaffeeautomaten kann aus dem Array ihrer Callback-Subroutinen Fußabdrücke des Adressraums schreiben.
Kein Stoß beim Testlauf auf Achilles Ferse kann den korrupten Zeiger intialisieren.
Kein Riß unter der Sollbruchstelle boomt, die Regenfront ersetzt die Morgeneuphorie.
Der Zweck beengter Anprobierkabinen ist der Panikkauf zum Hohn der fetten Nachbarin.
Ein Fingerspiel, das selbst das Geld verdreckt, Spießrutenlauf vor dem Azubikassenbürger, der on-demand Markup-Akne Hunger stillt.
Preisschilder lügen nicht, nur stumme Küsse, Klingeltöne pflastern gummileise meinen Weg. | #412 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 20.01.2009 21:42 © by SuMuze
| | Gleitzeitmorgen | → Morgen → Songs | Wie gerne gäbe ich dir ab von meiner Müdigkeit, ließe sie wie eine Schar Heimkehrer, späte Sonne malte sie auf Sand, in deine Tore einmarschieren, sänge leis', vielleicht, doch summte ganz bestimmt.
Wie gerne teilte ich mit deiner alle Weichheit meiner bleichen Hand, reglos, matt ohne Kraft, die Stränge ihrer Sehnen glänzen nutzlos, sind mir fremd.
Wie gerne kühlte ich mit meiner Kälte deine Lippen, zeichnete auf deine Stirn. In mir ist Winter, deine Sonne bleibt mir fern, dein Frösteln tröstet nicht, wenn ich es nie verhindern kann.
Auf weißen Steinen liegt der Staub der Sterne dieser kurzen Nacht, im Spiel der Haut verliebt dorthin gebracht, verweht er flüchtig, Spur nur auf dem schmalen Weg davon.
Wie gerne rief mein Blick mir alles aus dem Nichts zurück, ein Blinzeln schaltet sich als Unterbrecher ein, verändert flink, verschiebt, setzt wieder auf.
Im spröden Licht des Morgens klaglos bleibe ich. | #413 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 20.01.2009 09:54 © by SuMuze
| | Warten | → Süden → Songs | Sandkörner rollen weil die Luft dem Druckausgleich gehorcht, im Ultraviolett Geborgenheit vorfindet. Winzig ist der Wurm, vergräbt sich und sein rundes Maul greift sanft sich Wunden in den Sand, die Hitze hetzt den Skorpion voran, sein Stachel, wunderschön, und wippt und sticht, glänzender Schleim, Horn, das ist schwarz, ist spitz, ist wie poliert, die Macht der Reibung, schweißgetränkter Wasserlauf, verdeckt, entblößt am Dünenkamm, wo Lichterteufel Trugbild malten, kleine Wellen abwärts weißer Schenkel Blicke schenkten, träge ist das Land, ist leer. | #414 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 19.01.2009 23:13 © by SuMuze
| | Flüchtig | → Verführung → Songs | Wenn Sie mich lachen sehen - vermeiden Sie Tränen! Wenn ich weine - lachen Sie nicht! Ich bin nicht so - greifen Sie zu! Ich bin - beeilen Sie sich! | #415 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 19.01.2009 01:04 © by SuMuze
| | Unten in der Küche | → Lago → Talks | Ich stand vor dem offenen Backofen und überlegte leicht verzweifelt, ob es nicht besser wäre, auf der Stelle in Tränen auszubrechen. Mein Rücken tat schon weh vom ewigen Bücken und Hineinschauen, und als ich die Bratröhre eben aufgerissen hatte, verrutschte mir der dicke Handschuh und die Kante der Klappe hatte mein Handgelenk gestreift und dabei fast verbrannt. Außerdem war mir der heiße Bratendampf in die Augen gedrungen, eine alles andere als wohltuende Erfahrung. Unter dem festen Tuch, das ich nach Fernandas Anweisungen mir um den Kopf gebunden hatte, schwitzte ich, obwohl es in der Küche wie immer wunderbar kühl war. Und außen am linken Oberschenkel hatte ich einen sich nun immer explosiver entwickelnden blauen Fleck. Der stammte von der Tischkante des riesigen... [weiterlesen] | #416 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 18.01.2009 23:05 © by SuMuze
| | Mein Land | → Heimspiele → Songs | Mein Land, murmelt der Abendwind, wenn er die Sonnenkugel den Horizont hinunter treibt.
Mein Atem, seufzt das weite Feld, wenn es mit Böe und Strudel in seiner Furche Fangen spielt.
Mein Bett, flüstert das Wasser, wenn es seine Ufer fühlt mit nasser Hand und Fuß.
Mein Blut, summt sanft die Erde, wenn sie ihren Durst gestillt an feuchtem Bach und Fluß.
Mein, denkt stumm ein Vogel froh an einem kalten Tag, und wippt auf seinem Ast. | #417 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 16.01.2009 20:17 © by SuMuze
| | Oben zwischen den Bergen | → Lago → Talks | A. fuhr den Kombi mit weitaus mehr Mut als Geschick. Daß M. sie das vollbesetzte Gefährt steuern ließ, hätte ich mir nicht träumen lassen. Aber nun war es zu spät, noch auszusteigen. Ich saß zwischen den beiden Jungs aus Innsbruck eingeklemmt wie eine Verbrecherin auf dem Weg zur Urteilsverkündung, und dieses Urteil würde unter Garantie auf Tod durch Sturz in die Tiefe lauten, dessen war ich mir gewiß. Und wenn nicht das, dann durch langsames Ersticken unter zwei zu schnell gewachsenen alpendeutschen Leibern. Als wir die letzten erbärmlichen Häuser des letzten halb verlassenen Dorfes hinter uns gelassen hatten, war M. plötzlich in die Bremse gestiegen. Es gab jetzt keinen Asphalt mehr, nur lockeren Schotter und die kaum hilfreiche Hoffnung auf eine absolut... [weiterlesen] | #418 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 14.01.2009 22:20 © by SuMuze
| | Virtueller Ablasszettel | → Zorn → Songs | Wenn im Fluß des Gesangs eine Wunde laut blutet, wenn Trauer darin ist und Wut, eine Prise von Trotz, wenn Hoffnung noch vorkommt, ein Licht, das fern jeder Ferne als Schatten erscheint.
Wenn jedes Gefühl wie gerüttelter Sand sich in sich selber verdichtet, hinein zieht, was niemals darin schien, verschlingender Strudel, noch warm von der Hand, Vanille, das Glas mit dem Wasser macht süffig, die Zeitung, Kaffee, zum Klirren der Tassen, Bonechina, Duft weht um die Nase aus Maragogype.
Im Sand seiner Wüsten versinkt Altertum, kluger Stein, eine Vorschrift, dem Rückwärtsgewandten das Soll, das ihn knebelt, den Gag aufgedunsen, in Fesseln kriecht Lust in den Rachenraum ein, jede Büchse entladen, der Pilger schwört Eide dem Linsengericht, und dann endlich ruht er.
Wenn im Wort eine Wunde hell blutet, verschmutzt sie mit Eiter die Seelen infaust. | #419 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 14.01.2009 21:14 © by SuMuze
| | Hoffnung | → Innereien → Songs | Das sich in die Länge zieht sich weithin streckt ausdehnt sich legt auf alles wie ein Film von allen Seiten fest umgibt enthält birgt faßt in sich einschließt das mit sich nimmt aufhebt das trägt das tragen wird das alles ist ein jedes überall - das noch nicht ist das sein wird - soll | #420 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 13.01.2009 13:16 © by SuMuze
| | Oben am Hang | → Lago → Talks | Es sei jetzt nicht mehr weit, sagte er nicht zum ersten Male. Seine schmalen, braunen Schultern glänzten und zeigten stolz zwei rote Striche, wo er einer Brombeerranke zuvorgekommen war bei ihrem Versuch, uns aufzuhalten. Ich hatte einen ähnlichen Strich auf meinem rechten Schenkel, der aber an Bräune es nicht mit seinen Gliedern aufnehmen konnte. Die Hitze unter den Büschen war beinahe schlimmer als im Freien. Denn dort stand die Luft, es kam mir vor, als hätte sie sich Tag für Tag darunter ansammeln und die übelsten Temperaturen aufhäufen können, so daß sie uns nun, wenn wir uns immer wieder unter die Zweige duckten, wie ein Ofen empfangen konnte. Und dazu ging es mittlerweile ziemlich steil bergan. Manchmal traten unsere Füße das Erdreich los und ein kleiner... [weiterlesen] | #421 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 10.01.2009 16:30 © by SuMuze
| | Winkelspiel | → Kurze Gefühle → Songs | Im gleichen Winkel wie die Sonne auf das Dach fällt eines Wagens weil die Wolkendecke jetzt vom Wind davon getragen ihr erlaubt hell her zu scheinen fiel vor Jahren schon ihr Licht auf Falten weicher Wolle weil ein Vorhang weggezogen von der Hand nach der ich schaute meinen Blick nach draußen lenkte. Seltsam wie die Sonne diesen kleinen Dingen gern gehorcht. | #422 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 10.01.2009 16:30 © by SuMuze
| | Ein Tag im 21.Jahrhundert | → Moderne Zeiten → Songs | Ein weißer, praller Plastiksack, gefüllt mit Mehl aus Weizen.
Ein Streifen Wasser, kondensiert auf blassblau leerem Himmel.
Ein grüner, großer Multivan, besetzt mit Farbigen und einem Weißen.
Rost an der Bordwand des Containerschiffs, das tief im Wasser liegt.
Der blaue Stahl am Lauf des Sturmgewehrs.
Das Klicken der Sortiermaschine, die die Scheine trennt zu Bündeln.
Der Sand, der mit dem Wind zwischen die dürren Stauden träge rinnt.
Grauer Beton mit Wasserflecken und auf dem Boden noch Armierungen, wo die Maschine stand
Schnee, der sich weich auf Felder legt und schläft.
Die Hitze zwischen Schaufeln, wenn die Turbine höher dreht und singt.
Ein Ton am Horizont, und leises Rascheln und ein Lächeln.
Das Schweigen, wenn die Männer und die Frauen gegangen sind, Verlegenheit blieb in der Hand zurück.
Nebel über nassem Wald, und dunkelgraue Schwingen in der Luft.
Putz an der Decke, hoch im elften Stock, die Leitungen quer auf der Wand.
Ein Mund, der ißt, einer, der spricht, welche, die schlafen, und ein Traum
und Tageslicht. | #423 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 05.01.2009 12:45 © by SuMuze
| | Beschäftigung #21 | → Beschäftigung → Soaps | Es war wegen der zugezogenen Vorhänge halbdunkel in seinem Zimmer, und jetzt beinahe ruhig. So ruhig, wie es hier nur jemals werden konnte. Aus den anderen Wohnungen kamen wie immer die kleinen Geräusche des Lebens zu ihnen, und von draußen drang ein unaufhörlicher Strom von tausenderlei Tönen herein. Die nun, weil das Fenster weit offen stand, weniger gedämpft waren als üblich. Auf den Sportanlagen unten war kein Betrieb mehr, aber weiter hinauf den Hang, jenseits einer Art lockeren Walles aus flachen Büschen und kleineren Bäumen, lag der große Spielplatz, auf dem das Lachen und Schreien der Kinder und das Rufen der Eltern unmißverständlich nach Samstag Abend klangen. Dahinter, unsichtbar, erstreckte sich der Betriebshof der Stadtwerke, auf dem manchmal schrill... [weiterlesen] | #424 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 04.01.2009 13:09 © by SuMuze
| | Lyrische Abwägung im Winter | → Stadt → Songs | Der Winkel des Stuhles auf dem ich sitzend dies denke und schreibe ist ungünstig was mir im Kreuz Druckschmerzen erzeugt während neben mir drei junge Mädchen laut lachen und schwatzen und auf die Displays ihrer Handies und nach einem von beiden der Kellner der andere ist etwas fett begeistert hin schauen und unter dem Dach auf der anderen Seite der Straße hängt Eis spitz herab es droht gleich zu fallen ich weiß nicht ob Schärfe so an der Kante am Rand und voll Mordlust im glasigen Auge beschrieben nicht lyrischer wäre als Mädchen und Kellner und selbst als mein Sitz dessen Winkel wohl Schuld ist daß ich grantig bin oder liegt es daran daß der Kellner viel schneller den Mädchen bringt was sie bestellten als mir und das Unheil am Haus dort ganz einfach nicht sieht so wie ich? | #425 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 04.01.2009 12:59 © by SuMuze
| | Jahresanfang 2009 | → Lachen → Songs | Ich stand in der Stadt in der Schlange der Mann an der Kasse da lasse die Kunden seit Stunden schon warten raunt mir ins Ohr eine Frau neben mir mag sein er nimmt Rache für Weihnacht vermute ich mutig zurück sie lacht und ihr Lachen klang neu. | #426 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 02.01.2009 15:02 © by SuMuze
| | Jahresende 2008 | → Heimspiele → Talks | Es ist kalt, wunderbar kalt. Überall liegt Kälte auf dem Boden, hängt an den Zweigen, sogar der Himmel sieht frostig auf uns herunter. Und das Winterlicht umgibt alles wie mit Glas. Ich friere nicht. Ich laufe den Weg entlang und puste meinen Atem vor mich hin und möchte hüpfen vor Freude. Vielleicht hüpfe ich sogar. Der Hund schaut mich so an, als täte ich es. Zumindest als ginge ich, wie ich selten gehe. Ob es ihm gefällt, ist schwer zu sagen, er beäugt uns Menschen immer sehr mißtrauisch. Mir gefällt es. Die beiden Jungen, die so eifrig mit ihrem Modellflugzeug beschäftigt waren, kicherten, als ich ihnen dumme Fragen darüber stellte. Aber in Gang gekriegt haben sie den Motor auch nicht. Es sind überraschend viele Autos unterwegs. Der Tag ist noch jung, nur das Jahr... [weiterlesen] | #427 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 31.12.2008 15:29 © by SuMuze
| | The Layer | → Me → Songs | I'd say the word you cease to sing Will tell all tales you can't I'd end the work you won't complete Grow trees you'll never plant I'd be the season and the salt The layer and your fee Good reason and far better goal Because I love to be | #428 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 31.12.2008 13:50 © by SuMuze
| | 3-Kammer Flat | → Mannsbilder → Songs | Ich werde Gegenwart mir nehmen, sagtest du. Mein Wort wird sein, ich nehme mir Vergangenheit. Wir werden beides nie gehabt zu haben wissen, die wir einander stets vermissen. | #429 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 30.12.2008 19:57 © by SuMuze
| | December 30th | → Von Rändern → Songs | Fast fertig angekleidet, den Schal noch umgetan, bald außer Dienst, verbraucht und da, wo schon die anderen sind, der Blick nur dem, was wird, was war, den Tag holt sich die Nacht, die Nacht das Jahr. | #430 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 30.12.2008 17:54 © by SuMuze
| | Capodanno ancora | → Lago → Talks | Vom Turm herab gesehen sieht der See aus wie erkaltetes Blei. Geschmolzene Zivilisation, nachdem ein kosmischer Hitzestrahl hinein gefahren ist, alles durcheinander brachte - Tod, Leid und das alles - und dann eine Weile nichts mehr passierte. Langsam kühlte sich die ganze Scheiße ab und geronn. Ich denke nach, ob es nicht doch gerann heißen muß. Vermutlich, wie immer mache ich am Ende etwas falsch. Deswegen stehe ich auch einsam hier oben und tue so, als fröre ich nicht. Ich friere aber. Und bin unglücklich, oder eher zornig. Was sich im Endeffekt kaum voneinander unterscheidet. Läuft nicht alles auf so etwas wie den Wärmetod hinaus? Oder Kältetod. Aber Kälte und Wärme sind ja nicht wirklich verschieden. Wirklich ist nur der See da unten, der sich bequem zwischen... [weiterlesen] | #431 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 30.12.2008 01:45 © by SuMuze
| | Beschäftigung #20 | → Beschäftigung → Soaps | Sie hatte ihre vollgestopfte Leinentasche achtlos auf einen Stuhl geworfen und sich vor das Bett gestellt, auf dem er in betont lässiger Pose lag. Als wäre es irgendwie wichtig, ihr zu zeigen, wie wenig ihn anginge, daß sie zu ihm gekommen war. Das tat er oft, und nie war sie dahinter gekommen, ob er sich davon ernsthaft etwas versprach. Ihr vom Radfahren in der Hitze verschwitztes Hemd hatte sie mit einem schnellen Griff über den Kopf hinweg ausgezogen und einfach hinter sich fallen lassen. Und nestelte nun mit fliegenden Fingern an ihrer Hose herum. Dabei schaute sie wortlos zu ihm hinunter. Hoffte, daß das alles auffordernd und lockend aussah, und mußte dann doch grinsen, als sie den Reißverschluss nicht auf Anhieb klar bekam. Er beobachtete sie und lächelte... [weiterlesen] | #432 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 28.12.2008 17:47 © by SuMuze
| | Dezemberlicht | → Tries → Songs | Die Stadt hat heute Besuch von einer Sonne die Leute klingen wieder langsam Stimmen weich Gesichter klar gleich sind die Straßen breiter wie der Himmel das Gewimmel weißer Streifen drin wie Gassen über uns sie schaffen Platz im Sinn und vor den Türen leiser ist die Welt geworden durch das Licht im Stein | | Die Stadt hat heute Besuch einer Sonne die Leute klingen wieder so langsam die Stimmen weich die Gesichter sind klar gleich sind die Straßen breit wie der Himmel das Gewimmel weißer Streifen darin wie Gassen über uns schafft Platz im Sinn und vor den Türen fast leiser ist Welt geworden durch Licht auf dem Stein | | Die Stadt hat heute Besuch einer Sonne die Leute klingen langsam die Stimmen weich die Gesichter klar gleich sind die Straßen breit wie der Himmel das Gewimmel aus Streifen darin wie Gassen im Oben schafft Platz hierin vor den Toren leiser die Welt geworden durch Licht hell liegt es auf Stein | | Die Stadt hat heute Besuch einer Sonne die Leute klingen langsam die Stimmen sind weich die Gesichter klar gleich sind die Straßen breit wie der Himmel Gewimmel aus Streifen wie Gassen im Oben schafft Platz in den Toren leiser die Welt geworden durch Licht hell liegt es auf Stein |
| #433 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 27.12.2008 13:41 © by SuMuze
| | Spaziergang an einem Weihnachtstag | → Heimspiele → Songs | Gehe ich neben dir höre ich deine Schritte meinen Atem das Reiben meines Mantels an meiner Hose den Wind in den Ästen den Motor des Wagens, der uns von der Straße zu treten zwingt das Rauschen des Wassers unter der Brücke das Brausen eines Flugzeuges oben am Himmel deine Worte meine Widerworte den Hund, der jault, weil er in das Eis einer Pfütze einbrach meine Schritte auf dem gefrorenen Gras neben den Wegen das Hecheln des Hundes, der mit heraus hängender Zunge um uns kreist das Tapsen der Sohlen meiner Stiefel auf dem Asphalt deine Widerworte meine Worte das Knarren des Leders deiner Schuhe, als du in die Hocke gehst das Pendeln der Kordel meiner Kapuze auf dem Mantel dein Atmen, wenn ich meinen Kopf bei dir anlehne meine Stimme wenn ich neben dir gehe. | #434 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 26.12.2008 17:47 © by SuMuze
| | Entlassen | → Trennungen → Songs | Ich ließ es nicht sein. Die Hand wurde Hinweis bleich stahl sie die Nacht sich neigte ein Alles mir zu und ich fiel.
Ich stand es nicht durch. Her wieder kehrte der Tag schwarz seine Spur im Besten erstarkt.
Ich fehlte am Morgen. Man gab falsche Flaggen verdoppelt unfein.
Ich schrie. In das Fell eines Hundes gefiederter Schwanz.
Ich nahm. Unverloren im Blau das sich spannt.
Im Gras nun. Entlassen bin frei. | #435 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 26.12.2008 00:43 © by SuMuze
| | Luft holen | → Zwischenräume → Songs | Ich spreche in die Pausen zwischen Lauten in die Räume zwischen Silben zwischen Worten spreche nicht. Ich schweige auf den Tönen langer Sätze auf den Schwingen der Gedanken bin nicht still.
Puste meine Härchen meinen Arm den Kopf davon.
Ich lebe in den Schalen eingeschlossen unter Häuten hinter Stoffen in den Wänden bin ich starr. Ich wandle auf den Flächen in den Weiten über Wipfeln über Zahlen über Grenzen regungslos.
Streichle meine Lippen meine Brauen federleicht.
Ich throne in der Enge in der Lücke in der Kluft tief eingetaucht in meine Höhlung dunkel hocke ich. Ich renne vor den Stürmen vor dem Regen Blitz und Eis und Hagelschauer weißer Schnee holt mich nicht ein.
Bette meine Tränen meine Augen meinen Atem mein Gedicht. | #436 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 24.12.2008 18:04 © by SuMuze
| | Heiligabend vormittags | → Stadt → Talks | Kress hatte es kommen sehen. Schon als der Tieflader so forsch in die enge Straße ein bog. Ein wirklich großer Brocken, der den Häusern beinahe bis unter die Dachkante reichte. Der Fahrer hockte wie ein Zwerg in seinem Führerhaus, noch guter Dinge. Aber das wußte Kress besser. Mit zitternden Fingern knöpfte er seine Jacke zu, von seiner Frau darin mehr behindert als unterstützt. Wütend knurrte er, als seine Hände die ihren auf der Jagd nach dem nächsten Knopf überholten. Sie reagierte kaum, war es gewohnt, daß sie ihm nichts Recht machen konnte. "Deine Schuhe!" schrie sie dann aber, als er fast in seinen Puschen aus der Wohnung gerannt wäre. Einen Moment war er unschlüssig. Seine zunehmende Vergesslichkeit traf ihn immer wieder ins Mark. Vor allem, wenn er wie jetzt... [weiterlesen] | #437 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 24.12.2008 15:01 © by SuMuze
| | Notwendigkeit | → Spitzfindiges → Songs | Weil, wenn was sei, was, wenn nicht wäre, wie es sei, es anders wäre, doch wobei es wie es ist, nur so sein kann, weil daß es so, nicht anders sei, sei so seit wann es niemals anders war und anders wäre, selbst in dem Fall, es wär nicht so, wäre es dann doch am Ende irgendwie genau g'rad so. | #438 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 22.12.2008 22:55 © by SuMuze
| | Knick infinite | → Spitzfindiges → Songs | Du sagst, da sei ein Knick, ein Bruch, wie eine Wunde, die nicht heilt. Wieso ein Knick, frage ich dich, und du erzählst, malst aus, wie beiderseits es vorwärts geht, und arglos so ins Leere zielt, genau just da, wo jener sei, der Knick, das Übel, dreifach sei er vermaledeit. Warum, so frage ich, denn Altes mir das Neue gibt, wie sonst wäre hier Ziel erlaubt, du lachst, und denkst kurz nach. Weil ohne Regel nicht ein Vorwärts sei, sagt dur, nur irgendein Voran. Dann wär' die Regel, grinse ich, der Knick, und nicht die wirre Bahn. Jetzt riechst du Lunte, weil du siehst, ganz ohne Regel ist das Chaos kaum. Wir schauen uns gemeinsam an, und haben sie im Zaum, die Bahn, von links, von rechts, von überall, nun mutet uns ein simpler Knick wie wunderschöne Glätte an. | #439 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 22.12.2008 22:36 © by SuMuze
| | Living Target | → Landschaft → Songs | Leicht ist die Hand nicht die dich schlägt schwer nicht ist die, die dich umgarnt. Heiß ist das Herz nicht, das fort sieht, kalt nicht ist das, das mit dir fühlt. Nah ist der Mund nicht, der dir spottet, fern ist nicht der, der zärtlich küßt. Du solltest reglos sein, ein gutes Ziel, Unschärfe ist bedrohlich. Die Dämmerung umhüllt dich gut, präzise ist kein Licht. | #440 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 21.12.2008 21:46 © by SuMuze
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