| Einwärts | → Humming → Talks |
An einem trüben Tag ist er zu mir zurück gekommen, stand in der Tür der Küche, hielt ein Paket wie einen Schatz in seinem Arm, und schaute nach mir hin. Erst habe ich ihn gar nicht wahr genommen, ich las in einem Buch, den Kaffeebecher hoch gehalten, aus dem der weiße Dampf gemächlich stieg. Dann stieß mich jemand an und ich sah auf. Bemerkte seine Augen, sanft und matt, nicht fest und sicher wie gewohnt. Mir kam er fremd vor, so, als wäre er nur einer, den ich zwar kannte, aber nur sehr vage, und lange, schrecklich lange wär's schon her. Die Finger fingen an zu zittern, Kaffee bespritzte mir den Rücken meiner Hand, als ich den Becher hart absetzte, zwei braune, dicke Tropfen sah ich, oben auf der Seite blühen im Papier. Ich hörte seine Stimme, doch ich begriff nicht,... [weiterlesen] |
#481 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 26.11.2008 21:09 © by SuMuze
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| Leichtes Leben | → Zwischenräume → Songs |
Eigentlich ist Leben nur einfach leicht! Was tust schon dafür? Wachst auf, Tag für Tag, findest dich hier, schaust in den Morgen, kochst dir Kaffee, reibst dir die Augen stößt dir den Zeh, gehst dann zur Arbeit arbeitest fein, freust dich auf Freizeit, läßt Fünf grade sein, schläfst einsam für dich, mal mit ihr, mal mit ihm, fragst, liebst du mich? sagst, willst mich ausziehn? dann hältst du fest, suchst Wärme dabei, später ein Nest, krank oder einsam verfluchst du die Welt, bist wieder gemeinsam, was dir dann gefällt, ein ewiges Streben vor Scham wirst du rot, an sich ist zu leben viel leichter als Tod! Vielleicht ist zu sterben das wahre Problem? Du wirst es erleben und wieder zu Lehm. |
#482 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 26.11.2008 21:09 © by SuMuze
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| Schnee fällt | → Winter → Songs |
Schnee der auf nicht überdachte Stufen fällt der Menschen die die Stufen gehen fällt der auf ihre Hosen und Pullover fällt der der Betrachterin ins Auge fällt der leise immer weiter fällt wenn gelbe Sonne fällt der Schatten fällt auf ihn |
#483 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 25.11.2008 00:07 © by SuMuze
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| Kleine Ängstlichkeit | → Ich → Songs |
Du weißt dich wer du bist nicht abends nur am Tag weil wenn es dunkel ist vergißt du schnell was innen und nicht sichtbar ist zu sehr sind deine Sinne auf das Nächste ausgerichtet das es springt dich an sogleich dich schlimm erschrecken kann.
Mit Zittern lauschen Haut und jedes Zäpfchen nach außen hin und selbst wirst du dir fremd. |
#484 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 24.11.2008 19:08 © by SuMuze
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| Spät unterwegs | → Humming → Songs |
Es riecht nach Nässe weißer Reihe Blässe brennt die Leere greller spindeldürrer Äste unter Schnee auf unempfindlich straffer Haut die starren Rahmen Ziel im stumpfen früh am Tage Grau die saugen Einzigartigkeit je Mikrometer in die Spitzen bleicher Finger tasten sich heran an Rot bist wenn dein Leib sich wieder windet echsengleich aus wechselwarmem Blut du gleitest auf den Linien masseloser Welt hinab. |
#485 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 24.11.2008 12:45 © by SuMuze
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| Schneedach induziertes Frühstücksgedicht | → Frühling → Songs |
Kann ich den Finger auf die Absicht legen, die weiche Lippen Worte sprechen läßt, die starke Hände mich zu fassen heißt, dann soll Nachgiebigkeit sich in mir regen, die um den Willen, dem sie folgen möchte, weiß.
Kann ich die Augen an die Sehnsucht heften, die Schönheit wie die Perlen einer Kette für meine Aufmerksamkeit aufreiht, dann soll sich Freude in mein Lachen mischen, das jede Unzulänglichkeit verzeiht.
Kann ich die Stirn an warme Sanftmut pressen, die jedes Stürzen wie ein Netz auffängt, das wartend unter allen Schritten hängt, dann soll Fröhlichkeit die Sonnentage messen, worin sich Glück und Helligkeit verschenkt.
Kann ich den Leib der Wollust unterwerfen, die aus der Stunde eine Ewigkeit erzeugt, in der sich Freiheit allen Wünschen beugt, dann soll ihr Licht nach meinen Schatten greifen, wie Morgen, der die Nacht verscheucht.
Kann ich ein Teil sein, das ein Ganzes will, dann kann ich ganz sein, und dann bin ich still. |
#486 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 23.11.2008 12:19 © by SuMuze
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| Boot | → Me & You → Songs |
Ich bin das Boot du Mast und Wellen das wiegt mich richtet mich um deinetwillen breite Planken unter dir |
#487 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 22.11.2008 20:38 © by SuMuze
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| Schneeballschlacht | → Winter → Talks |
Heute, am ersten richtigen Wintertag des Jahres, ging ich durch dichtes Schneegestöber zum Einkaufen. Neben der Straße, sie machte gerade eine enge, rechtwinklige Biegung, stand linker Hand ein zweigeschossiges Mietshaus mit offenen Balkonen - ich glaube, so etwas nennt sich im Maklerdeutsch Loggia - und davor war eine kleine Fläche Rasen, auf dem jemand einen ausgewachsenen Schneemann hingestellt hatte. Die Spuren, wo die Schneekugeln aufgerollt worden waren, ließen sich noch gut erkennen, auch wenn der unaufhörlich fallende Schnee sie langsam verwischte. Niemand war zu sehen, und der Schneemann hatte außer einer weißen Knollennase und zwei arg abstehenden Ohren keinerlei Verzierungen. Eigentlich sollte ein richtiger Schneemann eine Möhre als Nase und zwei Äpfel als... [weiterlesen] |
#488 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 22.11.2008 20:25 © by SuMuze
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| Misserfolg | → Me & You → Songs |
Ich will den Trost nicht den du widerwillig gibst. Ich will die Gier nicht die du regelmäßig zeigst. Ich will den Blick nicht der mich unablässig mißt. Ich will die Hand nicht die mich nebensächlich faßt.
Ich will die Leere nicht die deine Fülle macht. Ich will nicht so nicht nie.
In mir ist Meer und in dir Strand ich weiche und du bleibst.
Ich wollte deine Ränder lecken mich auf dich legen warm und reich. Ich wollte deine Formen spüren mich dir anpassen bis ich gleich dir bin und doch nicht du.
Nur Wellen schlugen und der Wind. |
#489 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 21.11.2008 11:27 © by SuMuze
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| Einfacher Abschied | → Me & You → Songs |
Ein schneller Blick in einen Rücken kurzes Winken leises Hoffen der Abend kühl die Luft sehr naß das Klatschen wenn die Reifen eines Wagens in tiefe Pfützen tauchen wenn der Motor kalt auf hohen Touren drehend ihn mit sich nimmt der eben noch mit Arm und Leib und wachen Augen die Wände dir so nah heran zu holen schien ein Wenden rasch ins Haus hinein nicht wissen wo du bist für einen Augenblick allein dann deine Schritte und zurück und heim |
#490 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 20.11.2008 23:37 © by SuMuze
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| Ein Tod | → Wachsende Texte → Talks |
Als die alte Frau starb, war ihre Tochter bei ihr. Beugte sich über sie, schaute ihr in die blassen Augen. "Nun," fragte sie gelassen, "bist' schon oben, in deinem Himmel?" Und wartete. Die Alte sagte nichts, atmete, starb still. Die Tochter streckte sich und besah sich stumm den Leichnam. Es war früher Abend. Sie ging in ihr Zimmer, holte schwarze Wäsche heraus und zog sich um. Stellte sich vor den großen Spiegel, nur in Strümpfen und Unterrock. Sah sich ins Gesicht. Sie war selbst schon alt, zwei lange Linien liefen parallel zu den Nasenflügeln ihr Gesicht herab. Um die Augenwinkel zogen sich feine Falten. Aber die Augen funkelten. Vielleicht jetzt wegen der Tränen. Wenn da welche waren. Sie nahm das Kostüm aus dem... [weiterlesen] |
#491 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 20.11.2008 23:17 © by SuMuze
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| Vorherbst | → Herbst → Songs |
Mir tun meine Füße weh mault ein kleiner Junge ich sehe daß er kleine Füße hat kleine Jungen haben kleine Füße möchtest du dich zu mir setzen frage ich den kleinen Jungen um Freundlichkeit bemüht mein Lächeln paßt zu meinem Blinzeln die Sonne hoch und gelb blau ist der Himmel blaue Himmel haben gelbe Sonnen wir sind zu lange schon gelaufen müde ist der kleine Junge nickt ich hocke mich gleich auf das Gras schlage die Beine unter der Junge lehnt sich gegen mich kleine Jungen haben's gut weit vorne geh'n die Anderen ich zähle weiße Straßen weit oben über uns er zählt die Schmerzen seiner Füße ich rieche Sommer der hängt noch in den Halmen neben mir steckt in den Gräsern unter mir kriecht durch den Staub der sich in meine Hosen setzt an meine Schuhe heftet bald wird kein Sommer mehr auf diesen Feldern warten auf einen müden kleinen Jungen der mault und den die Füße schmerzen er sitzt mit mir fragt mich wohin die Straßen oben führten kleine Jungen schmeicheln gern ich zeig' sie ihm er zählt viel mehr als ich gezählt gewonnen kleine Jungen lieben den Gewinn sein Schmerz scheint gleich vorbei wir klopfen uns den Staub aus unseren Hosen gehen weiter im Gras zurück bleibt Sommer der kommt nicht mit. |
#492 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 19.11.2008 14:08 © by SuMuze
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| zwischen zwei haltestellen | → Tries → Songs |
ver schaltete den lippen strang ver waltete protest an drang muskel fleisch zur end kontrolle lauter leis kreist bei zug folge vor lage kopie zu jung tages gelder aktien sprung in du zierte in ver sio nen plap perm aul tee brigg an tie |
#493 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 19.11.2008 09:29 © by SuMuze
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| Alltag in der Stadt #22 | → Alltag → Talks |
Das dunkelgraue Haus hat schon vielem getrotzt. Ein paar Bombennächten im letzten Krieg, unter anderem, aber das war hier herum keine allzu schwere Bedrohung. Da mochten diejenigen, denen die Bomben eigentlich gegolten hatten und die sie wohl zumeist doch nicht trafen, eine größere Gefahr für das Haus und ihre Bewohner dargestellt haben. Denn deren Name liest sich, als wäre er schon immer auf den Listen derer zu finden gewesen, die man fort wünschte, oder noch Schlimmeres. Aber die Mauern hielten stand, so wie ihre Bewohner. Nur sind sie darüber trotzig geworden, dunkel und schwer. Die großen Fenster verbergen ihre Schönheit hinter Ästen und Blättern, die Wände und das Dach ihre Proportionen hinter der Unmöglichkeit, alles mit einem Blick zu erfassen. Dicht an der... [weiterlesen] |
#494 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 18.11.2008 18:45 © by SuMuze
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| Mir geht es gut | → Me → Songs |
Ich war nicht mit dir Kaiserin mein Herz ist nicht auf Eis geboren ich war Prinzessin nicht für dich mein Fleisch müßte viel weicher sein ich taugte auch nicht zur Hofdame mein Name hat sich strikt verweigert nicht einmal Kurtisane war ich saß unten bei der Magd.
Ich wollte deine Sterne nicht im Staub sah ich nicht gerne Spuren mir schmeckte nicht der Tafelspitz ich aß im Stehn traf dich ja wollte hören ich sehnte mich nach einem Wort.
Wir wollten uns ans Reden machen quer über Tisch und Tag wir wollten lachen doch wir konnten nicht.
Ich bin kein Fräulein von der Burg nicht Dame die dem Haus vorsteht saß unten hörte Schritte lauschte und meine Welt verbarg ich gut. |
#495 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 18.11.2008 00:39 © by SuMuze
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| Nachmittag im Park | → Mäander → Talks |
Er ist seltsam groß, ich schaue immer wieder zu ihm hin. Sehr groß und schwer und massiv, so hatte ich ihn mir nie vorgestellt, so wollte ich ihn mir nie vorstellen. Seine Stimme klingt fremd. Seine Hand, die meine Schulter hielt, als ich ausstieg, ist mir fremd. Sogar sein Haar, obwohl es sich gut gehalten hat. Nur die Augen natürlich nicht, und das Gefühl weicher Gelassenheit, das sie in mir erzeugen. Das hatte er auch als Junge schon gut gekonnt, zumindest für mich. Es muß sehr einfach gewesen sein, ein paar Worte hier, ein aufmerksamer Blick dort, eine sanfte Berührung. Kinder sind so einfach, wenn sie bekommen, was sie brauchen. Und wir waren Kinder, auch jetzt noch sind wir vielleicht Kinder, oder ich will jetzt, daß wir es sind. Er stand... [weiterlesen] |
#496 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 16.11.2008 13:33 © by SuMuze
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| Am Teich #6 | → Teiche → Songs |
Unten nah am Wasser war die Erde weich, wo wir unter Büschen wühlten, die Feuerfinger heimlich kühlten, und Feuchtigkeit kam hoch vom Teich.
Stahlen uns mit Lippen Laute aus der Nacht, nicht dunkel, war die Sonne fort, kein Stern mehr hell, kein Mond uns dort am Himmel, Haut aus Gier gemacht.
Drückten uns fest aneinander, ungetrennt, wenn wir nur ineinander stoben, ein Ohr für uns und eins für oben, und Licht, das hinter Lidern brennt.
Lachten, Jahre später, dachten beide an das Gleiche, kaum verändert Teich wie Bäume, unverhindert alle Träume, sahen hin, und gingen dann. |
#497 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 16.11.2008 13:25 © by SuMuze
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| Dunst #2 | → Ungewisses → Songs |
Muster Schatten Leere habe endlich gesehen ich irre Fehler Versehen wirre Gedanken Verstehen verliere Gewinne verspüre ein Bangen drinnen verhangen mein Himmel einsam zu sehen nur Dunst nichts gar nichts außer Meer nur immer nur Meer! |
#498 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 14.11.2008 19:26 © by SuMuze
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| Warum nicht? | → Me & You → Songs |
Ich möchte dich um deine Liebe bitten, darum, daß du dein Fühlen um mich legst, und meine zarte Schwachheit damit hegst, sie hindert, daß ich deinen großen Schritten folge, blieb' doch ich viel zu schnell zurück, und zwischen uns wär' jedes schmale Stück nur Fremdheit, dir und mir gleich ungelitten, denn Nähe will ich, warm und weich, in dir und du in mir zugleich, als ob wir uns für immer hätten, auf meinen Knien bitt' ich dich, daß du mich willst, so wie ich dich. |
#499 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 14.11.2008 19:25 © by SuMuze
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| Zu sich gekommener Schluß | → Humming → Songs |
Als mein Gedanke sich beschwerte Wolke die auf Erde lehnt die Ordnung wüst verheerte die ich liebte Zartheit die sich Stärke sehnt verlegte sich die nahe Brille dumpfer Wille Grund gedehnt wo keiner ist bis ich ein schlief mir Schlaf erhellte keine Schranke die mir gelte außer daß ich schlafen muß am Schluß |
#500 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 14.11.2008 19:24 © by SuMuze
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| Der aufrechte Gang | → Politik → Songs |
Der aufrechte Gang ist ein Gang der gut trägt mit federnden Schritten die Straßen hin schwebt die Sohlen der Schuhe berollen den Grund die greifenden Beine befördern gesund.
Der aufrechte Gang ist ein Gang voller Kraft der tausende Meilen zu kürzen flink schafft das Land fliegt vorbei, alles scheint kinderleicht jeder Bergpaß liegt offen, jede Furt wartet seicht.
Der aufrechte Gang ist ein Gang der dir frommt wenn alles gelingt und der Lohn zu dir kommt ins Lachen der Augen tritt Klarheit des Lichts und alles ist tätig, und liegen bleibt nichts.
Der aufrechte Gang empfiehlt sich zumeist weswegen Lots Weib heute Salzsäule heißt. |
#501 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 13.11.2008 09:24 © by SuMuze
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| Worte zum Donnerstag | → Worte → Songs |
Ausgespuckt Kompressormorgen bleiche Blausamkeit im Arm aus Adern lassen Federn tragen wunschfrei züngelt Stürzinsfeld am Schamgeruch Intarsienhände Hallo zieh nun gerne heller Blinzeln ausgangszeitverwegen Lager Sassen immerwährend Eitelkeit ist schon bestellt.
Unterbringung inclusive Kaltraumfreiheit Hand in Taschen formatierte Knallblechschuhe Absatzende Hüftsteak Knochen ist lebendig ziseliert ist Leben rettender als Maß als Name wie ein Donner hinter Zwergen Opern Tal Fahrt lang entsichert Erbsensünde ungerührt.
Kolportierte Rauchgewinne knistern einsam unbelehnt innerweltlich prolongierte Solleinstellung Obachtgeber wagt sich an den Horizont beizeiten sichert aber Trollinger grauses Bluten um die Eintracht im Gesang Klang Los verhökert alte Schergen bitterernst. |
#502 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 12.11.2008 21:44 © by SuMuze
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| Family Days #2 | → Family Days → Talks |
Sie heißt mit Vornamen Dorothea und ihr Nachname klingt so, wie ein günstiger Wein aus Baden schmeckt. Genau kann ich das nicht wissen, ich trinke solche Weine nicht. Fast sieht sie mir aber danach aus, säuerlich und gußeisern überlegen. Und sie kann mich nicht leiden. Weswegen ich sie auch nicht leiden können will und viel zu freundlich zu ihr bin. Unentwegt lache ich albern, als wollte ich nicht wahrhaben, daß sie mich nicht anlächelt, was immer ich auch anstelle, damit sie es tut. Sie hat halblange, glatte Haare in einem sehr tiefen Braunton mit Beimischungen aus Rot und Silber. Eine Farbe, die wirklich einmal schwer mit einer Tönung zu treffen wäre. Und einen Mittelscheitel trägt sie, eine genaue Verlängerung ihrer vollkommen geraden Nase, und noch winzige... [weiterlesen] |
#503 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 12.11.2008 16:40 © by SuMuze
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| Prettiness | → Humming → Songs |
A poet and a thunderman both not unable to believe that they had struggled hard - much harder than each thought he can - came struggling down the paths of man but now consider both were young the poet less, the thunderman - mixed up confusion in a mess - outraged by measure not by sight the poet, yes, of course his nostrils fainted when he died the thunderman instead survived but both were clean like they were all all perfect clean and afterwards the warden said o what a pity none was there that took the opportunity when prettiness was so much sober to be seen something worthwhile to stare at, see! maybe 'till five 'till four 'till three didn't quick laughing do surround us, my pretty pretty pretty Queen? |
#504 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 11.11.2008 19:13 © by SuMuze
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| Family Days #1 | → Family Days → Talks |
Portia lehnt sich wieder einmal zu weit hinaus. Strampelt mit den bloßen Füßen, bis Mark sie daran fest hält. Von unten klettern sporadisches Hupen und ewiges Brausen von tausend Autos die Hauswand hinauf. Tess lacht. Auf dem Fluß glitzert silbern Sonne. Und es stinkt nach Diesel und Fisch. Doch daran haben sich alle längst gewöhnt. Als Mark leise meckernd Portia wieder herein zieht, unterbricht ihn Tess. Was er denn immer habe, fragt sie ihn, sehr harsch, sehr knapp. Sein weicher Mund zuckt. Portia schaut beiden zu, sagt aber nichts. Warum auch? Sie lehnt jetzt an der beinahe freien Wand aus rötlichen Steinen. Die Ritzen sind roh ausgeputzt, als wäre aller Mörtel bereits heraus gealtert. Eine ziemlich raffinierte Methode, den Preis der Flats hinaufzuschrauben. Der... [weiterlesen] |
#505 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 11.11.2008 17:29 © by SuMuze
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| Nebentisch #2 | → Stadt → Songs |
Der Mann hat kein Benehmen sein roher Blick nicht Stil die Taschen seiner Jacke sind ausgebeult vom Greifen nach Börsen Geld und Luft die Haare ausrasiert das Kinn zu mächtig für die Backen der gelbe Nacken stiert zurück die Beine breit gesetzt das Lachen dringt zu mir durch den Saal was stört ihn wenn wer schaut die Augen trotzen doch nur aber unter einem zittert spröde Haut wenn wieder von den blassen Lippen neben ihm ein Tropfen hängt das Mädchen spürt ihn nicht nicht seine Hand und seinen Finger nicht der ihn auffängt Langsamkeit liegt in dem Blick der auf die Räder fällt an ihrem Stuhl und kalt dann aus den Fenstern flieht |
#506 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 11.11.2008 17:25 © by SuMuze
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| Ein Dicker, noch einer und ich | → Schach → Talks |
Ich frage, du antwortest, sagt er. Setzt mich auf diesen harten Holzstuhl und sich in einen anderen direkt davor. Ich muß mich rechts und links an den Füßen hinten am Stuhl festhalten. Damit er mich ungehinderter fragen könne, behauptet er. Dann frag, fordere ich ihn auf. Immerhin mag etwas dabei heraus kommen, ich bin klüger als er, glaube ich, nur nicht so diszipliniert wie er und so laut. Invertiere Sinn, sagt er. Das sei keine Frage, gebe ich zurück. Ein Lapsus, lächelt er. Am Nebentisch lacht man mit. Kannst du Sinn invertieren, verbessert er sich. Nur einen Sinn, nicht den Sinn, sage ich. Er denkt nach. Schön sieht er aus, wenn er nachdenkt. Ein wenig wie ein Junge, der sich nicht sicher ist ob die Schürfwunde am Knie schmerzen darf. Was heißt das, kommt bei... [weiterlesen] |
#507 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 11.11.2008 17:13 © by SuMuze
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| Nebentisch #1 | → Von Rändern → Songs |
Der Mann hat kein Benehmen sein roher Blick nicht Stil die Taschen seiner Jacke sind ausgebeult vom Greifen nach Börsen Geld und Luft die Haare ausrasiert das Kinn zu mächtig für die Backen der Nacken stiert zurück die Beine breit das Lachen dringt zu mir durch den Saal was stört ihn wenn wer schaut die Augen trotzen doch nur unter Einem zittert leise Haut wenn wieder von den Lippen des Mädchens neben ihm ein Tropfen hängt dann kommt die Hand hervor und einer seiner Finger greift danach Langsamkeit liegt in dem Blick der auf die Räder fällt an ihrem Stuhl und dann kalt aus den Fenstern flieht |
#508 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 10.11.2008 11:38 © by SuMuze
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| Innen | → Innereien → Songs |
Ich spreche gegen Wände die Wand spricht nicht mit mir. Ich schaue aus den Fenstern das Fenster zeigt mir nichts. Ich liege auf den Dielen die Diele trägt mich nicht. Ich gleite an der Tür zu Boden der Boden wartet schon.
Ich singe unter Bäumen die Bäume hören nichts. Ich laufe hinter Büschen die Büsche bergen nichts. Ich rolle über Gräser das Gras hält mich nicht auf. Ich werfe Steine in das Wasser und es spritzt.
Ich lausche auf die Wörter Worte sind mir fremd. Ich tanze auf den Wegen Wege enden leer. Ich träume in die Lüfte Luft läßt sich nicht greifen. Ich rufe nach dem Hund und er kommt angewetzt.
Ich sitze unter Lichtern doch das Licht erhellt mich nicht. Ich kratze an Gewändern doch das Gewand bleibt mir verschlossen. Ich reiße an den Stricken doch der Strick hält mich gebunden. Ich drehe mich davon. |
#509 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 09.11.2008 18:23 © by SuMuze
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| Nachmittag | → Tageszeiten → Songs |
Augen, die auf fremde Lippen schauen, Lippen, die sanft tastend Laute formen, Laute, die verloren in der Luft vibrieren, Luft, die langsam über Haut hin streicht, Haut, die fest sich über Muskeln spannt, Muskeln, die sich Blut hernehmen, Blut, daß durch die Adern strömt, Adern, die den Leib durchziehen, Leib, der sich von Leib entfernt.
Die Breite eines Tisches an einem trüben Nachmittag läßt Meere schmal erscheinen, den Himmel niedrig, und das weite Land zu eng.
Bilder, die auf der Netzhaut tanzen, doppelt und dann doch nur eins, Töne, die das Trommelfell anrühren, verschieden und dann doch vereint, Gerüche, die die Nase reizen, dann auf der Zunge pelzig sind, Sinn, der sich versteckt, und dennoch zerrst du ihn dir her. | Die Leere einer Hand, fast sinnlos ausgestreckt zu einer dummen Geste, nichts kann sie füllen, bleich schwebt sie allein im Raum.
Sohlen, die auf Stein nass schlurfen, Schritte, die laut Dielen treten, Blicke, die aus Zimmern schlüpfen, Hoffen, das zur Tür entweicht, Fühlen, das im Fehlen wühlt. Das dumpfe Schlagen einer Wagentür, gefolgt vom Husten der Zylinder, der Ungeduld der kalten Kolben, Triumph der ersten Zündung, und das Geräusch, wenn Reifen - mitleidslos, erbarmungslos - Distanz auf Asphalt schreiben.
Denken, das sich doch beruhigt, Warten, das Gewohnheit wird, Schlafen, zwischendurch, und über Tag hält dich ein Finger gut im Zaum. |
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#510 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 09.11.2008 17:50 © by SuMuze
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| Nowhere #1 | → Local Hero → Soaps |
Sein Wagen gleitet zehn Mal sanfter als meiner die schmale Straße zwischen den Bäumen entlang. Das genieße ich aus vollen Zügen. Ich liege lang ausgestreckt im weit nach hinten gedrehten Beifahrersitz und spiele mit meinen Händen irgendwo herum. An meinen Haaren, um zu retten, was noch zu retten ist. Viel ist das nicht mehr. Oder an dem gepolsterten Armaturenbrett, dessen weiches Material sich unter den Fingerspitzen eine Spur ekelhaft anfühlt. Und endlich an dem Radio, das mir mehr nach einer Raumschiffssteuerung aussieht. Auch dagegen kann ich mit meinem Wagen nicht ankommen. Darin halte ich das Lenkrad meistens fest in beiden Händen, höre den dauerhaft eingestellten lokalen Verkehrsfunk – der noch ohne Moderatoren mit erbarmungslos guter Laune auszukommen versucht... [weiterlesen] |
#511 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 08.11.2008 20:10 © by SuMuze
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| Toast | → Heimspiele → Songs |
Ein Toaster, ah, ein sehr verrücktes Ding, das Wort allein klingt schon verkehrt, bevor noch Brot, das Toast, halb aufgerissen darin hing. Zu dick die Scheiben für das Einfüllloch, zu wenig Zeit, Geduld, um mit Bedacht sie zwischen beide Schlitze einzuführen. Vor Wut gedacht, das wäre doch gelacht, jetzt kriegst du's an den Fingern heiß zu spüren! Klug ist, Maschinen nachzugeben, zu tun, was sie dich schweigend heißen, mußt Krümel nun und Fetzen heben, statt in braungolden Toast zu beißen. Greifst dann am Ende doch zum Vollkornbrot, weil sonst aus Trotz Verhungern dir nur droht. |
#512 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 08.11.2008 18:53 © by SuMuze
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| Feierabend #2 | → Arbeiten → Songs |
Metallabrieb schwebt in der Luft die Mädchen tragen blasse Haut mein Schuh ein brauner Zeiger vorwärts Feuchtigkeit regiert in feinen Spuren dringt sie ein macht langsam matt dehnt jeden Ton zu lang und die Konturen streicht sie weich um jedes Eck voll Sanftheit selbst der Zorn von Laub gedämpfter Dreck und Blaulicht gleich da vorn Rollgeräusch von hundert Reifen Emsigkeit Zylinderkopf Ventile Ineinander Greifen beim Träumen fiel ich hin im Laufen schwebt mein Sinn kühl läßt sich spüren Abend nicht mehr später Nachmittag in allem fein ein Hauch aus Nichts dazwischen Pause Atemholen und auch ein Warten das ich mag |
#513 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 07.11.2008 17:30 © by SuMuze
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| Hammer | → Lügen → Songs |
Zieht sich den Abendhimmel vor die stumme Nacht, vier halb Zoll Nägel halten ihn am Fensterrahmen, Hammerschläge bringen Tadel, doch sind lauter als Gedanken, seitlich leckt der Morgen an der Wand, das Atmen ruht nicht lang, der Schlaf weckt wieder auf, der Hammer liegt bereit. |
#514 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 07.11.2008 01:34 © by SuMuze
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| Klar geht das | → Zweifel → Songs |
Lang genug gezweifelt Glauben keimt jetzt wieder Barmen einer guten Hand nicht länger mehr verteufelt schlägt nun die Bedenken nieder Hoffnung füllt den Kontostand |
#515 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 06.11.2008 11:18 © by SuMuze
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| Ein Tag Leben | → Heimspiele → Songs |
Ich bürste mir die Welt auf Einkauf s Zettel Hosen Taschen Falten trennen Waren Gruppen Schwarz Brot Scheiben Essig und Essenz und Salz Ich schiebe mir die Welt in Einkauf s Wagen Großer Zeh an Gummi Rad zu Weh Geschrei Kredite Karten Nummern Speicher Tastaturen Geld Ich hole mir die Welt zu Rund Funk s Klängen Finger trippeln Ungeduld Verleumdungsklagen Polster Stützen Kopf Gurt Spanner Türanschlag Ich lausche mir die Welt von Rund Funk s Sprechern Tüten reißen Dosen fallen Schimpf Wort bücken Augen Matten Arme Stapeln Mehl Regal Klosett Ich schlafe mir die Welt bewußt Sein s mäßig Überlange Spiel Film Gläser nachgegosssen Stummheit Sturheit Dummheit Schweigen Zahn und Schlaf. |
#516 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 06.11.2008 09:55 © by SuMuze
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| Angekommen | → Worte → Songs |
Bin angekommen, her gekommen, kam, kam an, kann es kaum fassen, kann, kaum, daß ich kam, kaum Atem holen, atmen, lallen kann ich, holen, kommen, komm ins Laub, ins Licht, ins Lichtermeer, kann lallen, komme, leuchtend helles Licht und mehr, bin hier, bin, bin gekommen, kam, kam an, und bin so sehr. |
#517 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 05.11.2008 20:20 © by SuMuze
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| Barroom Plea | → Me → Songs |
Be tender be softly stay close behind! Bartender keep tender be keeper of night! Barroom betrayal barred room is in sight! Be stuck up be fed up all stolen unkind! Keep off keep quiet a sting and a plight! Beekeeper please keep me all tender at night! |
#518 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 04.11.2008 01:21 © by SuMuze
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| Berlin D.C. | → Stadt → Talks |
Es ist kalt in der Stadt. Laut und schnell und um die Laternen herum bilden sich Inseln giftig aussehenden Lichts, das nichts wirklich beleuchtet, aber alles verfälscht. Was zu meiner Stimmung paßt. Vom Wagen in den Club sind es kaum ein paar Meter, mir aber erscheinen sie wie eine Weltreise. Auf dem Rücksitz wäre ich fast eingeschlafen, das weiche Dahinschaukeln durch die Nacht und die ungewohnte Zeit knabberten heftig an meinen Kräften. Ich bin in der Hauptstadt und unterwegs um zu ficken. Wozu sonst ist eine Hauptstadt gut? Sagen wir: es geht nicht nur ums rein Körperliche. Das klingt einfach besser. Es geht um Gefühle. Sich zu fühlen. Das ist, worum es geht. Ja sicher, ich lasse mir die Beine auseinander reißen, aber wenigstens fühle ich was dabei. Und, mit der... [weiterlesen] |
#519 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 04.11.2008 01:13 © by SuMuze
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| Raupenmorgen | → Morgen → Songs |
Glimmst schon unter Asche, neuer Tag, kommst mir entgegen, oh, ich lag noch winzig, keine Kraft, dich anzusehn. Raupe nur, nicht Schmetterling, den dein Licht begrüßte, Larve aber grüßt es nicht. |
#520 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 27.10.2008 17:10 © by SuMuze
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