| Regenbogenreißverschluß | → Spitzfindiges → Songs | Der Regenbogenreißverschluß klemmt Wasser fließt im Überfluß klatschnaß mein Hemd lauf Dächer tropfen frech zielsicher mir ins Haar Pech bin lange noch nicht da. Vorbei an Hauseingängen gerannt die Füße klatschen, knallen Pfützen lachen, lache auch spritz wie ein Kind bis hoch zum Bauch mich voll mit Dreck und Matsch. Dann zieht Sonne an dem Reißverschluß bis Regenbogenzuckerguß quer alles um mich her allein nur mir verwandeln muß. | #681 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 10.07.2008 17:43 © by SuMuze
| | Alltag auf dem Lande #4 | → Alltag auf dem Lande → Talks | Warum er Pilatus genannt wird, weiß ich nicht. Ich kenne nicht einmal seinen richtigen Namen, oder habe ihn wieder vergessen, da ihn niemand verwendet. Er sitzt jetzt hinter seinem Schlagzeug und arbeitet sich allmählich in die richtige Stimmung hinein. Wird besser und leiser. Er hätte einen Beruf daraus machen sollen, denke ich. Gute Leute hinter den Töpfen sind selten. Die meisten hauen nur drauf und werden immer lauter und schneller. Britta neben mir stupst mich an, weil ich vor lauter Hinhören wieder vergessen habe, auf ihre Bewegungen zu achten. Heute Abend bin ich der Ersatz für Angie, die mit verstauchtem Knöchel zu Hause das Bett oder wohl eher den Freund hütet. Ich mache das nicht das erste Mal, aber insgeheim ahne ich, daß sie nur auf mich zurück greifen,... [weiterlesen] | #682 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 09.07.2008 23:01 © by SuMuze
| | Das laute Wort | → Worte → Songs | Ist immer Schwäche nur mir Stärke, immer Fallen nur der Gang? Ist niemals Warten nur Ankommen, niemals Irren nur das Ziel? In meinen Schritten wiegt sich Zögern, an meiner Ruhe reißt ein Zorn. Ich trumpfe nicht und weiche nicht und singe lauthals Dunkelheit. Verlassen oder fest umzingelt, meine Lippen buchstabieren, meine Augen sehen hell. Kann den Klang der Stille spüren, Farben mitten in der Nacht. Schlaf liebt mich und ich das Schlafen, einsam spricht das laute Wort. | #683 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 09.07.2008 22:53 © by SuMuze
| | Samariter im Regen | → B00 → Talks | Sie saß unten an der Treppe. Wie eine Gestalt aus einem dieser amerikanischen Filme, in dem du kurz vor Ende anfängst, unbändig zu heulen, um dich dann am Schluß einfach nur noch wirklich elend zu fühlen, obwohl doch alles wieder gut geworden ist. Sie sah nur nicht so gut aus. Am Ende, halt. Ich setzte mich neben sie, die Nässe drang sofort durch meinen dünnen Rock und kitzelte meine Beine. Sie schien das nicht zu stören. Meine Haare stanken schon nach dem Regen. Und ich war müde. Aber sie saß hier schon lange. Ich wußte gar nicht mehr, wann ich weggegangen war. Ich schüttelte eine Zigarette aus meiner verknautschten Schachtel, schob eine ihr und eine mir in den Mund und brauchte extrem lange, bis ich beide zum Brennen überredet hatte. Rauchen... [weiterlesen] | #684 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 09.07.2008 09:43 © by SuMuze
| | Machtspiel | → Spitzfindiges → Songs | (o) Beiläufig schlafen wir tief in dem Silber, hautnah hingehaucht, es perlt uns die Gier, aus Armen steigt Macht, entzweit, es schreit ein Tier in die Nacht!
(i) Beiläufig schlafen wir im Silber hautnah hingehaucht es perlt uns Gier aus Armen steigt die Macht entzweit es schreit ein Tier ins Schwarz getaucht hilflos bei Nacht | (ii) Beiläufig schlafen wir wie Silber hautnah hingehauchte Perlen Gier aus Armen steiget Macht entzweit es schreiet Tier ins Schwarz getaucht hilflose Nacht
(iii) Bei läufig Schlaf Silber der Haut gehaucht perlt Gier Arm steigt zur Macht entzweit schreit Tier Schwarz Hilfe los die Nacht | (iv) Gier perlt wie Silber nah auf Haut aus Arm steigt Macht Tier schreit entzweit hilflos im schwarzen Lauf bei Nacht
(v) bei : läufig : schlaf silber : haucht : haut perle : wie : gier arm : steigt : macht entzweit schreit : tiere : schwarz hilfe : los : nacht |
| #685 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 08.07.2008 22:44 © by SuMuze
| | Alltag in der Stadt #9 | → Alltag → Talks | Sie ist hart vor Trauer. Sie sitzt an ihrem Schreibtisch und ist nahezu reglos. Jede Bewegung kommt von unendlich weit her, ist schon schlaff, wenn ihre Hand sie endlich aufnimmt und ihr Arm seinen Widerstand am Ende doch aufgibt. Ihre Augen wollen nicht sehen. Der Kopf steht still. Wie ihre Gedanken. Vielleicht nur noch das eine Bild. Das Bild, das alles andere auslöschte. Nichts kam mehr dagegen an, alles ist nun tief vergraben. Bilde ich mir zumindest ein. Ihre Haut ächzt und die Haare sind nur eine stumpfe Matte. Sie sieht einfach Scheisse aus. Sie hat Kummer, und sie sagt ihn uns nicht. Mir nicht. Immer wieder schaue ich herein, klopfe an, oder auch nicht, und lege ihr etwas neben die Tastatur. Hole einen Ordner aus einem der Schränke... [weiterlesen] | #686 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 08.07.2008 19:06 © by SuMuze
| | Sternenreise | → Süden → Songs | Zwischen weiten Räumen reisen wie ein Stern; Sterben oder Träumen? Trauer trägt zu gern sich Gelb, ist schlaff und schlau gewandet, winterliche Blüten, tot gestrandet, Süden - rastlos warm und fern! | #687 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 08.07.2008 18:40 © by SuMuze
| | Der Einfall | → Worte → Songs | Er kam zu mir - ein Er? wer weiß? - und blieb, fast unverändert, hinein genistet in mein Denken, als wäre er herbei geschlendert, so frei, sich mir zu schenken. Weil wohl da Etwas in mir sei, ein Ahnen, Hoffen, Spüren, das lockte ihn herbei, das konnte ihn verführen. Jetzt war er da, und mir war heiß, ich wälzte ihn und wußte, fast sicher Satz für Satz, wie ich ihn schreiben mußte, ihn zu bewahren, meinen Schatz. Nun also schrieb ich ihn, und ach, er wurde fremd, da flossen meine Tränen hin, da stand ich bloß im Hemd. Er hatte mich verlassen, kühl, mir blieb das Wort, nicht das Gefühl. | #688 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 07.07.2008 16:29 © by SuMuze
| | Allein für mich | → Trennungen → Songs | Nimm deinen Willen aus meinem Schoß nimm deine Wünsche aus mir heraus ich trage sie nicht stolpere strauchele zerfalle zu Staub ganz oben ist Licht grelles wie helles wunderbar leuchtendes Elfenbeinlicht nimm deine Kälte ich wärme sie nicht nimm deine Leere ich fülle sie nicht sie alle schreien und jammern so stumm nimm deine Sehnsucht ich leide darum mimm deine Hände ich flehe dich bleib und zieh sie zurück vom verschlingenden Leib keinWort hilft nicht Kanon nur Trotz immerzu ich flehe um Liebe bitte um Ruh und zeige nach vorne ich atme dir zart mein ältestes Hoffen und jede Unart nimm von mir das Immer nimm von mir das Jetzt in mir kein Schimmer nur Trauer verletzt allein und für mich für niemals ein dich | #689 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 03.07.2008 20:35 © by SuMuze
| | spur | → Meer → Songs | weit auf dem meer da schien es mir als wäre die welt um mich her aus diesen wolken gemolken hoch über mir fest nur weil ich weich sie nicht will lang hin gezogen die spur eine wunde der kiel schrieb sie quer ein winziger fehler nur weich in die luft und dem glück hinterher | #690 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 03.07.2008 09:36 © by SuMuze
| | Beschäftigung #15 | → Beschäftigung → Soaps | Er sah überrascht auf, als sie in sein Zimmer trat. Ohne anzuklopfen, die Tür hatte offen gestanden. Vielleicht hätte sie dennoch anklopfen sollen, fiel ihr zu spät ein. Aber sie brauchte jetzt diesen Schwung, damit ihr der Mut nicht abhanden kam auf halber Strecke. Er hatte am Schreibtisch gesessen und vor sich auf der Arbeitsplatte ausgebreitete Bilder betrachtet. Nun sah er ihr entgegen, verwundert, wie es schien. Aber auch erfreut. Mehr als nur erfreut sogar. Seine Augen waren tatsächlich grün, stellte sie fest. Ein feines, mattes Grün, das gut zu seinen hellen Haaren paßte, die aussahen, als wären sie nicht von Natur aus hell, sondern nur von zu viel Sonne ausgebleicht. Südlicher Sonne, sagte eine Stimme in ihr. Und daß er schmale Lippen hatte, registrierte sie... [weiterlesen] | #691 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 01.07.2008 20:43 © by SuMuze
| | Geilheit | → Innereien → Songs | In mir ist Trauer, schlimmer Schmerz. Wunden weich, an denen Nägel kratzen, nasse Schwere eng auf Herz.
In mir ist Weinen, wilde Lust. Ein Keuchen, Stocken, Hasten, Dürsten, kalte Leere mitten Brust.
In mir ist Fehlen, nicht ein einzig Ziel, verwirrtes Suchen, Hoffen, Bangen, zu wenig Maß, nur viel.
Das Dunkel, das die späte Sonne sät, zu offen, viel zu störrisch, wie es mir fort die heißen Glieder weht... | #692 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 01.07.2008 20:31 © by SuMuze
| | Grausamer Fahrplan | → Sie → Songs | Du hast viel Spaß mit meinem Körper, du nennst es Sex, ich nenn es nicht, du nimmst, ich gebe, beide schwitzen, du murmelst zart, ich schweige.
Du legst die Hand auf meine Brust, du tust es gern, ich nehm es hin, du preßt, ich stöhne, beide wollen sich fühlen, härter und Gewinn.
Du küßt mir Haut an engen Stellen, dein Kuß macht an, ich weiß, du leckst, ich lasse, beide zucken mir schlägt die Stimme über Kopf.
Du treibst mich endlos in die Ferne, du heizt mein Kreiseln, Zittern, Rasen, du trumpfst, ich stöhne, beide wollen das auf der Stelle! Prompt!
Ich liege unter deiner Macht, du lachst, du hast es gut gemacht, ich sehne und du spielst auf Welten, unberührt von meinem Schelten.
Ich beuge unter deinen Worten meinen Geist ins immer mehr, ich lausche, warte, eingesponnen deiner Netze Traum und Meer.
Fließ in mich, endlich Ungeliebter, inmitten meiner bist du Mann, mir wird die Trauer noch betrübter, wenn ich dich endlos lieben kann.
Um achtzehn Uhr und zwölf Minuten geht deine Bahn - du muß dich sputen! | #693 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 01.07.2008 18:32 © by SuMuze
| | Idylle | → Liebhaber et al. → Songs | Im Tag, wenn ich die Stunden zähle, der Takt der Arbeit tanzt mit mir, noch jedes Fühlen dir vermähle, und bin nicht Jetzt und bin nicht Hier.
Im Wagen, wenn ich zu dir fahre, die Reifen trommeln mich voran, Gebläse bläst mir durch die Haare, und Ungeduld nichts bremsen kann.
Im Flur, wenn ich zu dir hoch steige, das Holz der Treppe knarrt vor Gier, die Kraft geht mir dabei zur Neige, und fast Verzweiflung ist in mir.
Im Blick, wenn du die Türe öffnest, das Glas spiegelt mir dein Gesicht, kein Auge scheint mir so wie deines, und meines sucht darin sein Licht.
Im Hier, wo meine Träne quillt, mit Regenbogen und Idylle, dir froh um deiner Sonnen Wille mein Sehnen deine Sehnsucht stillt! | #694 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 01.07.2008 18:09 © by SuMuze
| | Glück | → Sommer → Songs | In meine Atemlosigkeit fiel mir ein Wort vor meine Füße, ließ mich stolpern, lachend nahm ich's hin, durch's Fenster Licht und junge Sonne, weiche Töne, auf Dielen Schritte, Holz hielt trocken meine Hand, es war so hell, ich konnte sehen, alles sehen, wildester Gedanken Ferne kam mir in den Sinn, den Blick trug mir die Haut, mein Hasten rannte los, hinaus aus meiner Mitte, lange war es mir fast unbekannt, und fröhlich wie die Glocke aus sich dröhnt, wie Tag, weil Mittag ist, wenn unter Hitze alles stöhnt, wenn warme Erde dich erfüllt, weil du sie küßt, unter der Stirn, wo alle deine Liebe einsam fortgeschlossen hat gewohnt, in meine Atemlosigkeit, verpönt, kam Glück, wie Weizen beugte sich die Ungeduld versöhnt in mir zurück. | #695 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 30.06.2008 10:22 © by SuMuze
| | Angeschrieen | → Worte → Songs | Ich wurde angeschrieen, ich bin beschrieen worden, man schrie mich an. Jemand hat zu mir her geschrieen. Wenn viele schreien, ist es wohl getan. | #696 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 29.06.2008 17:41 © by SuMuze
| | Vertrauen² | → Matrix → Songs | | | pan | zer | | | | | | stör | send | er | | ver | trau | en | | | | mit | gift | | | | | | en | t | zwei | en | | | | | teil | | | | | | en | de | |
| #697 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 29.06.2008 10:25 © by SuMuze
| | Beschäftigung #14 | → Beschäftigung → Soaps | Er stand mit seinem abwartenden Lächeln, das ihrer Bauchdecke so sehr zusetzte, reglos unter der Badezimmertür. Er mußte sich schon mehrfach geräuspert haben, bevor sie seine Gegenwart endlich bemerkt hatte. Sie kratzte gerade, tief über die Badewanne gebeugt, voller Hingabe die Kalkspuren von den deswegen nicht mehr so richtig schön glänzenden Armaturen. Als sie dann seiner plötzlich gewahr wurde, fuhr sie mit einem heftigen Ruck hoch. Zupfte verlegen an ihrem Kittel herum und überlegte hastig, wie sie zuvor wohl für ihn ausgesehen haben mochte. Das machte sie unsicher und auch wild zornig. Beides half nicht gerade, die Röte auf ihren Wangen schneller zu verjagen. Nur sein Lächeln rettete die Situation. Und daß er leise, beinahe schüchtern und so herrlich ungeschickt... [weiterlesen] | #698 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 28.06.2008 12:30 © by SuMuze
| | Konjunktur | → Politik → Songs | Wir lesen ab der Welt und der Umgebung Wandel am Schicksalspuls im Landmaschinenhandel, Tankstellenpreise, Wartezeiten an der Kasse, der Hast, daß den Termin er nicht verpasse, die den Transporter dir aufs Heck anpappt wenn Langsamkeit den Straßenraum verknappt.
Du dudelst auf und abwärts Endzeitkatastrophen im Einmal Eins extremwertvollster Philosophen. Sperrst dich selbst weg, die Quarantäne nennst du Stolz, als wärst du Eisen, Stahl, aus reinem bestem Eichenholz. Nicht Fackeln leuchten dir, sondern der reine Blitz, der macht aus Furcht stets lupenreinen Witz.
Du schaust vertrauensvoll in wohlbekannte Augen, spitzt deinen Mund, daraus dir Glück zu saugen, die Brust bebt und die Hände fühlen feucht sich an, als Höhlenfrau siehst du zum Höhlenmann. Bist klein und schwach und hoffst, das darfst du sein, doch seine Männlichkeit läßt dich allein.
Du schaltest Nacht vor deinen blinden Fenstern, die Fernbedienung griffbereit, verjagst mit digitalen Angstgespenstern die Panik pur der neuen Zeit. | #699 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 28.06.2008 10:07 © by SuMuze
| | simple love | → Liebe usw. → Songs | Ich wollte dir ein Leben sein ein Alles dir ein Wunder ich wollte strahlen lachen blitzen ein Funkeln wilder Sterne sein auf dunkelschwarzem Ruhen wollte ich dir geben lachen wimmern flüstern dir Glieder schenken Weichheit Linien Lust ich wollte deine sein nur dir was anderes denn sonst? ich wollte um dich sein und für dich wollte heiß sein wild sein stark ich wollte immer sein wie du mich willst noch jeder Atemzug nur dein ich wollte ich sein nur für dich ich kann nicht leben nur allein ich bin wenn du mich nimmst dann bin ich niemals sonst nur dann | #700 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 25.06.2008 23:22 © by SuMuze
| | Hier sein | → Kind → Songs | Ich bin in diese Welt hineingestellt wär' ich, bevor ich kam gefragt, ja dann wär' ich wohl nicht hierher gekommen doch jedem sei's ganz unbenommen hier da zu sein nur ich ganz ehrlich gerne bin ich nicht da wo sie alle sind doch weiß ich ebenso sehr offen auch nicht wohin es scheint ich hab' es ziemlich gut hier unten angetroffen. | #701 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 24.06.2008 23:32 © by SuMuze
| | niedergeschlagen | → Initial → Songs | ich schlug hin wurde geschlagen klein und nieder war unbedeutend nur zum schlagen immer wieder war ich da nur widerstand nur gegenstand dagegen schlagen nieder schlagen mit harter hand der schläger braucht den halt der seine schläge anhält daß er sie erst macht nach schönheit schreit und ungestillt sein haß | #702 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 23.06.2008 11:27 © by SuMuze
| | Kehlengedicht | → Me & You → Songs | Ich bin dir Zimmerin, zimmer dir hin: Haus, Kammer, Bett und Schrank. Lege dir hin die Dielen, daß du fest stehen kannst, richte dir auf die Wand, daß du gut lehnen kannst. Zunge ist mir die Hand, Wort ist mir Brett, Satz ist mir Fach. Wie kann mein Herz erst schlagen, seh' ich wie deines schlägt, behütet von dem Dach, das mein Gebinde trägt. Ich bin dir Zimmerin, im Lot dir aufgerichtet singe ich froh dahin. | #703 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 20.06.2008 18:35 © by SuMuze
| | Siegesbraut | → Love & Affection → Songs | Aus seinen Händen rann der dünne Staub der Aschenbahn, in seinen Augen drohte fern und schwach die neue Zeit, die seines Nacken Haare sich als scharfe Kante nahm, Unwissen lähmte ihn, für den Moment war ich bereit.
Träumte mich in das milde Lachen seiner Lippen ein, mit Tränen, still auf weicher Haut, bot ihm zum Abend leis im weißen Hemd her meine Brust, als wäre sie schon sein, Ziel seiner Ruhelosigkeit, flüchtig und doch sein Preis.
Mit jedem Echo von den Mauern, Stein, der Weite hemmt, klang lauter mir im Leib sein Reden wider, sein Gesang, fand seinen Weg wie einer, der ums nackte Leben rennt, der allem Richtung weist, und jeder Zelle ihren Klang.
Dem Sehnen meine Seele sich ergab, ihm angetraut, daß er mich stehle, folgsam ihm und stolze Siegesbraut. | #704 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 19.06.2008 13:33 © by SuMuze
| | Sommertag '38 | → Falten → Talks | In diesem Sommer schien das Weiß ihrer Schenkel zu strahlen wie nie zuvor. Wenn sie unter den Büschen am Bahndamm herum kroch, oder den Abhang hinauf sich hangelte und für bange Minuten oben auf den offenen Schienen stand und deren Linien atemlos mit den Augen folgte. Ihr Rad hatte sie gleich dort, wo der schwarze Weg endete, gegen einen alten Zaun gelehnt. War dann unter dem Stacheldraht hindurch in die Wildnis der Zweige und Blätter eingetaucht und hatte den Duft aufgesogen, dem sich zu widersetzen sie niemals schaffte. Da war ein dumpfes, feuchtes Ahnen, wie nach den verborgenen Dingen ihres Schoßes. Da war ein scharfer, harter Geruch wie ein aufgeregtes, männliches Fordern. Und ein süßes, alles andere an Beharrlichkeit übertreffendes Locken, das wie aus ihrer... [weiterlesen] | #705 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 19.06.2008 12:16 © by SuMuze
| | Ringtausch | → Innereien → Songs | Als ich den Trauring sah ich traute meinen Augen nicht er blinkte frech an meinem Finger schnitt ich ihn ab es tat nicht weh die Ehe macht dich hart noch ehe mich der Schmerz ins Herz traf war ich Ohnmacht nah ihr unterlegen warm floß Blut Papier lag schon bereit saugte es auf in seine Sätze Schrift nun unentzifferbar ihr Schwur verließ die Welt ich wache auf mit einem Lächeln das Wort im Mund mir abgeschnitten still steht die Zunge Lippen fließen frei mein Finger fehlt mir sehr ich trage einen Ring um meine bloßen Schultern ich singe einsam in den Tag | #706 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 16.06.2008 15:59 © by SuMuze
| | faun | → Humming → Songs | ins dickicht deiner glieder zog achtlos mich dein weiches prachtvolles fauns gefieder nicht weinend nah fern dir und kaum die trauer meiner tränen war | #707 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 15.06.2008 22:39 © by SuMuze
| | ÖPNV | → Heimspiele → Songs | Mit leisem Schritt niemand zu wecken, verkrochen wir uns, Tag kam fahl, inmitten tausend Wolkendecken, so zart wie Molybdän in Stahl. Das frische Glück zu hüten und mit Leuchten in den Augen lieben, verfallen kühler Morgenstund, geweckt wie jeden Tag um Sieben. Von Trennung wußten wir uns schwer geworfen in den Regionalverkehr. | #708 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 14.06.2008 09:43 © by SuMuze
| | Sprachregelungen | → Lügen → Songs | Noch alles läßt sich steigern, aus viel wird mehr, aus wenig viel, aus Glück steigt auf Triumph, die Dauer streckt sich alle Zeit, das Ungewiße wird zum Sumpf, Gefühl Weinerlichkeit.
Noch alles läßt sich dehnen, aus schmal wird breit, aus Enge weit, Geduld wird strapaziert, Armut ernährt den Reichtum, fast siegt, wer nicht verliert, die Ehre folgt posthum.
Noch alles läßt sich wenden, aus kalt wird warm, aus mager dick, Gehorsam nennt sich Stete, der Wunsch sich Vater schon, Gejammer heißt Gebete, ein Amt ist wie ein Thron.
Noch alles ist auch keines, nicht sich, nicht ihm, nicht ihr, was groß ist, ist auch kleines, es steckt ein Ich im Wir. | #709 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 13.06.2008 16:08 © by SuMuze
| | Abend im Zweifel | → Zweifel → Songs | Der Tag geht blass zur Neige auf Dunkel Abend zeige Nacht lege sich um mich.
Der Zweifel würzt die Liebe zur Tarnung sagen Triebe Trost komme Küsse nicht.
Dem Boden wachsen Ängste im Wurzelwerk das bängste Zittern zerriebe sich.
Könnt ohne Gier erkalten verführte ich das Licht. | #710 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 12.06.2008 17:59 © by SuMuze
| | Hotel Tolchok | → Tolchok → Talks | Der dezente Umschlag lag auf einem niedrigen, milchkaffeefarbenen Schränkchen, gleich neben der Tür. Dort, wo sie ihre Handtasche bequem abstellen und dabei seinen Inhalt unauffällig prüfen konnte, bevor sie ihn hinein schob. Er hantierte während dessen mit den Flaschen der Minibar herum. Nach der freundlichen Begrüßung und einem überraschend herzlichen "Nur herein" schwieg er nun. Das ließ ihr Zeit, das Zimmer anzuschauen. Eines der besseren des Hotels, mit Spuren nachlässiger, aber nicht schlampiger Benutzung. Über einem Sessel hing ein Anzug, noch in Folie eingeschlagen, ein paar Bücher lagen auf dem Schreibtisch, daneben ein geschlossenes Laptop und ein aufgeschlagener Block mit einem silbernen Stift darauf. Das Bett wies eine Kuhle auf, wo er vermutlich bis eben... [weiterlesen] | #711 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 11.06.2008 16:42 © by SuMuze
| | lügengedicht | → Lügen → Songs | machte mir ein gedicht aus luft und etwas erde feucht war sie der wind genügte nicht ich mußte lügen daß es werde, mir gefiel als kind lügte ich nicht lag auf der erde schaute wind jetzt muß ich lügen wo der wind geblieben wo erden sind mit luft zufrieden und wo das kind | #712 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 08.06.2008 23:59 © by SuMuze
| | Junge Liebe | → Love & Affection → Songs | Ich bin doch da, Romeo, steh' nächtens, wartend, hoch auf dem Altan. Ich geh' nicht weg, Romeo, mein Herz schlägt noch an meine wunden Rippen an. Ich lese Worte aus der Wunde, ich fühle, was mir Haut erzählt, ich presse Zeit aus jeder Stunde, damit sie uns bei Nacht nicht fehlt.
Ich hör' dein Lied, Romeo, lieg leuchtend, einsam für den Abendkuß bereit. Ich seh dein Licht, Romeo, bin doch noch hell, das Dunkel ist noch weit. Ich ahne Schritte unter Bäumen, spüre das Sehnen im Geäst, wage, für mich herbei zu träumen, was immer bange Schwärze läßt.
Ich will dich hier, Romeo, nicht Ahnung nur, dein Atem fehlt mir so. Ich bin wie du, Romeo, nur immer warten, und ein ferner Schwur. Ich male Kreise vor mich hin, niemals gefüllte Hüllen, nur du füllst meinen Sinn, nur dich will all mein Wollen.
Ich bin allein, Romeo, kein Blick, mich zu bewundern. Ich atme noch, Romeo, leb' unaufhaltsam meine zähen Stunden. Zähl alle Schatten in der Sonne, achte auf Schweigen, wo man spricht, entdecke Unmut anstatt Wonne, schleife die Unschuld vor Gericht.
Ich bin doch da, Romeo, fand keine Ruh', blieb immer ungewonnen. Bin immer dein, Romeo, als könntest du noch einmal zu mir kommen. Wie fahl das Licht dich mir entzieht, regiert erst Tag mit seinen Gründen. Wie rasch mir deine Hand entflieht, wenn sich mir deine Finger erst entwinden.
Ich bin doch da, Romeo, noch immer dort, und meine spröden Lippen vergießen täglich Blut aus dünner Hoffnung Wut, wie schadlos leichte Sporen, sie klingen nicht, stets stumm geboren, sind sie stets da, Romeo, sind in mir da, so steinern mir, gewiß für immer und so unverloren.
Ich bin doch da, Romeo, nimm bitte meine Hand, weiß nicht den Weg, Romeo, mir fehlt dein Herz und dein Verstand. Ich bin doch da, Romeo. steh oben ruhig auf dem Balkon, nimm meine Hand, Romeo, und trag' mich fort, nur weit ganz weit von hier, nach irgendwo davon. | #713 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 08.06.2008 20:49 © by SuMuze
| | Junge Gier | → Liebe usw. → Songs | Im Niedergang gebückt und zaghaft ein Wellengang die warme Sonne bleicher Jugend rücksichtslos und lippenleise Wasser wimmert unterm Kiel sein Schwert stach sie zerteilte dann das Boot verpendelt eilte über Flut untief dahin in Segeltuch enthüllte Haut das Wünschen lag zu Füssen wirrem Leib es treiben Blätter auf dem See wenn Herbst darniederfällt | #714 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 05.06.2008 21:29 © by SuMuze
| | Sehr kurzer Serienkiller-Roman | → Talltales → Talks | Seine Opfer hatte er sich alle sorgfältig ausgesucht. Hübsche Mädchen aus dem ganzen Land. Die weiteren Verbindungen zwischen ihnen würden verdammt schwer zu finden sein. Er lachte, wenn er sich vorstellte, wie die Beamtenhirne ihr Schmalz daran vergeuden würden, sie aufzuspüren. Dennoch rechnete er natürlich damit, daß irgend jemand ihm auf die Schliche kommen würde. Aber bis dahin würde er bereits Angst und Schrecken unter der Bevölkerung und helle Begeisterung bei der Journaille geweckt haben. Er stellte sich vor, wie es sein würde. Der Landesvater wechselte stündlich seine Unterhemden und täglich seine Imageberater, die Opposition hätte den gesunden Menschenverstand wieder entdeckt und Staatsanwaltschaft, Industrie- und Handelskammern sowie ein Team ausgewiesener... [weiterlesen] | #715 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 04.06.2008 15:18 © by SuMuze
| | Staub | → Innereien → Songs | Staub rinnt mir durch die Finger breit wie schmal das Licht erlaubt ins Ferne hin zu schauen Revolverblau der Stahl und Anthrazit fragt mich nie wieder bin unter Schlauen nichts lausche nur bäuchlings auf dem Rücken ich stehe laufe knie nieder stumm bin ich fort das Sonnenlicht ist Tag es reden Linien in die Leere jeden Abend kunterbunt an meinen Lippen will ich hängen Luft nimmt mir mein Wort ich blase Dreck auf meinen Weg mein Sehen ist kein Blick | #716 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 03.06.2008 21:02 © by SuMuze
| | Kinderzeit | → Kind → Songs | Im Wolkenzorn ist Wetterleuchten im Nachbarhaus ist Streit kalter Worte Lippen beben Tränenhimmel weiß die Hände wilde Regenbogen schweben über aufgeblähten Bäuchen milde feuchte Kinderzeit | #717 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 02.06.2008 22:20 © by SuMuze
| | Alltag auf dem Lande #3 | → Alltag auf dem Lande → Talks | Als er seine Hand flach und mit weit gespreizten Fingern fest auf ihre Brust legte, wünschte sie sich für Sekunden nur eines: daß seine Hand nicht aufhören würde, für sie größer und größer zu werden. Groß genug, ihre gesamte Erregung in sich aufzusaugen und sie dennoch immer weiter schwer in das Laken hinunter zu pressen. Ihr Leib schien sich nicht mehr beruhigen zu wollen. Die Hitze hatte die engen Grenzen ihres Schoßes verlassen und spielte Rallye auf ihrer Haut. Feiner Schweiß kroch überall dahin. Und ihre Muskeln schienen ein Eigenleben zu besitzen. Ihr Atem war lauter als jemals zuvor. Seine Hand aber blieb gelassen. Ein großes, fast kühles, bestimmt aber wunderbares Gewicht auf ihr. Sie ließ ihre Tränen heraus und faßte mit beiden Händen... [weiterlesen] | #718 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 31.05.2008 12:29 © by SuMuze
| | Zeitkritisches Gedicht #1 | → Politik → Songs | Der Lauf der Welt, kurz Vektordiagramm gewesen, wirkt jetzt als kompliziertes Netzwerk aus Neuronen, läßt sich nur logisch interdependent auslesen, Umsichtigkeit sucht signifikant Korrelationen, und schafft als Synergiereffekt Positionierung. Nachdenklichkeit ist immer mehr Interdisziplin, Moral ist nurmehr feine Sollzieloptimierung, treibt sich von selbst und uns zum Aller-Äußersten dahin, der Feierabend wurde Schautag mit Prämierung, das Überleben heißt bestens global aufgestellt, Selbstreferenzen in Prozeßevaluierung, am Sonntag Abend geht es wieder gegen alle Welt. Die Helden wachsen ohne Schwerkraft, die Opfer singen ihnen Lob und Stolz, Glanz putzt, was niemand vor ihm sonst schafft, im Rudel jagt er nach wie vor, der Wolf. | #719 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 30.05.2008 18:00 © by SuMuze
| | Don't Gonna Show U My Tits | → Talltales → Talks | Kommt auf die Bühne, macht einen Knicks und stellt sich aufrecht und gerade hinter dem Mikrofon auf
Guten Abend.
Ich zeigt auf ihre Brust habe nichts unversucht gelassen, um hier vor ihnen zeigt ins Publikum und der Jury zeigt in den Himmel auf dieser Bühne zeigt auf den Boden etwas vortragen zu dürfen. Ich beginne jetzt damit zeigt auf ihre Armbanduhr.
Dieses ist meine Nase zeigt auf ihre Nase. Mit ihr rieche ich. Jedes Frühjahr verschaffe ich mir damit wieder einen Heuschnupfen. Zeigt auf ihre Haare Dies sind meine Haare. In ihnen verfangen sich die Pollen zeigt auf einen imaginären Punkt in der Luft, die in meine Nase zeigt auf ihre Nase eindringen und mir Heuschnupfen machen.
Dieses ist mein Mund zeigt auf ihren Mund. Damit esse ich. Ich esse sehr bewußt. Und sehr wenig. Deswegen bleibe ich so schmal zeigt auf ihre Hüften. Aber das liegt auch in der Familie zeigt auf ihren Schoß. Mit meinem Mund kann ich ebenfalls sprechen. Das sind meine Zähne zeigt auf ihre Zähne. Damit beiße ich. Ich muß sie weit öffnen, damit ich deutlich zu verstehen bin, wenn ich zu sehr vielen Menschen spreche. Das da zeigt in das Publikum sind sehr viele Menschen. Für mich zeigt auf sich. Viele Menschen machen mir Angst. zeigt nacheinander auf ihre Knie Das sind meine Knie. Sie schlottern gerade. Ich möchte jetzt gerne fort rennen. Dorthin zeigt hinter die Bühne. Dort steht ein großer Mann. Sie können ihn nicht sehen zeigt auf ihre Augen. Er hat einen schönen Mund zeigt auf ihren Mund. Nicht so schön wie meiner, aber dafür größer zeigt nach oben.
Das ist meine Brust zeigt auf ihre Brust. Damit atme ich atmet. Meine Brüste werde ich ihnen heute Abend nicht zeigen. Das wäre peinlich und ich hätte dafür auch zu viel Angst. Wenn ich Angst habe, wie jetzt, atme ich sehr heftig atmet sehr heftig. Und meine Knie schlottern dann zeigt nacheinander auf ihre Knie. Aber das habe ich wohl bereits gesagt. Dieses sind meine Füße zeigt nacheinander auf ihre Füße. Sie füllen meine Schuhe aus und sorgen dafür, daß ich beim Gehen in Schuhen mit hohen Absätzen nicht umfalle. Heute trage ich keine hohen Absätze zeigt auf ihre niedrigen Absätze. Damit ich nicht hinfalle, als ich eben auf die Bühne gekommen bin, oder wenn ich sie nachher wieder verlassen werde zeigt hinter die Bühne. Im Auto, sie können es leider nicht sehen zeigt in die Ferne, habe ich ein Paar Schuhe zeigt nacheinander auf ihre Schuhe zum Wechseln. Die haben hohe Absätze deutete die Höhe der Absätze an. Das sieht gut aus und ich bin darin dann groß genug, daß mein Mund zeigt auf ihren Mund zu dem Mund des Mannes dort zeigt hinter die Bühne hinauf reicht, wenn ich ihn küssen will. Was ich nachher sicherlich tun möchte.
Lacht verlegen ins Publikum und beugt sich ihm vertraulich zu Küssen sie gerne? Macht einen Ausfallschritt am Mikrofon vorbei und streckt ihre Brust nach vorne Ich ja! Tritt zurück und stellt sich wieder aufrecht und gerade hinter das Mikrofon
Ich küsse sehr gerne Bauchnabel. Dieses hier ist meiner zeigt auf ihren Bauch. Sie können ihn jetzt nicht sehen. Er befindet aber ganz bestimmt dort unter meiner Bluse. Stellen sie ihn sich bitte einfach vor zeigt auf ihre Stirn. Er sieht in etwa so aus wie ihr eigener Bauchnabel zeigt ins Publikum. Wie meine Lippen aussehen, können sie hier zeigt auf ihren Mund sehen. Vielleicht passen beide irgendwann einmal aufeinander zeigt auf ihren Schoß und lächelt.
Dies ist mein Gesäß zeigt nacheinander auf ihre Gesäßbacken. Auf ihm sitze ich oft, wenn ich schreibe. Zeigt mit der linken auf ihre rechte Hand Dieses ist die Hand mit der ich schreibe. Mit dieser Hand zeigt mit der rechten auf ihre linke Hand streichele ich den großen Mann dort zeigt hinter die Bühne. Oder meinen Schoß zeigt auf ihren Schoß, falls er gerade nicht greifbar sein sollte zeigt hinter die Bühne. Beides können sie jetzt nicht sehen, zum Glück legt ihre Hand in ihren Schoß und lächelt.
Dieses sind meine Hüften zeigt nacheinander auf ihre Hüften. Damit mache ich eigentlich nicht viel lächelt. Manchmal liege ich auf ihnen, wenn ich schreibe. Erst auf der einen zeigt auf die eine und dann auf der anderen zeigt auf die andere Seite. Oder ich lasse sie von jemandem streicheln zeigt hinter die Bühne. Ich lasse auch gerne meine Beine streicheln. Dieses sind meine Beine zeigt nacheinander auf ihre Beine. Wenn ich sie nicht streicheln lasse, laufe ich mit ihnen herum oder zeige sie Menschen, die ich damit beeindrucken will zeigt in das Publikum und danach in den Himmel. Dieses ist mein Hals zeigt auf ihren Hals. Ich hänge gerne Ketten um ihn herum. Ketten wie diese hier zum Beispiel zeigt auf ihre Kette. Dieses sind meine Ohren zeigt nacheinander auf ihre Ohren. Damit höre ich der Natur und anderen Menschen zu zeigt ins Publikum. Auch wenn ich sie nicht immer verstehe zeigt auf ihre Stirn.
Dieses ist meine Taille zeigt auf ihre Taille. Darin halten sich meine Hosen und Röcke fest zeigt auf ihren Rock. Und dieses ist mein Rücken zeigt auf ihren Rücken. Er tut manchmal weh. Das da oben ist mein Nacken zeigt auf ihren Nacken. Daran faßt mich der große Mann dort hinten zeigt hinter die Bühne sehr gerne mit seinen großen Händen an zeigt nacheinander auf ihre Hände. Sie können sie jetzt nicht sehen zeigt auf ihre Augen. Ich leider auch nicht, aber ich stelle sie mir gerade vor zeigt auf ihre Stirn. Das lindert meine Angst vor ihnen zeigt ins Publikum und der Jury zeigt in den Himmel. Und ich habe es auch ziemlich gerne zeigt auf ihren Schoß, dort angefaßt zu werden.
Das hier ist mein Spickzettel holt einen Zettel aus der Tasche ihres Rockes heraus. Darauf habe ich mir notiert, was ich ihnen sagen wollte zeigt auf ihren Mund. Aber ich zeigt auf ihre Brust habe vorhin dummerweise zeigt auf ihre Stirn vergessen, ihn früh genug heraus zu holen. Außerdem habe ich meine Brille vergessen zeigt auf ihre Augen. Ich könnte also ohnehin nicht lesen, was dort zeigt auf ihren Spickzettel steht. Aber es war nett hier mit ihnen zeigt ins Publikum und alles heute Abend war einfach wunderbar zeigt in den Himmel.
Ich danke ihnen von Herzen. Guten Abend.
Macht einen Knicks und geht ab | #720 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 30.05.2008 17:58 © by SuMuze
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