| Abend Sonne Grab | → Tod → Songs |
Sag dir kein Wiedersehen kalter Tag kein Lebewohl
laß dich im Zorn jetzt gehen ausgelöscht für immer fern
kein Ton von meinen Lippen dir Abend Sonne Grab |
#761 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 12.04.2008 10:53 © by SuMuze
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| Beschäftigung #4 | → Beschäftigung → Soaps |
Als sie nach Hause kam und der Geruch frischen Tees ihre Nase umschmeichelte, begann sie vage etwas zu argwöhnen. Rasch hängte sie ihren Mantel an die Garderobe, warf ihre Tasche von der Tür aus nachlässig in ihr Zimmer und ging schnurstracks in die Küche. Max stand am Fenster und schaute ihr zögernd entgegen. Mit der übertrieben Freundlichkeit, die sie immer mißtrauisch machen würde. Seine Haare müßten dringend wieder geschnitten werden, dachte sie. Und seine Hose hatte ein paar dunkle Streifen unten am Bein. Er achtete nie darauf. Sie ging zu ihm hin und lehnte sich gegen ihn. Ließ seine langen Arme auf sich wirken und seine leise, weiche Stimme. Wenn sie die Augen schloß, schien alles gut zu sein. Ihr Kopf paßte an seine Brust und sein Kinn wühlte ihr durch die... [weiterlesen] |
#762 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 10.04.2008 22:18 © by SuMuze
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| Um hier zu sein | → Tod → Songs |
Um hier zu sein war ich nicht da dort war das mein ein hier und nah eng an dem so das so nicht ist statt anderswo wo selbst du bist streng unbedingt weil frei es mich in Grenzen zwingt für und an sich denn einmal fort wird mir kein Ort |
#763 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 10.04.2008 20:10 © by SuMuze
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| Drawn Curtain | → Tod → Songs |
Ich habe lange hart um deine Liebe mitgespielt als wäre sie ein Preis im Ringen wilder Menschen und war doch nichts als nur ein Kind das seine Finger streckt nach jedem der sich dunkel vor die Sonne schiebt. Ich liebe nicht. Ich tanze für mich wenn der Mond nur lebt und schwarze Laute eisig widerhallen. Ich drehe und ich falte mich und will hell glänzen, pranzen, strahlen nur immer wieder deinem Blick voll Stolz gefallen. Ich wärme meinen Liebsten nicht ein ungeignet blasser Leib den anzuschaun nicht glücklich macht. Ich tröste nicht. Ich lache wenn Geäst wie kaltes Laub dem Wind sich beugt im zarten Abendrot. Ich winde und ich suhle mich will unter deinen Pranken schmelzen dir und bin doch hart und fest wie Diamant. Ich trage meinen Nächsten nicht nur schwacher Halm der sich dem schwächsten Wetter zaghaft unterwirft. Ich habe nach dem Licht geschaut das ich einst sah es schien mir nah, dann wieder fern ich weine, da ich weiß, es wird in tausend Jahren niemals nah, nur fremd und immer wieder kalt mir sein. Ich liebe nicht. Ich atme nur, bin nur Membran haarsanftes Zittern an der Schwelle. Ich liebe nicht. Kann nicht mehr hindern nicht mehr sein kann nicht mehr fühlen alles bricht. |
#764 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 08.04.2008 23:31 © by SuMuze
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| Stimme | → Tod → Songs |
Ich wollte über deine Stimme singen wie sie mir sanft aufspricht mit langen weichen Tönen und Pausen für das Ohr das noch den einen Laut voller Entzücken sich und Freude seiner Haut anschmiegt wenn schon der nächste neu und frech bereits leis pocht am Eingang zaudernd wie ein Gast der Speis und Trank hier sucht und doch nicht weiß ob er willkommen ist. Ich wollte deiner Melodie und ihrem Schweben folgen atemlos in ihr versinken wenn sie fällt und stolz mich recken wenn mit Kraft sie wieder aufersteht mein scheues Beben nimmt wie den Verstand als lägen hinter allen Silben unendlich mehr die ich noch hören soll mit Neugier und mit Lust. | | Ich wollte deine Worte spüren wie Regentropfen eines klaren Sommermorgen in sich ganz rund die zart auf meinem Haar ihr Plätzchen suchen das sich dann spreizt für ihre Nässe die es unerbittlich reizt. Ich wollte träumen wenn du klingst von Ferne und von Dunkelheit von Licht und Weite hinter allem im Takt der Fahrt die eilig oder still einlädt mir lauschend zu gefallen. Ich wollte singen doch ich muß wie allzu festes Glas unter dem Klang aus deiner Kehle klirrend fast zerspringen. Ich wollte sprechen so wie sie mir spricht jedoch ich kann es nicht. |
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#765 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 07.04.2008 20:34 © by SuMuze
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| Annathommy | → wet → Songs |
So dicht sind deine Knochen dieser Tage unter Haut die glatt gespannt nur trügt nur Kante ist zu harten Stangen fest geronnen Unterbau dem Beinhaus da dem blitzenden Palast |
#766 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 06.04.2008 11:05 © by SuMuze
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| Beschäftigung #3 | → Beschäftigung → Soaps |
Sie lehnte hinter dem Tresen auf einem beweglichen Hocker, der genau zu diesem Zweck dort stand, und dachte an die letzten Tage. An die Anspannung, die der Beginn des so lange herbei gesehnten Kurses für sie und Max bedeutet hatte. An seine vagen Hoffnungen auf eine Arbeit, die sich trotz aller Bedenken damit verbanden. Er hatte dennoch keine uneingeschränkte Freude darüber verspürt. Da war eine heimliche Angst in ihm, ob er es schaffen würde. Das konnte sie beinahe riechen. Sie hatte versucht, ihm vorzuspielen, daß sie keinerlei Zweifel an ihm hegte. Doch sie war sich mehr als unsicher, ob ihr das gelungen war. Er kannte sie zu gut, um sich so einfach von ihr täuschen zu lassen. Und sein Mißtrauen, das sich zunächst gegen sich selbst gerichtet hatte, machte ihn... [weiterlesen] |
#767 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 06.04.2008 10:16 © by SuMuze
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| Galaxy | → Sternenstaub → Songs |
Kannst du jetzt meine Stimme zittern fühlen sie trauert nur für dich nur dicht an dir wie sich dein Wollen an mir reibt ich gebe mich wie giere ich umfasse mich mein Ich und weit hinaus frei will ich dir sein ins Dunkel zwischen tausend Sternen entkomme ich mein kaltes Licht und sterbe |
#768 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 05.04.2008 01:31 © by SuMuze
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| Familie | → Family Days → Songs |
Du trinkst Verantwortung zwischen Ruinen, Vater. Wir werden dich teilen. Die Gerade hat uns. Du unternimmst über Wolken dein Land, Mutter. Wir hatten dein Morgen, wir geben langsam bereit. Das Nest bleicher Vielheit lacht in dir, mein Bruder. Zweifach ist kältere Norm, inmitten uns, Schwester. Die Familie ist alt. Unter Rinnstein Erobern. Das Brache brennt hastig, im Hals niemals mehr. |
#769 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 04.04.2008 18:44 © by SuMuze
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| Beschäftigung #2 | → Beschäftigung → Soaps |
Wie immer wurde auch heute ihr Fahrrad fest eingekeil von anderen Rädern, einem martialischen Kinderwagen und zwei spinnebeinigen Rollatoren. Sie schimpfte wütend vor sich hin und stieß eine ganze Reihe der hochtechnisch aussehenden Räder um, als sie das ihre schließlich mit Gewalt heraus zog. Ein sich gegen diese Übermacht doch eher schüchtern ausmachendes Exemplar mit defekter 3-Gang-Schaltung und einem wieder einmal klappernden Gepäckträger. Es war ihr stets ein Rätsel, wie über Nacht so etwas zustande kommen konnte. Doch es geschah mit ermüdender Regelmäßigkeit. Vielleicht zogen jeden Morgen in der Dämmerung ganze Scharen von mit Rollatoren mobilisierten Alten durch das Viertel, um nicht nur Zeitungen und Werbematerial zu verteilten und aufgerissene Verpackungen... [weiterlesen] |
#770 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 04.04.2008 16:07 © by SuMuze
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| Widmung | → Spitzfindiges → Songs |
Hienieden war sie nie verschieden, heroben dann dagegen, nach Ölung, Segen schon. |
#771 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 03.04.2008 09:49 © by SuMuze
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| Beschäftigung #1 | → Beschäftigung → Soaps |
Wenn sie ihm zusah, wie er viel zu hastig in den vollen Ordnern blätterte, als daß er auch nur eine Zeile würde lesen können, tat es ihr stets heftig weh in der Brust. Der Monitor warf meist ein fahles Licht auf sein Gesicht, die kleine Schreibtischlampe ließ das Papier hell erstrahlen und der Rechner machte ein ungesund knurrendes Geräusch. Manchmal trat er dagegen, dann verschwand der Lärm für eine Weile. Sie schaute oft stumm seinen Rücken an, der gebeugt und seltsam schief vom Stuhl aufragte. Sie hatte seinen Rücken immer gemocht. Jenes solide, feste Gefühl, das dieser ihr vermittelte, wenn ihre Hände an seinen Schulterblättern sich festhielten oder sich flach in die Kuhle über seinem Gesäß preßten. Jetzt schien er ihr fremd, falsch, kantig und sogar... [weiterlesen] |
#772 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 02.04.2008 13:58 © by SuMuze
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| Fahl | → Zwischenräume → Songs |
Fahle Farben malt uns dünne Sonne sorglos in den Dunst liegt lähmend auf den Dächern blinkt in Scheiben hoher Fenster Schritte fehlen ferne Stimmen zwischen Stein und Holz warten wir in leeren langen Gängen heftig atmend fest mein Rücken an die Wand gepreßt dein Blick hat mich entkleidet jetzt und immer Totem mir und wunder Traum hineingeschrieben meinem Lidschlag jede Stunde jeden Tag |
#773 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 02.04.2008 10:38 © by SuMuze
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| Früher Tag | → Tageszeiten → Songs |
Haut ist zu dünn Atmen zu hastig Blick vage Denken kreist in dir kein Wort dafür die langen Tage sind wie einer jeder Laut zu laut im Schlaf kehrt nichts zurück |
#774 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 01.04.2008 21:28 © by SuMuze
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| Werde | → Tod → Songs |
Hinter Geäst die Sonne wartet wann sie darf Herzschlag in mir wird Stille dann warf mir den Blick nicht zu, will nie wird sich zum Schlaf gelegen haben werde nicht wieder wider dir aufstehn werde mir Bild mein Lieb ich werde gehn |
#775 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 01.04.2008 09:51 © by SuMuze
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| Geborgenheit | → Humming → Talks |
Ich sitze auf dem Kotflügel meiner Schwesters Auto, die Sonne kullert über die Dächer auf mich herunter, der Typ vor mir weiß nicht so recht, wo er seine Hände lassen soll, also reiche ich ihm meine Mappe mit den Zeichnungen, die nicht jeder zu sehen braucht, er guckt sie durch und sucht nach dem Satz, der mich gnädig stimmen wird, und mir gefällt seine freundliche Verlegenheit, als ihm nichts einfällt und ich ihm die Mappe rasch aus der Hand nehme. |
#776 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 01.04.2008 09:22 © by SuMuze
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| Sie saugte seinen Geruch durch die Wohnung | → Maschineninduziert → Songs |
Sie saugte seinen Geruch durch die Wohnung. Sein Radio spielte gedämpft seine Musik. Sie sang seine Augen aus allen Wänden. Sein Bike stand angelehnt im Gang zur Tür. Sie rieb seine Finger jede Treppe nieder. Sein Wagen wartete geparkt am Straßenrand. Sie stieß sein Wort wie Morgen aus dem Haus. Sein Tag nahm sie in fremde Arme. Sie trank von ihm. Es wehte. |
#777 of 1729 [Backlink] Posted at Monday 31.03.2008 11:01 © by SuMuze
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| Noch ein Gedicht unter Verzicht auf Satzzeichen und Zeilenschaltung | → Initial → Songs |
In mir ist eine Stimme die ruft Komm Liebster komm als könnte er mich hören wenn nur von Innen schon sein Kommen ich ersehne denn innerliches Sprechen kennt keine Dezibele und nicht den leeren Raum der wie mit Marterfesseln der Liebsten Hüllen trennt |
#778 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 30.03.2008 13:54 © by SuMuze
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| Gedicht unter Verzicht auf Satzzeichen und Zeilenschaltung | → Initial → Songs |
Wenn meine Lungen atmen bei jedem dritten vierten Mal holt leise auch die Seele Luft sie will sich nicht verraten Verrat das wäre Seelenqual |
#779 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 30.03.2008 13:53 © by SuMuze
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| Für die kleine Sehnsucht zwischendurch | → Sehnsucht → Songs |
Ich kann die Leere nicht recht füllen, schwer sehne ich dich her, mir meine Nächte zu erhellen, wach bin ich kaum, bist du nicht hier. Mein Atmen spürt dein Fehlen, mir fehlt dein festes Haar, mir kitzelnd zu erzählen, es wäre wahr, was harte Lippen weicher Haut mit Küssen lügend anvertraut. |
#780 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 30.03.2008 13:52 © by SuMuze
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| Clean & Well-Lighted Place | → G96 → Talks |
Das Blythe ist lang und schmal und hat angenehm ruhige Plätze, wo du bei dir sein kannst und doch nicht ganz allein. Viel Holz, viel Glas, und saubere Lederbezüge, auf denen sich gut sitzt. Und wo du gut gesehen wirst, von dem Mann, der deine Drinks eingießt, und denen, die sie dir gerne bestellen würden. Die Bar ist so massiv wie ein Gebirge und die Beleuchtung so schmeichelhaft wie die Abendnachrichten. Die Gäste sehen handverlesen aus, aber mit ein wenig Ehrgeiz kommt am Ende doch jeder herein. Über die Woche läßt es sich ruhig an, am Freitag ist es dafür an der Bar wie Knutschen im Auto. Niemand bleibt dann lange allein, es sei denn, sie will es. Oder sieht doch nicht so toll aus, was aber kaum geht. Hier sehen sie alle toll aus. Viele Sprachen hörst du, und eine... [weiterlesen] |
#781 of 1729 [Backlink] Posted at Saturday 29.03.2008 00:33 © by SuMuze
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| Ungenügend | → Trennungen → Songs |
Ich war dir nackt nie nackt genug war zart nicht zart genügsam nicht bescheiden verfügbar folgsam nicht war immer nur ein nicht nur ein Versprechen Sonne hinter Bäumen nie eingelöst im hellen Licht. |
#782 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 28.03.2008 18:53 © by SuMuze
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| Für mich #6 | → Initial → Songs |
Mein Lachen aber geb ich nicht mein Licht dem Tag der unbeschienen klagend fordert er ganz unbescheiden dunkel dauert er mich doch. |
#783 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 28.03.2008 18:18 © by SuMuze
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| Alltag in der Stadt #7 | → Alltag → Talks |
Ich bin nicht verliebt und der Morgen ist trist und regnerisch. Ein paar dunkle Haare wagen sich aus seiner Nase heraus, der ich beim Atmen zuschaue. Die Augenlider zucken immer wieder. Dennoch sieht er zufrieden aus. Die Locken oben auf dem Kopf geben seinem Gesicht guten Halt auf dem glatten Kissen. Und sein schwerer Körper gibt wiederum mir guten Halt. Zusammen mit seiner Hand, die mich so angenehm verführerisch von hinten stützt. Kann sein, das ist die Erklärung für das Grinsen, das ich auf seinen Lippen zu sehen meine. Und das Lächeln, das sicherlich mir auf den Lippen liegt. Mein rechter Arm fühlt sich taub an, ich habe zu lange auf ihm gelegen. Der linke Arm dagegen könnte auf Entdeckungsreisen gehen. Aber ich weiß nicht, ob ich das... [weiterlesen] |
#784 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 27.03.2008 00:23 © by SuMuze
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| Kreise | → Tanz → Songs |
Ich tanze, wie mein Herz mir schlägt, schau nicht mehr nach der Zeit, wenn jetzt dies Herz mein Tanzen trägt, schlägt's morgen noch wie heut.
Ich denke, was mir Sehnsucht sagt, vergleiche nicht im Licht, das mir zu hell am Denken nagt, mein Sehnen braucht es nicht.
Ich singe wie mir Zunge klingt, achte nicht Halb, nicht Ganz, wenn nur ihr Ton mir leise singt, bis ich ihn ende, meinen Tanz.
Im weiten Bogen lebe ich, mit jedem Atemzug, und in der Ferne trifft er sich, und dann ist's mir genug. |
#785 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 26.03.2008 18:25 © by SuMuze
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| Wurzeln | → Innereien → Songs |
Sind nur Dazwischen nur Moment auf dünner Schale schon ein Reiben läßt uns gehn umher gestreut wie Sand auf Sanden ins Darunter sehn wir nicht suchen blind in flachem Boden schnell entwurzelt uns ein Wind liegen ausgestreckt vergebens dünner Regen bricht die Krume jede Laune treibt uns hin |
#786 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 26.03.2008 10:34 © by SuMuze
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| Lob der Klugheit | → Kind → Songs |
Da war viel Klugheit in den Zeilen fast jedes Wort fiel ich hinab es wehten Winde durch die Sätze die kamen weit aus Süden her Licht schien aus den Buchstaben auf meine Hand und die war schwer ich spürte Beben auf den Lippen aus Angst, daß ich ihn nicht verletze und Gier, er sollte noch verweilen an Klarheit wäre ich zu knapp Heil gäbe er den Tagen wär' Labsal für den immer Durst und ich die Magd und er der Fürst. |
#787 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 25.03.2008 14:26 © by SuMuze
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| Erster Frühling | → Frühling → Songs |
Das macht den Kopf klar kehrt den Matsch raus pustet Qualm fort das fett nasse Hocken
Das windet ist kalt Halme vereinzelt Blau ist ganz trocken alles wartet auch du
Das zieht sich und reibt weißes Silber wie Haut auf der Schlaf liegt am Tag
Das kühlt macht allein verläuft sich im Fernen überall willst du sein |
#788 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 25.03.2008 13:50 © by SuMuze
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| Herberge | → Sie → Songs |
Sie sitzt schon lange still auf ihrem Platz, die Hände flach, so wie ihr Atem, sorgfältig hingelegt auf ihren Rock, die Augen schauen unverwandt verbissen ihre Finger an. Sie schweigt, sie hat nicht viel gesprochen, und niemand, der hier ist, verspürt viel Lust, zu ihr zu gehn. Wie Strandgras lässig spielt mit Sand, gekämmt von Wind, spielt blondes Haar zärtlich am Rand von bleicher Haut. Sie hält sich aufrecht wie ein Stock, doch ihre Schultern fallen ab, aus Müdigkeit, obwohl, da glänzt es blass auf ihren Wangen, wie Warten, zart, beharrlich und in leisem Trotz, und Dreck klebt krustig an der Sohle ihres Schuhs, wie Fehler, ausgelesen einem Stück zu schlechten Wegs. |
#789 of 1729 [Backlink] Posted at Sunday 23.03.2008 18:38 © by SuMuze
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| Dünnes Glas | → Innereien → Songs |
Durch dünnes Glas sehe ich Licht draußen auf Gras es rührt an mir so daß jämmerlich ich nach allem faß was mir licht erscheint hier in mir drin. |
#790 of 1729 [Backlink] Posted at Friday 21.03.2008 22:58 © by SuMuze
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| Netzdichtung | → Worte → Songs |
Verfange mich in Netz:Haut eingegossen wie ein Netz:Strumpf schwarze Spinnen:Netze fingen mich, ich Fisch:Bein in Gewebe feinst aus Netz:Werk ganz in Stahl:Netz wer die Hand erhöbe:netzte feiner mich mit Blut:Gefäße ach die Netze meines Lebens neigen sich mir leer mir immer zu |
#791 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 20.03.2008 14:23 © by SuMuze
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| Morgengruß | → Morgen → Songs |
Ich brenne an den Armen küsse das Schwarze um mich her bis sich mein dunkles Denken wie Güte legt zu mir umschling mit bleichen Beinen das Zentrum jeder Nacht in bittersüßen Bahnen erbärmlich frei gemacht das lacht wenn auf den ersten Zungen des Morgens Perlen stehn. |
#792 of 1729 [Backlink] Posted at Thursday 20.03.2008 09:57 © by SuMuze
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| Mädchenliebe | → Love & Affection → Songs |
Lernte wie der Mond mich nahm den Blick gesenkt atmete still mein Sternenkleid ist immer deine Statt |
#793 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 19.03.2008 22:37 © by SuMuze
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| Fernweh | → Sehnsucht → Songs |
Ich lege meine Worte nieder auf die Straße daß daraus Pfad aufsteigt. Atme mit Gier in dünner Luft den Leib gebeugt bis Leiden Atem gibt. Ich zähle jede Farbe aus auf meinem Glas wo Buntheit zahllos bleibt. Ins Ferne tanzt das Feuer mein Ebenbild von Hier. |
#794 of 1729 [Backlink] Posted at Wednesday 19.03.2008 14:58 © by SuMuze
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| männlichkeit | → Lügen → Songs |
renktest den nacken mir dachtest ich wäre dein ich war's doch du verschenktest mich ich las es anderntags |
#795 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 18.03.2008 22:21 © by SuMuze
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| Orgasmus im Strang der Zahl | → Innereien → Songs |
Kam die Tangente lang geflogen kummulativ und integral differenzierte den Kreisbogen intervallgeschachtelt allemal stetig wuchs an was alternieren würde am Wendepunkt dem Scheitel dann nicht homogen nicht injektiv nur Leere die so kalt begann sie wuchs uns über alle Grenzen inkommensurabel wie nur was zur Schande allen den Sequenzen die antizyklisch waren homomorph das Chaos in den Tänzen halt nichts als Mathe das. |
#796 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 18.03.2008 21:28 © by SuMuze
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| sinnlos | → Von Rändern → Songs |
da ist viel zartheit hinter krusten und lange abende wenn sonne zaghaft stirbt wenn monde sterne liebe hoffnung blinken und tränen durst der sehnsucht sind das ist ein zittern leises bangen inmitten vieler worte stirbt der sinn |
#797 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 18.03.2008 09:17 © by SuMuze
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| Sommerbraut | → Sommer → Songs |
Roll meine Glieder noch jeden Laut roll in mich meine Haut roll lang und hin verlaufe wieder rund will ich sein im Sinn was ich mich trau roll einwärts gottverliebte immer deine rollend reine Sommerbraut |
#798 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 18.03.2008 09:17 © by SuMuze
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| Untitleable #1 | → wet → Songs |
O ja ich kroch durch deinen Schoß ich legte mir die Schwere deiner Glieder wie Welt um meinen Hals ich würd' es wieder nie war ich sicherer als dort ich lehnte an dir stand und saß und schrie und nichts und niemand meine Süße sollte Gott ich lache sollte zwischen uns und war dann doch und war vorbei mein Taumeln tanzt im kalten Mond mein Alles alles ist und alles jetzt vorbei |
#799 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 18.03.2008 09:16 © by SuMuze
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| Failing | → Kurze Gefühle → Songs |
um schutz suchtest du nach schutz gab ich dir dein lachen war mir weich weich meinem arm warm wohl so warm und fließe doch endloser ohnmacht nun davon |
#800 of 1729 [Backlink] Posted at Tuesday 18.03.2008 09:15 © by SuMuze
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