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Genug gesehen. Dem Gesicht begegnet in allen Weisen.
Genug gehabt. Lärm der Städte, abends, und in der Sonne, und immer.
Genug erkannt. Die Haltestellen des Lebens.
- O Lärm und Gesichte!
Aufbruch voll Gefühl und Geschrei - neu!
A.Rimbaud: Leuchtende Bilder / Illuminations - Aufbruch / Départ
(übers. von Reinhard Kiefer und Ulrich Prill)
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Montag→ Alltag  → Songs

O Montag Montag Montag
Morgens schon der Montag
lieg morgens noch im Bett
um nur zu schlafen schlafen
bin matt bin gar nicht da
am Montag wenn
das ganze Leben vor dir
Leben vor dir
Leben Leben
ich will nicht sehen
nicht sehen hören wissen
will fort sein fort sein fort
am Montag fort und auch
am kommenden
dem Tag darauf
dem Wochentag
danach
am Montag nur ein Kiesel
so müde und so und so und so klein
ich wünschte mir daß ich
daß ich nie wäre
nie wäre nie
nie nie niemals
an einem Montag
nein.

#841 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 03.03.2008 17:50 © by SuMuze
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Liebe #6→ Liebe usw.  → Songs

Komm zu mir, wenn du frierst:
mein Winterpelz wärmt dich wie mich
ist weich und sanft und zart und dicht.
Schlag dich in Sehnsucht ein:
mein Abendkleid umfängt uns traut
mit Spitzenglanz und glatter Haut.
Gib dich frech fordernd her:
mein Himmelszelt zeigt uns den Stern
dem du mich hin wirfst liebend gern.
Leg dich nur matt zu mir:
mein Traumschloß läßt uns alle Zeit
dich zu erquicken voller Freud.
Verhehl dein Zaudern nicht:
mein Nachtgewand verbirgt uns gut
kleidet uns ein mit stiller Glut.
Ich schließe meine Augen
nicht meine kleine Welt vor dir:
den nie verschloss'nen Hafen
findet dein leckes Schiff in mir.

#842 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 01.03.2008 19:49 © by SuMuze
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Kongruenz→ Zwischenräume  → Songs

Ich lasse Delta kleiner werden
und fang dich dennoch
immer wieder auf.
Ich krieche wie kein Tier auf Erden
und fliehe dennoch
immer deinem Lauf.
Ich teile mich
wie du dich niemals teilst
bin lotrecht dir
wohin auch du enteilst.
Ich sehne mich
dir fern und doch dir nah
und spiegle dich
im Innersten unstetig wahr.

#843 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 29.02.2008 21:54 © by SuMuze
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Zwielicht→ Tageszeiten  → Songs

Mir stirbt der Tag auf tausend Arten
der Abend weigert sich mir vielerweis
den Morgen muß ich bang erwarten
noch Mittags klingt mein Leben leis.

Mich nimmt das Dunkel schnell gefangen
der graue Nebel hüllt mich ein geschwind
nur zögernd kann ich Licht erlangen
der Dämmerung Farben meine sind.

Ich schau nach Schatten in der Sonne
und atme Ruhe voller Frohsinn ein
stumm nur wird Lachen mir zur Wonne
und Schweigen will mir Singen sein.

Ich trinke Stille wie zur Labsal
zu laut wird jeder Klang mir Qual
ich lausche mehr dem Echo als dem Schrei
und will es so, damit ich sei.

#844 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 29.02.2008 21:21 © by SuMuze
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To Harriet 92-02-29→ Secrets  → Songs

Ich stehe vor dem Spiegel
male Schönheit mir hinein
übe meine Beine
eng zu setzen gehe fein
eine Marionette
fügsam in den Saal hinein.
Ich trete vor die Menschen
nehme Schönheit mir heraus.
makellos sich zeigend
führe ich Figuren aus
eng in engen Kreisen
für den gnädigen Applaus.
Ich blute an den Zehen
tausche Schönheit gegen Leib
streiche Gier auf Blößen
nicht mehr Kind und noch nicht Weib
spielend hingekauert
fremder Sehnsucht Zeitvertreib.
Hart unter roher Gerte
die zu Haltung stimmlos trimmt
einsam in stummer Härte
wo sanft Erinnerungen sind.
Facing the mirror
painting beauty in my face
teaching my legs
a narrow stand. Compliant
like a puppet
I will enter now the hall.
I'm stepping out
reaching for beauty from the crowd
expose myself
stainless and circling
closed into close circles
for but some gracious keen applause.
My toes are bleeding
trading beauty for my body
smearing the greed onto my naked skin
a child no more, not yet a wife
but playfull squatting
pastime for some strangers wants.
You do grow tough under the whip
its brute and silent trimming
lonesome in rigour lacking any voice
still memories keep gently swinging.

#845 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 29.02.2008 21:18 © by SuMuze
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Liebe #5→ Liebe usw.  → Songs

Hast du gewußt
daß ich dir sanft sein wollte
weiches Wachen früh am Tag
ein Lindern
wenn auch unter Tränen
das deinen Härten
zart dir alle Ecken nahm?
Hast du mein Zittern
mein Dasein nie gespürt
die Kraft aus Angst
das Unentwegte
Wandelbar und Fromme
das unerkannt
und dennoch da
in mir für dich
gewartet hat?
Hast du Zerbrechlichkeit
nicht angesehen
und nie gewollt?
Hast du dein Auge
und dein Ohr
Dränagen gleich
verstopft?
Mein Herz ist taub
mein Auge stumm
noch jedes Denken
wild und wirr
verwühlt mir Laken
Kissen Stoff
und schreit leis deinen Namen
albern und doch streng verfasste Gier.
Hast du mich nie gesehen
winzig ich ein Ich
das unter deinem Sein
das Kleine blieb
verrottet hilflos unter dir
und allem Glanz zum Trotz
nur schäbiges Allein
gefangen stets im seichten Wir?
Hast du das Schöne nicht gewußt
das aus mir ist
wenn nur du säh'st
ein Bogen tausendfach aus Licht
doch nein
dein Sinn ist grausam
ich kann mich beugen
wild und einsam
nur meinen Bogen siehst du nicht.

#846 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 28.02.2008 02:12 © by SuMuze
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Kleinheit→ Me & You  → Songs

Ich will nicht daß es Welt
und Licht und Sterne gäbe
will nicht daß Vakuum
die Räume scheide
nicht daß das All
sich allumfassend
wichtig
satt um alles lege
will keinen Knall
kein unentwegtes Driften
will nicht das Nichts
und nicht das Viel
will leicht sein
unbeschwert
bin doch nur Spreizen
willig ja für deine Schwere
und deinen Reizen
niemals noch
nur irgend wert

#847 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 28.02.2008 01:41 © by SuMuze
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Sanfter Tod→ Tod  → Songs

Vergessen
wessen Hass
unbeugsam fest
gesiegt
Erbarmen missen ließ
vergeben
wenn Geben
als Aderlaß
schien dem
der einsam es verstieß
verdrängen
in Zwängen
nicht unversucht
erprobt
und dennoch unterlag
verführen
im Verlust
und aufgehoben
blass grau
mein sanfter Tod
ist jeder neue Tag

#848 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 27.02.2008 23:37 © by SuMuze
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Alltag in der Stadt #3→ Alltag  → Talks

Ich solle ihn Serdar nennen, hat er mir irgendwann in einer kurzen Musikpause ins Ohr gebrüllt. Ich habe versucht, ihm meinen Namen zurück in sein Ohr zu schreien, kam aber gegen die vielen Stimmen um mich herum nicht an. Was nichts macht, denn viel unterhalten können wir uns ohnehin nicht. Meine Kollegin Tina wird 24 und feiert offensichtlich den langsamen Abschied aus der jugendlichen Partyszene mit einem gewaltigen Aufbäumen genau dieser modischen Angewohnheit. Im Büro wird schon immer gefrozzelt, wann die Verschraubung ihres Nasenflügels endlich fällt. Ich mache da nicht mit, was mir neben ihrer Zuneigung wohl auch diese Einladung zu ihrer Geburtstagsfeier eingebracht hat. Vielleicht hätte auch ich hämischer zu ihr sein müssen, denke ich, als ich ankomme, etwas...
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#849 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 27.02.2008 18:38 © by SuMuze
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Büffelmädchen→ Wildes  → Songs

Heut' bin ich das Büffelmädchen
das zündet alle Lichter an
verkaufe Trüffel hier im Lädchen
verlobt bin ich dem Büffelmann
weine stets heimlich
ohne Schaden
laut Weinen wäre peinlich
im wunderschönen Trüffelland

#850 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 27.02.2008 18:37 © by SuMuze
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Liquide→ Algebra  → Songs

hat keine Zahl
ist nicht abzählbar
ist unbezahlbar
ist unzählig
niemals zählbar
überabzählbar
nicht zahlungsfähig
zahlungsschwach
nicht rational
irrational
ist insolvent
ist einer
den hier keiner
kennt

#851 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 26.02.2008 21:25 © by SuMuze
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Alltag in der Stadt #2→ Alltag  → Talks

Die Ablehnung in seinen Augen schüchtert mich ein. Wie ein massiger Türsteher blockiert Joachim den Zugang zur Wohnung und mustert mich wortlos. Die Überraschung, statt Carla ihn zu sehen, macht mich genau so wortlos, aber nicht annähernd so massiv wie ihn. Ich ärgere mich, nicht vorher angerufen zu haben. Meine Abneigung gegen das Telefonieren ist dumm und schadet mir immer wieder. Wie jetzt. "Carla ist nicht da," wiederholt er, als ich mich nicht von der Stelle rühre und er merkt, daß ich nicht ohne Weiteres wieder davon gehen werde. "Und die Kinder?" fällt mir ein zu fragen. Seine Augen scheinen noch einen Grad unfreundlicher zu blicken. "Was soll mit ihnen sein?" Ich weiß auch nicht, was mit ihnen sein soll. Es sind schließlich ebenso seine wie Carlas Kinder, und...
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#852 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 25.02.2008 20:19 © by SuMuze
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Liebe #4→ Liebe usw.  → Songs

Ich denke an das Leuchten
deiner Haut
wenn durch das Glas
schüchtern
die Sonne nach dir schaut;
und an das Glitzern
deiner Stirn
wenn gierig Fingerspitzen
zaghaft flink
sie hell umflirr'n;
die Vorsicht jeder Regung
deiner Hand
nachdem sie dreist
nachlässig mich
sie wild erwartend fand;
ich denke an den Bogen
deiner Lippen
wenn meine fröhlich
wie ein Kind
laut lachend um sie wippen;
die weiche Müdigkeit
der Augenlider
wenn ich sie küsse
in der Nacht
und früh am Morgen immer wieder;
ich denke an die Mauer hinter der
in deinem Garten
die Hitze für uns schweigt
weiß meine Liebe dort
mit ihrem ruhigen Atem
im Schatten rein
für immer auf uns warten.

#853 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 25.02.2008 18:49 © by SuMuze
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Minipoem #2→ Minipoem  → Songs

im aus
fast ein
gekehrt:
verdreht

#854 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 24.02.2008 10:28 © by SuMuze
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Minipoem #1→ Minipoem  → Songs

am weg
den rand
vermißt:
allein

#855 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 24.02.2008 10:27 © by SuMuze
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Gehören→ Me & You  → Songs

Daß ich zu dir gehöre -
was sagt mir das?
ich höre dich
gehorche auch
warum auch nicht
du weißt oft mehr
ich weiß mich
dir verbunden
kann hörig sein
zu manchen Stunden
und dann
auch wieder nicht
ich horche
wenn du schläfst
und ich dein Atmen
wie mein Leben liebe
erhörte dich
wie ich auch dich
erhörte
fragtest du mich
doch fragst du nicht
es störte dich
vielleicht
und fragst du mich
gehört sich's nicht
daß ich zu dir
gehöre

#856 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 23.02.2008 13:58 © by SuMuze
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Schlaf #2→ Nacht  → Songs

Ich schneide sie
wenn Finger sich
in meinem Haar verfangen;
Ich blende sie
wenn Augen sich
nach meinem Licht umschauen;
Ich werde taub
wenn Worte sich
in mir Gehör verschaffen;
Ich halte ein
wenn Welt sich
rund um meine Achse dreht;
Ich schlafe ein
wenn Wachsamkeit
mir meinen Morgen stört.

#857 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 21.02.2008 23:32 © by SuMuze
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Vergessen→ Trennungen  → Songs

Vergessen wie ich wenn
ich müde mich
an deinen Schlaf anlehnte
vergessen wie bei Nacht
die Zeit sich
schwarz und schön
für uns ausdehnte
vergessen der Geschmack
den Zunge sich
aus jeder Pore nahm
vergessen auch der Klang
wenn Sätze süß
in meinen Ohren warn
vergessen jeder Laut
den ich mit Flüstern
Lachen Weinen gab
vergessen Hitze wenn
dein Finger sanft
in mir geborgen lag
vergessen das
wie
wie ich war
ich fast vergessen hab
vergaß dich fast
unwahr
vergesse nie
vergaß den Haß

#858 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 20.02.2008 12:51 © by SuMuze
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Alltag in der Stadt #1→ Alltag  → Talks

Ich fahre den jetzt sehr müde und matt summenden Rechner herunter, warte, bis er mich mit seiner albernen Melodie gnädig entlassen hat und decke die Tastatur mit dem weißen Tuch zu, das den Staub abhalten soll. Kontrolliere rasch, ob alle Schubladen geschlossen sind, und schließe mit dem kleinen Schlüssel, der hinter dem Fuß des Monitors ganz unauffällig versteckt liegt, das oberste Fache ab, das nur meine Stifte und meine Nagelfeile beherbergt. Damit sind dann auch gleich die anderen Trecken des Schreibtisches verschlossen. Es sei denn, jemand zöge zu heftig, dann halten die Schlösser nicht. Links in den Schubladen liegt nur Papier herum und ein Sortiment angeblich selbst klebender Briefumschläge (noch eine dieser Lügen) und eine Tasche mit Waschutensilien und...
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#859 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 19.02.2008 15:14 © by SuMuze
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Versöhnung #2→ Versöhnungen  → Songs

Stolz liebt den Boden
kriecht so gern
in Unterwerfung
steht er auf
und weiß sich
unbeschädigt rein
ein Himmelszelt
er wollte es
wild speichelleckend
einsam sein

#860 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 18.02.2008 22:57 © by SuMuze
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Talking→ Affäre Rosenlicht  → Soaps

Er wollte etwas sagen, hatte bereits den Mund geöffnet und seine Zunge versuchte sich schwerfällig an einem ersten Ton. Aber dann fiel ihm plötzlich nicht mehr ein, was er hatte sagen wollen. Verwirrt suchte Rosenlicht nach dem Lichtschalter. Wußte kaum, wo er sich befand, und, schlimmer noch, wann. Fand endlich einen breiten, runden Knopf, der sich mit leichter Anstrengung in eine Fassung pressen ließ. Licht sprang schmerzhaft in seine Augen, und der Schmerz brachte die Erinnerung zurück. Schleppte andere Schmerzen hinter sich her. Einen aus dem Rücken, doch der hätte der Hilfestellung nicht bedurft, verfolgte Rosenlicht schon seit Jahren. Ein anderer kam aus den Knien herauf und ließ seine Lippen zucken. Ein Tribut an die Tanzerei des vergangenen Abends, den er...
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#861 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 18.02.2008 20:46 © by SuMuze
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Versöhnung #1→ Versöhnungen  → Songs

Waschtag
schwemmt Seelenfrieden frei
feucht jeder Fetzen Leib
der Zungenschlag
fordernder Liebe niederlag
fast fleckenloses Leinen
ist meiner Blöße Kleid

#862 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 17.02.2008 10:12 © by SuMuze
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Vormittags→ Heimspiele  → Talks

Eines Morgens wachte sie auf und wußte, daß sie ihren Mut wiederfinden würde. Er lag natürlich nicht zum Greifen nahe neben ihr, und auch im Bad würde er nicht in einer Tube oder einem Fläschchen auf sie warten. Eher schon in der Küche, im Kühlschrank vielleicht oder in der kleinen Speisekammer. Sie konnte sich vorstellen, daß sie ihn im Mund schmecken würde, als neuen, aufregenden Geschmack, der die anderen, bekannteren Geschmäcker sofort ausstechen würde. Manches wissen wir erst, wenn es so weit ist, und jedes weitere Worte darüber wäre sinnlos.

Sie warf also die Bettdecke fort und rollte sich an den Rand ihres Bettes. Blieb erst einmal dort auf dem Bauch liegen, eine Hand tastete den Boden nach gefährlichen Hindernissen ab, die andere...
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#863 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 15.02.2008 20:16 © by SuMuze
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Mittagspause→ Alltag  → Talks

Daß mir das fettige Dressing von den Salatblättern neben den Mund tropft und von da auf meine Hosen herunter, macht mir was du sagst nicht sympathischer. Auch nicht, daß ich hier nicht rauchen kann. Und daß die anderen Leute für die Tageszeit seltsam aufgeregt und laut aufeinander einreden. Irgendetwas zwickt mich links in der Brust. Ich versuche mich zu entsinnen, wann ich zum letzten Male korrekt getastet habe. Meine Haare haben sich ungefragt frei gemacht und eine Strähne kommt mir zwischen die Lippen und schmeckt schlecht. Wie der Salat. Sogar der Kaffee schmeckt nach altem Öl. Und die Stiefel tragen sich nicht so, als hätte ich keine an. Vielleicht sollte ich den Hersteller verklagen. Du hast rote Ohren, mag sein, du belügst mich gerade, was aber nichts macht,...
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#864 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 13.02.2008 13:45 © by SuMuze
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Liebchen dir→ Love & Affection  → Songs

Ich möcht dir Liebchen
Trommelfellchen deinem Flüstern
jedem Laut unendlich lüstern
Echo feiner Hiebchen
Weißdornamazone sein.

Ich möcht dir Sternchen
Iris bunter Herrlichkeiten
Wildnis hinter Zärtlichkeiten
Spiegel ihrem Märchen
Tagesendprinzessin sein.

Ich möcht dir Wäldchen
Heimlichkeiten prall enthalten
Schatten deiner Müh entfalten
klein dir Fädchen
meines Labyrinthenschösschens
flatternd fahrig endlos sein.

Möcht dir ein Bettchen
Häutchen für Haut, Lächeln für Lachen
auf immer nur verliebtes Kind
aus meinem Leib inständig machen
nah dir bei Nacht, nah dir bei Tag
und du ein Weltenraum bei mir.

Ich möcht dir Liebchen sein;
kein Liebchen dir ist außer mir.

#865 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 13.02.2008 10:02 © by SuMuze
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Kalter Stolz→ Zorn  → Songs

Ahnst du, daß mir mein Zorn
den Halt nimmt aus der Welt,
daß nichts mehr scheint
mit irgend etwas eng verbunden,
nur alles kaum sich selbst,
und das nicht einmal gut, enthält?

Glaubst du, daß ich das Wort
das allzu schnell oft fällt,
leicht wird es nicht,
einmal gesagt, jemals verschwinden,
vergessen will, hab ich
es dir erst streng ins Soll gestellt?

Willst du, daß mich dein Blick
nie mehr gefangen hält,
er lag auf mir,
fast immer und für lange Stunden,
jetzt hat sich Freiheit mir
wie Hass in deinen Blick gesellt.

Im Abendlicht, schien es,
schimmerte Haar zu mir
aus meinem Bett,
und über's blanke Holz der Dielen
rannten die Füße hin;
nur langsam wieder
wächst in mir
kalter Stolz.

#866 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 12.02.2008 18:38 © by SuMuze
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Ganz sicher→ Innereien  → Songs

Ich kann das Dieseln deines Wagens hören
erkenne es aus jedem Dieseln sicher aus,
ich kann das Zwinkern deiner Augen sehen
und spüre es aus jedem Zwinkern fest heraus,
ich kann das Streicheln deiner Hände fühlen
spende mit allen Gliedern jederzeit Applaus,
ich kann den Atem deiner Lungen atmen
ihn flüstert mir ein jeder Stein in deinem Haus,
ich kann die Tränen meiner Liebe trocknen
als blies der Wind mir jede Träne fröhlich aus,
doch kann mein Denken ich dir nicht verbergen
und in Gedanken ist mir alles alles aus.

#867 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 11.02.2008 21:20 © by SuMuze
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Februarmorgen→ Morgen  → Songs

Mir ist als ob sich Himmel kraftlos eng
auf meine Augen nieder legt
wenn gegen Licht und leisen Wind
ich mein Gesicht nach oben strecke
in das cremig blasse Nichts
ein eifrig weicher Morgen
sanft selbst der Nebel
startender Motoren
weiß blasen sie ihn in den Tag
da hinterm Werk
wo Widerschein von erster Wärme
matt sich verteilt auf Dächern
silbern flach wie Haut
mit der die junge Sonne
lässig spielt
und alles noch nicht wirklich ist.

#868 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 11.02.2008 11:54 © by SuMuze
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Februarsonntag→ Heimspiele  → Talks

Wenn die Sonne da ist, sind auch die Leute da. Rennen im Freien herum, wo ich gerne herum laufe, und lassen ihre Hunde herum laufen, wo ich unseren Hund herum rennen lasse. Heute stehen wir an der Brüstung und schauen wieder einmal ins Wasser. Und rauchen, das ist hier noch nicht verboten. Ich habe sogar eine Dose dabei, in der wir die Kippen sammeln, statt sie ins Wasser zu werfen. Was ich, wenn keine Leute dabei sind und ich die Dose vergessen habe, manchmal doch tue und mich dann auch sehr schäme. Obwohl ich nicht genau weiß, warum. Eigentlich sollten die Kippen sich im Wasser auflösen, aber vielleicht ist da etwas drin, das den Fischen nicht gut tut oder den Pflanzen. Etwas, das eben nur Menschen zwischen ihren Lippen ertragen können oder in ihren Bronchien. Ich...
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#869 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 10.02.2008 16:39 © by SuMuze
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Flirt #1→ Flirts  → Songs

In seinem Blick Eindringlichkeit,
den Oberkörper leicht nach vorn
in das Gespräch hinein geneigt,
Eis, das auf Zucker zaghaft schmilzt,
ein Lichtreflex, wenn ich mein Knie
aus seinen Augen nehme,
wieder gebe, fast entflieh;

Diskant springt uns von Wänden an,
Bass von der Decke, Stimmen
wie aus dem Hinterhalt, und Klang,
ich sehe, daß sich seine Sicht
Erwartung nimmt, in sich zurück,
nur halb rot Fährte, Saft
auf Rand von Glas, sein Blick;

Versprechen meinen Schenkeln,
Reibung auf Seide, Bernsteinbrand,
auf meinem Bauch Haut angespannt,
weiches Flüstern, träg gehört,
verstohlen Zunge und ein Biß,
und warten, bald auf Lippen,
Beinen kriecht es mir, gewiß;

Nimmt meinen Nacken, zart; kaum daß
ich meiner Hand noch trauen kann,
und seine schiebt sich brennend dann
an meiner Seite Stoff hinauf,
Wind und Lachen, das mich liebt,
ein Schmunzeln, während Glas
den Schmutz verliert, geübt;

Und Augen müde mustern mich,
und Augen schweigsam schauen hin,
atme den Duft der Schulter ein,
fügsam der Einsamkeit darin,
und seinem matten Feuer, das
am Ende uns nun satt
an meiner Blöße Nahrung hat.

#870 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 09.02.2008 12:43 © by SuMuze
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Gedicht zu 'weiter'→ Spitzfindiges  → Songs

Geh weiter,
unerlöst;
die Seide meiner Fersen
leckt Hoffnungslosigkeit.

#871 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 07.02.2008 11:03 © by SuMuze
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Dein Lachen→ Lachen  → Songs

Dein Lachen war's, was sonst,
das dumme Lachen ohne Sorgen,
das Funkeln ohne echtes Feuer
aus unversehrten Augenbrauen,
das auf und ab den Nasenrücken
als Haufen Kinder Schlitten fährt,
dann mächtig in die Breite geht,
weich läßt es sich da liegen,
zwei Lippen wiegen mich wie Meer und Strand,
ein Wind pustet mir Seele frei,
ganz sicher sind auch Hände da,
dazwischen eine Stimme,
was will ich hören, was sie sagt,
wenn sie nur leise ist und schön,
wenn Finger meinen Leib betreten,
wie Landvermesser neues Land;
dein Lachen war's,
das so beschissen
allüberalles wunderbar
mir alles war;
zwei zarte Fingerkuppen
strichen die Flanken meiner Nase
schmeichelnd wie aus dem Traum,
den niemand weiß, schlafsanft entlang,
ein Kinn für meine Lippen,
und eine Stirn, schier weiß und hart wie Zähne,
die deinem Lachen Haltbarkeit
und Spotlight gaben;
ich wollte in dein Lachen kriechen,
nie wieder bloß, für immer froh,
ein kleiner Wurm
im Kompost warmer Fröhlichkeit,
der Körper dampft,
nur Hitze in der Hitze um sich her;
dein Lachen war's,
das mich betrog,
das Lachen blöd wie von Idioten,
die grinsen, weil sich Erde dreht,
die Sonne scheint, der Mond sich zeigt,
und alles immer weiter geht;
saugte mir Kraft aus dir heraus,
voll Gier nach deinem wilden Zittern,
dem stechend festen Griff,
mich winzig dir zu paß zu falten,
dem Schrei, der meinen laut verdeckt,
der Schwere, die mir Atem nimmt,
der unverschämten Zunge,
die mit dem Lachen
- diesem tausend mal gehassten Lachen -
heiß meinem Schoß ihr Leben gibt;
dein Lachen war's,
ich will es niemals je verlieren,
und nicht das Haar, den Mund, den Hals,
auf deiner Brust spazieren liegen,
und zwischen deinen Beinen spielen,
für immer frei und los gelacht;
dein Lachen war's,
ich kann es spüren,
mit jeder Träne, die ich dir
voll Zorn um deine Wangen schmiere
- dein Lachen zu ertränken,
das wäre mir mein liebster Tod.

#872 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 07.02.2008 11:02 © by SuMuze
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Alltagsgedicht #4→ Alltag  → Songs

Ich spiele mit den Fingerspitzen
Tastatur
daß Zeichen durch die Zeilen flitzen
taste nur
nach Dreck zwischen den Tastenritzen
Fraktur
redet mein Chef und läßt mich schwitzen
zu stur
sei ich, lachte nicht gern zu Witzen
streng Zensur
übte ich viel, ließ schroff abblitzen
statt Bravour
zu nutzen, wortreich mich zu schützen!
Zwölf Uhr
sei es, er möge sich doch setzen
entfuhr
es mir, die Mittagspause nützen
Zäsur
tariflich, darf den Kopf aufstützen!
Zorn pur
sprang da aus seinem, im Forthetzen
ein Schwur
er würde das Gespräch fortsetzen
retour
rief ich, es würde mich verletzen
wie sehr
Dressur man mich damit aussetze
und daß er
meine Arbeitskraft nicht schätze
als wär'
ich hier die Pausenmetze
wie schwer
er mich damit vergrätze
könnt' er
kaum ahnen, jetze
heulte
ich leise dann daher.

#873 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 06.02.2008 17:07 © by SuMuze
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Winterträumerei→ Heimspiele  → Songs

Trete vor die Küchentüre
höre
träge nach dem Hund
friere
unter viel zu dünnem Hemd
spüre
wie der Hund ums Haus her rennt
führe
gerne in die Ferne
zählte
dort des Südens Sterne
kehre
als der Hund genug gerannt
ins leere
Haus zurück und lehne
meinen Kopf und wähne
mich im Süden
schwer
an die solide Küchenwand

#874 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 05.02.2008 16:18 © by SuMuze
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Versäumnis im Bootshaus→ Süden  → Songs

Ein Brett am Steg sitzt locker klappert unter meinem Schritt
der Himmel schaut mit Regen kalt und kaum berührt herab
Wind streichelt flüsternd Schindeln auf dem Dach
das Wasser plätschert harmlos unten um die Pfähle.
Und jeder Schritt scheint Stunden anzuhalten
den Atem der das Dunkel nicht durchdringt
das Auge das mir seine Grenzen zeigt
die Angst sie perlt als Schweiß auf meinem Arm
die Zehen spreizen sich die dünnen Riemen der Sandalen festzuhalten
und kühles Leinen reibt einen jeden meiner Sonnenbrände
wie Wunden die das Warten meiner Hoffnung schlug
genüßlich in mich ein.
Die Leere spricht mit mir, das immer sanfte Gleiten
der Wolken deren Leiber sich den Kamm der Berge
langsam rollend entlang schieben
das Prasseln her vom See wenn Regentropfen
hart von seiner flachen Haut abprallen
und einmal noch
vergeblich lachend in die Luft auf springen
damit der Himmel seinen Spiegel heute putzen kann.
Doch deine Stimme fehlt mir
der weiche Druck den deine Hand auf meine Muskeln legt
das Kitzeln deines Atems dicht an meinem Hals
die Kraft um mir das Zittern leise fortzunehmen
der Blick der meinen fängt und jeden Takt der Melodie
die hinter dünnen Lippen hastig sich beständig summt.
Da fehlt der Kuß der alles um mich her
der alles in mir dann zur Ruhe kommen ließe
da fehlen alle Worte damit ich wäre
was ich dir und mir und was ich hier jetzt wollte
und Einsamkeit mißt den Gefühlen mir
für jetzt und immer an ihr enges Hochzeitskleid.

#875 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 05.02.2008 10:22 © by SuMuze
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Unspürbar→ Trennungen  → Songs

Uns zu spüren
nach so vielen tausend Tagen
stumme Türen
Lippen, die sich Lügen sagen
doch verführen
eisig stolze Stiche wagen
an sich rühren
leblos nach dem Leben fragen
Bande schnüren
nur um zaghaft zu verzagen
wir verlieren
nah wie wir uns nah nie lagen

#876 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 04.02.2008 21:02 © by SuMuze
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noname #1→ Worte  → Songs

ich weiß den namen nicht
der blätter
die an den ästen
die am stamm
vom wind bewegt
mir winken
fast
also wären sie
für mich
ast dort am stamm
und blatt am ast
auf immer stumm
mir namenlos
und frei

#877 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 01.02.2008 17:55 © by SuMuze
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l'arrivo→ Sehnsucht  → Songs

nicht will ich
deinen kuss
noch missen
nicht kann ich
deine hand
vergessen
nicht darf ich
deiner seele
schwinden
bin eingewandert
in dein land

#878 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 01.02.2008 17:54 © by SuMuze
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Shortcut Into Love→ Me & You  → Talks

Es mußte dir klar sein, daß ich keinerlei Widerspruch einlegen würde gegen das, was du vorbrächtest. Und daß ich wußte, daß du dieses bis zum Anschlag ausnutzen würdest, was auch immer ich jemals von dir erhofft oder, in der kindischen Verblendung selbstsüchtiger Bewunderung, geglaubt hatte. Ich legte brav meine Hände an die Streben oben am Kopfende des Bettes, deinen Blicken sicherer als deinen Gefühlen, während unten auf der Straße nun auch das Blech sich langsam in den Schlaf träumte. Ich träumte nicht. Nicht neben dir - nicht so nah an deinem siegesgewissen Atmen und den Lanzen aus beißender Mißachtung, mit der du meiner Hingabe ihre Kraft zu nehmen niemals vermiedest. Hinterließ den Geschmack nach Liebe in den duftenden Falten deines Kopfkissens. Unter der zu...
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#879 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 01.02.2008 14:37 © by SuMuze
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Adolescence→ Me  → Talks

After appeasing peace out of HIM and truly adoring HIM quickly entering such an amazing maze I never would be able to cope with my paralyzing astonishment fast was accompanied by an unforeseen outburst of violence voluntarily vomitting all of what was left of HIS GRACE that HE had put on me shrugging shoulders while my inferiority was exposing all signs of some bad unhealthiness so I could not help asking where from all this greedy spectators could have come since after the boats had left there wasn't any device available being capable of pulling us through by some extraordinary strength or some beloved childhood virtue or the sheer expectation of and the deepest wish not to be filthy in HIS loving-not-loving eyes.

(2000)

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#880 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 01.02.2008 10:40 © by SuMuze
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Rechts werden alle vorkommmenden Labels aufgelistet. Durch Anklicken eines Labels werden nur die ihm zugeordneten Texte angezeigt.

Anzeigemodus

Standard ist nunmehr der Blogmodus, d.h. es werden die neuesten Texten untereinander angezeigt (ggf. in gekürzter Fassung). Mit dem Schalter Anzeigemodus kann zwischen Blog- und Archivmodus umgeschaltet werden.

Compilations

Sind eine Erweiterung des Booklet-Konzeptes. Registrierte Benutzer können beliebig viele Zusammenstellungen von Texten unter beliebigen Titeln anlegen. Diese können auch öffentlich gemacht werden.

Bookmarks

Registrierte Benutzer können sich privaten Lesezeichen einrichten. Diese werden auf der Startseite und den Textseiten angezeigt.

Booklet

Eine der erweiterten Möglichkeiten für registrierte Benutzer ist das Booklet. Dieses ist eine private Auswahl von Texten, die zusammen unter einer von Ihnen bestimmten Überschrift ausgedruckt werden können.
Um einen Text in Ihr Booklet aufzunehmen, klicken Sie beim Betrachten des Textes auf den entsprechenden Schaltknopf.

Registrierung

Um erweiterte Möglichkeiten dieser Website (z.B. das Booklet) zu nutzen, können Sie sich als Benutzer registrieren lassen. Falls Sie das möchten, senden Sie mir eine entsprechende E-Mail mit dem gewünschten Benutzernamen. Das für den Login benötigte Passwort erhalten Sie via E-Mail, sobald ich unter diesem Namen einen Benutzer angelegt habe.

PIN für Kommentare

Um vor den lästigen Spam-Kommentaren zu schützen, erhalten Sie beim Eintreffen auf dieser Seite eine PIN (eine 4-stellige Zahl), die Sie, falls Sie einen Kommentar hinterlassen wollen, eingeben müssen. Die PIN steht rechts oben auf der Startseite.

Volltextsuche

Sie können anhand bestimmter Kriterien nach Einträgen suchen. In Überschriften und Texten kann dabei auf die Groß/Kleinschreibung wahlweise geachtet oder nicht geachtet werden.
Ihre Kriterien werden zusätzlich oberhalb und unterhalb der Texte in lesbarer Form angezeigt.

Kommentieren

Sie können alle Einträge kommentieren. HTML-Code wird zwar gespeichert, jedoch werden die Tag-Klammern in eckige Klammern umgewandelt.
Sie müssen Ihre Kommentare namentlich kennzeichnen, damit diese gespeichert werden. Eine Überprüfung der Namen findet nicht statt.
Was mir nicht gefällt, lösche ich nach Gutdünken!

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