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Genug gesehen. Dem Gesicht begegnet in allen Weisen.
Genug gehabt. Lärm der Städte, abends, und in der Sonne, und immer.
Genug erkannt. Die Haltestellen des Lebens.
- O Lärm und Gesichte!
Aufbruch voll Gefühl und Geschrei - neu!
A.Rimbaud: Leuchtende Bilder / Illuminations - Aufbruch / Départ
(übers. von Reinhard Kiefer und Ulrich Prill)
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Januarabend→ Abend  → Songs

Du kalter Abend
küßt mir meine Angst
willst bleiben
feist und dreist
mich wälze
wie ich dich
mit Spott zerstückle
wenn die Nacht
dich frißt.

#921 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 04.01.2008 00:16 © by SuMuze
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Januarnacht an Nebenstraße→ Straßen  → Talks

Die Straße ist zu schmal, um am Rand zu parken. Und der Rand hat auch keinen richtigen Verlauf, ist eigentlich gar kein Rand. Sieht mehr aus wie ein ausgefranster Fleck auf einem schmutzigen Tischtuch. So schmutzig wie der Himmel, der sich das alles hier unten gleichgültig anschaut und nur seine Wolken rümpft. Manchmal etwas heller wird, das ist aber nie von Dauer. Unten kratzen die Bäume ein wenig an ihm, aber sie haben es im Grunde alle schon aufgegeben. Bewegen sich noch verlegen wie ein Boxer nach dem alles beendenden Niederschlag umher. Aber wirklich kämpfen tun sie nicht mehr.

Wie auch? Dieses dicke fette Grau über ihnen duldet keinen Widerstand. Nicht mal die Autos kommen dagegen an, und die überrollen doch sonst alles. Meines steht am...
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#922 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 03.01.2008 11:41 © by SuMuze
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Januarmorgen→ Winter  → Songs

Früh, nur dünne Bleichheit
über Knochen kalten Lands
wie schwacher alter Schaum
vom Schaun bereits verweht
ins glatte Weit dahin, das Blau
schert sich nicht einen Deut
das Zittern winterharter Luft
treibt Tränen straff zurück
und zählt die Morgen kaum.

#923 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 02.01.2008 12:37 © by SuMuze
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Schlechtett #1→ Family Days  → Songs

Ich wollte mir das alte Pferd aus Holz
in Teilen liegt es irgendwo herum
noch einmal wieder holen
ich saß so oft auf ihm und ritt
als stolze Kriegerin zur Küchentür herein
und presste meine Brust
gegen die Gummimähne
und meine Hände klammerten ganz schwach
die runden Zügel rechts und links
mit diesen langen Fingern
die ich bis heute nicht austehen kann.
Ich wollte dein Gesicht laut Lachen sehen
mit Schwermut liegt es mir im Geist
das wollte ich verhindern
ich schaute oft hinein und dann
hab ich mit meinen Händen es liebkost
und presste meine Brust
gegen die deine
und meine Hände zitterten dabei
wenn sie die Wärme spürten
auf deiner glatten Haut
die ich noch immer riechen kann.
 
Ich wollte meine Worte genauer noch abwägen
sie laufen wild umher es tut mir leid
ich fange sie nicht mehr
ich hab' zu viel gesprochen
so vorlaut ganz für mich allein
und presste meine Brust
gegen die Tastatur
und meine Finger spielten Krieg
wenn sie die Tasten suchten
für alles was ich nicht
in mir behalten kann.
Ich wollte mein Gesicht mit Freude füllen
und deines für uns mit
ich kann es nicht
kann nicht mal selbst
viel Freude finden
und presse meine Brust
mir gegen meine Hand
und will es noch nicht glauben
ich denke einfach schnell; das geht
dann schafft es kein Gedanke
in mir zu schwer zu sein.
 
Ich wollte noch nicht gehen
und will's noch immer nicht
ach press doch deine Hand
mir gegen meine Brust
und flüster' leis doch fest
das alles anders wird.

#924 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 28.12.2007 16:57 © by SuMuze
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sonnenlicht auf stein→ Schönheit  → Songs

das licht der rohen sonne nun
sticht aus dem weichen grau
der steine schlafend wartend
strecken sie sich reglos hin
die hellen formen
für die augen aus
mit denen ich nach worten
hier im dunkel schaue
als sprächen steine mir
doch steine sprechen nicht.

#925 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 28.12.2007 12:54 © by SuMuze
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Alltagsgedicht #2→ Alltag  → Songs

Er sagt selbstsicher: Klar, wie immer
liegt nur am Phasenvorlaufmischer
sein Haar ist hell
sein Gang ist breit
und hinter ihm jault wild die Pumpe
kalt weht es rein
ich friere nicht
Wind wedelt mit Papier in seiner Hand
vieltausend Haare gelb auf bleicher Haut
zitternde Finger
kurze scharfe Nägel
wir blicken miteinander auf das leere Feld
weit hinten Bäume, wollen uns aufhalten
er nickt und grinst
ich grinse auch
und fasse nach dem Stift, rauh seine Haut
als meine sich wie ungezogen an ihr reibt
ich schreibe kurz
unleserlich
er packt sein Werkzeug, kniet am Boden
drinnen schrillt das Telefon, im Stall auch
zweite Klingel
wie Alarm
er schaut in meine Augen, Zögern
ob er dort sieht was er dort sieht?
Luft rauscht jetzt
kaum noch Sonne
ich weiß den Teig unter dem Handtuch
so weich und frisch wie sein Gesicht
dann flüstert Radio
flackert das Licht
ich schiebe eine Strähne unters Tuch
die Hand streicht leise meine Wange
winterlich
und warm.

#926 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 28.12.2007 09:54 © by SuMuze
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schönheit #2→ Schönheit  → Songs

ist aufgereiht geklont schönheit
grünstengelkunst und blätterschein
die nase juckt mir
und mein kleid
pollen und neid
kichern zwischen stahlregalen
ein männerbauch zieht sich rasch ein
am einkaufswagen
stolpern dann
sieht wie nur ein mann
meine hier passen sie kaum hin
dennoch liebt er sie sandalen
geh vor zur kasse
spür auf haut
bis zu zehen laut
rot aufgereiht doch nicht für ihn
bin auch geklonte eitelkeit

#927 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 27.12.2007 23:06 © by SuMuze
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Moving→ Local Hero  → Soaps

Er sitzt auf der Bettkante und zieht sich seine alten Schuhe an. Mit langsamen, genauen Bewegungen knüpft er die Schnürsenkel zusammen, der Blick ist konzentriert, fast übertrieben angestrengt. Ich möchte lachen. Oder etwas sagen, das ihn erreichen und aus seiner Aufmerksamkeit für etwas anderes als mich heraus reißen kann. Aber ich weiß nicht, welchen Grund ich dafür haben sollte. Ich ziehe mir die Bettdecke bis ans Kinn hoch. Versuche - trotz der morgendlichen Stunde - darüber hinweg hübsch auszusehen. Er schaut nicht einmal her zu mir. Plötzlich ist mir kalt und einsam zumute. Ich fische auf dem Boden nach unseren Sachen und zerre mir seinen weiten, kratzigen Pullover hoch. Krieche hinein, was nicht leicht ist. Und immer schwieriger zu werden scheint, bis ich...
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#928 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 26.12.2007 11:54 © by SuMuze
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MeryXmas2U→ Sie  → Songs

Ob du mir fern warst oder nah,
ich kann es heute noch nicht sagen,
vielmehr: es ist egal.
Du warst zwar da, doch unnahbar,
und warst du fort, galt doch dein Wort,
und mir blieb keine Wahl.

Ob ich dich liebte oder nicht,
kann ich bis heute nicht entscheiden,
und will es nunmehr kaum.
Ich kann in deinen Worten weinen,
dein Lachen mir zu eigen machen,
hol' dich in meinen Traum.

Ob zwischen uns einst Freude war,
wer von uns will das heut' noch wissen,
kannte es niemal anders.
Ich leihe mir den Stolz von dir,
die Macht, das Geld, was halt so zählt,
ungerne, doch - ich kann das.

Ob ich dir Glück gegeben hab',
es hängt mir ständig in Gedanken
und niemals frag' ich dich.
Unglück, das weiß ich, sicherlich,
und Ärger, Wut, das konnt' ich gut,
gabst bar zurück an mich.

Ob deine Hand nach meiner sucht,
das endlich hast du mir bewiesen,
und meine blieb nicht schroff.
Fühle mich nachts fast unbewacht
streicht deine nicht mir durchs Gesicht,
worauf ich kindlich hoff.
Ob meine Welt für dich das zählt,
was sie mir jeden Tag bedeutet,
das steht mir in den Sternen.
Spiele Karten, kann noch warten,
schaue dich an, bis wir uns dann
viel später kennen lernen.

Ob deine Worte ehrlich sind
oder, wie meine, nur gelogen,
wir lachen jetzt darüber.
Ich täusche gern, bist du mir fern,
du kommst mir nah, bist du unwahr,
wir kichern immer wieder.

Ob uns das Zittern meiner Haut
einander ähnlich macht und weicher,
ich wünschte es mir sehr.
Ich risse Sehnsucht voller Wucht
aus meiner Gier und schenkte dir
was immer deine wär'.

Ob wer in wessen Schuld noch lebt,
die Frage stellt sich mir nicht drängend,
du liefertest mir reichlich.
Will dir meine Tränen nicht erwähnen,
erwähne sie nun doch, bis heute noch
bin ich zu dir stets kleinlich.

Ob du bei mir bist, bist du hier,
ich will es, weiß es, du bist es nicht,
ich bin doch selbst nicht da.
Nehm' jeden Blick wieder zurück,
jag jedes Wort gleich wieder fort,
merry xmas 2 u, ma.

#929 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 25.12.2007 11:07 © by SuMuze
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Trauer→ Innereien  → Songs

In Bäumen Trauer schwarzer Tanz
verästelt jeden Zweig nochmals.
Auf Feldern Trauer grauer Lack
umkleidet jeden Klumpen schwer.
An Wänden Trauer dunkler Stein
vermauert jede Fuge still.
Am Himmel Trauer weißer Tau
nistet in Luft zum Fallen hoch.
Im Garnichts Trauer leerer Blick
erblindet unter tausend Lux.
Im Endlos Trauer weiter Pfad
begangen jeden Tag erneut.

#930 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 23.12.2007 12:45 © by SuMuze
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gier→ Gier  → Songs

im strahlenhalo angezupft
echo
dem schwarz der ewigkeit
klang
reiner noch als nichts
prall jetzt bei mir
mein rosenkranz
das beben eines trabers
die nerven kurz vorm start
nur gier
kein ding
nur klare scharfe harte
ins endlos endlos starrte
doch eingepferchte
an mir fest geschirrte
verfluchte schiere
klein mich machend
blanke
ich bin verloren
gier

#931 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 22.12.2007 22:06 © by SuMuze
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Für mich #5→ Me  → Songs

Du hast dir meinen Leib genommen,
nahmst dir, was ich bin, wenn du mir tust
schlugst an das Zucken meiner Sehnen
und jedes wilde Zittern meiner Haut
du spanntest mir die Muskeln auf
wie Segel wenn ganz hoch am Wind
daß Mast und Taue kaum mehr halten
daß Wasser nur noch flüstern kann
und sich das Boot wie Wind auf Schwingen
ins Nasse bohrt und alles bricht.
Du hast dir meinen Stolz gestohlen
ich schrie, du lachtest, ich war froh
spieltest nur mehr auf straffen Saiten
Ton an für Ton und Melodie
bis alles in mir klingen wollte
für immer, bat ich, bitte
für immer noch, und ende nie.

#932 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 22.12.2007 18:10 © by SuMuze
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noch eben→ Humming  → Songs

noch eben glänzten welt und wolken
als lockend scharfes bild im blau
des flachen wassers zärtlich sanft
als erste tropfen ihrer schwester
sie eifrig noch im fluge küßten
und ihre hochzeit bitter büßten
wie aufgewühlt von feindeshand
die fluß und regen straft mit grau.

noch eben schien ein teil der sonne
auf frierend kalten stein in rot
ich spürte wie die steine lachten
einander mut sich wieder machten
bevor die sonne sie dann mied
jetzt zittern sie im mörtelbett
und sonne scheint nicht in die fenster
in die zu schauen sich kaum lohnt.

noch eben war ich zwischen menschen
verhüllt hüllten sie mich wohlig ein
ich atmete mit ihrem atmen
und wußte mich nicht zu allein
jetzt sind sie fort, ich friere
als wären menschen hier nicht gern
ist leere um mich, ich verliere
den blick für alles, kehre heim.

#933 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 22.12.2007 15:02 © by SuMuze
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will #1→ Initial  → Songs

will schönheit sagen
leichtigkeit
mit lauten tragen
lieblichkeit
an lippen hängen
lob dem wort
zu ohren bringen
licht und glut
düster beschwören
sinnlichkeit
mit leib betören
nichtigkeit
zu tage bringen
von a bis z
nur schönheit singen
will einsam sein
am rand der pfade
bleiche gestalt
aus weizengarbe
strecke die hand
lenke den blick
bald wieder ein
schau nur zurück
will traurig sein
will immer fort
am rand entlang
dort leise sein
laut wie das nichts
will schweigen
dann

#934 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 21.12.2007 09:38 © by SuMuze
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Für mich #4→ Me  → Songs

Ich möchte, daß du meine Freundin schlägst,
sie zittert schon, sieh nur.
Ich möchte, daß du mir die Seele nimmst,
sie lastet schwer auf mir.
Ich möchte, daß du meine Hände lähmst,
ich greife nichts das zählt.
Ich möchte, daß du mir den Atem nimmst,
ich stehle ihn der Welt.
Ich möchte, daß du meine Himmel trübst,
ich blicke nie empor.
Ich möchte, daß du mir das Leben nimmst,
tot komme ich mir vor.

#935 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 20.12.2007 20:41 © by SuMuze
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Für mich #3→ Me  → Songs

Wie hat mein Herz gelacht
und wie mein Mund
wie habe ich mich schier gefreut
und meine Augen
strahlten dir
mit Beben in der Brust
bin ich gelaufen wie ein Kind
wild dir entgegen
wild
wie habe ich mich einst gefreut
ich sterbe weil ich's weiß.

#936 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 20.12.2007 20:30 © by SuMuze
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Für mich #2→ Me  → Songs

Roll', rolle in die Ferne,
gekippt wie Kiesel auf den Weg,
roll' in mich,
rolle gerne
mein Atem taut mir meinen Steg,
werf' alles fort
ich drehe mich
ich sehe Licht und seh' doch nicht
kann will
will noch
sofort
mein Abgrund ruft
zieht sich zusammen
kalt
dann heiß
und hier
- vor Ort..

#937 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 20.12.2007 20:16 © by SuMuze
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Mit dir→ Me  → Songs

Auf stumpfem Stabparkett
mein Blick flieht fort zur Scheuerleiste
dein Sinnen zieht den Schuh
mir Hand in Hand vom glatten Fuß
das Auge folgt dem Arm
zum tiefen Rot
an weithin ausgestreckten Fingerspitzen
dein Bein vermählt mich
mattem Holz
mein Mund schmeckt Weichheit
weißer Haut warm unter meinem Arm
dein Flüstern trägt mich kaum
doch deine Hand
errät was ich
schon auf den Knien nicht
nicht jetzt
vor uns verbergen kann.

#938 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 20.12.2007 16:20 © by SuMuze
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Lied von der Zweisamkeit→ Me  → Talks

Ich bin doch sanft - ich hülle deinen Zorn mit weichen Daunen eines Kükens, ich polstere dir deinen Tag, bin Bettstatt dir und Diwan und noch mehr. Ich trage deine Sehnsucht sicher durch den Abend, ich leite deine Blicke lüstern durch die Nacht. Ich küsse dein Erwachen voller Freude und trinke stumm die Bitterkeit der Stunden, wenn du mir zögernd aus den Augen gehst.
Ich bin doch still - ich dämpfe deine Worte, so rasch und hart gesprochen, und glätte deine Sätze kaum, daß du sie selbst bereust. Ich horche eifrig auf die Laute deiner Kehle, ich lausche jedem Ton aus deinem Mund, nehme dir flink von warmen Lippen jede Absicht, als wüßte ich um alles Denken hinter deiner Stirn.
Ich bin doch da - ich weiche nicht von deiner Seite, wie angeheftet folge ich dir...
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#939 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 20.12.2007 09:53 © by SuMuze
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Herbstmorgen 12-20-2007→ Herbstmorgen 2007  → Songs



Wenn Wind schleift kahle Zweige,
Worte deiner Zunge flüstern mir.
Wenn Licht läßt lange Schatten,
Blicke deiner Augen streifen mich.
Wenn Kälte kriecht auf Lippen,
Küsse deines Mundes schmeicheln mir.
Wenn Weite zieht an Armen,
Kraft aus deinen Händen nimmt mich mit.
Wenn Leere schweigt im Morgen,
Stille deiner Sehnsucht zerrt an mir.
Wenn Näße quillt am Boden,
Tränen deiner Liebe trösten mich.
Wenn Stunden Jahre werden
und Hügel schroff und wild,
verstecke ich den Kopf in Kissen,
und hilft nicht - liederlicher Schild.

#940 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 20.12.2007 09:21 © by SuMuze
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Implodiertes Liebesgedicht→ Trennungen  → Songs

Ich trage harte Schenkel
schenke dir Liebestat
küsse die Überzahl
zahle dir Leib
der turtelnd starb.
Ich trage Urteilskraft
teile dir friedlich mit
trinke die Schöpfermacht
dulde mit Leid
das an dir klagt.
Ich öffne meine Qual
trockne und finde
winde mich unter Last
aus Übermut
der mich ergab.
Ich harre hoffe trage
genug im Abendlicht
Ich nehme mir
ich greife
nach deiner Liebe nicht.

#941 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 20.12.2007 02:24 © by SuMuze
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so nett→ Worte  → Songs

denk mir
ich nur
weiß mir
nichts
warte
gesund
werde
will sein
wurde
ich will
muß
soll sein
bin so
wie
nicht so
niemals
doch so
so nett
ach
brav ich
seie
gut dir
ja

#942 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 19.12.2007 23:44 © by SuMuze
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Herbstmorgen 12-19-2007→ Herbstmorgen 2007  → Songs



Im Rauhreif hat sich Dreck versteckt,
im weißen Bauch der Wolken Schmutz,
im Licht lauert noch Dunkelheit,
die in den Wind fast Starre schreibt.
Das dumpfe Brummen summt für sich,
das Dieselpochen schlägt den Takt,
im Säuseln kalter Leitung klingt
die Stille fort mit schwachem Ton.
Die Enge im Waggon hüllt ein,
die Kälte auf der Plattform blieb,
die Weite draußen kommt herbei
und schaukelt alles fest dahin.
Schritte auf Stein liebkosen schroff,
Lichter aus leeren Läden warten,
Gestalten gleiten stumm daher
als Strom der dunklen Mäntel.
Mit leisem Scharren vor dem Stuhl
und kurzem Griff zum Schalter hin
fährt alles hoch und wartet jetzt,
daß ich den Arbeitstag beginn.

#943 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 19.12.2007 09:46 © by SuMuze
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Dezemberabend→ Winter  → Songs

Gemächlichkeit aus kalter Luftschicht
schleift nun den Alltag rund und weich,
das Summen tausender Motoren,
das bunte Licht aus Lichterketten überall.
Der Himmel riecht nach erstem Schnee,
der Boden knistert voller Lust,
aus Mündern weht weiß hoch die Wärme,
der Horizont ein blasser ferner Liderstrich.
Ein Warten liegt an Straßenecken,
dazwischen hasten doch ein paar
Vermummte, stapfen unter Ästen,
das blanke Gras bleibt trocken, gläsern, hart und rein.
Papier grüßt, Glitzerstaub läßt lächeln,
es klingelt rings umher wie Gold,
spät in die Dunkelheit verweisen
leuchtende Wege unter Ampeln wieder heim.

#944 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 18.12.2007 16:40 © by SuMuze
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Wind ist→ Winde  → Songs

Wind ist
wenn es weht
wenn Luft
sich nimmt
weich aber stark
was lose ist
wird fort gewirbelt
weit weit weg
was fest
wird wild gezerrt
wird angegriffen
ruhelos
was bricht
verliert
wenn Wind ist
flüsternd
in der Luft

#945 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 18.12.2007 09:53 © by SuMuze
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Herbstmorgen 12-18-2007→ Herbstmorgen 2007  → Songs

/


Weich im Morgen flüstern
süß zu müden Worten
leise tasten mit den Fingern
wild und hart und zart zugleich
will die Zeit des Tages nicht
die harschen Laute hören
kalte Leere eines grauen Tons
lüstern nur für die Minuten
wenn die Lügen Sehnsucht sind
und die Träume singen
einsam und der Sinn ist froh.

#946 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 18.12.2007 09:29 © by SuMuze
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Spaziergang im Advent→ Kirchen  → Talks

Die Menschen, die in der Mitte stehen, zeigen deutlich, wie sehr sie sich amüsieren. Hier zwischen den dicht an dicht stehenden Grüppchen riecht es nach kochenden Pilzen und garendem Fleisch, nach warmem Alkohol und brennenden Zigaretten. Sogar das eine oder andere starke Duftmittel schafft es, sich durchzusetzen. Wie auch die schrilleren der Stimmen, die sich triumphierend über die dezenteren erheben. Einzelne, seltsame Satzfetzen, im Vorübergehen aufgeschnappt und nur deswegen mit Sinn behaftet, weil ich so gerne herum rätsele, was da jemand wohl hatte sagen wollen. Manchmal boxe ich gegen einen dieser schwerfälligen Körper, die mir den Weg versperren. Das bringt mir ein paar Bemerkungen ein, nicht sehr freundliche, aber die Meisten reagieren ruhig und friedlich....
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#947 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 17.12.2007 19:53 © by SuMuze
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Advent 3 07→ Kind  → Songs

Advent, als Kind und dann,
erwachsen,
kriecht Warten still hervor,
unfertig sein,
noch nicht,
nur erst mal so,
du weißt nicht, was und wie,
Advent,
du ahnst,
und wirst, sanft in Gedanken,
unsanft
von Ferne froh.

#948 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 16.12.2007 11:11 © by SuMuze
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Herbstmorgen 12-16-2007→ Herbstmorgen 2007  → Songs



Nur eine Spur auf meinem Fühlen,
nur Rückstand einer kurzen Nacht,
ein Wollen und ein bittres Sehnen,
mit ein paar Blicken fortgelacht.
Nur eine schmale Episode,
ein Anblick der dich eisig hält,
doch schon vorüber ist, vorbei,
bevor er in dein Auge fällt.
Nur eine sanfte Hügelkette
inmitten hoher Felsenpracht,
die tastet nicht nach deinem Leben,
die mordet still nur in der Nacht.

#949 of 1729      [Backlink]      Posted at Sunday 16.12.2007 10:12 © by SuMuze
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Ein Samstag im Advent→ Heimspiele  → Songs

Alter Beton weint grün und grau,
er schwitzt den Stahl aus,
der ihm als Rückgrat dient,
verhöhnt das sauber Neue
und weicht die Welt aus Härte auf.
Steinplatten fasern aus,
nachdem zu viele Füße
über sie hinweg
gelaufen sind.
Holz bleicht unter der Sonne
mit Tränen aus der Zeit,
als es noch Saft enthielt,
es trauert nach der Kraft,
die Stämme wachsen ließ.
Das Eisen bildet Flecken
aus blühend trock'nem Rost,
der staubig dir am Finger bleibt,
wenn deine Hand ungläubig
die rauhe Oberfläche reibt.
Baumwurzeln heben
Asphaltdecken auf,
zerreißen ihre Glätte,
man paßt beim Gehen auf.
Der Regen mürbt die Ziegel
oben auf dem Dach,
zeichnet sie alle einzeln
mit Furchen Tag für Tag.
Der Wind zerrt an den Latten
der Zäune rings umher,
wirft Rauch aus fetten Schloten
als Schleier über's Land.
Der Himmel spiegelt
das Graue kalt zurück,
geizt heut' mit seinem Lachen
aus Blau und Weiß,
verweigert jeden Blick,
und scheint fast unscheinbar.

#950 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 15.12.2007 13:50 © by SuMuze
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Tretonet→ Worte  → Songs

Ich trat einst aus dem Haus,
trat ein ins frische Leben,
trat bei dem Kreis der Welt,
trat vor mit leisem Beben.
Betrat so manchen Raum,
trat an zum Wettbewerb,
trat manchem ins Gesicht,
vertrat Seltsames derb.
Trat lose, was mir fest,
trat fest, was locker schien,
zertrat ganz ohne Arg,
trat über alles hin.
Trat auf mit einem Lächeln,
trat in das Licht des Blicks,
der nie für mich wird treten.
Tret ab mit einem Knicks.

#951 of 1729      [Backlink]      Posted at Saturday 15.12.2007 13:49 © by SuMuze
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Herbstmorgen 12-14-2007→ Herbstmorgen 2007  → Songs



An solchen trocknen Tagen
wenn schwach der Wind
Kälte bringt
wir schlagen uns die Kragen
um die Hälse
als wären
sie zarter noch als das Gesicht
das schroffer wird
wenn es friert
den Blick beständig schneller macht
damit er sieht
ob der Tritt
hart unser Boot durch weiße Dünung schiebt.

#952 of 1729      [Backlink]      Posted at Friday 14.12.2007 11:35 © by SuMuze
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Fluß→ Fluß  → Songs

Der Fluß ist nicht sehr breit,
nicht einmal wild,
er rauscht beharrlich vor sich hin,
als murmelte das Wasser
zu schwerem Denken
lange Ketten aus Bedacht,
die seinen Rücken kräuseln,
und sanft am Ufer zerren,
wie kurze Blicke um den Rand
des Bildes, das ich eifrig male.
Um Steine wird er rasch und laut,
dann wieder flach und harmlos träge,
als suchte er nach Kraft
im glattem Fließen vor sich hin,
als sammelte er das Licht,
die Wärme und den Dreck,
schlöße das alles in sich weg,
und gäbe wenig wieder her.
Dem Himmel wälzt er sich entgegen,
bleibt dennoch unberührt
in seinem Bett aus Erde,
Lehm und grauem Sand,
Liebkosung für das Land,
das er mit seinem Lauf
beständig achtlos nur beehrt.
Ich werfe ihm Gedanken
wie Schiffe aus Papier
auf seinen wirren Spiegel,
und träume mich hinein
in jeden nassen Arm,
den er mir gnädig zeigt.
Am Abend laße ich
ihn hinter mir zurück,
und weiß, er wird da sein,
wenn ich am Morgen
mein Lachen wieder bringe
zu seinem festen Platz.

#953 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 13.12.2007 19:57 © by SuMuze
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Herbstmorgen 12-13-2007→ Herbstmorgen 2007  → Songs



Ich sehe nichts und höre nichts und rieche nichts,
male mir Kreise auf das feuchte Glas vor meinen Augen.
Ich presse sanft die Knie gegen das Metall der Heizung
und schaue schweigend zu dem Morgen draußen hin.
Die Katze kratzt sich hinter ihren Ohren,
schaut vorwurfsvoll zu mir und legt sich,
als ich mich nicht rege, gelangweilt wieder schlafen.
Die Luft um uns herum scheint schwer zu sein,
als warteten die Moleküle ganz eifrig auf den Tag,
auf irgend ein Ereignis,
das dann dem matten Gas Bewegung wieder geben müßte.
Das Haus ist noch nicht wach.
Ich stehe still am Fenster und halte meinen Kopf sehr schief.
Ich grinse, lache, spitze meine Lippen,
leg' mir dir Stirn in große Falten
und strecke mir die Zunge weit heraus.
Ich fahre mit den Händen durch die Haare
und kämme mir den Scheitel mal nach rechts und mal nach links.
Ich drücke meinen Kopf mit Kraft gegen die flache Scheibe
und sauge ihre Kälte gierig in mich ein.
Ich summe leise, schweige wieder.
Der Wecker summt, und schnell beginnt das Leben.

#954 of 1729      [Backlink]      Posted at Thursday 13.12.2007 09:50 © by SuMuze
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avantgarde→ Avantgarde  → Songs

tragbar mobil flexibel
dem wechsel angepaßt
weit aufgeschlossen
offen wartend scharf
bereit und motiviert
kein zucken kalter lider
gewahr sensibel heiß
die sinne aufgespannt
die haut ein graues segel
ganz schaumverkrustet
flattert es im wind

#955 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 12.12.2007 12:11 © by SuMuze
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Herbstmorgen 12-12-2007→ Herbstmorgen 2007  → Songs



Krauch unter Laken,
presse mich an,
und schwimme,
treibe weit fort,
rücke und schiebe,
rutsche hinein und gleite,
warm legt sich Leichtigkeit um mich,
Licht weicht, Luft weht davon,
nur atmen,
krieche dir nach,
verfolge, eng,
und schlafe.

#956 of 1729      [Backlink]      Posted at Wednesday 12.12.2007 11:56 © by SuMuze
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Himmelssteg→ Traum  → Songs

Drei Pappeln säumen einen Pfad
aus Steinen und aus Pfützen
zieht er sich sanft bergauf und ab.
Tausend bloße Kinderfüße
fester Stiefelsohlen Tritt
schenkten tausend harte Küsse.
Faules Astwerk müder Büsche
fegt nur unzulänglich rein,
spür's, wenn ich darüber wische.
Drei Pappeln stehen mir am Weg
und Dreck aus vielen Sohlen
bedeckt mir meinen Himmelssteg.

#957 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 11.12.2007 22:53 © by SuMuze
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Herbstmorgen 12-11-2007→ Herbstmorgen 2007  → Songs



Das warme Brot liegt feucht auf Holz,
als ließe es erschöpft sein Leben,
das blanke Messer liegt daneben,
glänzt trotz der Untat blitzend stolz.
Der Kaffee dampft dazu gelassen
aus kleinen, weißen Kaffeetassen,
aus Bechern, deren Porzellan
sie plump und dumm erscheinen läßt.
Vom meinem Teller schaut ein Rest
der Wurst mich leise fordernd an,
ich widerstehe diesmal locker,
dreh müde an dem kleinen Wecker,
der mich so früh zurück ins Leben rief
aus irgendeinem schönen Traum,
erinnern kann ich mich jetzt kaum,
ich fürchte, heute geht mir alles schief.

#958 of 1729      [Backlink]      Posted at Tuesday 11.12.2007 09:48 © by SuMuze
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Vorortbummel am zweiten Advent→ Stadt  → Talks

Hier gibt es Straßen, da stehen die Häuser rechts und links hoch wie Mauern, haben aber nur kleine Fenster und schauen also recht sparsam auf dich herab, wenn du sie entlang gehst. Es tut gut, daß sie da sind, sie halten dich ohne dich zu berühren, wirken dabei freundlich und gar nicht bedrückend. Manche der Fenster sind erleuchtet, und jetzt, vor Weihnachten, glühen an vielen Stellen Lichterketten, Pyramiden, Bäume, Kreise oder irgend etwas Unregelmäßiges. Kitsch, sicher, aber die Menschen holen sich damit doch Licht herbei und wohl auch ein Stück Wärme. Und du kannst ihnen dabei zuschauen, sie lassen dich daran teilhaben. Das macht die Geschmacklosigkeit wieder wett. Nicht immer, ja.

Vor den Häusern, zwischen der Straße und mir, parken die...
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#959 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 10.12.2007 14:05 © by SuMuze
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Herbstmorgen 12-10-2007→ Herbstmorgen 2007  → Songs



Ich habe gern, wenn alles bleibt, wie's ist,
nicht ein Halm sich nach woanders neigt,
mir sind die gleichen Bilder niemals trist,
in denen stets sich Gleiches zeigt.
Ich mag das, was ich kenne, immer wieder sehr,
das Wiedersehen ist mir die größte Freud,
ist größer, kenne ich das Alte, um so mehr,
ist's mir gut vertraut aus langer Zeit.
Ich schaue mir Bekanntes nur zu gerne an
und dreh es um und um ganz unermüdlich,
und hab ich's rund und weich gedrechselt irgendwann,
dann lach' ich laut und werde endlich friedlich.

#960 of 1729      [Backlink]      Posted at Monday 10.12.2007 13:59 © by SuMuze
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Cat Power - Remenber Me
Cat Power - House Of The Rising Sun
REM - Eberybody hurts
Sea Wolf - The Garden That You Planted
Smog - I Feel Like The Mother Of The World
Smog - Rock Bottom Riser
Smog - Dress Sexy At My Funeral


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Standard ist nunmehr der Blogmodus, d.h. es werden die neuesten Texten untereinander angezeigt (ggf. in gekürzter Fassung). Mit dem Schalter Anzeigemodus kann zwischen Blog- und Archivmodus umgeschaltet werden.

Compilations

Sind eine Erweiterung des Booklet-Konzeptes. Registrierte Benutzer können beliebig viele Zusammenstellungen von Texten unter beliebigen Titeln anlegen. Diese können auch öffentlich gemacht werden.

Bookmarks

Registrierte Benutzer können sich privaten Lesezeichen einrichten. Diese werden auf der Startseite und den Textseiten angezeigt.

Booklet

Eine der erweiterten Möglichkeiten für registrierte Benutzer ist das Booklet. Dieses ist eine private Auswahl von Texten, die zusammen unter einer von Ihnen bestimmten Überschrift ausgedruckt werden können.
Um einen Text in Ihr Booklet aufzunehmen, klicken Sie beim Betrachten des Textes auf den entsprechenden Schaltknopf.

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Um erweiterte Möglichkeiten dieser Website (z.B. das Booklet) zu nutzen, können Sie sich als Benutzer registrieren lassen. Falls Sie das möchten, senden Sie mir eine entsprechende E-Mail mit dem gewünschten Benutzernamen. Das für den Login benötigte Passwort erhalten Sie via E-Mail, sobald ich unter diesem Namen einen Benutzer angelegt habe.

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Sie können anhand bestimmter Kriterien nach Einträgen suchen. In Überschriften und Texten kann dabei auf die Groß/Kleinschreibung wahlweise geachtet oder nicht geachtet werden.
Ihre Kriterien werden zusätzlich oberhalb und unterhalb der Texte in lesbarer Form angezeigt.

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Sie können alle Einträge kommentieren. HTML-Code wird zwar gespeichert, jedoch werden die Tag-Klammern in eckige Klammern umgewandelt.
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